Info-Service Agentur Zukunft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 18. September 2015 Agentur Zukunft beendet mit dem heutigen Info-Service die Sommerpause. (WK-intern) - Wir haben vier Themen herausgesucht, die wir interessant finden – in aller Kürze: Das BMBF startet mit Kopernikus sein (nach eigener Aussage) bisher größtes Forschungsprogramm: in zehn Jahren 400 Mio. Euro für die Energiewende: http://www.solarify.eu/2015/09/17/720-kopemikus-groesstes-energie-forschungsprojekt-des-bmbf/ Stresstest des BMWi für AKW sorgt für Wirbel – vor allem an der Börse -noch bevor er veröffentlicht ist: http://www.solarify.eu/2015/09/16/717-30-mrd-loch-in-akw-kassen-bmwi-noch-kein-stresstest-ergebnis/ Ist es hinter der Windturbine still? Darüber wird gestritten: Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena haben gemeinsam mit Experten aus den USA und Frankreich errechnet, dass dem Windenergiepotenzial überraschende Grenzen gesetzt sind – andere erwarten, dass große Windparks gar
Schweizer Axpo übernimmt 25% vom portugiesischen Energieversorger Goldenergy Mitteilungen 18. September 2015 Axpo stärkt Präsenz in Portugal durch Beteiligung an Goldenergy Axpo übernimmt über ihre Tochtergesellschaft Axpo Iberia 25% am portugiesischen Energieversorger Goldenergy. Das Unternehmen ist Teil der Grupo Dourogás, seit 2008 in Portugal aktiv und verfügt über einen Bestand von über 250’000 Kunden, die mit Strom und Erdgas beliefert werden. Mit der Beteiligung, die von den Marktregulierungsbehörden noch bewilligt werden muss, verstärkt Axpo ihre Position in Portugal erheblich. Bis anhin verfügte Axpo in Portugal über einen Marktanteil von lediglich 1,3 Prozent, in erster Linie über die Belieferung von Industriekunden mit Energie. Goldenergy hingegen verzeichnete seit dem Markteintritt in Portugal vor sieben Jahren dank
Kostenloses White Paper zur Revision der ISO 9001 Mitteilungen 18. September 2015 „Die Revision der ISO 9001 ist eine Chance für Qualitätsmanager“ (WK-intern) - Die neue ISO 9001 erscheint am 23. September. In einem White Paper zeigt DQS-Geschäftsführer Götz Blechschmidt, wie QM-Verantwortliche jetzt die Weichen für erfolgreiches Qualitätsmanagement stellen können. Das White Paper ist auf www.erfolg-durch-qualitaet.de kostenlos verfügbar. Blechschmidt beleuchtet in dem White Paper „ISO 9001:2015 und erfolgreiches Qualitätsmanagement im aktuellen Diskurs“ Kernaspekte der überarbeiteten QM-Norm. Dabei bricht er die Normaussagen auf die darin implizierten Chancen und Herausforderungen für QM-Verantwortliche herunter: Mit konkreten Leitfragen gibt er ihnen ein Tool an die Hand, um individuell zu prüfen, inwieweit in dem eigenen Unternehmen die neuen
Rückgang der Artenvielfalt: Änderung des Landesnaturschutzgesetzes Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. September 2015 „Wir brauchen ein Gegengewicht zur intensiven Nutzung des Landes“ – Rede von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck zur Änderung des Landesnaturschutzgesetzes (WK-intern) - Im Mai letzten Jahres forderte der Schleswig-Holsteinische Landtag die Landesregierung auf, das Landesnaturschutzgesetz zu novellieren, um die Tier- und Pflanzenwelt in Schleswig-Holstein besser zu schützen. Diese Forderung kommt nicht von ungefähr. Schleswig-Holstein wird immer intensiver genutzt. Straßen- und Schienenbau, Gewerbegebiete, Stromnetze und Windanlagen verändern das Land. Auch die intensive Landwirtschaft hat ihren Anteil am Rückgang der Artenvielfalt. Das erkennt neuerdings sogar die CDU an. Es besteht Handlungsbedarf. Die intensive Nutzung verlangt von uns, ein Gegengewicht zu schaffen. Die Natur gehört
Leuchtturmprojekt: Erneuerbares Kraftwerk – auf der Husum Wind Dezentrale Energien Husum Windmessen Mitteilungen 18. September 2015 Einen Schritt voraus – Energie 4.0 made in Schleswig-Holstein „Einen Schritt voraus – Energie 4.0 made in Schleswig-Holstein“. Mit dieser Botschaft präsentiert sich die ARGE Netz mit ihrem Leuchtturmprojekt „Erneuerbares Kraftwerk“ auf der Husum Wind 2015! Als Zusammenschluss von über 350 Gesellschaftern aus dem norddeutschen Energiemittelstand macht Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer ARGE Netz, deutlich, dass eine erneuerbare Energiewirtschaft Versorgungssicherheit gewährleisten kann. Als Vorreiter investiert ARGE Netz in die Umsetzung des Erneuerbaren Kraftwerks, bei dem dezentrale erneuerbare Energieerzeuger zusammengeschaltet und mit Speichern sowie Verbrauchern kombiniert werden. Dadurch entsteht dann ein großes regeneratives Kraftwerk, das Markt und Netz unterstützen kann. Den symbolischen Startschuss für das Erneuerbare Kraftwerk
Deutschen Unternehmen drohen hohe Geldstrafen bei Missachtung des Energiedienstleistungsgesetzes Aktuelles Mitteilungen 17. September 2015 Der Countdown läuft am 5. Dezember 2015 ab (WK-intern) - Für viele deutsche Unternehmen wird es langsam eng, wenn sie noch kein Energieaudit durchgeführt oder sich für die Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems nach EMAS entschieden haben. Alle Unternehmen, die nicht zu den kleinen und mittelständigen Unternehmen zählen, müssen bis zum 5. Dezember handeln, ansonsten drohen Strafen von mindestens 50.000 Euro. Da es in Deutschland nur ca. 2.000 Gutachter gegenüber 92.000 betroffenen Unternehmen gibt, wird es zu Engpässen bei den Audits kommen. Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) verpflichtet Unternehmen ihren Energieverbrauch überprüfen und dokumentieren zu lassen. Betroffen sind alle Unternehmen ab einer Größe von 250 Mitarbeitern
300.000 MW: Windenergie als Rückgrat der Energieversorgung Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. September 2015 Bis 2030 deckt Windenergie ein Viertel des Stromverbrauchs (WK-intern) - Die heute veröffentlichten Szenarien des Windenergieausbaus zeigen, dass im Jahr 2030 ein Viertel des Stromverbrauchs aus Windkraft gedeckt werden kann und Windenergie damit zum Rückgrat der europäischen Stromversorgung wird. Entscheidend dabei sind aber die richtigen Rahmenbedingungen auf allen politischen Ebenen. „Dann kann die Windenergie 2030 mit einer Leistung von weit mehr als 300.000 MW auch 334.000 Arbeitsplätze schaffen und das Klima entlasten“, erklärt Kristian Ruby, Chief Policy Officer des europäischen Windenergie Verbandes EWEA. Heute hat der europäische Windenergie Verband (EWEA) seine neuen Szenarien für den Windenergieausbau bis 2030 veröffentlicht. Bis 2030 könnte die Windenergie
14 % Wachstum: Ausbau der Erneuerbaren Energien zahlt sich aus Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 17. September 2015 Wie das Statistische Landesamt Mecklenburg-Vorpommern heute (16.09.2015) mitteilte, ist die Ökostrom-Erzeugung im Land im vergangenen Jahr um 14 Prozent gewachsen. (WK-intern) - So stammen inzwischen fast zwei Drittel (63 Prozent) des gesamten im Nordosten produzierten Stroms aus Windkraft, Sonnenenergie oder Biogasanlagen. Dazu Energieminister Christian Pegel: „Der stetig steigende Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen ist das Ergebnis der Arbeit vieler engagierter Akteure in dem Bereich. Mit der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien tragen wir zu einer sicheren und sauberen Stromversorgung in ganz Deutschland bei und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Energiewende.“ „Neben sauberer Energie bieten die erneuerbaren
Softwareschmiede übernimmt Forschungsprojekte für Fahrerassistenzfunktionen Forschungs-Mitteilungen Technik 17. September 2015 Objective übernimmt Forschungsfahrzeug für autonomes Fahren der BMW AG (WK-intern) - Die Objective Software GmbH hat ein voll ausgestattetes Forschungsfahrzeug der BMW AG übernommen, um dies in aktuellen Forschungsprojekten für Fahrerassistenzfunktionen, autonomes Fahren und Mobilitätsanwendungen einsetzen zu können Die Objective Software GmbH arbeitet bereits seit längerem für die BMW Forschung & Technik und nimmt auch an EU-Forschungsprojekten zum Thema zukünftiger Mobilität teil. Im Rahmen bisheriger Projekte war es erforderlich einen mit umfangreicher Sensorik ausgestatteten BMW 5er zu übernehmen. Damit steht nun ein Forschungsfahrzeug für die aktuellen, aber auch für zukünftige Projekte zur Verfügung. Das Fahrzeug ist mit folgenden Sensoren ausgestattet: Ultraschall, Kamera, LIDAR und
Pannenreaktor: KKW Brunsbüttel – Ausfall eines Notstromaggregats Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. September 201516. September 2015 BRUNSBÜTTEL/KIEL. Im Verlauf einer wiederkehrenden Prüfung im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel ist ein Notstromaggregat nicht wie erwartet angesprungen. (WK-intern) - Verantwortlich war ein fehlendes Signal, das unter anderem für die Zuschaltung des Notstromaggregates auf die entsprechende Notstromschiene erforderlich ist. Das betroffene Notstromaggregat war und ist demzufolge für den Anforderungsfall nicht verfügbar. Dies teilte die zuständige Reaktorsicherheitsbehörde im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume heute (16. September) mit. Das Ministerium hat Sachverständige hinzugezogen, um die Ursache des Fehlers zu untersuchen. Nach vorläufiger Einschätzung handelt es sich um ein Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (siehe unten). Hintergrund: Notstromdiesel haben die Aufgabe, bei Ausfall der Stromversorgung aus dem
Nachwuchsförderung für Windräder, die sich vertikal statt horizontal drehen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Husum Windmessen Kleinwindanlagen Windenergie 16. September 2015 15.000 Euro für Nachwuchsförderung (WK-intern) - GP JOULE überreicht Scheck an Jugend forscht auf der Husum Wind 2015 Husum - Windräder, die sich vertikal statt horizontal drehen und in der Stadt fast an jedem Pfahl, jeder Stange und jedem Schornstein zu befestigen sind, oder eine Anlage, mit der sich klimaschädliches Kohlendioxid in Methan umwandeln lässt, das zur Speicherung von erneuerbarer Energie mit Hilfe der Power-to-Gas Technologie dient – es sind innovative Ideen von Jugend forscht Siegern wie diese, die GP JOULE-Geschäftsführer Ove Petersen begeistern. Auch er hat gemeinsam mit seinem Studienfreund Heinrich Gärtner bereits 2004 seinen ersten Solarpark gebaut und damit den Grundstein
Gutachten: Den Atomausstieg werden die Steuerzahler mittragen müssen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. September 2015 Die Last der Stromkonzerne ist zu groß (WK-intern) - Das wird immer wahrscheinlicher. Eigentlich sollen die Betreiber der Kernkraftwerke für den Rückbau der Kraftwerke und die Entsorgung des Mülls aufkommen. Doch laut eines neuen Gutachtens im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums könnten dafür bis zu 30 Milliarden Euro fehlen. Die Konzerne E.On, RWE und EnBW wiesen entsprechende Medienberichte zurück. Sie hätten konservativ und angemessen gerechnet und ausreichend Rückstellungen gebildet. Dabei zeigt ein vertiefter Blick in die bereits veröffentlichten Konzernjahresabschlüsse, dass die deutschen Betreiber von Atomkraftwerken wirtschaftlich kaum in der Lage sind, die Lasten zu tragen. Das volle Ausmaß der Problematik ist immer noch nicht ausreichend im