Ausgediente Windanlagen schnell, günstig und umweltfreundlich demontieren Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 2. März 2016 Forscher aus Hannover erwarten Rückbau-Welle in zehn Jahren und entwickeln Strategien (WK-intern) - Tausende Windkraftanlagen müssen in den kommenden Jahren demontiert und ersetzt werden, auf die Windparkbetreiber kommen Kosten in Millionenhöhe zu. Wie der Rückbau schnell, günstig und umweltfreundlich gelingen kann, erforschen Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) rechtzeitig vor der großen Rückbau-Welle, mit der sie in zirka zehn Jahren rechnen. Windparkbetreiber und Logistikunternehmen sind aufgerufen, sich an dem Forschungsvorhaben zu beteiligen. 26.000 Windkraftanlagen gibt es derzeit in Deutschland1, seit 25 Jahren steigt ihre Zahl unaufhörlich an. Doch jede Windanlage, die errichtet wird, muss irgendwann auch wieder abgebaut werden. Momentan ist der
BINE-Fachbuch: Nutzung der Windenergie, neu erschienen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. März 2016 Windenergie boomt weltweit (WK-intern) - Im Jahr 2015 gingen weltweit Windenergie-Anlagen in einer Größenordnung von 63.000 Megawatt neu ans Netz, was einer Steigerung von etwa 20 % entspricht. Auch in Deutschland ist die Nutzung der Windenergie eine Erfolgsgeschichte. Intensive Forschungsanstrengungen an wissenschaftlichen Institutionen und in der Industrie haben dazu geführt, dass die Anlagen heute zuverlässige Hightech Produkte sind. Einen Überblick über diese Entwicklungen gibt das vollständig überarbeitete BINE-Fachbuch „Nutzung der Windenergie“. Im Mittelpunkt stehen Technologien, Konzepte und die Marktentwicklung der Windbranche. Weitere Themen sind die Netzintegration, Wirtschaftlichkeit und aktuelle Forschungsperspektiven sowie Umweltbilanz und Repowering. Für die künftige Stromversorgung in Deutschland ist ein Ausbau der
Sind Offshore-Windparks effizient und umweltverträglich Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. März 2016 Offshore-Windparks: Wechselwirkungen und lokales Klima (WK-intern) - Vom KIT koordiniertes Verbundprojekt „WIPAFF“ unterstützt mit Messungen und Modellen den effizienten und umweltverträglichen Ausbau von Anlagen in der deutschen Nordsee Mehr als 500 Offshore-Windenergieanlagen gingen allein 2015 in Deutschland ans Netz. Wie Windparks sich untereinander beeinflussen und sich möglicherweise auf das lokale Klima auswirken, ließ sich bislang nur mit Modellen annähern. Der großflächige Ausbau macht es nun erstmals möglich, diese Effekte in der Realität zu untersuchen: Sie sind Gegenstand des Forschungsprojekts „WIPAFF – Windpark-Fernfeld“, das Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) koordinieren und mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft umsetzen. Die Ergebnisse sollen
Physikalisch-Technische Bundesanstalt gründet Kompetenzzentrum für Windenergie Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 1. März 2016 Erster Spatenstich für den Neubau des Kompetenzzentrums Windenergie am 4. März um 13 Uhr in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (WK-intern) - Dort, wo Wissenschaftler oft in kleinste Dimensionen abtauchen, werden künftig auch tonnenschwere Kolosse eine Rolle spielen: Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) will in ihrem zukünftigen Kompetenzzentrum Windenergie bis zu vier Meter große Zahnräder vermessen. Ziel ist es, eine Messtechnik zu entwickeln und bereitzustellen, die den Betrieb von immer größeren und leistungsfähigeren Windanlagen ermöglicht. Um dieses technische Neuland zu meistern, entsteht – mit 10 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert – auf dem PTB-Gelände in Braunschweig ein eigens für diesen Zweck konzipiertes Gebäude. Es wird ein
Warum altern Batterien? E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 1. März 201629. Februar 2016 Drei Jahre lange untersuchte das Zentrum für Angewandte Elektrochemie ZfAE, Teil des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg, im EU-Projekt ABattReLife die Ursachen für Batteriealterung. (WK-intern) - Dafür standen dem Zentrum Altbatterien aus Elektroautos zur Verfügung, die ausführlich getestet und analysiert wurden. Im »Journal of Energy Storage« stellt das ZfAE seine Analyseergebnisse im Detail vor. In Deutschland stieg in den letzten Jahren die Nutzung von Elektrofahrzeugen wie Elektroautos oder E-Bikes kontinuierlich an. Umso größer ist der Bedarf nach sicheren, langlebigen und zuverlässigen Energiespeichern, die den Ausbau der Elektromobilität weiter vorantreiben. Hersteller fokussieren sich daher auf die Entwicklung von Batterien mit längerer Lebensdauer und
DAkkS akkreditiert Batteryuniversity für Batterieprüfungen Forschungs-Mitteilungen Technik 29. Februar 2016 Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat die Batteryuniversity GmbH mit Wirkung vom 26. Januar 2016 als Prüflabor für Batterien akkreditiert. (WK-intern) - Das erfolgreich abgeschlossene Zulassungsverfahren bescheinigt dem Unternehmen die Befähigung, Prüfungen gemäß DIN EN ISO/IEC 17025:2005 nach den Kriterien des UN-Handbuchs „UN ST/SG/AC.10/11/Rev.5 und 6, Part III, Section 38.3 Lithium metal and lithium ion batteries“ (sog. UN-Transporttest) durchzuführen. Die Batteryuniversity zählt zu den wenigen deutschen Prüflaboren, denen dank einer flexiblen Akkreditierung ohne vorherige Information und Zustimmung der DAkkS die Anwendung beider Revisionsstände gestattet ist. Die jeweiligen Prüfberichte sind international anerkannt. Als Nachweis dient das kombinierte Symbol der Ilac-MRA sowie der DAkkS auf
Klimawandel: PIK errechnet finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Februar 2016 Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller (WK-intern) - Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der
PTB: Windenergie-Messtechnik im Aufwind Forschungs-Mitteilungen Windenergie 29. Februar 2016 Erster Spatenstich für den Neubau des Kompetenzzentrums Windenergie am 4. März um 13 Uhr in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt − Einladung an Redaktionen (WK-intern) - Dort, wo Wissenschaftler oft in kleinste Dimensionen abtauchen, werden künftig auch tonnenschwere Kolosse eine Rolle spielen: Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) will in ihrem zukünftigen Kompetenzzentrum Windenergie bis zu vier Meter große Zahnräder vermessen. Ziel ist es, eine Messtechnik zu entwickeln und bereitzustellen, die den Betrieb von immer größeren und leistungsfähigeren Windanlagen ermöglicht. Um dieses technische Neuland zu meistern, entsteht – mit 10 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert – auf dem PTB-Gelände in Braunschweig ein eigens für diesen Zweck konzipiertes
Pariser Abkommen verpflichtet Deutschland zu schnellerer Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. Februar 2016 Analyse: Deutschland muss Energieversorgung bis spätestens 2035 komplett auf Erneuerbare umstellen (WK-intern) - Als Folge des internationalen Klimaabkommens von Paris muss Deutschland seine Energieversorgung weit schneller komplett auf Erneuerbare Energien umstellen als bislang geplant. Derzeit jedoch ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dabei, den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie mit einem Ausbaudeckel sogar zu bremsen. Um das in Paris auch von Deutschland beschlossene Ziel zu erreichen, den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss Deutschland seine Energieversorgung noch vor dem Jahr 2035 vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen. Dies zeigt eine Analyse des New Climate Instituts zu den
TUB: Forschung zur Wärmespeicherung im Untergrund / Pressetermin: 29.2.2016 Forschungs-Mitteilungen Geothermie 27. Februar 2016 Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ beginnt Forschungsbohrung auf dem Campus der TU Berlin (WK-intern) - Einladung zum Pressetermin am Montag, 29. Februar, 11 Uhr Eine vom GFZ wissenschaftlich begleitete Erkundungsbohrung auf dem TU-Campus Berlin-Charlottenburg soll die Basis für Untersuchungen des Berliner Untergrundes auf seine Eignung als Wärme- und Kältespeicher liefern. Wir laden zum Bohrbeginn zu einem Informations- und Fototermin am Bohrloch ein: Zeit: Montag, 29. Februar 2016, 11.00 Uhr Ort: TU Berlin, Fasanenstraße 89–90, 10623 Berlin, nahe Rudolf-Drawe-Haus (Lageplan unter www.tu-berlin.de/?168874) Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 26. Februar 2016 an unter: pressestelle@tu-berlin.de. Poröse, tiefe, wasserführende Gesteinsschichten bieten ein großes Potenzial für die jahreszeitliche Wärme- und Kältespeicherung von
Pestizide gefährden Insekten-Bestäubung für die Nahrungsproduktion Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. Februar 2016 Weltbiodiversitätsrat gibt Überblick über die Bedeutung der Bestäuber und Maßnahmen zu ihrem Schutz (WK-intern) - IPBES hat seinen ersten Bericht verabschiedet. Er fasst den aktuellen Stand des Wissens zur Bedeutung, Bedrohung und zum Schutz von Bestäubern zusammen und zeigt anhand von Zahlen: Bestäubung ist eine essenzielle Leistung der Natur für das Wohlergehen der Menschen. Doch in vielen Teilen der Welt gehen die Bestäuberzahlen zurück - v.a. durch industrielle Landwirtschaft, Lebensraum- und Nahrungsmangel, Krankheiten und Pestizide. Die Unterstützung kleiner strukturreicherer Landnutzung wären geeignete Gegenmaßnahmen, meint Mitautorin Prof. Alexandra M. Klein von der Universität Freiburg. Im NeFo-Interview diskutiert sie die wichtigsten Aspekte und was den
Hat die jetzige Batterietechnik für automobile und stationäre Anwendungen bald ausgedient? E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 27. Februar 2016 Experten nehmen Post-Lithium-Ionen-Technik unter die Lupe (WK-intern) - Rund drei Millionen Euro vom BMBF Hat die jetzige Batterietechnik für automobile und stationäre Anwendungen bald ausgedient? Fragen wie dieser widmet sich ein neues Forschungsvorhaben, das am Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster koordiniert wird. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt rund drei Millionen Euro gefördert. Hochenergie-Batterien der nächsten Generation sollen die Nachfolge der Lithium-Ionen-Batterie antreten. Doch hat die jetzige Batterietechnik für automobile und stationäre Anwendungen wirklich bald ausgedient? Was können sogenannte Post-Lithium-Ionen-Batteriesysteme leisten? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein neues Forschungsvorhaben, das am