EU-Expertenkommission empfiehlt nachhaltiges Finanzwesen – neue Bundesregierung muss handeln Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Januar 2018 Fachleute stellen geeignete Maßnahmen vor, um Hebelwirkung der Finanzmärkte für besseren Klimaschutz zu nutzen - Empfehlungen sollten auch in Koalitionsverhandlungen eingehen (WK-intern) - In einer ersten Stellungnahme (Link s.u.) begrüßt Germanwatch gemeinsam mit anderen Organisationen die heute veröffentlichten Empfehlungen einer hochrangigen EU- Expertenkommission zum nachhaltigen Finanzwesen. Diese seien ein wichtiger Schritt zur längst überfälligen systematischen Integration von Nachhaltigkeitsaspekten im Finanzwesen, heißt es - auch wenn an einigen Stellen noch nachgebessert werden müsse. Die Empfehlungen müssten nun sowohl in die Koalitionsverhandlungen in Deutschland als auch in den „Sustainable Finance Action Plan“ der EU-Kommission Eingang finden. Zum einen geht es darum, dass der Finanzmarkt seine Hebelwirkung
Bundesnetzagentur startet zweite Ausschreibung für Offshore-Windenergieanlagen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 31. Januar 2018 Homann: "Ausschreibungen sichern effizienten Ausbau der Windenergie" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Bedingungen der zweiten Ausschreibung für die Netzanbindung und Vergütung von Offshore-Windparks bekannt gegeben. "Wir stellen mit unseren Ausschreibungen weiterhin einen steten und effizienten Ausbau der Windenergie sicher", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Nach der ersten Ausschreibung im vergangenen Jahr ermitteln wir zum zweiten Mal in einem wettbewerblichen Verfahren, welcher Offshore-Windpark eine Netzanbindung und eine Vergütung entsprechend des Gebotswertes erhält." Den Zuschlag erhalten die Projekte mit den niedrigsten Gebotswerten, das heißt mit dem niedrigsten Förderbedarf. Das Ergebnis der ersten Ausschreibung im vergangenen Jahr lag mit einem mittleren Zuschlagwert von 0,44
Kernkraftwerk Brunsbüttel: Defekte Brennstäbe sollen erforscht werden – Atomaufsicht stimmt Transportvorbereitung zu Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 31. Januar 2018 Der Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel plant, die 13 defekten Brennstäbe aus dem Reaktorbetrieb des Kernkraftwerks Brunsbüttel in einer kerntechnischen Einrichtung in Schweden (Studsvik Nuclear AB) erforschen zu lassen, um Erkenntnisse auf die Langzeitsicherheit in der Zwischenlagerung zu erhalten. (WK-intern) - Für das Vorhaben sind Genehmigungen verschiedener staatlicher Stellen erforderlich, auf deutscher Seite insbesondere solche des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Darüber hinaus ist das Energiewendeministerium Schleswig-Holstein als Aufsichtsbehörde für den Umgang mit den Brennstäben auf dem Anlagengelände zuständig. Auf Antrag von Vattenfall hat es gestern (29. Januar) die erforderlichen Zustimmungen erteilt, um die Brennstäbe für
S-H Innenminister Grote stellt Zeitplan für weitere Regionalplanung-Wind vor Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. Januar 2018 Innenminister Hans-Joachim Grote hat in seiner heutigen (25. Januar 2018) Landtagsrede den groben Zeitplan für die weitere Regionalplanung-Wind vorgestellt. (WK-intern) - In seiner Rede zu TOP 32 erklärte der Minister, dass das Kabinett den zweiten Planentwurf Mitte dieses Jahres beschließen wird. Danach beginne die zweite Anhörungsrunde bis Ende 2018. "Zu dem Zeitpunkt wird deutlich werden, ob wir einen dritten Planentwurf benötigen. Sollte dies der Fall sein, würden wir in der ersten Jahreshälfte 2019 die neuen Stellungnahmen auswerten und den dritten Planentwurf erstellen. Die dritte Anhörung wäre bis Ende 2019 fertig." Dies zeige, dass allein für das Verfahren schon eine gewisse Zeit nötig wäre, erklärte
Entschließung des Bundesrates zur Anhebung des Ausbauziels Windenergie auf See Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Januar 201827. Januar 2018 Antrag der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen zum Offshore-Ausbau (WK-news) - Drucksachen: 27/18 Grunddrucksache (PDF, 309KB) Sehr geehrter Herr Präsident, die Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Senat der Freien Hansestadt Bremen haben beschlossen, dem Bundesrat die als Anlage beigefügte Entschließung des Bundesrates zur Anhebung des Ausbauziels Windenergie auf See zuzuleiten. Lesen Sie hier den Antrag
EIB investiert 48 Mio. Euro in Weinviertler Windparks Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Januar 201826. Januar 2018 Europabank investiert in blau-gelben Ökostrom (WK-intern) - Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird den Bau und Betrieb von drei neuen Windparks in Niederösterreich mit 48 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) unterstützen. Bei den Standorten handelt es sich um Kreuzstetten (Bezirk Mistelbach), Dürnkrut (Bezirk Gänserndorf) und Hipples (Bezirk Korneuburg). „Damit holen wir EU-Mittel nach Niederösterreich, um den Ökostrom auszubauen, die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Sauberer Strom drängt auch die Atomkraft zurück und macht damit unsere Regionen sicherer“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die Finanzierung wurde ermöglicht durch den Europäischen Fonds für strategische
AFD Antrag zur H-10-Abstandsregel in Mecklenburg-Vorpommern vom Landtag abgelehnt Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Januar 2018 Der Antrag der AFD, dem Vorbild von Bayern mit seiner 10-H-Regel zu folgen, fiel im Schweriner Landtag durch. (WK-news) - Meck.-Vorpommern wird an seinen Abständen von Windparks zu Wohnhäusern nichts ändern. Die Bundesregierung hatte jedem Bundesland im Sommer 2014 erlaubt, die "Öffnungsklausel im Baugesetzbuch" im eigenem Sinne auszulegen, um so landeseigene Abstandsregeln einzusetzen. Mit der Einführung der Länderöffnungsklausel erhielten die Bundesländer die Möglichkeit ein geräumt, bis zum 31.12.2015 die bauplanungsrechtliche Privilegierung für Wind-energieanlagen im Außenbereich einzuschränken und Abstände zwischen Windenergieanlagen und der (Wohn-)Bebauung festzulegen. Lesen Sioe hier die Beründung: https://www.landtag-mv.de/fileadmin/media/Dokumente/Parlamentsdokumente/Drucksachen/7_Wahlperiode/D07-1000/Drs07-1578.pdf Windpark / Foto: HB
Schleswig-Holstein will Ausbau der Elektromobilität mit zehn Millionen Euro fördern Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 24. Januar 2018 Energiewendeminister Robert Habeck: „Wir sorgen so für mehr Energieeffizienz und weniger Emissionen im Verkehr.“ (WK-intern) - Rede im Schleswig-Holsteinischen Landtag am 24. Januar 2018 – Es gilt das gesprochene Wort „Die globalen Herausforderungen von Klimaschutz und Klimawandel erfordern Engagement und Lösungen in den Dörfern, Städten und Gemeinden im Land - da wo die Leute leben. Die Energiewende erfolgreich zu gestalten, ist das Schlüsselelement für wirksamen Klimaschutz. Dies ist die besondere Chance für Schleswig-Holstein als Energiewendeland par excellence. Diese Gedanken sind Grundlage des Antrages Elektromobilität technologieoffen voranbringen der Fraktionen. Er bestärkt uns darin, die Landesstrategie Elektromobilität fortzuschreiben. Indem wir die Elektromobilität stärken, und darunter verstehe
Schleswig-Holstein will zusätzlichen Offshore-Ausbau Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 24. Januar 2018 Energiewendeminister Habeck: „Die Windenergie auf See wird erwachsen. Um die globalen Klimaziele zu erreichen, brauchen wir mehr Windenergie auf See.“ (WK-intern) - Die Landesregierung Schleswig-Holstein fordert einen zusätzlichen Ausbau der Windenergie auf See. Dazu will sie Anfang Februar eine Initiative in den Bundesrat einbringen. Demnach soll der bundesweite Deckel für Offshore-Energie in Nord- und Ostsee auf mindestens 20 Gigawatt bis 2030 und 30 Gigawatt bis 2035 angehoben werden. Bislang liegt er bei 15 Gigawatt bis 2030. „Mit Offshore lässt sich viel Erneuerbare Energie produzieren. Es ist damit eine wichtige Säule für Versorgungssicherheit im Energiesystem der Zukunft. Zudem brauchen wir die Windenergie auf See
Minister Olaf Lies gratuliert Landkreis Oldenburg zur Auszeichnung „Klimaaktive Kommune 2017“ Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. Januar 2018 Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat dem Landkreis Oldenburg zur Auszeichnung im Bundeswettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“ gratuliert. (WK-intern) - Der Landkreis konnte mit seinem Projekt „Klimaallianz in der Landwirtschaft“ überzeugen. Ziel des Projektes ist es, die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft zu senken. Umweltminister Olaf Lies:„Der Landkreis Oldenburg ist ein echter Vorreiter für kommunale Klimaschutzaktivitäten und hat mit seinem Kooperationsprojekt gezeigt, wie man mit Beteiligung der Betroffenen auch in der Landwirtschaft eine Menge an Treibhausgas einsparen kann. Ich hoffe, dass das Projekt gerade auch bei uns, im Agrarland Niedersachsen, möglichst viele Nachahmer findet.“ In dem vom Bundesumweltministerium in Kooperation mit dem „Service und Kompetenzzentrum Kommunaler
Stärkere Unterstützung für erneuerbare Energien und Eigenstrom Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie News allgemein 22. Januar 2018 Rheinland-Pfalz erfolgreich in Brüssel – Höfken: Stärkere Unterstützung für erneuerbare Energien und Eigenstrom (WK-intern) - Das Europaparlament hat gestern seine Verhandlungsposition in der Energiepolitik beschlossen. „Die Forderungen des Parlaments sind ein Schritt in die richtige Richtung und das Minimum, um das Klimaziel von Paris zu erreichen. So soll die EU 35 Prozent ihres Energiebedarfs bis 2030 aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse decken und 35 Prozent ihres Energieverbrauchs einsparen. Zum Schutz des Klimas und zur Einhaltung der Klimaschutzziele müssen sich Kommission und Ministerrat dieser Position nun anschließen“, forderte Energie- und Umweltministerin Ulrike Höfken heute. Die gute Nachricht: Verbraucherinnen und Verbraucher sollen Eigenstrom künftig ohne
Bundesratsinitiative soll Ausbau der Windkraft sichern Behörden-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. Januar 2018 Damit der notwendige Ausbau der Windkraft in Deutschland auch in den nächsten Jahren stattfinden kann, möchte Baden-Württemberg mit einer Bundesratsinitiative die Ausschreibungsbedingungen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz ändern. (WK-intern) - Mit einer Bundesratsinitiative möchte Baden-Württemberg die Ausschreibungsmodalitäten für Windenergieanlagen an Land im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) ändern. Dies hat der Ministerrat in seiner Sitzung am 16. Januar beschlossen. Ziel der Initiative ist es, im ersten Halbjahr 2018 bereits ausgesetzte Privilegien für Bürgerenergiegesellschaften auch darüber hinaus, bis Ende 2019, auszusetzen. „Dann müssen alle Bieter, die an den Ausschreibungen in den Jahren 2018 und 2019 teilnehmen wollen, eine Genehmigung für ihr Projekt vorweisen“, sagte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller. „In der