EU hat ehrgeizige Ziele für eine sauberere und effizientere Energienutzung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 19. Januar 2018 Bis 2030 soll die EU die Energieeffizienz um 35% steigern (WK-intern) - Anteil erneuerbarer Energien sollte 35% des Gesamtverbrauchs betragen Die Abgeordneten stimmten für ein Verbot von Palmöl in Biokraftstoffen ab 2021 Die Abgeordneten sind bereit, mit dem Rat verbindliche Ziele auszuhandeln, um die Energieeffizienz um 35% und den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiemix bis 2030 um 35% zu erhöhen. Das Parlament sprach sich für verbindliche EU-weite Zielvorgaben aus, die eine Verbesserung der Energieeffizienz um 35%, einen Mindestanteil von 35% der Energie aus erneuerbaren Quellen am Bruttoendenergieverbrauch und einen Anteil von 12% der Energie aus erneuerbaren Quellen im Verkehrssektor bis 2030 vorsehen. Um diese Gesamtziele
BDEW begrüßt neue Regeln für den gesteuerten Erneuerbaren-Ausbau Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 18. Januar 2018 BDEW zu den heutigen Abstimmungen des EU-Parlamentes: (WK-intern) - Energie-Einsparvorgaben der Automobilindustrie dürfen nicht auf andere Sektoren abgewälzt werden Das Europäische Parlament hat sich heute zur Weiterentwicklung der Energieeffizienz-Richtlinie ab 2020 positioniert: Es fordert unter anderem, dass der Verkehrssektor künftig vollumfänglich in die Berechnung der jährlichen nationalen Einsparverpflichtung einbezogen wird. Dadurch würde sich für die Mitgliedsstaaten die jährlich einzusparende Energiemenge um etwa 30 Prozent erhöhen. Hinzu kommt: Der Weg zur Erreichung dieser höheren Einsparvorgaben würde zusätzlich dadurch erschwert werden, dass im Rahmen der Energieeffizienz-Richtlinie grundsätzlich nur Maßnahmen angerechnet werden dürfen, die nicht in anderen EU-Initiativen – wie dem Mobilitätspaket – geregelt sind. „Würde sich
Die EU und ihre Mitgliedstaaten gehen bei der Umsetzung des Paris-Abkommens voran Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Januar 201817. Januar 2018 Neue Verordnung verteilt EU-Klimaziel für 2030 auf die Mitgliedstaaten (WK-intern) - Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um mindestens 40 Prozent sinken. Der erste Teil der Umsetzung war die Reform des Emissionshandels für Industrie und Energiewirtschaft. Der zweite Teil ist die Aufteilung des Ziels auf die einzelnen Mitgliedstaaten in den Sektoren Gebäude, Verkehr und Landwirtschaft, die nicht vom Emissionshandel erfasst werden. Heute haben die EU-Mitgliedstaaten im Ausschuss der Ständigen Vertreter einem Kompromiss mit dem EU-Parlament hierzu zugestimmt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Europa geht bei der Umsetzung des Pariser Abkommens voran. Mit diesem Instrument stellen wir sicher, dass alle EU-Staaten ihren Beitrag zum
Klimaschutzprojekte: Bundesumweltministerium ermöglicht wieder Klima-Updates für Kommunen Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Januar 201817. Januar 2018 Antragsfenster der Kommunalrichtlinie öffnet wieder (WK-intern) - Seit 1. Januar bis 31. März 2018 können Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure wieder Anträge für Klimaschutzprojekte stellen. Seit 1. Januar bis 31. März 2018 können Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure wieder Anträge für Klimaschutzprojekte stellen. Seit 2008 hat das Bundesumweltministerium durch die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mehr als 11.500 Projekte in rund 3000 Kommunen mit rund 524 Millionen Euro unterstützt. Es wurden so zusätzlich Investitionen in Höhe von 844 Millionen Euro ausgelöst. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Die Kommunalrichtlinie bietet sehr vielfältige Fördermöglichkeiten für unterschiedliche Akteure vor Ort. Wir unterstützen mit
Geplante Herkunftsnachweise für EEG-Strom: EU-Parlament will Ökostrom-Greenwashing im großen Stil ermöglichen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 17. Januar 201817. Januar 2018 Das Europäische Parlament will Konzernen künftig gestatten, ökologisch hochwertigen Strom etwa aus Wind- oder Solaranlagen zu beziehen, ohne dass sie die Kosten für dessen Produktion tragen müssen. (WK-intern) - Einen entsprechenden Richtlinien-Entwurf will das Parlament heute beschließen. Nach Ansicht des deutschen Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy würde diese Änderung ein Greenwashing bisher ungekannten Ausmaßes ermöglichen. "Die zusätzlichen Produktionskosten sollen die Verbraucher weiterhin über die EEG-Umlage bezahlen, während sich die Großkonzerne gegen geringes Entgelt mit ökologisch hoher Stromqualität schmücken", sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy. Hintergrund sind die so genannten Herkunftsnachweise - quasi eine "Geburtsurkunde" für jede produzierte Megawattstunde Ökostrom. Diese Herkunftsnachweise sollen
Renewable Energy For Africa – ARGE Netz Tochter REFA nimmt Fahrt auf Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie News allgemein 16. Januar 201816. Januar 2018 „Deutschland hat als Wiege der erneuerbaren Energien und der Energiewende eine besondere Verantwortung für die Energieentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent. (WK-intern) - Afrikanische Regionen mit erneuerbarer Energie zu versorgen - das ist die Mission des neu gegründeten Unternehmens Renewable Energy For Africa GmbH & Co. KG (REFA). Ziel ist es, das gewünschte wirtschaftliche Wachstum auf der Basis sauberer Energie voranzubringen. Mit der Gründung der REFA setzen wir unsere Erfolgsgeschichte als Pioniere der Energiewende konsequent fort“, betont Dr. Martin Grundmann zur heutigen Gründungsveranstaltung in Berlin mit Bundesministerin Brigitte Zypries. Breklum/Berlin. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, sagt: „Entscheidend ist, dass die dezentrale erneuerbare
Neuartige Kleinbiogasanlage bringt Wärme und Gas aus Laub und Gras Behörden-Mitteilungen Bioenergie 16. Januar 201816. Januar 2018 Thüringen ist Ideenland für erneuerbare Energien (WK-intern) - Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute eine neuartige Kleinbiogasanlage auf dem Forschungsgelände des BioEnergie Verbund e.V.s in Jena in Betrieb genommen. „Um die Energiewende zu erreichen und gewinnbringend für Thüringen zu gestalten, brauchen wir tatkräftige Akteure vor Ort. Sie forschen, entwickeln und sind Innovationstreiber für eine ökologische Energieversorgung. Engagierte Firmen und Einrichtungen, wie hier in Jena, machen Thüringen zu einem Ideenland für erneuerbare Energien und treiben die ökologische Modernisierung voran“, sagte Siegesmund zum Startschuss. Unter dem Titel „Village gibt Gas“ hat der BioEnergie Verbund ein neuartiges 2-Wege-Konzept mit einer Flüssigbiogasanlage entwickelt: aus der Ausgangsmasse kann
Erneuerbare Energien und Elektromobilität in Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 15. Januar 2018 Umweltminister Franz Untersteller und Verkehrsminister Winfried Hermann führen Delegation nach Norwegen (WK-intern) - An der Spitze einer rund 50-köpfigen Delegation aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik reisen Umweltminister Franz Untersteller und Verkehrsminister Winfried Hermann am kommenden Dienstag für vier Tage in die norwegische Hauptstadt Oslo und die Provinz Akershus. „Norwegen gilt als führend beim Ausbau der Elektromobilität und der erneuerbaren Energiewirtschaft und ist in mancherlei Hinsicht weiter als wir“, sagten die beiden Minister vor Antritt der Reise. „Es ist spannend, zu sehen, wie Norwegen mit den Herausforderungen und Chancen im Bereich der Elektromobilität und der Ladeinfrastruktur umgeht und umgegangen ist, vor denen wir in
Investitionszuschuss für Elektromobilität in Unternehmen Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 14. Januar 2018 Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas weist nochmals auf die neue Förderrichtlinie „Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur hin. (WK-intern) - Im Rahmen des Förderprogramms können gewerbliche Unternehmen Investitionszuschüsse für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur in Anspruch nehmen, sofern die Kommune bestätigt, dass die Maßnahme Teil eines Elektromobilitätskonzepts ist. Die Stadt Nürnberg wird allen Nürnberger Unternehmen, die diese Förderung in Anspruch nehmen wollen, den hierfür notwendigen Nachweis schnell und unbürokratisch erteilen. Die Höhe des Investitionszuschusses bemisst sich an den Mehrkosten für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs gegenüber einem Fahrzeug mit konventionellem Antrieb. Je nach Unternehmensgröße sind Förderquoten von 40 bis maximal 60 Prozent
Solaroffensive Baden-Württemberg: Wettbewerb fördert Ausbau von Solarenergie Behörden-Mitteilungen Solarenergie 12. Januar 2018 Das Land will mit dem Wettbewerb „Regionale Photovoltaik-Netzwerke“ den verhaltenen Zubau von Photovoltaik insbesondere in Ballungsgebieten beleben. (WK-intern) - Das Fördervolumen für regionale Initiativen zum Ausbau solarer Stromerzeugung beträgt insgesamt dreieinhalb Millionen Euro. Um den Ausbau solarer Stromerzeugung im Land voranzubringen, hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft den Förderwettbewerb „Regionale Photovoltaik-Netzwerke“ ins Leben gerufen. Das auf drei Jahre angelegte Programm hat ein Fördervolumen von insgesamt dreieinhalb Millionen Euro. Die Solarbranche hatte im Rahmen eines vom Umweltministeriums veranstalteten Workshops zuletzt deutlich zum Ausdruck gebracht, dass nicht etwa aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit weniger Photovoltaikanlagen errichtet wurden. Vielmehr stehen dem Zubau von Anlagen auf Dächern
Offshore-Windenergie: Neue Aufgaben des BSH – Flächenentwicklungsplan und Voruntersuchungen Behörden-Mitteilungen Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Januar 2018 In der Bilanz des Jahres 2017 ging Monika Breuch-Moritz auf die Veränderungen im Bereich der Offshore-Windenergie ein. (WK-intern) - Das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), das am 1. Januar 2017 in Kraft trat, hat dem BSH zwei neue, große Aufgaben zugeschrieben. Die Erstellung des Flächenentwicklungsplans und die Voruntersuchungen kommen zu den bisher bestehenden Aufgaben des BSH - der maritimen Raumordnung sowie der Zulassung und Überwachung von Offshore-Windparks – hinzu. Auf die Zunahme und die stetig wachsende Bedeutung der Aufgaben hat das BSH mit der Einrichtung einer neuen Abteilung „Ordnung des Meeres“ reagiert. Im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) legt das BSH in einem Flächenentwicklungsplan (FEP) die Flächen
Verlegung von zwei der drei Offshore-Anbindungsleitungen Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Januar 2018 Bundesnetzagentur folgt Position des Landes: Offshore-Netzverknüpfungspunkt Cloppenburg wird entlastet (WK-intern) - Zufrieden hat sich heute Niedersachsens Energieminister Olaf Lies überdie Verlegung von zwei der drei Offshore-Anbindungsleitungen von Cloppenburgnach Hanekenfähr bei Lingen gezeigt. Damit sei die Bundesnetzagentur im Rahmen der Netzentwicklungspläne 2017 - 2030 der Position des Landes gefolgt,betonte Lies. Die Verlagerung der Einspeisepunkte sei aus netztechnischer Sicht vorteilhaft und verbessere die Akzeptanz in der Region vor Ort. Wörtlich sagte Lies: "Ich freue mich, dass die Bundesnetzagenturder Position des Landes Niedersachsen gefolgt ist, Offshore-Netzanbindungen direkt zu alten Kraftwerksstandorten und in Richtung der nationalen Verbrauchsschwerpunkte zu verlegen. Dadurch lässt sich der Übertragungsnetzausbaubedarf reduzieren. Besonders zu begrüßen