Munich Re: Risiken durch anhaltende Extremwetterlagen steigen Ökologie 9. März 2015 „Topics GEO“ analysiert Naturkatastrophen 2014 (WK-intern) - In den vergangenen Jahren haben lang anhaltende Extremwetterlagen schwere Naturkatastrophen ausgelöst und Schäden in Milliardenhöhe verursacht. In der Wissenschaft mehren sich Studien, die eine Zunahme von quasi ortsfesten Wetterlagen sowie einen Zusammenhang mit der durch den Klimawandel verursachten starken Erwärmung in der Arktis nahelegen. Mit dieser Entwicklung befasst sich die aktuelle Publikation „Topics Geo 2014“, die zudem ausführliche Analysen und zahlreiche Daten zu den Naturkatastrophen des vergangenen Jahres enthält. So genannte persistente Wetterlagen können sich im Winter ergeben, wenn mitunter über Wochen andauernde Kaltluftausbrüche arktischer Luftmassen in die mittleren Breiten regional hohe Schäden verursachen können. Im Sommer
Kooperation im Clean-Tech Bereich gewinnt Österreichischen Fondspreis für Nachhaltigkeit Ökologie 8. März 20157. März 2015 Fonds-Oscar 2015 geht an Ökofonds von WWF und ERSTE-SPARINVEST (WK-intern) - Mit Spannung verfolgten die heimischen Fondsanbieter Mittwochabend die feierliche Verleihung des Österreichischen Fondspreises im Congress Center Messe Wien. Der ERSTE WWF STOCK UMWELT konnte sich gegenüber 23 österreichischen und 100 internationalen Fondsanbietern als Sieger in der Kategorie „Nachhaltiges Investieren“ durchsetzen und erhielt als einer der wenigen von insgesamt 3.141 Fonds die Auszeichnung „herausragend“. „Die Investition in Zukunftstechnologien der Clean-Tech Branche und die Anwendung von strengen Ausschlusskriterien des WWF passen perfekt zusammen und haben diesen Erfolg ermöglicht“, unterstreicht Vorstandsvorsitzender Heinz Bednar von der ERSTE-SPARINVEST. Andrea Johanides, Geschäftsführerin des WWF Österreich ergänzt: „Der Österreichischen
Auswirkungen der Windkraft auf die Tierwelt Ökologie Windenergie 8. März 20157. März 2015 Conference on Wind energy and Wildlife impacts findet in Berlin statt (WK-intern) - An der Technische Universität Berlin findet vom 10. - 12. März 2015 die dritte internationale "Conference on Wind energy and Wildlife impacts" statt. Forscher aus aller Welt stellen in über 70 Vorträgen den aktuellen Wissensstand über den Einfluss der Windenergie auf die Tierwelt vor und diskutieren, mit welchen Mitteln eine Bedrohung von Arten verhindert werden kann. Im Zentrum der Konferenz stehen Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse, aber auch Fische, Seehunde und Schweinswale. Die Deutsche Wildtier Stiftung ist in Berlin mit zwei Wissenschaftlern vertreten. Als Interviewpartner steht Ihnen Dr. Jochen
Spielerisches Lernen zum Steigern umweltbewussten Verkehrsverhaltens Ökologie 8. März 20157. März 2015 BewusstMobil - Bewusstseinsbildende Mobilitätssoftware für Kinder und Jugendliche (WK-intern) - Mobilitätsverhalten wird in Sozialisationsprozessen schon im Kindes- und Jugendalter festgelegt und ist bei Erwachsenen kaum mehr veränderbar. Im Projekt „BewusstMobil - Bewusstseinsbildende Mobilitätssoftware für Kinder und Jugendliche“ entwickelten und testeten mehrere Forschungseinrichtungen und Firmen ein Spiel fürs Handy, das Kindern und Jugendlichen Bewusstsein für nachhaltige Mobilitätsformen näher bringen soll. St. Pölten - Das Spiel verknüpft die virtuelle mit der realen Welt: Man gibt an, mit welchem Verkehrsmittel man unterwegs ist, und erhält Punkte – je nachhaltiger die Wahl der Fortbewegung, desto mehr Punkte. Mit den Punkten kann man im Spiel Strecken bauen,
Einigung: EU-Umweltminister legen Klimaschutzabkommen vor … ? Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. März 20156. März 2015 Hendricks: Europa legt ambitionierten Beitrag für Klimakonferenz in Paris vor (WK-intern) - Die EU-Umweltminister haben gestern den geplanten Beitrag der EU und ihrer Mitgliedstaaten für das neue Klimaschutzabkommen von Paris beschlossen. Bis 2030 wollen die EU-Staaten ihre Treibhausgasemissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 senken. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Das ist ein kraftvolles Signal an die Staatengemeinschaft. Europa ist bereit, einen ambitionierten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir gehen damit einen großen Schritt hin zu einem klimaneutralen Europa. Nachdem die EU als erster großer Emittent ihren Beitrag vorgelegt hat, erwarte ich, dass die anderen großen Volkswirtschaften jetzt nachziehen und ihre Klimaschutzbeiträge für Paris rechtzeitig
Fracking: EU-Energieunion hält an einer fossil-basierten Energiepolitik fest Ökologie 7. März 20156. März 2015 NABU: Energieunion darf nicht zur Gasunion verkommen (WK-intern) - Nach dem Treffen der EU-Energieminister beraten die EU-Umweltminister über den Vorschlag der Kommission für eine Energieunion. Der NABU kritisiert, dass darin weiter an einer fossil-basierten Energiepolitik festgehalten wird. "Die Energieunion darf nicht zur Gasunion verkommen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Die Energieunion ist mehr als der Einkauf und die Sicherstellung von Energielieferungen nach Europa." Zentrale Bausteine der europäischen Energiesicherheit müssten Energieeffizienz und der naturverträgliche Ausbau der erneuerbaren Energien sein, so Tschimpke weiter. Der NABU begrüßte zwar, dass die EU-Kommission Energieeffizienz erstmals erwähnt. Gleichzeitig kritisierte er jedoch, dass die Energieeffizienz mit der Subventionierung von Atomkraft und Importen
Germanwatch: EU muss Klimaziel für Paris nachbessern Mitteilungen Ökologie 7. März 20156. März 2015 EU legt als erster großer Emittent Angebot für Klimaschutzziele im geplanten Weltklimaabkommen vor - Germanwatch fordert zügige Überarbeitungen (WK-intern) - Die EU hat heute ihren beabsichtigten Beitrag für das Weltklimaabkommen, das Ende des Jahres in Paris verabschiedet werden soll, beschlossen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt, dass die EU als erster großer Emittent fristgerecht umfassende und transparente Ziele vorlegt, so wie es auf dem jüngsten Weltklimagipfel in Lima beschlossen wurde. Allerdings habe die EU eine Chance verspielt, das im Oktober 2014 festgelegte Klimaschutzziel zu erhöhen. „Der jetzt verabschiedete EU-Beitrag darf nicht das letzte Wort sein - das passt nicht zum Zwei-Grad-Limit“, sagt Christoph
Fläche naturnaher Wälder in Deutschland wächst Ökologie 7. März 20156. März 2015 Erstmalig sind über 1 Million Hektar Wald in Deutschland nach den strengen Umweltstandards des FSC zertifiziert. (WK-intern) - Trend zu mehr kontrollierter Nachhaltigkeit hält auch in der Forstwirtschaft an. Forstwirtschaft mit hohen Umwelt- und Sozialstandards gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Seit März 2015 sind 1 Million Hektar des deutschen Waldes nach den strengen Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Der Trend zu mehr Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung setzt sich so auch in der Forstwirtschaft immer mehr durch. Mit dem Überschreiten der 1 Million Hektar Grenze sind nun rund zehn Prozent der Waldfläche in der Bundesrepublik FSC-zertifiziert. Zum Vergleich: Bei der
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin verweigert Gespräch über Jülich-Castoren Mitteilungen Ökologie 6. März 2015 Duin will nicht über Jülich-Castoren reden - Castorexporte gestatten für Wirtschaftsminister kein Mitspracherecht in der Bevölkerung (WK-intern) - Antiatom-Initiativen kritisieren Gesprächsabsage des Wirtschaftsministeriums Atomkraftgegner sind überrascht und enttäuscht über die Zurückweisung eines Gesprächswunsches durch NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Die im Bündnis gegen Castorexporte zusammengeschlossenen bundesweit agierenden und nordrhein-westfälischen Antiatom- und Umweltschutzinitativen wollten mit dem Minister den Verbleib des Jülicher Atommülls erörtern. Seit nahezu zwei Jahren ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) vom Wirtschaftsministerium aufgefordert, für die dort lagernden Castor-Behälter eine sichere Lösung zu finden ? bislang ohne greifbares Ergebnis. Die Absage begründet der Wirtschaftsminister damit, dass die Verantwortung beim FZJ liege. Bankrotterklärung der Politik "Duin hatte mir
4 Jahre Fukushima – Mahnwachen und Demos Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 6. März 2015 Lesen, Handeln und Weiterschicken! (WK-intern) - Liebe Freundinnen und Freunde, natürlich kein Zufall: pünktlich vor dem Fukushima-Jahrestag berichtet die IAEA – weltweite Lobbyorganisation der Atomenergiebranche – von angeblichen „Fortschritten“ bei der Stilllegung des Katastrophen-Reaktors. Was die IAEA gleichzeitig zu dem Problem des massenhaft vor Ort lagernden, verseuchten Kühlwassers empfiehlt, macht fassungslos: der Betreiber Tepco solle doch das kontaminierte Wasser ins Meer leiten. Es gibt also Grund genug, unseren Unmut gegen die Atomkraft und die dafür Verantwortlichen Luft zu machen. In mindestens 170 Orten finden rund um den Jahrestag Mahnwachen statt. Bundesweit zeigen in diesen Tagen AtomkraftgegnerInnen in Deutschland ihre Solidarität zu den Menschen im
Atommüllbehörde jubelt bereits: Atommüll dem Nachbar vor die Tür stellen Mitteilungen Ökologie 5. März 2015 Genehmigungen für Erkundung von tschechischen Atommüll-Endlager-Standorten nahe österreichischer Grenze stehen unmittelbar bevor (WK-intern) - 4 von 7 Untersuchungs-Standorten liegen in der Nähe der niederösterreichischen Grenze. GLOBAL 2000 fordert Neustart des Suchprozesses. Die Anträge der tschechischen Atommüllbehörde SURAO für die Untersuchungsgebiete für die Atommüll-Endlager-Standorte werden nach GLOBAL 2000 vorliegenden Informationen nun doch alleinig vom tschechischen Umweltministerium genehmigt werden, obwohl sie im Oktober 2014 von den entsetzten betroffenen Gemeinden und Bürgerinitiativen in den umliegenden Gebieten beeinsprucht worden sind. In einer Entfernung vom 250 km zu Bayern und nur 80 km zu Österreich liegt Kraví hora. Die dafür zuständige Kommission im Umweltministerium der Tschechischen Republik hat nun 5
Subventionen für AKW Hinkley Point C verzerren Ökostrom-Wettbewerb in der EU Mitteilungen Ökologie 5. März 2015 Greenpeace Energy klagt gegen britische Atombeihilfen (WK-intern) - Der deutsche Ökostromanbieter Greenpeace Energy verklagt die Europäische Kommission, weil diese milliardenschwere Beihilfen für den Bau des britischen AKW Hinkley Point C genehmigt hat. „Der hoch subventionierte Atomstrom von dort wird den europäischen Wettbewerb spürbar verzerren. Auch in Deutschland werden die Börsenpreise für Strom beeinflusst“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy: „Weil dieser Effekt engagierte Ökostromanbieter wie uns wirtschaftlich benachteiligt, ziehen wir vor Gericht.“ Sobald die Beihilfegenehmigung der Kommission im offiziellen EU-Amtsblatt erschienen ist und die Klagefrist beginnt, wird Greenpeace Energy eine so genannte Nichtigkeitsklage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg einreichen. Die von