BMWi: Neues Gutachten setzt Maßstäbe beim Monitoring der Strom-Versorgungssicherheit Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. März 2015 Staatssekretär Baake: Gutachten setzt neue Maßstäbe beim Monitoring der Strom-Versorgungssicherheit (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute ein Gutachten über die Versorgungssicherheit in Deutschland und seinen Nachbarländern veröffentlicht. Mit diesem Gutachten wird für das Monitoring und die Bewertung von Versorgungssicherheit ein neues Berechnungsverfahren entwickelt, das insbesondere die Effekte des grenzüberschreitenden Stromaustauschs abbildet. Der Prognose zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass in Deutschland die Stromnachfrage im Jahr 2025 jederzeit gedeckt wird, bei nahezu 100 %. Das Niveau an Versorgungssicherheit wird also - auch im internationalen Vergleich - auf höchstem Niveau gewährleistet. Der Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, hierzu: "Das
Peruaner fordert von RWE Geld für Schutzmaßnahmen bei schmelzenden Gletschern Mitteilungen Ökologie 16. März 201516. März 2015 Schmelzende Gletscher: Peruaner fordert von RWE Geld für Schutzmaßnahmen ein (WK-intern) - Erstmals in Europa soll ein Unternehmen, das weltweit zu den größten Treibern des Klimawandels zählt, für den Schutz eines Betroffenen zahlen. Die Gletscherschmelze in den Anden bedroht Saúl Luciano Lliuya und seine Heimatstadt. Der Fall könnte vor einem deutschen Gericht landen. Berlin/Huaraz Erstmals verlangt ein massiv von Risiken des Klimawandels Betroffener von einem der größten Treibhausgasemittenten in Europa, dass sich das Unternehmen an dringend notwendigen Schutzmaßnahmen beteiligen soll: Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya fordert mit Hilfe seiner in der Auseinandersetzung um Klimaschäden erfahrenen Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen (Kanzlei Günther, Hamburg) von
Strom, Wasser, Nahrung – ein Solarhaus, das seine Bewohner versorgt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Videos 14. März 2015 Ein Haus, das mehr Strom erzeugt, als seine Bewohner verbrauchen – für solche Plusenergiehäuser gibt es schon viele Beispiele. (WK-intern) - Studierende der Technischen Universität München (TUM) und der University of Texas at Austin (UTA) gehen jetzt einen Schritt weiter: Sie entwerfen und bauen ein Plusenergiehaus, das fast vollständig aus nachhaltigen Materialien besteht und Wasser effizient aufbereitet. Mit dem „NexusHaus“ treten sie als einziges Team mit deutscher Beteiligung im renommierten US-Wettbewerb Solar Decathlon 2015 an. Nun finden in Austin erste Bauarbeiten und Tests an dem Haus statt. So wie Austin entwickeln sich viele Städte im Süden der USA: Die Bevölkerung wächst rapide. Bezahlbarer Wohnraum
Umweltallianz zur Ökologischen Steuerreform in Österreich Ökologie 14. März 2015 Umweltallianz: Ökologische Steuerreform darf nicht an Mutlosigkeit und parteipolitischer Taktik scheitern (WK-intern) - Offener Brief der Umweltallianz an die Bundesregierung Wien - In einem offenen Brief wenden sich die Mitglieder der Umweltallianz (Birdlife, Global 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ, WWF) an die österreichische Bundesregierung: Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, mit Sorge verfolgen wir die Diskussion um die Steuerreform. Eine Reform im geplanten Umfang würde es ermöglichen, längst überfällige und wirksame Impulse zum Schutz der Umwelt, des Klimas und der Natur zu setzen. Führende österreichische Ökonomen weisen unermüdlich darauf hin, dass in Österreich Arbeit zu hoch besteuert wird und umweltschädliches Verhalten zu billig
Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge startet morgen in Japan. Mitteilungen Ökologie 13. März 2015 Länder sollen sich besser auf Naturkatastrophen vorbereiten (WK-intern) - Germanwatch: Begrenzung des Klimawandels ist zentraler Baustein für Vorsorge. Besser auf Naturkatastrophen reagieren zu können und mehr in Vorsorge zu investieren - das sind zentrale Ziele der morgen beginnenden UN-Konferenz in Sendai (Japan). Bis Mittwoch kommen Minister und Experten aus aller Welt sowie Vertreter von internationalen Organisationen, Privatsektor und Zivilgesellschaft zusammen, um bei der 3. Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge ein UN-Rahmenwerk mit diesen Zielen zu beschließen. Damit soll Sendai das Hyogo-Rahmenwerk ablösen, das von 2005 bis 2015 gegolten hat. Wetterextreme führen weltweit zu den tödlichsten und teuersten Naturkatastrophen. Um die Betroffenheit von Staaten zu zeigen, veröffentlicht
Endlagersuche: Bundesregierung muss Vorfestlegung auf Gorleben stoppen Mitteilungen Ökologie 13. März 2015 Mit einem Eilantrag beim Verwaltungsgericht Lüneburg will Greenpeace verhindern, dass sich die Bundesregierung in der Endlagersuche weiter vorab auf Gorleben festlegt. (WK-intern) - Für den Salzstock gilt eine so genannte Veränderungssperre, die den Grundeigentümern die Nutzung des zu ihren Grundstücken gehörenden Untergrundes verbietet. Die seit dem Jahr 2005 geltende Verordnung endet am 17. August 2015. Obwohl die Suche nach einem atomaren Endlager ohne Vorfestlegung auf Gorleben laufen soll, plant das Bundesumweltministerium eine Verlängerung des Verbots um weitere zehn Jahre. „Die Bundesregierung muss nun beweisen, dass sie die ergebnisoffene Endlagersuche ernst nimmt und sich von Gorleben verabschieden“, sagt Mathias Eder, Atomexperte von Greenpeace. „Bleibt
Klimawandel verlängert die Dauer von Hitzewellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. März 2015 Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen (WK-intern) -Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erschienene Studie eines Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis
IÖR-Jahrestagung 2015 zur ökologischen Raumentwicklung in Dresden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. März 201512. März 2015 Wege zur „Grünen Stadt“: Szenarien und Strategien (WK-intern) - Immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Die anhaltende Urbanisierung birgt große Herausforderungen für die „grüne“, das heißt die ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung. Dresden - Wie sie zu meistern sind, ist eine der zentralen Fragen im „Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt“. Das IÖR stellt sie bei seiner Jahrestagung am 03. Juni 2015 im Kulturrathaus Dresden in den Mittelpunkt. Für jede Kommune ergeben sich andere Szenarien der künftigen Entwicklung. Dabei spielen Fragen der Gestaltung von Siedlungs- und Freiräumen ebenso eine Rolle wie die Veränderung von Lebensstilen, die Folgen des demografischen Wandels und Klimaeinwirkungen. Auf Basis unterschiedlicher Ausgangsbedingungen und
Vier Jahre nach Fukushima Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 11. März 2015 Greenpeace: Vier Jahre nach Fukushima endlich Lehren ziehen! (WK-intern) - Atomenergie darf weder subventioniert noch als Klimaschutz-Technologie gewertet werden Wien – Anlässlich des vierten Jahrestags der Atomkatastrophe in Fukushima am 11. März, fordert Greenpeace erneut ein Ende der Investitionen in die Risikotechnologie Atomkraft. Gleichzeitig begrüßt die Umweltschutzorganisation die Klage Österreichs gegen die geplanten britischen Steuersubventionen des Atomkraftwerks Hinkley Point. „Atomenergie ist gefährlich, teuer und unnötig, das hat Fukushima bestätigt. Auch Atomkraftwerke, die technologisch am neuesten Stand sind, können keine hundertprozentige Sicherheit gewährleisten“, so Walter Saurer, Klima- und Energiesprecher bei Greenpeace CEE in Österreich. Er weist darauf hin, dass es in einigen Ländern Bestrebungen gibt,
Ökologische und soziale Steuerreform jetzt umsetzen Mitteilungen Ökologie 11. März 2015 Bündnis aus Umwelt und Wirtschaft: Ökologische und soziale Steuerreform jetzt umsetzen! (WK-intern) - Szenario: 17.400 neue Arbeitsplätze und 3,6 Millionen Tonnen weniger CO2; 74 Prozent für Umsetzung Wien – Mit einer aufkommensneutralen ökologischen und sozialen Steuerstrukturreform könnten 17.400 Arbeitsplätze geschaffen und rund 3,6 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden - das zeigen Berechnungen der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung aus Osnabrück. „Die Modellrechnungen bestätigen, dass mit einer gut durchdachten Umschichtung weg von der Besteuerung von Arbeit hin zu Ökosteuern, Arbeitsplätze geschaffen und CO2-Emissionen wirksam reduziert werden können. „Wir appellieren demensprechend an Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, ein ehrgeiziges Paket zu schnüren und damit
Die Misere der Energiekonzerne ist selbstgemacht Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Windenergie Wirtschaft 10. März 2015 Die prekäre Lage der vier großen Stromkonzerne RWE, Eon, Vattenfall und EnBW ist gravierenden und anhaltenden Managementfehlern geschuldet, nicht primär der Energiewende. (WK-news) - Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Analyse von Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup und Prof. Dr. Ralf-Michael Marquardt von der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace. Die großen Energieversorger stehen doppelt unter Druck. Im früheren Kerngeschäft Stromerzeugung und -vertrieb verlieren sie kontinuierlich Marktanteile. Im Zukunftsgeschäft mit den Erneuerbaren Energien stehen ihnen schlagkräftige neue Konkurrenten gegenüber. „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel darf den Stromkonzernen nicht mit weiteren Subventionen wie Kapazitätsmärkten unter die Arme greifen. Die größte Hilfe für den Strommarkt
Solidarität mit den Menschen in Japan Mitteilungen Ökologie 9. März 2015 Fukushima-Mahnwachen in 190 Städten (WK-intern) - Protest gegen Weiterbetrieb von Atomkraftwerken in Deutschland Anlässlich des vierten Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima gehen in dieser Woche bundesweit Atomkraftgegner auf die Straße. In 190 Städten sind Mahnwachen geplant. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Mit den Mahnwachen wollen wir unsere Solidarität mit den Menschen in Japan zeigen, die nicht mehr in ihre verstrahlte Heimat zurückkehren können. Gleichzeitig protestieren wir gegen den Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerken hierzulande. Der Bundestag hat 2011 nur einen halben Atomausstieg beschlossen. Auch vier Jahre nach dem Beginn der Fukushima-Katastrophe ist Deutschland zweitgrößter Atomstrom-Produzent in der EU. Und das Risiko der alternden