Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. April 2015 „Städte entwickeln, den Planeten schützen“ - Zum ersten Mal in Asien: Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel (WK-intern) - Nobelpreisträger aus aller Welt und aus vielen verschiedenen Fachrichtungen versammeln sich diese Woche in Hong Kong, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben. Zum ersten Mal treffen sie sich in Asien zu einem solchen Symposium. „4C: Changing Climate, Changing Cities“ lautet der Titel – denn um vier Grad Celsius, kurz 4C, kann die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts aufheizen, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht stark verringern. Und vor allem in den Städten wird sich entscheiden, ob wir dem Klimawandel
Österreichs Abhängigkeit durch Stromimporte wird immer größer Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 23. April 2015 Aktuelle Umfrage zeigt: Windenergie bei der öster-reichischen Bevölkerung im Allzeithoch, Förderungen für Fossile- und Atomkraftwerke deutlich abgelehnt (WK-intern) - Mit 13,5 % war der Nettostromimport noch nie so hoch wie letztes Jahr. „Das erhöht die Abhängigkeit vom Ausland in der Stromerzeugung und verschlechtert die Umweltbilanz massiv“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und setzt fort: „Ein atomstromfreies Österreich ist damit nur noch ein Märchen.“ Dass die österreichische Bevölkerung Atomstrom klar ablehnt und hinter dem Ausbau erneuerbarer Energien wie Windenergie steht, zeigt eine aktuelle Umfrage der IG Windkraft. „Gerade jene Menschen, die bei Windrädern wohnen, befürworten die Windenergie sehr stark“, berichtet Gudrun Auinger
Greenpeace-Aktivisten protestieren in 51 Städten gegen Freihandelsabkommen TTIP Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. April 2015 Zum globalen Aktionstag gegen TTIP protestieren Greenpeace-Aktivisten in 51 deutschen Städten mit unterschiedlichsten Aktivitäten gegen das Freihandelsabkommen. (WK-intern) - Mit einem schwimmenden Banner „Save Democracy - Stop TTIP!“ demonstrieren Aktivisten in Frankfurt im Main auf der Höhe des Eisernen Stegs. Auf dem Marburger Marktplatz formen Umweltschützer den Schriftzug „No TTIP“ und in Berlin verbinden Aktivisten mit einer Menschenkette die kanadische und US-amerikanische Botschaft mit der Vertretung der EU-Kommission. „Geheim verhandelte Handelsabkommen dürfen nicht unsere Umwelt- und Verbraucherstandards aushöhlen“, sagt Clara Buer von Greenpeace. „Es darf nicht sein, dass Konzerne künftig Staaten vor privaten Schiedsgerichten verklagen können. Deshalb fordern wir den Stopp der TTIP-Verhandlungen.“ TTIP gefährdet
Rund 22.000 Menschen gingen heute allein in Österreich gegen TTIP, CETA & Co auf die Straße Ökologie Verbraucherberatung Videos 18. April 201518. April 2015 Allein in Wien protestierten circa 15.000 Personen, weltweit gibt es rund 450 Aktionen in 30 Ländern. (WK-intern) - Anlässlich des weltweiten Aktionstages gegen die geplanten Handelsabkommen TTIP, CETA, TiSA und gegen bereits bestehende Abkommen gingen heute rund 22.000 Menschen in Österreich auf die Straße. In Wien hat das Bündnis TTIP STOPPEN, getragen von Attac, GLOBAL 2000, ÖBV-Via Campesina Austria, der Gewerkschaft Pro-Ge und Südwind, heute zu einer Großdemonstration aufgerufen: Alleine hier nahmen rund 15.000 Menschen teil. Laute, bunte, kreative Demo in Wien Die Demo zeigte, wie vielfältig die Lebensbereiche sind, die von TTIP & Co betroffen sein würden: Ob Lebensmittel und Landwirtschaft, Umwelt, Demokratie,
Kampagne zur Verteidigung des Südpolarmeers Mitteilungen Ökologie 17. April 201516. April 2015 Sea Shepherd-Schiffe legen Zwischenstopps in Frankreich und Deutschland ein (WK-intern) - Ende April werden die Sea Shepherd-Schiffe Sam Simon und Bob Barker nach dem Abschluss der äußerst erfolgreichen Kampagne zur Verteidigung des Südpolarmeers Operation Icefish zum ersten Mal in Europa anlegen. Die Sam Simon wird am 25. April in den Hafen von La Rochelle im Südwesten Frankreichs einlaufen, wo sie einen 24-stündigen Aufenthalt haben wird, bevor sie nach Bremen weiterfährt. Die Bob Barker wird voraussichtlich am Dienstag, den 28. April in Bremen eintreffen. Es wird für beide Schiffe der erste Aufenthalt in Europa sein, seit sie von Sea Shepherd erworben wurden. Um Captain Sid
Beratungstage: Effizienter Ressourceneinsatz schont Umwelt und Geldbeutel Ökologie Technik Verbraucherberatung 16. April 2015 Beratungstage der Effizienz-Agentur NRW zum Thema Ressourceneffizienz am 22. und 23. April im Rathaus Rheda-Wiedenbrück (WK-intern) - Am 22. und 23. April bietet die Effizienz-Agentur NRW, das Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz des Landes, Unternehmern persönliche Beratungsgespräche im Rathaus Rheda-Wiedenbrück an. Im Vordergrund stehen Fragestellungen und Ideen zur Einsparung von Material und Energie im Produktionsprozess, aber auch die Information über Beratungsangebote und Finanzierungsmöglichkeiten. Das Thema Ressourceneffizienz nimmt vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen einen immer wichtigeren Stellenwert ein: Material- und Energieverbrauch senken, Kosten minimieren und die Umwelt entlasten - das sind die Herausforderungen. Oft ergeben sich Fragestellungen, die eine externe Beratung notwendig machen. Die im
Umweltdachverband verläßt unter Protest die Expertengruppe der EU-Kommission zum Thema Fracking Ökologie Verbraucherberatung 16. April 2015 Der Umweltdachverband Friends of the Earth Europe (FOEE) und Lobby-kritische NGO Corporate Europe Observatory veröffentlichen eine Untersuchung zu der Expertengruppe. (WK-intern) - Die Beratergruppe sei nur eine Fassade, um unter dem Deckmantel eines technischen und wissenschaftlichen Netzwerks die Verbreitung von Fracking in der EU zu fördern, heißt es darin. Die NGOs kritisieren in ihrem Bericht die Übermacht der Industrie in der Arbeitsgruppe. Von den 60 Mitgliedern, die nicht für die EU-Kommission arbeiten, kämen mehr als 70 Prozent direkt oder indirekt aus der Fracking-Industrie. VertreterInnen der Zivilgesellschaft machten gerade einmal 10 Prozent der Mitglieder aus. Die EU-Kommission wies die Kritik gegenüber dem EU-Informationsdienst Euractiv zurück.
QMILK erhält GreenTec Award in der Kategorie Produktion Ökologie Technik Veranstaltungen 16. April 201515. April 2015 Feierliche Preisverleihung auf der Hannover Messe bei Weidmüller Gruppe (WK-intern) - Das deutsche Start-up QMILK fertigt eine Textilfaser aus Milch, die nicht zum Verzehr geeignet ist, und wertet somit ein Abfallprodukt auf. Die Produktion der Faser aus 100 Prozent natürlichem Rohstoff erfolgt nach strengen nachhaltigen Kriterien. Für diese Innovation erhält das Unternehmen mit Sitz in Hannover den begehrten GreenTec Award in der Kategorie Produktion. Der Preis wurde am 14. April 2015 zusammen mit dem ZVEI e. V., Paten der Kategorie Produktion, auf dem Stand der Weidmüller Gruppe auf der Hannover Messe in Halle 11, Stand B 60 verliehen. Innovative Textilfaser aus Non-Food-Milch
Entwicklungsorganisationen fordern Nachbesserungen beim NRW-Klimaschutzplan Bioenergie Ökologie 16. April 201515. April 2015 Entwicklungsorganisationen begrüßen NRW-Klimaschutzplan, fordern aber Nachbesserungen (WK-intern) - Der vorgestern vom Landeskabinett beschlossene NRW-Klimaschutzplan findet bei entwicklungspolitischen Organisationen ein überwiegend positives Echo - er sei jedoch in einigen Punkten zu wenig ambitioniert. Das Land übernehme Verantwortung für den Klimaschutz und damit für die Menschen in ärmeren Ländern, die besonders von den Folgen des Klimawandels bedroht seien. Allerdings zeigt die jetzt vorgelegte Studie „Klimaschutz mit Weitblick“ des SÜDWIND-Instituts, des Amtes für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie der Entwicklungsorganisation Germanwatch, dass für Klimaschutz und eine gerechte Entwicklung weitergehende Maßnahmen notwendig sind. So wird im Klimaschutzplan an Kohle als wichtigem
Neue Umweltnorm ISO 14001:2015 legt stärkeren Fokus auf Lebenszyklusbetrachtung Ökologie Technik 15. April 2015 TÜV Rheinland liefert Tipps zur Vorbereitung auf die neue Version (WK-intern) - Viele Unternehmen bereiten sich derzeit auf die Änderungen vor, die mit der Revision der ISO 14001 einhergehen. Die internationale Norm für Umweltmanagementsysteme wird derzeit überarbeitet. Die neue Version tritt voraussichtlich im Herbst 2015 in Kraft und beinhaltet verschiedene zusätzliche Anforderungen. TÜV Rheinland sieht besonders bei dem Thema "Lebenszyklusbetrachtung von Produkten und Dienstleistungen" wichtige neue Aspekte und empfiehlt Unternehmen, sich jetzt schon mit diesen zu befassen. Betrachtung von Umweltaspekten "Von der Wiege bis zur Bahre" Stärker als die Vorgängerversion fordert die neue ISO 14001:2015 eine Identifizierung und Bewertung von Umweltaspekten, die sämtliche Phasen eines
Naturschutzgebiete überwacht mit Lasertechnik, Flugzeugen und Algorithmen der TU Wien Ökologie Technik 14. April 2015 Naturschutzgebiete überwacht man jetzt im Flug (WK-intern) - Europas Naturschutzgebiete sollen ökologisch gesund bleiben. Bisher waren die riesengroßen geschützten Gebiete kaum zu überwachen, nun gelingt das mit Lasertechnik, Flugzeugen und Algorithmen der TU Wien. Eine Gegend zum Naturschutzgebiet zu erklären nützt noch nicht viel. Man muss den ökologischen Zustand des Areals auch regelmäßig kontrollieren. Allerdings machen Naturschutzgebiete mittlerweile beinahe ein Fünftel der Fläche der Europäischen Union aus. Eine derart große Fläche kann nicht ständig durch Feldbegehungen inspiziert werden, daher entwickelt man nun Methoden, Europas Naturschutzgebiete vom Flugzeug aus zu untersuchen. Kurze Laserpulse werden punktgenau zu Boden geschickt, aus dem reflektierten Licht lassen sich
Klimaschutz und Dörfer nicht kurzfristigen Interessen opfern Ökologie 12. April 201512. April 2015 In vom Braunkohlentagebau Nochten II bedrohten Dorf Rohne demonstrierten heute erneut betroffene Bürger sowie Unterstützer aus der gesamten Lausitz. (WK-intern) - Der Protest richtete sich auch gegen die Blockade von Klimaschutzregelungen durch sächsische und brandenburgische Regionalpolitiker. „Die Zukunft dieser Dörfer darf genauso wenig kurzfristigen Interessen geopfert werden, wie die Zukunft des Klimaschutzes in Deutschland. Wir verwehren uns dagegen, dass die sächsische Landesregierung so tut, also würde sie im Namen aller Lausitzer sprechen, wenn sie überfällige Klimaschutzbestrebungen der Bundesregierung torpediert.“ sagt Friederike Böttcher vom Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“. „Ein Strukturbruch wie in den 1990er Jahren ist in der Lausitz angesichts des aktuellen