Kontrollen der Behörden zeigen: Immer weniger gentechnische Verunreinigungen im Saatgut Ökologie 22. September 2015 Greenpeace und Bioland fordern: Nulltoleranz muss bleiben (WK-intern) - Raps- und Mais-Saatgut in Deutschland ist weitgehend frei von Gentechnik. Dies ist auch in diesem Jahr das Ergebnis einer Auswertung durch Greenpeace und Bioland. Es basiert auf den Saatgutanalysen der Bundesländer auf gentechnische Verunreinigung von Raps und Mais: Bei Raps-Saatgut konnten die zuständigen Behörden der Bundesländer zum dritten Mal in Folge keine Verunreinigungen feststellen. Sie hatten dieses Jahr 316 Saatgutproben von Sommer- und Winterraps untersucht. Im Jahr 2012 waren noch fünf von 337 Raps-Saatgutproben durchgefallen. Auch Mais-Saatgut ist immer weniger gentechnisch belastet. Prüfer fanden dieses Jahr in sechs von 455 überprüften Chargen Verunreinigungen, im
E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht: Mogelpackung – Atomstromfrei Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 E-Control muss aktiv werden: Umweltbilanz unseres Stroms so schlecht wie noch nie (WK-intern) - Der heute von der E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht zeigt deutlich, dass Österreich seinen Stromverbrauch noch immer mit bis zu 11 % Atomstrom deckt. „Die von der E-Control verkündete Atomstromfreiheit Österreichs ist ein Märchen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Solange es keine Änderungen auf europäischer Ebene gibt, sind die Herkunftsnachweise eine Mogelpackung“. Atomstrom unter dem Deckmantel der Wasserkraft Die E-Control präsentierte heute den Stromkennzeichnungsbericht. Zwar gibt es seit heuer die vollständige Kennzeichnungspflicht des in Österreich verbrauchten Stromes. „Was beim schnellen Hinschauen sehr fortschrittlich erscheint, ist bei genauerer Betrachtung
Braunkohlereserve verstößt gegen EU-Recht Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 Die von der Bundesregierung geplante Braunkohlereserve wird zur Sicherung der Stromversorgung nicht benötigt und verstößt damit gegen EU-Recht. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommt eine energiewirtschaftliche und juristische Analyse im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace. „Die Braunkohlereserve ist rechtlich unzulässig und steht damit kurz vor dem Scheitern. Kanzlerin Merkel droht mit leeren Händen zur Klimakonferenz nach Paris zu fahren“, sagt Greenpeace-Energieexperte Tobias Austrup. (Beide Analysen online hier.) In den kommenden Wochen soll das Kabinett die so genannte Braunkohlereserve beschließen. Auf deren Eckpunkte, die von der Kohlegewerkschaft IG BCE mitentwickelt wurden, hatte sich die Bundesregierung Anfang Juli geeinigt. Dabei sollen Braunkohleblöcke im Umfang von 2,7
INFORMATIK 2015 in Cottbus beschäftigt sich mit Energie und Umwelt Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. September 2015 Hasso Plattner hält Eröffnungsvortrag (WK-intern) - Die diesjährige Jahrestagung INFORMATIK 2015 der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) findet vom 28. September bis zum 2. Oktober 2015 in Cottbus statt. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Frage, welchen Beitrag die Informatik zu den brandaktuellen Themen Energieeffizienz und Umwelt(schutz) leisten kann und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Diskutiert werden Fragen wie "Welche Rolle spielt die Informatik bei der Entwicklung und Analyse umweltrelevanter Systeme (Umweltinformatik), welchen Nutzen hat sie für den Entwurf ökologisch nachhaltiger und energieeffizienter(er) Systeme sowie für die bessere Nutzung von Ressourcen, was kann die Informatik zur Optimierung von Energieträgern beitragen?". Aber
Stromkennzeichnungsbericht: Wir wollen 100% Ökostrom – in Österreich Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 21. September 2015 Lückenlose Stromkennzeichnung per Gesetz wichtiger Schritt für Transparenz – KundInnen können bewusst Energiewende fördern. (WK-intern) - Mit dem heute vorgestellten Stromkennzeichnungsbericht der E-Control für die Periode 2014 ist das letzte Jahr mit "Schlupfloch" Graustrom abgehandelt: Per 1. Jänner 2015 sind alle StromkundInnen in Österreich berechtigt, von ihrem Stromlieferanten eine lückenlose Darstellung der Herkunft des gelieferten Stromes zu erhalten. Damit ist das Konstrukt "Strom unbekannter Herkunft" bzw. "Graustrom" Geschichte. Die Gesetzesänderung im Elektrizitätewirtschafts- und Organisationsgesetz im Jahre 2013 werden in der Periode 2015 schlagend, die Übergangsfrist wurde gewählt, um der Elektrizitätswirtschaft Zeit zur Umstellung zu gewähren. "Wir begrüßen, dass sich nun die auf Initiative der
EU setzt erstmals Ziel einer emissionsneutralen Welt in diesem Jahrhundert Mitteilungen Ökologie 21. September 201520. September 2015 Germanwatch: "EU meldet sich vor Paris als ernsthafter Verhandlungspartner zurück" (WK-intern) - Mit wichtigen Beschlüssen haben die EU-Umweltminister heute die europäische Position für den Klimagipfel in Paris gestärkt. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt den Beschluss der Minister, als Ziel der EU-Verhandlungsführung beim Pariser Klimagipfel ein Sinken der globalen Treibhausgasemissionen in diesem Jahrhundert auf Null voranzutreiben und damit die Dekarbonisierungsbeschlüsse des G7-Gipfels aufzugreifen. "Die EU hat sich vor dem Klimagipfel in Paris als ernsthafter Verhandlungspartner zurückgemeldet", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die EU will ein klares Signal an Investoren senden. Erstmals setzt sie sich das Ziel, die weltweiten Emissionen in diesem
IAA 2015: Konsequenter Umstieg auf Elektrofahrzeuge, strenge Grenzen für den CO2-Ausstoß E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 18. September 2015 TÜV SÜD auf der IAA 2015 – be ahead. get connected (WK-intern) - TÜV SÜD: GreenFleet®-Award belohnt ökologisches Denken Frankfurt Konsequenter Umstieg auf Elektrofahrzeuge, strenge Grenzen für den CO2-Ausstoß der Geschäftswagen und die Einbeziehung von Fahrrädern in den Werksverkehr – drei Beispiele, wie Flottenbetreiber sich ohne Wenn und Aber für den Klimaschutz engagieren. Sie wurden jetzt mit dem achten GreenFleet®-Award der TÜV SÜD-Tochter FleetCompany GmbH ausgezeichnet. Geschäftsführer Arnd Martin übergab die Preise auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA an die Unternehmen bridgingIT, MSD und WACKER. „Mit dem Fokus auf Minimierung des CO2-Ausstoßes belegen die Gewinner, dass bei intelligentem Umgang mit Mobilität und dem gezielten Einsatz
Erstes Teilstück des 900 MW Übertragungs-Seekabels wird verlegt Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. September 2015 Naturschonend durchs Watt: Erstes Teilstück des Seekabels wird verlegt (WK-intern) - Netzanbindung für Offshore-Windparks mit Netzverknüpfungspunkt in Emden/Ost 900 Megawatt Übertragungskapazität Nachdem in diesem Jahr bereits fünf neue Netzanbindungen für Offshore-Windparks in Betrieb gegangen sind, startet der Übertragungsnetzbetreiber TenneT zurzeit die Arbeiten für die Verlegung des Wattkabels für die Offshore-Netzanbindung BorWin3. Mit dem Projekt BorWin3 können ab 2019 Windparks mit einer Übertragungskapazität von bis zu 900 Megawatt (MW) ans Netz angeschlossen werden. BorWin3 gehört zu den insgesamt zwölf Offshore-Netzanbindungsprojekten, die TenneT beauftragt hat. Mit den hierfür insgesamt erforderlichen Investitionen in Milliardenhöhe ist TenneT größter Investor in die Energiewende. Der vor der Küste Niedersachsens auf
Rückgang der Artenvielfalt: Änderung des Landesnaturschutzgesetzes Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. September 2015 „Wir brauchen ein Gegengewicht zur intensiven Nutzung des Landes“ – Rede von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck zur Änderung des Landesnaturschutzgesetzes (WK-intern) - Im Mai letzten Jahres forderte der Schleswig-Holsteinische Landtag die Landesregierung auf, das Landesnaturschutzgesetz zu novellieren, um die Tier- und Pflanzenwelt in Schleswig-Holstein besser zu schützen. Diese Forderung kommt nicht von ungefähr. Schleswig-Holstein wird immer intensiver genutzt. Straßen- und Schienenbau, Gewerbegebiete, Stromnetze und Windanlagen verändern das Land. Auch die intensive Landwirtschaft hat ihren Anteil am Rückgang der Artenvielfalt. Das erkennt neuerdings sogar die CDU an. Es besteht Handlungsbedarf. Die intensive Nutzung verlangt von uns, ein Gegengewicht zu schaffen. Die Natur gehört
Windparkanwohner werden der Lärmbelästigung befragt Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie 17. September 2015 Befragung der Anwohner des Windparks Anzetel-Wehlens startet (WK-intern) - DEWI kooperiert mit Universität Halle-Wittenberg und MSH Medical School Hamburg bei Untersuchung der Lärmbelästigung Wilhelmshaven / Hamburg / Halle (Saale). DEWI (UL International GmbH) hat den Auftrag erhalten, die Geräuschcharakteristik des Windparks Anzetel-Wehlens im Norden von Wilhelmshaven zu untersuchen. Dieter Hinrichs, Geschäftsführer der Offshore-Onshore Testfeld (OTF) Anzetel GmbH, wandte sich an das Dienstleistungsunternehmen, da sich Anwohner seit der Inbetriebnahme des Windparks im Herbst 2014 über Lärm beschwerten. DEWI arbeitet dabei eng mit der Arbeitsgruppe (AG) Gesundheits- und Umweltpsychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bzw. mit der MSH Medical School Hamburg zusammen – vertreten durch Prof. Dr.
Glyphosat muss vom Tisch! Ökologie Verbraucherberatung 17. September 2015 Ein erster Erfolg: Die EU-Kommission hat die Entscheidung über die Neuzulassung von Glyphosat um ein halbes Jahr verschieben müssen. (WK-intern) - Diese Chance nutzen wir! Helfen Sie mit, dass sich 300.000 Menschen hinter unseren Appell gegen das Monsanto-Gift stellen. Das Herbizid Glyphosat gegen die Lobbymacht von Monsanto und Co. zu verbieten – keine leichte Herausforderung. Doch jetzt sind unsere Chancen stark gestiegen: Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung, ob Glyphosat in der EU weiter zugelassen wird, um ein halbes Jahr verschieben müssen. Der Grund: Die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen, Glyphosat sei „wahrscheinlich krebserregend“. Und überall in Europa wächst unser Protest gegen das
Pannenreaktor: KKW Brunsbüttel – Ausfall eines Notstromaggregats Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. September 201516. September 2015 BRUNSBÜTTEL/KIEL. Im Verlauf einer wiederkehrenden Prüfung im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel ist ein Notstromaggregat nicht wie erwartet angesprungen. (WK-intern) - Verantwortlich war ein fehlendes Signal, das unter anderem für die Zuschaltung des Notstromaggregates auf die entsprechende Notstromschiene erforderlich ist. Das betroffene Notstromaggregat war und ist demzufolge für den Anforderungsfall nicht verfügbar. Dies teilte die zuständige Reaktorsicherheitsbehörde im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume heute (16. September) mit. Das Ministerium hat Sachverständige hinzugezogen, um die Ursache des Fehlers zu untersuchen. Nach vorläufiger Einschätzung handelt es sich um ein Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (siehe unten). Hintergrund: Notstromdiesel haben die Aufgabe, bei Ausfall der Stromversorgung aus dem