Gesellschaft für Energie und Klimaschutz, EKSH Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 24. Oktober 2015 Gesellschaft für Energie und Klimaschutz, EKSH – auch für Lübeck interessant (WK-intern) - In einem ersten Informationsaustausch zwischen den neuen EKSH-Geschäftsführern Stefan Sievers und Stefan Brumm und dem Vizepräsidenten der Fachhochschule Lübeck, Prof. Dr. Joachim Litz, warben beide Geschäftsführer für Energieeffizienz und Klimaschutz-Programme der Gesellschaft. Innovative Projekte zu Energiethemen, die nachhaltig und nachahmenswert sind, stehen im Fokus der gemeinnützigen Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) aus Kiel. „Wir haben unseren Sitz zwar in der Landeshauptstadt, unsere Fördertätigkeit erstreckt sich aber auf ganz Schleswig-Holstein. Auch Projektideen aus dem Lübecker Raum sind uns willkommen“, betonten die beiden EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers und Stefan Brumm in einem
Deutsche Umwelthilfe hält Änderungen des ElektroGesetz für weitgehend wirkungslos Ökologie Verbraucherberatung 24. Oktober 2015 Das neue Elektrogesetz hilft dem Handel, nicht dem Verbraucher (WK-intern) - Das Gesetz hilft der Elektronikbranche, weil es die Langlebigkeit und Wiederverwendung von Geräten nicht fördert Heute (24.10.2015) tritt das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Kraft. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bringt das Gesetz keine deutlich spürbaren Veränderungen für Umwelt und Verbraucher. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation kritisiert vor allem, dass es nicht geeignet ist, um die Sammelmengen für Elektroaltgeräte deutlich zu steigern. Bis 2019 müssen insgesamt 65 Prozent der ausgedienten Elektrogeräte gesammelt werden. Aktuell werden nur 40 Prozent erfasst. „Die Entsorgung von Elektroschrott wird durch das neue Gesetz nicht verbraucherfreundlicher. Bürger
DLR-Video: Ozonloch erreicht wieder Rekordniveau Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 23. Oktober 2015 Das Ozonloch über der Antarktis erstreckt sich derzeit über 26 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche, größer als der nordamerikanische Kontinent. (WK-intern) - Aktuell ist es um circa 2,5 Millionen Quadratkilometer größer als zum selben Zeitpunkt im Jahr 2014. Nur im Jahr 2006 war es mit 27 Millionen Quadratkilometern noch größer. Mit Hilfe von Satelliten haben Wissenschaftler des Erdbeobachtungszentrums (EOC) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) diese Entwicklung dokumentiert. Sie beobachten permanent die schützende Ozonschicht und analysieren die Veränderungen. Der starke Ozonabbau über der Antarktis ist ein jährlich wiederkehrendes Phänomen. In der Stratosphäre, in einer Höhe von circa 10 bis 50 Kilometern, haben sich
Modernstes Flusskraftwerk der Schweiz geht in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. Oktober 2015 Rund 100’000 Kubikmeter ausgehobener Fels und Molasse. 50’000 Kubikmeter verbauter Beton. (WK-intern) - Nach vierjährigen Bauzeit ist es jetzt soweit: Die BKW und der Energie Service Biel/Bienne (ESB) setzen einen Meilenstein in der Erzeugung von sauberem und erneuerbarem Strom. 24. Oktober 2015: Tag der offenen Tür im Wasserkraftwerk Hagneck Die BKW und Energie Service Biel/Bienne (ESB) setzen einen Meilenstein in der Erzeugung effizienter, sauberer und erneuerbarer Energie. Am 24. Oktober steht Ihnen das Kraftwerk Hagneck ab 9:00 Uhr offen. Derselbe Fluss – mehr Energie: Das neue Kraftwerk Hagneck liefert 40 Prozent mehr Strom als das alte. Dank moderner Technik punktet es durch eine hohe
Glyphosat schadet Schlüsselspezies für Bodengesundheit und Fruchtbarkeit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Oktober 2015 GLOBAL 2000 analysiert systembedingtes Versagen einer industriefreundlichen Zulassungspraxis (WK-intern) - Das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat galt vier Jahrzehnte lang als unproblematisch für Regenwürmer. Bis ein österreichisches Forscherteam der Universität für Bodenkultur (BOKU) vor kurzem feststellte, dass handelsübliche Glyphosat-hältige Pflanzenschutzmittel die Aktivität und Fortpflanzung von Regenwürmern gravierend beeinträchtigen. Dieser offensichtliche Widerspruch zwischen der behördlichen Risikoeinschätzung einerseits und den Ergebnissen der Wissenschaftler andererseits veranlasste die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zu einem Vergleich der jeweils angewendeten Untersuchungsmethoden. Wenig erfreuliches Fazit dieser Analyse: "Mit den realitätsfernen Versuchsanordnungen im Zulassungsverfahren ließen sich auch in hundert Jahren noch keine negativen Auswirkungen der untersuchten Produkte auf Regenwürmer
Pariser Klimaabkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. Oktober 2015 Die nationalen Länderbeiträge zu einem globalen Klimaabkommen reichen bislang nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen (WK-intern) - Die Länderbeiträge können jedoch zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn das Pariser Abkommen einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst. Das zeigt ein neuer Bericht eines Konsortiums aus 16 internationalen Forschungsinstituten. Die Wissenschaftler liefern eine detaillierte Analyse des Umbaus des Energiesektors, der für die Umsetzung der INDC genannten Länderbeiträge (intended nationally determined contribution) notwendig wird, und untersuchen die Reichweite dieses Umbaus mit Blick auf die zwei-Grad-Leitplanke. „Bis zum 19.Oktober wurden 123 INDCs von
Bundesverband Windenergie demonstriert zum Klimagipfel in Berlin Ökologie Veranstaltungen 22. Oktober 2015 BWE ist Teil der weltweiten Klimamärsche (WK-intern) - Am 29. November 2015, einen Tag vor dem wichtigen Klimagipfel (COP21) in Paris, demonstrieren weltweit Hunderttausende Menschen in den Metropolen rund um den Globus lautstark für mehr Klimaschutz und gegen die Nutzung fossiler Energien. Auch in Berlin werden an diesem 1. Advent mehrere Zehntausend Demonstranten erwartet. Der BWE ruft im Schulterschluss mit den Erneuerbaren-Verbänden zur Teilnahme auf und wird mit einem eigenen Wagen in der Demonstration vertreten sein. „Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus NGOs, Verbänden, Vereinen, Kirchen und Gewerkschaften setzen wir ein lautstarkes Zeichen. Beim Klimaschutz ist es seit Jahren bereits 10 nach 12. Es
Nanokohlenstoffe verwandeln Abwärme in Strom und reinigen Abwässer ohne Chemie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Wissenschaftler am INM arbeiten an einer Methode, mit der man Abwässer ohne Chemikalien und zudem energieeffizient entsalzen kann. (WK-intern) - Dieser umweltverträgliche Prozess lässt sich sogar zur Stromerzeugung nutzen. Um Salze und Schwermetalle aus Abwässern zu entfernen, werden diese über chemische Reaktionen gereinigt oder aufwändigen Filtermethoden unterzogen. Wissenschaftler aus Saarbrücken arbeiten an einer Methode, mit der man Abwässer ohne Chemikalien und zudem energie-effizient entsalzen kann: Bei der sogenannten elektrosorptiven Entionisierung (CDI) werden die Ionen über Elektroden aus dem Wasser entfernt und an den Elektroden gesammelt. Zurück bleiben sauberes Wasser und die an den Elektroden angereicherten Ionen. Dieser umweltverträgliche Prozess lässt sich sogar zur
Pilotprojekt für die Lieferung von Ausgleichsleistungen von Windparks in Belgien Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Oktober 201521. Oktober 2015 Windvision, Enercon, Eneco und Elia verkünden die erfolgreiche Fertigstellung des "R2 downward wind" Pilotprojekt. (WK-intern) - Die technische Leistungsfähigkeit von Windparks liefert somit erweiterte Ausgleichsleistungen an das Stromnetz. Die massive Integration von erneuerbaren Energien, wie Solar- und Windenergie, in das Stromnetz stellt eine neue Herausforderung da. Pilot project for delivery of balancing services by wind farms in Belgium WindVision, Enercon, Eneco and Elia announce the successful finalization of the “R2 downward wind” pilot project, demonstrating the technical capability of wind farms to deliver advanced balancing services to the electricity grid. The massive integration of renewables, like solar and wind generation, in the electricity grid
Grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung zu Aufsuchung und Förderung von Erdöl – Aktuelles Ökologie 17. Oktober 201516. Oktober 2015 - in der dänischen Nordsee – Deutsche Öffentlichkeit kann sich beteiligen (WK-intern) - Die Firma Maersk Oil beabsichtigt in der dänischen Nordsee im Grenzgebiet zu Deutschland umfangreiche aufsuchungs- und fördertechnische Maßnahmen. KIEL - Ziel ist es, die bisherige Förderung von Erdöl fortzuführen, zu optimieren und möglicherweise neue Kohlenwasserstoffe zu erschließen. Im Rahmen dieser Pläne wird eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt, bei der sich die Öffentlichkeit in Deutschland beteiligen kann. Die Unterlagen werden in Schleswig-Holstein ausgelegt. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie mit Dienstsitz in Clausthal Zellerfeld hat dafür folgende Bekanntmachung herausgegeben: Grenzüberschreitende Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung ( UVPG) Das dänische
EuGH kippt Einwendungsausschluss im deutschen Umweltrecht Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. Oktober 201516. Oktober 2015 Mehr Umweltverbandsklagen zu erwarten: (WK-intern) - Die ohnehin schon große Zahl erfolgreicher Umweltverbandsklagen könnte schon bald noch mehr zunehmen: Mit einem Urteil vom 15.10.2015 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein wesentliches Prinzip des deutschen Umweltrechtsschutzes – den Einwendungsausschluss (Präklusion) – gekippt. Umweltverbände und sonstige Dritte können demzufolge Klagen gegen umweltrechtliche Genehmigungen und Planfeststellungsbeschlüsse grundsätzlich auch auf solche Mängel der Antragsunterlagen stützen, die sie im Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren nicht oder nicht rechtzeitig gerügt haben. Bislang waren Einwendungen gegen ein Vorhaben beziehungsweise gegen die behördliche Entscheidung im weiteren Verwaltungs- wie auch im Gerichtsverfahren unerheblich – eine Klage insoweit unbegründet –, wenn die gerügten Themen nicht rechtzeitig
Germanwatch fordert Verbesserung des Entwurfstextes für Klimakonferenz Ökologie 16. Oktober 2015 Letzte Klimakonferenz vor Paris: In Bonn muss der Vertragsentwurf nun Form annehmen (WK-intern) - Germanwatch fordert Verbesserung des Entwurfstextes bei Dekarbonisierung, Klimafinanzierung und Mechanismus für spätere Verschärfung der Klimaziele Bonn - Am Montag beginnt in Bonn die letzte Verhandlungsphase vor dem Klimagipfel in Paris auf Arbeitsebene. Bis zum Freitag wollen die Vertreter der Staaten den Vertragstext für ein neues Klimaabkommen vorbereiten, das in eineinhalb Monaten in Paris verabschiedet werden soll. Aufbauend auf den Ergebnissen vorheriger Zwischenkonferenzen haben die Ko-Verhandlungsführer einen insgesamt 20-seitigen Entwurfstext vorbereitet. "Es wird ein hartes Ringen darum geben, ob die Staaten den nun vorliegenden Text als Verhandlungsgrundlage akzeptieren. Wenn das