Saudi-Arabien droht zum Symbol der Selbstzerstörung der Welt zu werden Ökologie 10. Dezember 2015 Dramatische Verhandlungen in Paris nähern sich ihrem Höhepunkt Germanwatch fordert verbessertes EU-Klimaziel "Saudi-Arabien droht zum Symbol der Selbstzerstörung der Welt zu werden" (WK-intern) - In einer dramatischen Sitzung mit pausenlosen Verhandlungen bis in den Morgen haben die Staaten beim Klimagipfel in Paris darum gerungen, ob und wie weit die Tür hin zu einer neuen klimagerechten Welt aufgeht. Paris - Eine große Gruppe von mehr als 100 Staaten - darunter die kleinen Inselstaaten, besonders verletzliche Entwicklungsländer, die USA und die EU - drängen auf die notwendige Ambition des Abkommens. Dabei bleiben sie bislang aber Antworten zur erforderlichen Finanzierung schuldig. China und Malaysia - als Sprecher einer
Forschungsflugzeug HALO: Klimaforschung in arktischen Höhen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Dezember 2015 Am eisigen Nordpolarkreis planen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in enger Kooperation mit weiteren deutschen Forschungseinrichtungen die komplexen Prozesse des Klimawandels und deren Auswirkungen auf die polare Atmosphäre zu erkunden. (WK-intern) - Mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and LOng Range Research Aircraft) sollen in drei Messkampagnen Veränderungen der Zusammensetzung der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre im Polarwinter untersucht werden. Einzigartige Atmosphärenforschung mit HALO Vom nordschwedischen Kiruna aus führen die Klimaforscher mit dem Forschungsflugzeug HALO während des gesamten arktischen Winters Messflüge durch, um bisher noch unzureichend verstandene Aspekte der Wolkenphysik in Polarregionen und des Spurenstofftransportes zu untersuchen. Hierfür nutzen
Umweltökonom Prof. Dr. Reimund Schwarze sieht gute Chancen für neues Klimaabkommen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Dezember 20159. Dezember 2015 Erfolg für Weltklimagipfel in Paris? (WK-intern) - Umweltökonom an der Europa-Universität Viadrina und am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) sieht gute Chancen für neues Klimaabkommen – Vermittlung von Interviews Wird die internationale Staatengemeinschaft nach der Einigung auf einen Vertragsentwurf ein neues Klimaabkommen auf der Weltklimakonferenz verabschieden? Prof. Dr. Reimund Schwarze, Umweltökonom an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), nimmt als wissenschaftlicher Beobachter am Weltklimagipfel in Paris teil und räumt einem gemeinsamen Abkommen gute Erfolgschancen ein. „Es ist gelungen, einen Entwurf für ein neues Weltklimaabkommen vorzulegen, dem die Nationen dieser Welt zustimmen könnten. Noch gibt es Themen, die eine Zustimmung im Ministerplenum in dieser Woche gefährden können,
Neues EEG-2016 begrenzt den Ausbau der erneuerbaren Energien und fördert fossile Energieträger Ökologie Windenergie 10. Dezember 20159. Dezember 2015 EEG wird zum Erneubare-Energien-Begrenzungsgesetz (WK-intern) - „Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums macht aus dem Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz, das den Ausbau de facto begrenzt.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), das aktuell überarbeitete Eckpunktepapier des BMWi zur EEG-Novelle 2016. „Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wird die von der Bundesregierung proklamierte Energiewende durch EEG-Reformen schrittweise ausgehebelt: 2012 wurde die Photovoltaik, 2014 die Bioenergie ausgebremst. Mit dem EEG 2016 droht nun der Windenergie eine drastische Drosselung“, so Falk weiter. Ziel der Bundesregierung bei der EEG-Reform sei es, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2025 auf
Phytotechnikum: Universität Hohenheim plant Forschungsgewächshaus für 8 Mio. Euro Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Dezember 20159. Dezember 2015 Neubau ermöglicht modulare, computergesteuerte Forschung in Bioökonomie (WK-intern) - Baukosten: 8 Mio. Euro - Carl-Zeiss-Stiftung spendet 4 Mio. Voraussichtlicher Baubeginn: Frühjahr 2016 Klimawandel, Biodiversität, Welternährung, Bioenergie, Nachwachsende Rohstoffe, Pflanzenkrankheit…: Zukunftsfragen zu diesen Themenkomplexen werden die Wissenschaftler der Universität Hohenheim bald schon in einem neuen Hightech-Forschungsgewächshaus auf den Grund gehen. 8,3 Mio. Euro soll allein der 1. Bauabschnitt kosten. Möglich wird er dank einer 4 Mio.-Euro-Spende, mit der die Carl-Zeiss-Stiftung rund die Hälfte der Baukosten finanziert. Weitere 4 Mio. Euro übernimmt das Land Baden-Württemberg, 300.000 Euro die Universität Hohenheim. Damit unterstützen Carl-Zeiss-Stiftung und Land auch die Bioökonomie-Strategie, den interdisziplinären Schwerpunkt der Universität Hohenheim. Baubeginn
Castor-Einigung: Noch viele Probleme ungelöst, Brunsbüttel – Betriebsgenehmigung entzogen Ökologie Verbraucherberatung 10. Dezember 20159. Dezember 2015 Halle instabil, Reparaturmöglichkeit fehlt, Lagerdauer ungewiss (WK-intern) - Zur Einigung zwischen Bund und Bayern zu den Castor-Transporten erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Mit der Einigung zwischen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, sieben Castor-Behälter aus Sellafield in das Zwischenlager beim AKW Isar bei Landshut zu bringen, sind längst noch nicht alle Probleme vom Tisch. Spätestens seit dem Brunsbüttel-Urteil des schleswig-holsteinischen Oberverwaltungsgerichtes ist klar, dass die Leichtbauhallen für die Castor-Behälter nicht gegen Abstürze eines großen Airbus ausgelegt sind. Deswegen hat das Gericht dem Lager in Brunsbüttel die Betriebsgenehmigung entzogen. Das Zwischenlager am AKW Isar hat sogar dünnere Wände und Decken
NABU: Entwurf für Weltklimavertrag bleibt zu schwach Ökologie 9. Dezember 2015 Tschimpke: Langfristiger Klimaschutz nur mit gesunden Ökosystemen (WK-intern) - Mit Blick auf die beiden letzten Verhandlungstage der Welklimakonferenz sieht der NABU zwar eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass zum Ende der Woche ein neues Klimaabkommen verabschiedet wird. Der am heutigen Mittwoch von Frankreich vorgelegte neue Entwurf für einen Weltklimavertrag reicht aus NABU-Sicht aber nicht aus, den Klimawandel wirksam zu begrenzen. Es gibt zwar Fortschritte, zum Beispiel findet sich im Text das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. „Letztlich wird aber entscheidend sein, ob die Anstrengungen der Länder zum Klimaschutz ausreichen, um die Erderwärmung tatsächlich zu drosseln. Vor allem muss formuliert werden, wie diese
COP21: Technology solutions are in place for 100% renewable energy future Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 9. Dezember 2015 Paris – International renewable energy organisations have come together at COP21 in Paris to demonstrate that reliable 100% renewable energy is not only possible, but that systems already exist today with significant potential for expansion. (WK-intern) - The side event, organised by the REN Alliance – a partnership of organisations representing the solar, wind, geothermal, hydropower and bioenergy sectors – demonstrated the realities of 100% renewables at all scales. The event provided case studies of communities, cities, countries and regions where various high-penetration combinations of renewable energy technologies are working together. These examples showed that technology solutions for a 100% renewable
Daten über Energieverbrauch von Gebäuden müssen Ämtern zur Verfügung stehen? Das geht gar nicht! Aktuelles Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie Verbraucherberatung Windenergie 9. Dezember 20159. Dezember 2015 Energierunternehmen und öffentliche Stellen wie Bezirksschornsteinfeger werden dem Entwurf zufolge verpflichtet, den Gemeinden auf Anfrage Daten über Energieverbrauch von Gebäuden, der Leistung von Wärmeanlagen sowie Gas- und Wärmenetzen zur Verfügung zu stellen. (WK-intern) - Landesregierung bringt Energiewende- und Klimaschutzgesetz auf den Weg – Energiewendeminister Habeck: „Klimaschutz dient dem Erhalt von Lebensgrundlagen“ Mit einem Energiewende- und Klimaschutzgesetz will Schleswig-Holsteins Landesregierung die Treibhausgasemissionen im Land weiter verringern und die Energiewende bei der Strom- und Wärmeversorgung konsequent vorantreiben. Das Kabinett beschloss heute (8. Dezember 2015) auf Vorschlag von Energiewendeminister Robert Habeck in erster Befassung einen entsprechenden Gesetzentwurf, der nun in die öffentliche Anhörung geht. „Die internationale Klimakonferenz
Finanztransakrtionsteuer, europäische Politker sind dagegen Aktuelles Ökologie 8. Dezember 20159. Dezember 2015 Die Finanztransaktionsteuer ist eine Steuer auf Geldwertbewegungen. (WK-intern) - Ähnlich wie beim Kauf einer Ware werden hier Geldwerte verschoben, oft sind das jedoch Geldwerte, die nur als angenommene Summe existieren. Solche Geschäfte machen Banken, Fonds, Versicherungen, Superreiche ... etc. Laut Merkel sind solche Einrichtungen systemrelevant, d. h. sie müssen auf jeden Fall vor Belastungen geschützt werden. Systemrelevant ist somit, das, was dem System schadet. Bei der Bankenpleite wurden gerade die schlechtesten Banken mit 700 Milliarden Euro gerettet. Merkel konnte das mit der Systemrelevanz alternativlos erklären. Nun geht es bei der Finanztransaktionsteuer im Prinzip um nichts anderes. Stellen Sie sich bitte vor, von den auch als
Ausbau der Windkraft geht mit Bestandserholung geschützter Vögel einher Ökologie Windenergie Windparks 8. Dezember 2015 Uhu, Schwarzstorch und Rotmilan im Aufwind (WK-intern) - Naturschutzauflagen gefährden Energiewende und damit effizienten Naturschutz Wiesbaden - Die Zahl der Windkraftanlagen hat sich seit Beginn des Jahrhunderts in Deutschland annähernd verdreifacht. Zugleich verbessern sich die Lebensbedingungen geschützter Vögel. Insbesondere Uhu und Schwarzstorch haben sich deutlich vermehrt; die Rotmilanpopulation ist zumindest stabil. Von der Roten Liste der bedrohten Brutvögel Deutschlands, mitsamt der Vorwarnliste, sind alle drei Arten mittlerweile gestrichen. Trotzdem erhöhen Ministerien und Behörden die Naturschutzauflagen für Windparks immer weiter und gefährden damit den für den Klimaschutz notwendigen Erfolg der Energiewende. Uhu- und Schwarzstorchpopulation steigen rasant Die Umweltwissenschaftlerin Kirstin Ulrichs, Fachfrau für Arten- und Naturschutz
Klimafinanzierung: Wir kaufen uns eine saubere Welt Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. Dezember 20157. Dezember 2015 Neues Instrument der Klimafinanzierung soll Milliarden-Investition in saubere Energie für Afrika mobilisieren (WK-intern) - Mit einem neuen Instrument der Klimafinanzierung will das Bundesumweltministerium Investitionen in saubere Energien in Afrika anstoßen. Dafür setzt das Ministerium eine Anschubfinanzierung von 30 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative ein. Diese soll dann über eine Absicherung von Währungsrisiken deutlich größere Investitionen - in Höhe von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar – mobilisieren. Währungsschwankungen gehören zu den größten Investitionsrisiken in vielen Ländern Afrikas. Das gilt besonders für die kapitalintensiven Investitionen in erneuerbare Energien. Investoren müssten Kredite in Dollar oder Euro aufnehmen – scheuen aber das Risiko, weil sie selbst in