.ausgestrahlt zum Urteil zu den Klagen von Eon, RWE und Vattenfall gegen die Laufzeitverkürzungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Dezember 2016 Liebe LerserInnen, (WK-intern) - gestern hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein Urteil zu den Klagen von Eon, RWE und Vattenfall gegen die Laufzeitverkürzungen nach Fukushima verkündet. .ausgestrahlt hat zusammen mit Anti-Atom-AktivistInnen aus der Region vor dem Gerichtsgebäude mit einem großen Transparent „Alle AKW jetzt abschalten“ demonstriert. Die anwesenden Kamerateams nahmen das Motiv gerne mit und so war unsere Forderung in der Tagesschau, den Tagesthemen, dem heute-Journal und auf den Webseiten von Süddeutscher Zeitung und FAZ. Was das Gericht genau entschieden hat und welche Folgen das Urteil haben wird, darüber gab es gestern in der medialen Berichterstattung ein riesiges Durcheinander. Viele Medien haben gemeldet, dass
Atomausstieg: Karlsruhe hat die Klagen der Stromkonzerne zum großen Teil abgewiesen Ökologie Verbraucherberatung 6. Dezember 2016 Atom-Urteil: AKW-Betreiber bekommen nur kleinen Bruchteil entschädigt (WK-intern) - Bundesverfassungsgericht: Staat darf Laufzeiten von Atomkraftwerken beschränken. Atomkraftgegner fordern: jetzt alle AKW stilllegen Zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Atomausstieg erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Statt der geforderten 19 Milliarden Euro werden die AKW-Betreiber nur einen dreistelligen Millionenbetrag als Entschädigung für den Atomausstieg erhalten. Karlsruhe hat die Klagen der Stromkonzerne zum großen Teil abgewiesen. Der Staat hat das Recht, Laufzeiten von Atomkraftwerken zu beschränken. Die Bundesregierung sollte daraus Konsequenzen ziehen und alle noch laufenden Atomkraftwerke jetzt schon abschalten und nicht erst 2022. Denn die Reaktoren werden immer älter und störanfälliger. Für die Stromversorgung
Umweltministerkonferenz: Bundesländer müssen Fehlentscheidung bei Styropor-Entsorgung korrigieren Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 20161. Dezember 2016 Probleme für Bauherren und Baufirmen umgehend lösen (WK-intern) - Auf der derzeit tagenden Umweltministerkonferenz steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Wir fordern die Bundesländer auf, ihren unnötigen und höchst problematischen Bundesratsbeschluss rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dieser Beschluss war europarechtlich nicht erforderlich und ist umweltpolitisch unnötig. Die Folgen sind ein regelrechter Entsorgungsnotstand, weil Dämmplatten nur noch schwer bzw. gar nicht entsorgt werden können. Baustellen mussten deshalb bereits stillgelegt werden. Die Probleme, einschließlich der höheren
IEA schadet dem Klimaschutz und der globalen Energiesicherheit Ökologie 30. November 2016 Die Internationale Energieagentur schadet erneut dem Klimaschutz und der globalen Energiesicherheit mit dem jüngsten World Energy Outlook (WK-intern) - Im neuen World Energy Outlook untergräbt die Internationale Energieagentur mit ihrer Aufforderung zur vermehrten Investition in Erdöl und Gas ihren eigenen Aufruf zum Klimaschutz. Berlin – Die Internationale Energieagentur (IEA) untergräbt in ihrem World Energy Outlook (WEO) 2016 die positiven Botschaften für aktiven Klimaschutz und den Ausbau Erneuerbarer Energien mit ihrer Aufforderung, weiterhin in fossile Energien, vor allem in Erdöl und Erdgas zu investieren, wie die Analyse der Energy Watch Group zeigt. Der heute in Berlin präsentierte „World Energy Outlook“ Bericht mahnt angesichts der
Nitrat: Hauptursache für den schlechten Zustand von Flüsse, Seen, Küstengewässer, Grundwasser Ökologie Verbraucherberatung 30. November 2016 Zu hohe Nitratbelastung: Umweltverbände fordern schärfere Düngeverordnung (WK-intern) - Die hohen Nährstoffbelastungen aus der Landwirtschaft sind deutschlandweit die Hauptursache für den schlechten Zustand vieler Flüsse, Seen, Küstengewässer und unseres Grundwassers. Sie führen zu gravierendem Verlust an biologischer Vielfalt, gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden. Diese negative Bilanz ist 25 Jahre nach dem Inkrafttreten der europäischen Nitratrichtlinie mehr als enttäuschend. Die Umweltverbände Deutsche Umwelthilfe (DUH), GRÜNE LIGA, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bund und Länder auf, schnellstmöglich eine ambitionierte Düngeverordnung zu verabschieden, um die mit der Düngung verbundenen Risiken für Mensch und Umwelt deutlich zu reduzieren. Um die Novellierung der Düngeverordnung,
Deutsche Umwelthilfe kritisiert EU-Vorschläge zur Zukunft von Erneuerbaren und Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. November 2016 EU-Kommission legt am 30.11.2016 mit ihrem "Winterpaket" Papiere zur Zukunft der europäischen Energiepolitik vor - EU-Parlament und Ministerrat sind aufgefordert, nachzubessern (WK-intern) - Am 30.11.2016 wird die EU-Kommission ihren Vorschlag für die zukünftige EU-Energiepolitik vorstellen. Der Deutschen Umwelthilfe (DUH) liegen die Papiere bereits vor. Die DUH kritisiert, dass sich die Klimabeschlüsse von Paris darin nicht widerspiegeln und erneuerbare Energien ausgebremst werden. Positive Ansätze finden sich im Bereich Energieeffizienz, gehen aber nicht weit genug. Die DUH fordert das EU-Parlament und den Ministerrat auf, das Paket der EU-Kommission so zu überarbeiten, dass die Klimaziele, die Europa sich selbst gesetzt hat, erreicht werden. "Die geplanten Kommissionsvorschläge für
Dank Erneuerbaren Energien leisten Kommune und Bürger aktiven Naturschutz Ökologie Windenergie Windparks 29. November 2016 Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet die hessische Gemeinde Heidenrod als Energie-Kommune des Monats aus (WK-intern) - Für die 8.000-Einwohner Gemeinde Heidenrod im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis bedeutet aktiver Naturschutz vor allem eine Dekarbonisierung der lokalen Energieversorgung durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien. „Der strategische Ansatz der Gemeinde Heidenrod nutzt in vorbildhafter Art und Weise die lokal vorhandenen Ressourcen an Sonne, Wind und Biomasse zur Stromerzeugung und schützt damit gleichzeitig die heimische Natur“, so Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Für dieses beispielhafte Engagement zeichnet die Agentur für Erneuerbare Energien die Gemeinde Heidenrod als Energie-Kommune des Monats November aus. Die Gemeinden Heidenrod, Aarbergen und
Grüne Pilotanlage zur Meerwasserentsalzung Bioenergie Ökologie 29. November 2016 DEG fördert deutsche Umwelttechnik in Kolumbien (WK-intern) - Trinkwasserversorgung für 250 Menschen Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH kofinanziert ein Pilotvorhaben der Kölner Membran Filtrationstechnik GmbH (Mft) zur Trinkwasserversorgung in Kolumbien. Das Unternehmen stellt dazu rund 195.000 Euro bereit, die DEG ergänzt diesen Betrag um die gleiche Summe aus Mitteln des Programms "Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). In Kolumbien leben rund zwei Drittel der Bevölkerung in entlegenen Gebieten, wo sie nur unzureichend mit Trinkwasser versorgt werden. So sind die Leitungen im öffentlichen Verteilnetz häufig marode, ein großer Teil des Wassers versickert einfach. Alternativ
TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017" (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben
David gegen Goliath: Plastik-Lobby will Umweltkampagne von SodaStream verbieten Ökologie Verbraucherberatung Videos 28. November 2016 SodaStream, der führende Hersteller von Trinkwassersprudlern mit Deutschlandsitz in Bad Soden, hat eine Unterlassungserklärung der International Bottled Water Association (IBWA), die unter anderem auch dem Konzern Nestlé Waters nahe steht, zurückgewiesen. In einem Brief hatte Joseph K. Doss, Präsident und Justitiar der IBWA, SodaStream für die USA und Frankreich dazu aufgefordert, die neue digitale Kampagne "Shame or Glory", in der sich SodaStream kritisch mit der Verschmutzung der Welt durch Plastikflaschen auseinandersetzt, zu stoppen. Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer SodaStream Deutschland: "Es ist ein Skandal: Die Flaschen-Lobby wehrt sich erneut mit unfairen Mitteln gegen den Umweltschutz. Seit Jahren gehört es zur Geschäftsstrategie der großen Umweltverschmutzer,
Hessischer Beamtenbund sieht Forderung nach „Blaue Plakette“ als rein populistisch Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 "Wir halten die Forderung von Umweltministerin Hinz nach Einführung der "Blauen Plakette", für eine populistische Position", erklärte Heini Schmitt, Landesvorsitzender des dbb Hessen in Frankfurt. (WK-intern) - "Hier geht es darum, Fahrzeuge, die nicht der sogenannten "EURO-6-Norm" entsprechen, aus Innenstädten verbannen zu können." Der dbb Hessen befürchte, dass die überhastete Einführung der Plakette die Arbeitsfähigkeit der hessischen Verwaltung gefährdet. Schmitt begründet dies anschaulich: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Hessen, werden ihre privaten "alten" Diesel-Pkw nicht mehr für Dienstreisen einsetzen können, wenn sie Innenstädte ansteuern müssen. Angesichts der bestehenden Umweltzonen ist das für kleinere Dienststellen, die keine Dienstfahrzeuge haben, ein massives Problem." Schmitt
Schweizer Volk will den geordneten Ausstieg aus der Kernenergie Ökologie Verbraucherberatung 28. November 2016 Das Schweizer Stimmvolk hat heute an der Urne klar gegen den überstürzten Ausstieg aus der Kernenergie votiert. (WK-intern) - Dieser umsichtige Entscheid zeigt, dass die Schweiz Versorgungssicherheit und einen geordneten Ausstieg aus der Kernenergie höher gewichtet als überstürzte Abschaltpläne und vermehrten Import von deutschem Kohlestrom. Das Stimmvolk hat erkannt, dass ein geordneter Übergang Zeit braucht. Mit dem Nein zur Atomausstiegsinitiative spricht sich die Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für den von Vernunft geprägten Weg aus, wie er vom Bundesrat mit der Energiestrategie 2050 vorgezeichnet ist. Die Schweizer Kernkraftwerke können so lange ihren wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Schweiz leisten, wie der Betrieb