Kommission lanciert erstes EU-weites Instrument zur Berichterstattung über die Nachhaltigkeitsleistung von Gebäuden Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 28. September 2017 Die Europäische Kommission hat heute die Pilotphase für „Level(s)“ eingeleitet, einen neuen EU-Rahmen für nachhaltige Gebäude, der zum Wandel im Bausektor beitragen wird. (WK-intern) - Es ist das erste Instrument dieser Art, das zur Verwendung in ganz Europa entwickelt wurde. Kommissar Karmenu Vella, zuständig für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei, erklärte: „Level(s) kann zur Entwicklung einer nachhaltig bebauten Umwelt in ganz Europa beitragen und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft fördern. Wir lancieren diesen Rahmen für den Bausektor auf der World Green Building Week und demonstrieren damit die Führungsrolle Europas in der Welt. Dies ist ein bedeutender Schritt hin zu einem ressourceneffizienteren und wettbewerbsfähigeren Bausektor in
Rund 282 000 Kraftfahrzeuge fielen bei Abgasuntersuchung durch Ökologie 28. September 2017 Rund 282 000 Kraftfahrzeuge sind bei den Abgasuntersuchungen (AU) im Jahr 2016 durchgefallen. (WK-intern) - Das geht aus dem Abschlussbericht zur AU-Mängelstatistik des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) hervor. Insgesamt knapp über 12,1 Millionen Abgasuntersuchungen führten die anerkannten AU-Betriebe an Pkw, Nutzfahrzeugen und Krafträdern durch. Auf Basis eines festgelegten Qualitätssicherungssystems erfassten die Betriebe 1,202 Millionen abgasrelevante Mängel an 776 628 beanstandeten Fahrzeugen. Im Durchschnitt wurden somit 1,55 Mängel pro Fahrzeug festgestellt. Von den statistisch erfassten Mängelfahrzeugen konnten 494 969 Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder mit einer Wartung, Inspektion oder Reparatur wieder instand gesetzt werden und so das zulässige Emissionsniveau erreichen. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: "Die verpflichtende Einführung der
IMO leistet in der internationalen Seeschifffahrt nachhaltiges Wirtschaftswachstum Ökologie 28. September 2017 BSH-Präsidentin: „IMO leistet in der internationalen Seeschifffahrt wichtige Beiträge für weltweites nachhaltiges Wirtschaftswachstum und verantwortungsvollen Umgang mit den Ozeanen“ (WK-intern) - Das hohe Engagement der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organization – IMO), in der internationalen Seeschifffahrt weltweit die Balance zwischen wirtschaftlicher Nutzung und dem Schutz der Meere sicher zu stellen, begrüßt die Präsidentin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und maritime Botschafterin der IMO für Deutschland, Monika Breuch-Moritz: „Hier wurde in den letzten Jahren Großartiges geleistet“. Anlässlich des Weltschifffahrtstages 2017, der am 28. September gefeiert wird, erläuterte IMO Generalsekretär Kitack Lim das diesjährige Motto „‘Connecting Ships, ports and people‘ – Schiffe,
Breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert bundesweite Volksentscheide Ökologie Verbraucherberatung 28. September 2017 Unterschriftensammlung: NGOs wollen direkte Demokratie im Koalitionsvertrag sehen (WK-intern) - Unter dem Motto „Jetzt ist die Zeit: Volksentscheid. Bundesweit.“ hat ein rund 30 Organisationen starkes Bündnis eine Kampagne zur Einführung der direkten Demokratie auf Bundesebene gestartet. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen (Liste aller Bündnis-Organisationen unten) sammeln zu den Koalitionsverhandlungen Unterschriften für eine konkrete Formulierung im Koalitionsvertrag. Mit dieser bisher einmaligen Aktion erhalten die verhandelnden Parteien aus der Zivilgesellschaft heraus einen klaren Auftrag für die nächste Legislaturperiode. „Die Koalition strebt eine Grundgesetzänderung an, mit der Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene eingeführt werden“, heißt es auf der Unterschriftenliste. Nach Ansicht des Bündnisses ist die Ergänzung der
Elektromobilität, BEÖ formuliert ein 5-Punkte-Programm für Österreich E-Mobilität Ökologie 28. September 2017 Österreich ist Europameister bei Neuzulassungen von E-Autos. (WK-intern) - Damit Elektromobilität in Österreich alltagstauglich wird, formuliert der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) ein 5-Punkte-Programm an die zukünftige österreichische Bundesregierung. Jetzt kommt Bewegung in die E-Mobilität. Das beweisen auch die jüngsten Zahlen bei den Neuzulassungen in Österreich: Von Jänner bis August 2017 wurden insgesamt 4.674 Elektroautos neu angemeldet – das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Österreich zählt zu den Vorreitern für E-Mobilität in Europa. Auch dank der finanziellen und steuerlichen Anreize im E-Mobilitätspaket der derzeitigen Bundesregierung. Dennoch sind noch viele rechtliche und technischen Hürden in Angriff zu nehmen. Nach der Nationalratswahl wird
Autohersteller lassen Zukunft vorbei fahren E-Mobilität Ökologie 28. September 2017 Umfrage ergibt: Autohersteller in Europa vernachlässigen neben E-Mobilität auch die Integration von E-Autos in das Stromnetz (WK-intern) - Die großen Autohersteller auf dem europäischen Markt sind bei der Entwicklung zukunftsgerechter Technologien hintenan. Nicht nur die Elektromobilität als solche steckt noch in den Kinderschuhen: Bislang wird auch die Sektorkopplung, also die Verknüpfung von Strom- und Verkehrssektor, in der Entwicklung anscheinend stark vernachlässigt. Das hat eine Umfrage von WWF und LichtBlick unter den zehn größten Autoherstellern auf dem europäischen Markt ergeben. "Die Ergebnisse unserer Umfrage sind ernüchternd. Die Hersteller bilden eines der wichtigsten Zukunftsfelder noch gar nicht ab: Dabei liegt die Integration von E-Autos in das
Bundeskanzler Kern präsentiert SPÖ-Umweltschwerpunkte: Totalverbot von Glyphosat und Rückzug aus Palmöl Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. September 2017 Vervierfachung der Ökostrommenge bis 2030 – Gesund leben in Österreich – ohne Rücksicht auf Lobbyinteressen (WK-intern) - Wien - Heute, Dienstag, präsentierte Bundeskanzler Christian Kern die umweltpolitischen Schwerpunkte der SPÖ. „Bei der Diskussion rund um Palmöl, Glyphosat und Energiepolitik, aber auch bei der Nitratbelastung im Grundwasser, haben sich in den letzten Jahren viel zu oft Lobbyinteressen durchgesetzt. Konkret habe ich das bei den Diskussionen um die Nitratbelastung erlebt. Wo es selbstverständlich sein müsste, dass sauberes Grundwasser Priorität hat“, leitete Christian Kern die Pressekonferenz ein. Deshalb hat Kern heute einen konkreten Plan für eine Umweltpolitik ohne Lobbyinteressen vorgelegt. Die Eckpunkte sind ein Totalverbot von
Neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) in Kraft Aktuelles Ökologie 27. September 2017 Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) trat vollständig am 1. August 2017 in Kraft. (WK-intern) - Sie löst die bisher geltenden Länderverordnungen ab. Die Verordnung regelt alle Anlagen, in denen mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird: vom Lager über Tankstellen, Raffinerien, Galvanikanlagen, Biogasanlagen bis hin zu privaten Heizölbehältern. Betreiber sind verpflichtet, die Stoffe und Gemische, mit denen sie in einer Anlage umgehen, als nicht wassergefährdend oder in eine von drei Wassergefährdungsklassen einzustufen. Mit dem in der Forum Verlag Herkert GmbH erschienenen Praxishandbuch „Die neue AwSV 2017“ liegt jetzt ein Buch vor, mit dem die praxisnahe Umsetzung des neuen Anlagenrechts für wassergefährdende
Klimapakt erhielt Besuch aus Weißrussland Ökologie 27. September 2017 Am Montag, den 25.09., besuchte eine Delegation aus Weißrussland den Klimapakt Flensburg, um sich über die Ziele und Aktivitäten des Vereins sowie seiner Mitglieder zu informieren. (WK-intern) - Die Gruppe der Teilnehmer*innen aus Weißrussland setzte sich zusammen aus Energieexpert*innen, Vertreter*innen der kommunalen Verwaltung und einem Vertreter des Energieministeriums. Die Stationen des Besuchs beim Klimapakt waren das Flensburger Rathaus, der Campus Flensburg und die Stadtwerke Flensburg. Im Rathaus erläuterte Martin Beer für das Klimaschutzmanagement der Stadt Flensburg die Ziele des Klimapakts und die Flensburger Strategie zur CO2-Neutralität im Jahr 2050. Simon Laros, Klimaschutzmanager des Campus, stellte die Aktivitäten der Flensburger Hochschulen zur Reduzierung des
Kreislaufwirtschaft im 21. Jahrhundert Ökologie Technik 27. September 201727. September 2017 ALBA Group startet InnovationLAB zur Digitalisierung der Recyclingbranche (WK-intern) - Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft wird auch die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft revolutionieren. Die ALBA Group, einer der führenden Recyclingdienstleister und Rohstoffanbieter weltweit, hat deshalb heute in der Firmenzentrale in Berlin ein InnovationLAB eröffnet, um gemeinsam mit Start-ups den Einsatz moderner Technologien, die Vernetzung im "Internet der Dinge" und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle voranzutreiben. "Wir wollen selbst aktiver Treiber der Digitalisierung sein, so wie wir auch mit unserer Recyclingtechnik führend in Deutschland und Europa sind", sagt Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group. "Unsere Branche hat hier Nachholbedarf. Nur wenige Unternehmen der Abfallwirtschaft
Atomstrom kann so sauber sein und Kohlestrom so teuer werden News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 27. September 2017 Emmanuel Macrons Vorschlag für einen deutsch-französischen Mindestpreis im EU-ETS: Klimaschutzbeitrag, Gewinner und Verlierer (WK-intern) - Die Einführung eines Mindestpreises von 30 €/t, wie vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron heute vorgeschlagen, kann die deutsche Klimaschutzlücke in 2020 fast halbieren, bewirkt jedoch Mehrkosten insbesondere für deutsche Kraftwerksbetreiber und Stromverbraucher. Gestern um 15.00 Uhr und nur zwei Tage nach der Bundestagswahl hat Macron seine Vorstellungen zu einer stärkeren Integration der europäischen Union vorgestellt. Zentrales klimapolitisches Element ist dabei die Einführung eines EU-ETS Mindestpreises von 30 €/t. Der Vorschlägt stößt mitten hinein in eine spannende politische Gemengelage auf Bundesebene. Ein ETS-Mindestpreis könnte einen eleganten Kompromiss zwischen den
EU-weit drohen über 110 Milliarden Euro Kosten durch Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel und Biozide Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. September 2017 Studie zu möglichen Kosten einer flächendeckenden 4. Reinigungsstufe (WK-intern) - Belastungen für Deutschland bei bis zu 37 Milliarden Euro / BDEW: "Umfassende Strategie mit Umsetzung des Verursacherprinzips erforderlich" Mit Blick auf die zunehmende Belastung der Gewässer mit Rückständen von Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln und Bioziden wird seit einiger Zeit über die Einführung einer so genannten vierten Reinigungsstufe in Kläranalgen diskutiert. Damit wären nach Berechnungen einer neuen Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erhebliche Mehrkosten verbunden: Allein in Deutschland würde die Ausstattung aller Kläranlagen mit dieser zusätzlichen Reinigungstechnologie - bezogen auf die Lebensdauer der betrachteten Anlagen - über 37 Milliarden Euro betragen.