Bundeskabinett stimmt Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens zu Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. März 20169. März 2016 Die Bundesregierung hat heute der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens zugestimmt. (WK-intern) - Damit kann Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Vertrag bei der offiziellen Zeichnungszeremonie am 22. April in New York für Deutschland unterzeichnen. Hendricks: "Dies war ein wichtiger formaler Schritt. Deutschland wird damit zu den Erstunterzeichnern des Pariser Abkommens gehören. Ich bin zuversichtlich, dass auch viele andere Staaten Ende April gemeinsam mit uns unterzeichnen werden. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass das Pariser Abkommen schnell und schwungvoll umgesetzt wird." Am 22. April 2016 findet in New York auf Einladung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon eine hochrangige Unterzeichnungszeremonie statt. Der 22. April ist der
80 Prozent: Hohe Akzeptanz für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2016 Der Ausbau der Erneuerbaren Energien genießt in Europa ebenso wie in Nordamerika, Australien und Neuseeland hohe Akzeptanz. (WK-intern) - Das geht aus einer Analyse einschlägiger Umfragen hervor, die die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt hat. Die Ergebnisse sind im neuen AEE-Hintergrundpapier „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ zusammengetragen. Wie daraus hervorgeht, treffen die Erneuerbaren unabhängig vom Ausbaustand regenerativer Energiequellen in den jeweiligen Ländern auf ein hohes Maß an Zustimmung. Diese beträgt zumeist weit über 80 Prozent. „Unsere Analyse zeigt, dass große Mehrheiten in wichtigen Industriestaaten die Energiewende wollen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. Die in deutscher und
Effizienzlabel für alte Heizkessel ab 2016 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. März 20168. März 2016 Transparenz im Heizungskeller (WK-intern) - Um Hauseigentümer auf ihre alten, ineffizienten Heizgeräte aufmerksam zu machen, hat der Gesetzgeber ab 2016 das Effizienzlabel für Heizkessel eingeführt, die älter als 15 Jahre sind. Das Label, das bereits von Hausgeräten bekannt ist, weist Effizienzklassen von G bis A++ aus. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sind über 70 Prozent der installierten Anlagen ineffizient und würden nur die Effizienzklassen C, D oder E erreichen. Neue Heiztechnik wie Brennstoffzellengeräte erzeugen Wärme und Strom im Haus und erhalten die beste Einstufung von A++. Für das Heizgerät im Neubau ist der Ausweis der Effizienzklasse bereits Pflicht. Im Gebäudebestand wird das Effizienzlabel
Organische Photovoltaik: Strom gewinnen mit molekularen Architekturen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. März 2016 Photovoltaik aus selbstorganisierenden supramolekularen Netzwerken (WK-intern) - Organische Photovoltaik wird von vielen als Einstieg in eine kostengünstigere Stromerzeugung angesehen. Eine der noch zu lösenden Herausforderungen ist die geringe Ordnung der dünnen Schichten auf den Elektroden. Einen neuen Ansatz präsentiert nun ein Team von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM): Auf Graphenoberflächen bauten sie photoaktive Schichten aus sich selbst organisierenden molekularen Netzwerken. Ihre Forschungsergebnisse eröffnen interessante, neue Möglichkeiten, opto-elektronische Bauelemente molekülgenau herzustellen. Unübertroffen beherrscht es die Natur, sich selbst organisierende, komplexe, molekulare Maschinerie aufzubauen. Diese kann Licht absorbieren und damit Ladungen trennen und Elektronen übertragen. Nanotechnologen träumen schon lange davon, diese biomolekularen Strukturen nachzuahmen und
Power-to-Gas-Technologie soll überschüssigen Windstrom speicherbar machen Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 8. März 20169. März 2016 Zukunftstechnologie und Sektorkopplung „made in Schleswig-Holstein“ live erlebbar gemacht (WK-intern) - Minister Habeck und EU-Kommissionsdirektor Borchardt besichtigen bei GP JOULE die erste und einzige Power-to-Gas-Anlage Schleswig-Holsteins. Innovationen aus Schleswig-Holstein live und vor Ort erlebten Prof. Dr. Klaus-Dieter Borchardt, Direktor Energiebinnenmarkt bei der Generaldirektion Energie der EU-Kommission, und Robert Habeck, schleswig-holsteinischer Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, am 7. März bei GP JOULE. Beim Besuch des Unternehmens in Reußenköge (Nordfriesland) konnten beide den „Stromlückenfüller“, ein intelligentes Speichersystem, das EE-Strom mithilfe der Power-to-Gas-Technologie speicherbar macht und so auch dem Wärme- und Verkehrssektor zur Verfügung stellen kann, im realen Betrieb erleben. GP JOULE positioniert sich
Drei neue europäische Geothermieprojekte am GFZ Forschungs-Mitteilungen Geothermie 8. März 2016 Am 7. und 8. März finden im niederländischen Utrecht die Kickoff-Meetings der Geothermie-Projekte DESTRESS "Demonstration of Stimulation Treatments of Geothermal Reservoirs" und SURE "Novel Productivity Enhancement Concept for a Sustainable Utilization of a Geothermal Resource" statt. (WK-intern) - Sie werden von Ernst Huenges (DESTRESS) und Thomas Reinsch (SURE), GFZ-Sektion Geothermische Energiesysteme, koordiniert. Im Mittelpunkt der Projekte steht die sichere und effiziente Bereitstellung geothermischer Energie, mit einem Schwerpunkt auf sanften Stimulationsverfahren zur Produktivitätserhöhung geothermischer Reservoire. Beide Projekte werden durch das EU-Programm HORIZON 2020 gefördert. Darüber hinaus ist das GFZ an dem im Februar 2016 gestarteten Projekt GeoWell „Innovative materials and designs for long-life high-temperature
Smart City Services: Intelligente Lösungen für zukunftsfähige Städte Forschungs-Mitteilungen Technik 8. März 2016 TÜV SÜD-Smart City Services (WK-intern) - Mit Smart City Services unterstützt TÜV SÜD die Städte bei der Aufgabe, ihre Infrastrukturen zu modernisieren und eine umweltfreundliche, effiziente und lebenswerte Umgebung zu schaffen. Die Leistungen bauen auf den Erfahrungen des Innovationsnetzwerks „Morgenstadt: City Insights“ und des europäischen Triangulum-Projekts auf. Im März 2016 startet die TÜV SÜD-City Challenge, bei der sich Städte um das Pilotprojekt des TÜV SÜD Smart City Assessment bewerben können. Vor dem Hintergrund der weiter zunehmenden Urbanisierung und neuer Herausforderungen durch den Klimawandel stehen die Städte weltweit vor großen Herausforderungen. „Die Städte müssen intelligente Lösungen entwickeln, um diese Herausforderungen zu meistern“, sagt
RESINEX erweitert Portfolio um PLA für den 3D-Druck Forschungs-Mitteilungen Technik 8. März 20167. März 2016 Der europäische Kunststoff- und Kautschuk-Distributor RESINEX bietet Herstellern von Filamenten für den 3D-Druck eine umfangreiche Palette an Thermoplasten, die auf das Erfüllen unterschiedlicher Ansprüche an das so hergestellte Fertigteil abgestimmt sind. (WK-intern) - Neu in diesem Portfolio sind speziell entwickelte und erst kürzlich in den Markt eingeführte Ingeo™ PLA-Typen (Polymilchsäure, Polylactide) des US-amerikanischen Unternehmens NatureWorks, ein führender Hersteller dieser auf erneuerbaren Ressourcen basierenden Kunststoffe. Zugleich unterstützt RESINEX seine Kunden in engem Kontakt mit NatureWorks bei der Bewertung neuer Filament-Rezepturen. Neben den neuen Ingeo™ PLA-Typen bietet der Distributor unter anderem auch spezielle Polycarbonat- und ABS-Extrusionstypen für den stark wachsenden Bereich der additiven Fertigung. PLA-Filamente haben
Offshore-Windparks: Wechselwirkungen und lokales Klima Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie 8. März 20167. März 2016 Vom KIT koordiniertes Verbundprojekt „WIPAFF“ unterstützt mit Messungen und Modellen den effizienten und umweltverträglichen Ausbau von Anlagen in der deutschen Nordsee (WK-intern) - Mehr als 500 Offshore-Windenergieanlagen gingen allein 2015 in Deutschland ans Netz. Wie Windparks sich untereinander beeinflussen und sich möglicherweise auf das lokale Klima auswirken, ließ sich bislang nur mit Modellen annähern. Der großflächige Ausbau macht es nun erstmals möglich, diese Effekte in der Realität zu untersuchen: Sie sind Gegenstand des Forschungsprojekts „WIPAFF – Windpark-Fernfeld“, das Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) koordinieren und mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft umsetzen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, den weiteren
Power to Gas aus überschüssigem Windstrom: Bis zu zehn Prozent Wasserstoff im Erdgasnetz möglich Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 8. März 20167. März 2016 Schleswig-Holstein Netz beendet Power to Gas-Forschungsprojekt in Klanxbüll und Neukirchen (WK-intern) - Die Schleswig-Holstein Netz AG hat erfolgreich die Einspeisung von bis zu zehn Prozent Wasserstoff ins Erdgasnetz in Klanxbüll und Neukirchen getestet. Ziel des jetzt beendeten Forschungsprojektes war es, eine wichtige Grundlage für die sogenannte Power to Gas-Technologie zu schaffen. Durch die Umwandlung von überschüssigem Windstrom in Wasserstoff könnte Power to Gas eine der Schlüsseltechnologien für die Energiewende werden und eine Antwort auf die Frage der Energiespeicherung sein. „Neben dem Ausbau der Stromnetze gehören Speichertechnologien und alternative Wege zur Nutzung regenerativer Stromüberschüsse zu den größten Herausforderungen der Energiewende – gerade hier bei uns
Energiespeicher und Rohstoff aus CO2 Forschungs-Mitteilungen 8. März 20167. März 2016 46 Millionen Tonnen CO2-Emissionen gingen im Jahr 2012 auf das Konto der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland. (WK-intern) - Wissenschaftler der Universität Stuttgart, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie der Firma Plinke (Bad Homburg) wollen das Treibhausgas mit Hilfe erneuerbarer Energien in Ameisensäure verwandeln und diese für die Energiespeicherung nutzen. Die Diskussion, wie die europäischen Klimaziele (20% weniger Treibhausgasemissionen, 20% mehr Energieeffizienz, 20% erneuerbare Energien) bis zum Jahr 2020 zu erreichen sind, dreht sich meist um die Bereiche Energie und Verkehr. Aber auch kleinere Sektoren wie die chemisch-pharmazeutische Industrie können einen erheblichen Beitrag leisten, um den CO2-Footprint zu reduzieren. Zudem ist CO2
Verwendung der Daten intelligenter Zähler in Frankreich Aktuelles Mitteilungen 7. März 2016 Datenschutz im Smart Grid: Das DFBEE und die Anwaltskanzlei De Pardieu Brocas Maffei veröffentlichen ein Hintergrundpapier zur Verwendung der Daten intelligenter Zähler in Frankreich Die Digitalisierung der Energiebranche und das Fortschreiten der Energiewende hängen eng zusammen. Diese Digitalisierung, die in vielen Bereichen der Wirtschaft bereits im Gange ist, erreicht in Frankreich eine neue Dimension. Zwischen 2016 und 2021 sollen in 35 Millionen französischen Haushalten intelligente Zähler installiert werden. Durch die hierdurch generierten, vielschichtigen Daten entstehen neue Möglichkeiten zum intelligenten Management des Ausgleichs zwischen Stromeinspeisung und -entnahme. Für Akteure aus zahlreichen Bereichen eröffnet dies neue Wertschöpfungsperspektiven. Da es sich hierbei oft um personenbezogene