Gemeinschaftsforschung am Windenergieanlagen-Gesamtsystem Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 31. März 2015 Projektstart FVA-Gondel (WK-intern) - Partnerschaftliches Engagement ermöglicht erstmals industrielle Gemeinschaftsforschung am Windenergieanlagen-Gesamtsystem Aachen - Die Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA) geht einen großen Schritt nach vorne in der vorwettbewerblichen industriellen Gemeinschaftsforschung. Bisher in diesem Bereich eher auf Werkstoff- und Komponentenebene unterwegs, wird mit dem Projektstart der „FVA-Gondel“ nun erstmals eine komplette, generisch neutralisierte, Windenergieanlage (WEA) zum Forschungsgegenstand. Da die Anschaffungs- und Betriebskosten für einen Prüfkörper dieser Größenordnung nur von großen Konzernen getragen werden können, war die Systemuntersuchung für die meist mittelständig aufgestellten Komponentenlieferanten bislang nicht darstellbar. Einzigartige Forschungseinrichtung am CWD in Aachen Das Forschungsvorhaben mit dem Titel „Verbundprojekt: Belastungen an den Antriebskomponenten von Windenergieanlagen“ basiert auf
Erreichen der Klimaschutzziele erfordert weitere Anstrengungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zu „Klimaschutz und Treibhausgasemissionen in Deutschland“ (WK-intern) - Ein heute von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichter Vergleich wissenschaftlicher Szenarien zur Entwicklung der deutschen Treibhausgasbilanz zeigt, dass deutlich größere Anstrengungen als bisher erforderlich sind, um die politisch gesteckten Klimaschutzziele bis 2020 und darüber hinaus zu erreichen. Setzt sich lediglich der bisherige Trend fort, wird Deutschland die Zielmarke verfehlen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu verringern. „Dass laut aktueller Informationen des Umweltbundesamtes die Treibhausgasemissionen erstmals seit Jahren leicht rückläufig sind, bedeutet noch keine Entwarnung“, folgert AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer.
Fraunhofer-ISI untersucht Akzeptanz von Windanlagen in der Bevölkerung Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 31. März 201531. März 2015 Onshore-Windenergie: Status quo und Strategien zur Steigerung der Akzeptanz (WK-intern) - Bei Windparks kommt es durch mangelnde Akzeptanz bei der betroffenen Bevölkerung häufig zu Verzögerungen und/oder zum Stopp der Baumaßnahmen. Damit Planung und Umsetzung besser gelingen, sehen Expertinnen und Experten gezielte Informationsmaßnahmen und Konsultationen mit der Bevölkerung und weiteren Interessensgruppen vor Ort als besonders wichtig an. Dies zeigt eine Befragung mit 207 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus insgesamt 13 europäischen Staaten, die im Rahmen des Projekts "WISE Power" durchgeführt wurde. Aus den Befunden werden im weiteren Projektverlauf Akzeptanzstrategien und Handlungsempfehlungen entworfen, die für EU-Länder mit unterschiedlich entwickelten Windenergiemärkten gelten sollen. Für Deutschland sind das
Emissionen mit Qualitäts-Hackschnitzeln reduzieren Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 31. März 2015 Broschüre Hackschnitzelheizungen gibt Tipps (WK-intern) - Zertifizierungssystem für Qualitätshackschnitzel wird aufgebaut Strenge Staubemissionsgrenzwerte für Kleinfeuerungsanlagen sollen den Umwelt- und Gesundheitsschutz verbessern. Die Einhaltung der Grenzwerte stellt Hersteller und Betreiber von Biomasse-Heizungen jedoch vor Herausforderungen. Mehrere Forschungsprojekte zur Qualitätssicherung von Hackschnitzeln und Holzpellets sowie die neue Broschüre „Hackschnitzelheizungen 2015 – Was muss aktuell beachtet werden?“ sollen die Biomassebranche jetzt dabei unterstützen, die verschärften Anforderungen einzuhalten. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert die Maßnahmen über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Ziel ist es, das Heizen mit Holz als bezahlbare, klimafreundliche und den ländlichen Raum stärkende Wärmequelle für die Zukunft zu sichern und weiter
Photonisches Kraftmikroskop beschleunigt Ausstieg aus der Atomkraft Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Die Technische Universität Ilmenau hat ein hocheffizientes photonisches Kraftmikroskop entwickelt, das zudem einen Beitrag zum Ausstieg aus der Kernkraft leistet. (WK-intern) - Es ersetzt herkömmliche Atom-Kraftmikroskope, wie sie auch an der Thüringischen Universität selbst unter anderem in der Grundlagenforschung von Nanotechnologien im Einsatz sind. Wissenschaftlern der TU Ilmenau ist es gelungen, ein innovatives photonisches Kraftmikroskop zu entwickeln, das auf der Wechselwirkung photonischer Kräfte mit Nanostrukturen basiert. Mit der aus wissenschaftlicher Sicht revolutionären Technologie sind die Forscher so weit wie nie zuvor in den Nanokosmos vorgedrungen. Der Leiter der Forschergruppe "Photonische Kraftmikroskoptechnologien", Professor Eberhard Manske, erklärt, weshalb die neuen Mikroskope wesentlich effizienter sind
Wetterdatenbasierte Planung verbessert Rentabilität von Offshore-Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. März 2015 Offshore-Tätigkeiten bringen zahlreiche planerische Herausforderungen mit sich – zum Beispiel hohe Wetterrisiken, die die Zugänglichkeit zur Baustelle erschweren oder gar verhindern können. (WK-intern) - Projektverzögerungen aufgrund von Schlechtwetterperioden verursachen schnell hohe Zusatzkosten, die die Rentabilität der Projekte gefährden. Um die lokalen Wetter- und Rahmenbedingungen in der Kosten-, Termin- und Qualitäts- planung zu berücksichtigen, wurde am Fraunhofer IWES gemeinsam mit den Partnern Bugsier, DWD, HOCHTIEF, Munich Re und WindMW das Software-Tool COAST entwickelt. Durch seine Kompatibilität mit MS-Project ist das Tool unkompliziert in die täglichen Arbeitsabläufe integrierbar. Die Herausforderungen bei Bau und Betrieb von Offshore-Windparks sind vielfältig: Planer prüfen vorab ihre Terminpläne auf Realisierbarkeit; Logistiker
Piezoelektrische Effekte zur Unterdrückung von Materialspannungen Forschungs-Mitteilungen 30. März 2015 Das Auftreten elektrischer Spannungen bei Verformungen zeichnet piezoelektrische Materialien aus – ein Effekt, der sich auch für die Vermeidung von mechanischen Spannungen in speziellen Materialien nutzen lässt. (WK-intern) - Ein aktuelles Projekt des Wissenschaftsfonds FWF leistet jetzt einen grundlegenden Beitrag zur Optimierung dieser "intelligenten Materialien". Hohe mechanische Spannungen verkürzen das Leben eines Bauteils. Das gilt zumindest für alle Arten von Materialien. Deren Lebensdauer hängt ganz entscheidend von ihrer mechanischen Beanspruchung ab. Dabei zehren vor allem Spannungen in Kombination mit Schwingungen an der Haltbarkeit. Seit einigen Jahren gibt es nun für spezielle Einsatzbereiche intelligente Materialien, die solchen Ursachen aktiv entgegenwirken können. Dazu greift man
Nachhaltige Entwicklung: 65 Ländern diskutieren auf der Dresden Nexus Conference Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 28. März 2015 Nachhaltige Entwicklung braucht verknüpftes Denken und Handeln (WK-intern) - Über 350 Teilnehmer aus 65 Ländern diskutieren auf der Dresden Nexus Conference (DNC2015), wie sich Strategien nachhaltiger Entwicklung besser verknüpfen lassen. Erstmals hatten UNU-FLORES, TU Dresden und IÖR zu der Tagung nach Dresden eingeladen. Mit den Abschlussstatements von Vertretern des Bundesumweltministeriums sowie der drei organisierenden Einrichtungen ging am Freitagabend die erste Dresden Nexus Conference (DNC2015) im Deutschen Hygiene-Museum Dresden zu Ende. Drei Tage lang haben über 350 Experten aus 65 Ländern und von allen Kontinenten diskutiert, wie der Umgang mit lebenswichtigen natürlichen Ressourcen wie Wasser, Boden und Abfall künftig nachhaltiger gestaltet werden kann. Im
RUB-Projekt: Langstreckenelektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. März 2015 E-Autos überzeugen: Abschluss des RUB-Projekts "Langstreckenelektromobilität" (WK-intern) - Elektroautos gewinnen Fans: Von den über 500 Testfahrern, die für die Wissenschaft je zwei Wochen lang E-Mobil gefahren sind, denkt jeder dritte danach über den Kauf eines Elektroautos nach, fünf Prozent besitzen inzwischen eines und weitere 25 Prozent würden den Kauf in Betracht ziehen, wenn die Autos billiger würden. Das ist eines der Resultate des nun abgeschlossenen dreijährigen Forschungsprojektes zur Langstreckentauglichkeit von Elektroautos unter Leitung des Instituts für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik der RUB (Prof. Dr.-Ing. Constantinos Sourkounis). Funktioniert elektrisch pendeln? Die Forscher werteten die Fahrten von über 500 Personen verschiedener Berufsgruppen aus, wobei ein Hauptaugenmerk
Im März steht das Fraunhofer LBF unter Strom E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 26. März 2015 Eine bedeutende Wegmarke für die Zukunft des Institutes ist am 26. März 2015 die Eröffnung des neuen „Zentrum für Systemzuverlässigkeit / Elektromobilität ZSZ-e“. (WK-intern) - Mehr als 4.000 Quadratmeter Nutzfläche, neue Büroarbeitsplätze, diverse Seminar- und Besprechungsräume sowie moderne Prüfanlagen stehen zur Erforschung der Systemzuverlässigkeit zur Verfügung. Einzigartig ist der Multiaxiale Schwingtisch für Traktionsbatterien im neuen Gebäude für dynamische Prüfungen. Dieser Prüfstand bietet neue Möglichkeiten für die laborgestützte Betriebslastensimulation mit überlagerten mechanischen, thermo-klimatischen und elektrischen Lasten. Am 27. März 2015 steht der Fachtag „Traktion-E“ ganz im Fokus der elektrischen Traktionssysteme Batterie und Antrieb. Referenten aus Industrie und Forschung präsentieren den Stand der Technik, neue
Französische Energiepolitik senkt Preisniveau an deutscher Strombörse und somit für deutsche Industrie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 26. März 2015 Französischer Kapazitätsmarkt senkt Preisniveau an deutscher Strombörse (WK-intern) - Eine Studie für Agora Energiewende beschreibt mögliche Wechselwirkungen durch unterschiedliche Kapazitätsmechanismen auf beiden Seiten des Rheins. Preiseffekte sind auf wenige Stunden im Jahr begrenzt. Während in Deutschland die Debatte um das Für und Wider eines Kapazitätsmarktes ihrem Höhepunkt entgegenstrebt, hat sich das Nachbarland Frankreich bereits für einen Kapazitätsmarkt entschieden. Von 2016 an müssen sich Stromvertriebe hier mit Versorgungssicherheitszertifikaten eindecken, die unter anderem von Kraftwerksbetreibern ausgestellt werden. Das könnte auch Auswirkungen auf deutsche Stromkunden haben, weil die Stromsysteme in Frankreich und Deutschland miteinander verwoben sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt von Agora Energiewende vorgestellte
Irland auf dem Weg 40% des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 26. März 201526. März 2015 FREQCON Energiespeichersystem im DS3 Smartgrid-Testfeld in Irland (WK-intern) - Die innovative Technologie der FREQCON GmbH unterstützt Irland bei dem Ziel, künftig 40% des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken. Walsrode - FREQCON GmbH, ein deutscher Entwickler und Hersteller von Umrichter- und Speichersystemen für erneuerbare Energien, hat einen Hybrid-Energiespeicher für das Smartgrid-Testfeld in Tallaght bei Dublin geliefert. Der speziell für den irischen Markt entwickelte Energiespeicher kombiniert Ultracapacitors von Maxwell Technologies mit Lithium-Ionen-Batterien zur Unterstützung der Netzstabilität durch ultra-schnelle Spannungs- und Frequenzregelung. FREQCON, Gewinner des German Renewables Awards 2014, ist das erste Unternehmen, das Energiespeichersysteme entsprechend der irischen DS3 Netzregelung im Einsatz hat. Irland arbeitet auf das Ziel