Das deutsche Höchstspannungsnetz: Karte von VDE|FNN zeigt bestehende und geplante Leitungen Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Technik 2. Februar 2018 Aktualisierte Karte enthält geplante HGÜ-Onshore-Verbindungen. „Thüringer Strombrücke“ schließt zentrale Lücke im Netz. (WK-intern) - Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) hat die Karte „Deutsches Höchstspannungsnetz“ aktualisiert und darin erstmals geplante Onshore-Leitungen zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) veröffentlicht. Nachdem neue HGÜ-Leitungen in den vergangenen Jahren vorrangig offshore in der Nordsee in der Netzkarte ergänzt wurden, konkretisiert sich jetzt die Planung dieser Verbindungen an Land. Die Karte beinhaltet die Höchstspannungsleitungen der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission, Amprion, TenneT TSO und TransnetBW. Neben den bestehenden Leitungen mit 380 und 220 Kilovolt werden auch die im Bau und in der konkreten Planung befindlichen Leitungen dargestellt. Um Windenergie verlässlich zu den großen
Homann: Neue Zuschlagsregeln für Ausschreibungen zur Regelenergie sollen Wettbewerb fördern Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Februar 2018 Bundesnetzagentur schlägt Änderungen für Ausschreibungen zur Regelenergie vor (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Konsultation der interessierten Marktteilnehmer zur Änderung der Ausschreibungen für die Regelenergie gestartet. Regelenergie bezeichnet die Energie, die ein Netzbetreiber benötigt, um Leistungsschwankungen in seinem Stromnetz auszugleichen. "Die Bundesnetzagentur schlägt die Änderungen der Ausschreibungsbedingungen für Regelenergie aufgrund der sehr hohen Arbeitspreisgebote vor. Diese haben zu den bisher höchsten Ausgleichsenergiepreisen geführt", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Wir möchten Wettbewerb um die Arbeitspreise schaffen, für mehr Effizienz im Ausgleichs- und Regelenergiemarkt." Nach den neuen Regelungen soll der Zuschlagsmechanismus neben dem Leistungspreis anteilig auch den Arbeitspreis berücksichtigen und damit Wettbewerbsdruck erzeugen. Der
Bundesrat will Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften bei Windkraft-Ausschreibungen beenden Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Februar 2018 Der Bundesrat möchte Fehlentwicklungen beim Ausbau der Windenergie an Land verhindern. (WK-intern) - Er hat heute beschlossen, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in den Deutschen Bundestag einzubringen. Dieser sieht vor, die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften bei sämtlichen Ausschreibungen 2018 und im ersten Halbjahr 2019 auszusetzen und das Fördervolumen vorübergehend schrittweise zu erhöhen. Der Gesetzentwurf wird nun der Bundesregierung zugeleitet, die innerhalb von sechs Wochen dazu Stellung nehmen kann. Anschließend legt sie beide Texte dem Bundestag zur Entscheidung vor. Quelle: Bundesrat Windpark / Foto: HB
Schalldruckpegel unterschätzt: Der Lärmschutz bei Windkraftanlagen wird verbessert Behörden-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks 1. Februar 2018 Das Umwelt- und Energiewendeministerium setzt neues Schallprognoseverfahren um (WK-intern) - Lärmprognosen zum Schutz vor Lärm von Windkraftanlagen werden künftig besser. Das Umwelt- und Energiewendeministerium Schleswig-Holstein hat dazu ab sofort die überarbeiteten Hinweise zum Schallimmissionsschutz der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI-Hinweise) eingeführt. „Damit wenden wir ein neues Verfahren für die Schallprognose an. Es trägt den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung, sorgt dafür, dass die zulässigen Immissionswerte sicher eingehalten werden und verbessert damit den Lärmschutz im Land. Das ist auch für die Akzeptanz der Windenergie ein wichtiges Signal“, sagte Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck. Der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Beurteilungsverfahren besteht insbesondere darin, dass die
Das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 nimmt wichtige Hürde beim Bergamt Stralsund Behörden-Mitteilungen Technik 31. Januar 2018 Genehmigungsverfahren für den Bau der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 hat eine weitere Hürde genommen. (WK-news) - Bergamt Stralsund hat den Bau des ersten Abschnitts in deutschen Küstengewässern genehmigt. Er handelt sich um den 55 Kilometer langen Trassenabschnitt in den deutschen Küstengewässern bei Greifswald. Lesen Sie hier mehr, auf der NDR-Internetseite Das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 nimmt wichtige Hürde beim Bergamt Stralsund/ Foto: HB
EU-Expertenkommission empfiehlt nachhaltiges Finanzwesen – neue Bundesregierung muss handeln Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Januar 2018 Fachleute stellen geeignete Maßnahmen vor, um Hebelwirkung der Finanzmärkte für besseren Klimaschutz zu nutzen - Empfehlungen sollten auch in Koalitionsverhandlungen eingehen (WK-intern) - In einer ersten Stellungnahme (Link s.u.) begrüßt Germanwatch gemeinsam mit anderen Organisationen die heute veröffentlichten Empfehlungen einer hochrangigen EU- Expertenkommission zum nachhaltigen Finanzwesen. Diese seien ein wichtiger Schritt zur längst überfälligen systematischen Integration von Nachhaltigkeitsaspekten im Finanzwesen, heißt es - auch wenn an einigen Stellen noch nachgebessert werden müsse. Die Empfehlungen müssten nun sowohl in die Koalitionsverhandlungen in Deutschland als auch in den „Sustainable Finance Action Plan“ der EU-Kommission Eingang finden. Zum einen geht es darum, dass der Finanzmarkt seine Hebelwirkung
Bundesnetzagentur startet zweite Ausschreibung für Offshore-Windenergieanlagen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 31. Januar 2018 Homann: "Ausschreibungen sichern effizienten Ausbau der Windenergie" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Bedingungen der zweiten Ausschreibung für die Netzanbindung und Vergütung von Offshore-Windparks bekannt gegeben. "Wir stellen mit unseren Ausschreibungen weiterhin einen steten und effizienten Ausbau der Windenergie sicher", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Nach der ersten Ausschreibung im vergangenen Jahr ermitteln wir zum zweiten Mal in einem wettbewerblichen Verfahren, welcher Offshore-Windpark eine Netzanbindung und eine Vergütung entsprechend des Gebotswertes erhält." Den Zuschlag erhalten die Projekte mit den niedrigsten Gebotswerten, das heißt mit dem niedrigsten Förderbedarf. Das Ergebnis der ersten Ausschreibung im vergangenen Jahr lag mit einem mittleren Zuschlagwert von 0,44
Kernkraftwerk Brunsbüttel: Defekte Brennstäbe sollen erforscht werden – Atomaufsicht stimmt Transportvorbereitung zu Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 31. Januar 2018 Der Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel plant, die 13 defekten Brennstäbe aus dem Reaktorbetrieb des Kernkraftwerks Brunsbüttel in einer kerntechnischen Einrichtung in Schweden (Studsvik Nuclear AB) erforschen zu lassen, um Erkenntnisse auf die Langzeitsicherheit in der Zwischenlagerung zu erhalten. (WK-intern) - Für das Vorhaben sind Genehmigungen verschiedener staatlicher Stellen erforderlich, auf deutscher Seite insbesondere solche des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Darüber hinaus ist das Energiewendeministerium Schleswig-Holstein als Aufsichtsbehörde für den Umgang mit den Brennstäben auf dem Anlagengelände zuständig. Auf Antrag von Vattenfall hat es gestern (29. Januar) die erforderlichen Zustimmungen erteilt, um die Brennstäbe für
S-H Innenminister Grote stellt Zeitplan für weitere Regionalplanung-Wind vor Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. Januar 2018 Innenminister Hans-Joachim Grote hat in seiner heutigen (25. Januar 2018) Landtagsrede den groben Zeitplan für die weitere Regionalplanung-Wind vorgestellt. (WK-intern) - In seiner Rede zu TOP 32 erklärte der Minister, dass das Kabinett den zweiten Planentwurf Mitte dieses Jahres beschließen wird. Danach beginne die zweite Anhörungsrunde bis Ende 2018. "Zu dem Zeitpunkt wird deutlich werden, ob wir einen dritten Planentwurf benötigen. Sollte dies der Fall sein, würden wir in der ersten Jahreshälfte 2019 die neuen Stellungnahmen auswerten und den dritten Planentwurf erstellen. Die dritte Anhörung wäre bis Ende 2019 fertig." Dies zeige, dass allein für das Verfahren schon eine gewisse Zeit nötig wäre, erklärte
Entschließung des Bundesrates zur Anhebung des Ausbauziels Windenergie auf See Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Januar 201827. Januar 2018 Antrag der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen zum Offshore-Ausbau (WK-news) - Drucksachen: 27/18 Grunddrucksache (PDF, 309KB) Sehr geehrter Herr Präsident, die Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Senat der Freien Hansestadt Bremen haben beschlossen, dem Bundesrat die als Anlage beigefügte Entschließung des Bundesrates zur Anhebung des Ausbauziels Windenergie auf See zuzuleiten. Lesen Sie hier den Antrag
EIB investiert 48 Mio. Euro in Weinviertler Windparks Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Januar 201826. Januar 2018 Europabank investiert in blau-gelben Ökostrom (WK-intern) - Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird den Bau und Betrieb von drei neuen Windparks in Niederösterreich mit 48 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) unterstützen. Bei den Standorten handelt es sich um Kreuzstetten (Bezirk Mistelbach), Dürnkrut (Bezirk Gänserndorf) und Hipples (Bezirk Korneuburg). „Damit holen wir EU-Mittel nach Niederösterreich, um den Ökostrom auszubauen, die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Sauberer Strom drängt auch die Atomkraft zurück und macht damit unsere Regionen sicherer“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die Finanzierung wurde ermöglicht durch den Europäischen Fonds für strategische
AFD Antrag zur H-10-Abstandsregel in Mecklenburg-Vorpommern vom Landtag abgelehnt Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Januar 2018 Der Antrag der AFD, dem Vorbild von Bayern mit seiner 10-H-Regel zu folgen, fiel im Schweriner Landtag durch. (WK-news) - Meck.-Vorpommern wird an seinen Abständen von Windparks zu Wohnhäusern nichts ändern. Die Bundesregierung hatte jedem Bundesland im Sommer 2014 erlaubt, die "Öffnungsklausel im Baugesetzbuch" im eigenem Sinne auszulegen, um so landeseigene Abstandsregeln einzusetzen. Mit der Einführung der Länderöffnungsklausel erhielten die Bundesländer die Möglichkeit ein geräumt, bis zum 31.12.2015 die bauplanungsrechtliche Privilegierung für Wind-energieanlagen im Außenbereich einzuschränken und Abstände zwischen Windenergieanlagen und der (Wohn-)Bebauung festzulegen. Lesen Sioe hier die Beründung: https://www.landtag-mv.de/fileadmin/media/Dokumente/Parlamentsdokumente/Drucksachen/7_Wahlperiode/D07-1000/Drs07-1578.pdf Windpark / Foto: HB