Klimaschutz und die Energiewende im Städtebau Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. April 201415. April 2014 Städtebaurecht aktuell: Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzes im Städtebau Terminhinweis: Difu-Seminar, 16. - 17. Juni 2014 in Berlin (WK-intern) - Die Erfordernisse des Klimaschutzes und der Energiewende stellen die Städte vor neue Herausforderungen. Dabei handelt es sich um eine komplexe Aufgabe, die Maßnahmen aus zahlreichen Fachressorts erfordert. Zu den damit angesprochenen Handlungsfeldern gehören auch die Bauleitplanung und der Städtebau ganz allgemein. Wichtige Weichenstellungen für den Energieverbrauch werden hier gesetzt. Zudem sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erzeugung, Speicherung und Nutzung erneuerbarer Energien zu gestalten. Dabei sind die Anforderungen aus dem Energiefachrecht wichtige Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt. Mit dem Seminar sollen die Gestaltungsmöglichkeiten
UBA-Studie weist Weg für treibhausgasneutrales Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. April 201415. April 2014 Ambitionierte Politik für ein verträgliches Weltklima Die Treibhausgasemissionen müssen deutlich und zeitnah sinken. (WK-intern) - Dies zeigt der aktuelle Bericht des Weltklimarats, der heute veröffentlicht wurde. Dies ist aber nur mit sehr ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen möglich, die rasch greifen. Käme es in den kommenden zehn Jahren dagegen zu keinen deutlichen Minderungsmaßnahmen, ließen sich die negativen Risiken des Klimawandels kaum abwehren. Notwendig ist ein tiefgreifender technologischer, ökonomischer und institutioneller Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Wie dieser erfolgen könnte, zeigt die neue Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ des Umweltbundesamtes. Thomas Holzmann, amtierender Präsident des UBA: „Ein treibhausgasneutrales Deutschland mit einem jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß von einer
Speed, cost and capacity hurdles for climate change battle Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. April 2014 Energy expert and deputy president of the Institution of Chemical Engineers (IChemE), professor Geoff Maitland, is urging governments to show collective leadership and commit resources to defeat the damage being caused by climate change. (WK-intern) - Professor Maitland’s comments follow publication of the Intergovernmental Panel on Climate Change’s (IPCC) third report: Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change1, which has called for a major shift towards renewable energy and increase the use of natural gas to help bridge the transition away from fossil fuels. However, Maitland estimates that – taking a realistic view of the rate at which renewable energies can be
Braunkohlentagebau: Ministerium antwortet mit einem inhaltsleeren Brief Ökologie 14. April 2014 Notwendigkeit geplanter Tagebaue hinterfragt - Christoffers hat keine Antworten Cottbus - Die Initiative „Bürger für die Lausitz – Klinger Runde“ und der Umweltverband GRÜNE LIGA fordern von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers Antworten auf ihre Fragen zur Notwendigkeit des Braunkohlentagebaues Jänschwalde-Nord. (WK-intern) - Das Ministerium hat elf konkrete schriftlich übermittelte Fragen mit einem inhaltsleeren Brief beantwortet. „Mit diesem Vorgehen erweist sich die viel zitierte vierte Säule der Energiestrategie, die Akzeptanz, lediglich als leeres Versprechen“ sagt Thomas Burchardt, Sprecher der „Klinger Runde“ „Einerseits lesen die Betroffenen, dass CO2-Abscheidung und -verpressung in Deutschland keine Perspektive hat. Warum sollen die Bewohner von Grabko, Kerkwitz und Atterwasch dann weiter
BEE: Deutschland muss wieder Vorreiter im Klimaschutz werden Mitteilungen Ökologie 13. April 2014 Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Bundesregierung anlässlich der heutigen Vorlage des dritten Teils des Weltklimaberichts auf, wieder zu einem Vorreiter in der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik zu werden. „Der Weltklimarat weist eindringlich darauf hin, dass eine Anpassung an den Klimawandel nicht reicht. Wir müssen aktiv gegen die Erwärmung vorgehen, wenn wir noch mehr Unwetter, Dürren und einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel und damit viel menschliches Leid verhindern wollen“, sagt der stellvertretende BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. (WK-intern) - Der BEE unterstützt den Weltklimarat IPCC in seiner Empfehlung, die Erneuerbaren Energien stärker auszubauen. Die vom IPCC genannten Alternativen Atomkraft und Abscheidung von Kohlendioxid
EEG-Beschluss beendet bürgergetragene Energiewende und Klimaschutzpolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. April 2014 Mit diesem EEG sind NRW-Ausbauziele nicht zu erreichen Gemeinsame Pressekonferenz von LEE NRW, BUND NRW und der BürgerWIND Westfalen eG zu den Folgen der EEG-Novelle für Nordrhein-Westfalen LEE-Vorsitzender Düser: „Die Ziele der Landesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien sind mit diesem EEG-Entwurf aus Berlin nicht zu erreichen“ Investitionen in Höhe von neun Milliarden Euro stehen auf dem Spiel BUND-Geschäftsleiter Jansen: EEG- Novelle ist Gift für den Klimaschutz in NRW Johannes Lackmann von der BürgerWIND Westfalen zum EEG-Beschluss: „Ein deutlicheres Zeichen, dass man die bürgergetragene Energiewende beenden will, hätte aus Berlin nicht kommen können.“ Appell an Landesregierung und NRW-Bundestagsabgeordnete, sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren für deutliche Änderungen einzusetzen (WK-intern)
Weltklimarat dringt auf Sofortmaßnahmen zur Minderung der CO2-Emissionen Mitteilungen Ökologie 12. April 201412. April 2014 BUND-Vorsitzender Weiger: "Der Weg in eine CO2-arme Wirtschaft ist ohne Alternative" Berlin - Wenn der Weltklimarat an diesem Wochenende seine Empfehlungen zur Bekämpfung des Klimawandels abgeben wird, erwartet der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, klare Signale an die Politik. (WK-intern) - "Die Regierungen der Industriestaaten sind am stärksten in der Pflicht, die viel zu hohen Pro-Kopf-Emissionen an Treibhausgasen in ihren Ländern zu verringern", sagte Weiger. "Wenn die reichen Staaten beim Klimaschutz versagen, wird sich die Erdatmosphäre um mehr als zwei Grad erwärmen. Der Weg in eine CO2-arme Wirtschaft ist ohne Alternative. Sonst werden Überschwemmungen, Dürren, Hurrikans
EnBW beantragt Stillegung von zwei Steinkohleblöcken im Kraftwerk Heilbronn Mitteilungen Ökologie 11. April 2014 EnBW beantragt Außerbetriebnahme von zwei Steinkohleblöcken am Standort Heilbronn EnBW Aufsichtsrat gibt grünes Licht (WK-intern) - Karlsruhe - Der Aufsichtsrat der EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat gestern dem Beschlussvorschlag des EnBW Vorstands zugestimmt, die Steinkohleblöcke Heilbronn 5 und 6 zum gesetzlich nächstmöglichen Zeitpunkt außer Betrieb zu nehmen. Die EnBW hat daraufhin bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) und dem Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) TransnetBW ihre Planungen zur Außerbetriebnahme der beiden Kraftwerksblöcke angezeigt. Der ÜNB prüft nun in einem nächsten Schritt die Systemrelevanz der Kraftwerke und legt in Abstimmung mit der BNetzA die Dauer der möglichen Systemrelevanz fest. Erst nach Wegfall der Systemrelevanz können die Kraftwerke außer Betrieb
Kohletagebau: Wassernutzungsentgelt kann vollständig erhoben werden Ökologie 11. April 2014 GRÜNE LIGA: Brandenburg und Sachsen dürfen Kohletagebaue nicht länger subventionieren Gerichtsurteil: Wassernutzungsentgelt kann vollständig erhoben werden (WK-intern) - Berlin - Der Umweltverband GRÜNE LIGA sieht im aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln ein Signal an die Länder Sachsen und Brandenburg, endlich die Subventionierung der Braunkohle beim Wassernutzungsentgelt abzuschaffen. „Das Urteil stellt klar, dass Nordrhein-Westfalen die Befreiung des Kohlebergbaus vom Wassernutzungsentgelt abschaffen durfte und bezeichnet Regelungen, wie sie in Brandenburg und Sachsen noch immer gelten, klar als wirtschaftliche Subvention. Brandenburg und Sachsen müssen nach diesem Urteil endlich ihre Hausaufgaben machen“, sagt Tobias Schäfer von der Bundeskontaktstelle Wasser des Umweltverbandes. Der Kohlekonzern Vattenfall muss in Sachsen und
Teilnehmerrekord beim 4. Stadtwerke-Lauf – Laufen für den Klimaschutz! Ökologie Veranstaltungen 10. April 2014 Neuer Teilnehmerrekord beim 4. Stadtwerke-Lauf! Unter Wettkampfbedingungen zu laufen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun bringt Spaß! (WK-intern) - Das meinten zumindestens die insgesamt 517 gemeldeten Läufer für den 4. Stadtwerke-Lauf, der auch dieses Jahr wieder unter dem Motto: "Laufen für den Klimaschutz!" stattfand. Der Klimapakt Flensburg spendete 1,- Euro pro Läufer/in – und damit 517,- Euro – für das Anlegen einer Streuobstwiese. Gesucht wird nun eine Kindertagesstätte, ein Kindergarten oder eine Schule, die Interesse am kostenlosen Einbau der Bäume haben. Bei Interesse bitte melden unter: info@klimapakt-flensburg.de oder telefonisch: 0461-3185175. PM: Klimapakt Flensburg
Schiefergas ist keine Antwort Mitteilungen Ökologie 10. April 2014 GLOBAL 2000, WWF und Greenpeace: Schiefergas ist keine Antwort Umwelt-NGOs zu IEA-Bericht: Energiewende statt russischem Gas und Öl. (WK-intern) - Wien - Die Direktorin der Internationale Energieagentur IEA, Maria van der Hoeven, empfahl heute in Zusammenhang mit dem Österreichbericht der Agentur die Exploration von Schiefergas in Österreich. WWF, Greenpeace und GLOBAL 2000 lehnen diese Forderung kategorisch ab. „Die Antwort auf die Energieabhängigkeit von Russland ist nicht Schiefergas, sondern mehr erneuerbare Energien und weniger Energieverbrauch“, so Julia Kerschbaumsteiner, Energiesprecherin von Greenpeace. Anstatt auf neue Erdölleitungen zu hoffen, solle Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein Energieeffizienzgesetz auf den Tisch legen, das die Abhängigkeit von Öl und Gas
Urananreicherungsanlage Gronau stilllegen Mitteilungen Ökologie 10. April 201410. April 2014 „Uranmüll-Dauerlager in Gronau verschärft Atommüllproblem“ - 18. April, 12.30 Uhr: Ostermarsch an Uranfabrik in Gronau Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Friedensinitiativen forderten am heutigen Mittwoch bei einer Pressekonferenz von der Bundes- und Landesregierung NRW die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau. (WK-intern) - Außerdem forderten sie, die noch in diesem Jahr bevorstehende Eröffnung des Atommüll-“Zwischen“-Lagers in Gronau zu stoppen. Dort sollen – bundesweit einmalig – bis zu 60.000 Tonnen Uranoxid ohne zeitliche Befristung gelagert werden. Atomkraftgegner befürchten deshalb die Entstehung eines oberirdischen Endlagers in Gronau. Für Karfreitag, 18. April, (wenige Tage vor dem 28. Tschernobyl-Jahrestag) rufen inzwischen rund 40 Initiativen und Verbände gemeinsam zu einem Ostermarsch an