Zur geplanten Doppelspitze der Atommüll-Kommission Ökologie 7. April 20147. April 2014 Großes Missverständnis der Parteien: Ex-Staatssekretäre sollen zivilgesellschaftliches Gremium leiten. Zur geplanten Doppelspitze der Atommüll-Kommission erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: (WK-intern) - "Die große Koalition betreibt Parteien-Kleinklein, statt eine Kommission mit größtmöglicher Unabhängigkeit vom Berliner Politikbetrieb zu ermöglichen. Genau diejenigen, die für die fehlgeschlagene Atommüll-Politik in den letzten acht Jahren an leitender Stelle mitverantwortlich waren, sollen nun den Neustart organisieren. Eine Brücke zu den Umweltverbänden und Bürgerinitiativen sieht anders aus. Michael Müller (SPD) war von 2005 bis 2009 Staatssekretär unter Umweltminister Sigmar Gabriel. Ursula Heinen-Esser (CDU) war von 2009 bis 2013 Staatssekretärin unter den Umweltministern Norbert Röttgen und Peter Altmaier. Wer noch eines
Forschungsprojekt: Ökologieorientierte Unternehmensstrategie erfolgreich abgeschlossen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. April 2014 IPRI-Forschungsprojekt „ÖkoLogi“ abgeschlossen Das IPRI-Forschungsprojekt „ÖkoLogi - Ökologieorientierte Unternehmensstrategie in mittelständischen Unternehmen ausgestalten und umsetzen“ wurde erfolgreich abgeschlossen. (WK-intern) - In dem Projekt entwickelte das International Performance Research Institute (IPRI) gemeinsam mit Unternehmen aus der Logistikbranche ein Vorgehen für die ökologieorientierte Unternehmenssteuerung. Die Ergebnisse wurden auf der öffentlichen Abschlussveranstaltung „Green Controlling @ Logistics“ am 30. Januar 2014 vorgestellt, die in Kooperation mit dem Internationalen Controller Verein und der Unternehmensberatung Horváth & Partners ausgerichtet wurde. Forschungsprojekt ÖkoLogi Ziel des Forschungsvorhabens „ÖkoLogi“ war es, mittelständische Logistikdienstleister bei ökologieorientierten Ausrichtung ihres Unternehmens zu unterstützen und ein Konzept für eine ökologieorientierte Unternehmensführung zu erarbeiten. Hierzu wurde zunächst ein
EEG-Schnellschuss zeigt wie in Deutschland fundierte Lobbyarbeit funktioniert Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. April 2014 Trauriger Status Quo zum EEG Referentenentwurf Der Schnellschuss zeigt wieder mal, wie verantwortliche Politiker mit systemrelevantem Halbwissen und unter Berücksichtigung wahltaktischer Zusagen die Erwartungshaltungen der Volkswirtschaft mit Füßen treten und wie in Deutschland fundierte Lobbyarbeit funktioniert. (WK-intern) - Hoffentlich registriert der „gemeine Bürger und Wähler“, was da gerade passiert. Hatte Gabriel im Vorwege nicht zugesagt, als ersten Schritt die Reduzierung der EEG-Umlage anzugehen??? Wir müssen für uns als Interessenvertretung konstatieren, dass alle Einwendungen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge weder gelesen noch beachtet wurden. So leid es uns tut, für das großartige ehrenamtliche Engagement aller Mitstreiter, es hat so gut wie gar nichts gebracht und wir
Bundes-Umweltministerin Hendricks will Rahmenbedingungen für Fracking festlegen Ökologie Verbraucherberatung 4. April 2014 BBU fordert von Bundes-Umweltministerin Hendricks ein unzweideutiges Bekenntnis zu einem Fracking-Verbot Bonn/Berlin - Als Sturm im Wasserglas bezeichnet der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) das Aufsehen, das die neuesten Äußerungen von Bundes-Umweltministerin Hendricks zum Fracking hervorgerufen haben. (WK-intern) - Während öffentlichkeitswirksam von einem „Fracking-Verbot“ gesprochen wird, entpuppen sich die Aussagen der Umweltministerin bei näherem Hinsehen lediglich als ein Plädoyer für eine Fracking-Regulierung. Der BBU fordert die Umweltministerin daher auf, statt einer Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes gemeinsam mit Wirtschaftsminister Gabriel einen Entwurf für ein ausnahmsloses Fracking-Verbot vorzulegen. Oliver Kalusch vom geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt zum Vorstoß von Frau Hendricks: „Die verbale Absage der Bundes-Umweltministerin an
Treibhausgase kennen keine Ländergrenzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. April 2014 Forscher bauen europaweites System zur Messung von Treibhausgasen auf Die neue europäische Forschungsinfrastruktur ICOS soll Daten zu den Quellen und Senken von Treibhausgasen liefern. Sie unterstützt damit die europäische Klimapolitik in ihrem Bemühen, die Ursachen der globalen Klimaerwärmung zu verstehen und diese in akzeptablen Grenzen zu halten. (WK-intern) - Treibhausgase kennen keine Ländergrenzen. Zur Überwachung der Atmosphäre und des Klimas bauen europäische Forscher gemeinsam das „Integrated Carbon Observation System“ (ICOS) auf. Es sieht europaweit kontinuierliche Messungen von Treibhausgasen vor. Dabei sollen nicht nur Treibhausgase in der Atmosphäre erfasst werden, auch Emissionen aus fossilen Quellen und die Abgabe bzw. Aufnahme durch die Landökosysteme
Studie: Wer das Klima ruiniert, soll zahlen – finden nicht nur die Deutschen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. April 2014 Während die globale Politik streitet, wer die Kosten des Klimawandels tragen soll, sind die Bürgerinnen und Bürger schon weiter: Ein Großteil der Deutschen, Chinesen und Amerikaner findet es nur gerecht, wenn hier das Verursacherprinzip gilt. (WK-intern) - Auch zu manch anderen Fragen der Klimapolitik sind die Ergebnisse in allen drei Ländern bemerkenswert ähnlich, ergab eine Studie der Universität Kassel und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI. Im Grundsatz ist sich die internationale Staatengemeinschaft einig: Der menschengemachte Klimawandel muss durch Senkung der Treibhausgasemissionen begrenzt werden. Doch die Klimaverhandlungen stocken: Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer, Nord und Süd, Ost und West streiten, wer die Kosten
Energiegipfel ist ohne substanzielle Verbesserungen für Klimaschutz und Energieunabhängigkeit Mitteilungen Ökologie 3. April 2014 Eine weitere verstrichene Chance für Klimaschutz und Energieunabhängigkeit Der Energiegipfel der Ministerpräsidenten im Kanzleramt ist ohne substanzielle Verbesserungen gegenüber den massiven von Minister Gabriel vorgeschlagenen Ökostrom-Ausbaubremsen zu Ende gegangen. (WK-news) - Das eigentliche Ziel der EEG-Reform, die Begrenzung der Kosten, wird ebenfalls verfehlt, denn eine echte Eindämmung der EEG-Umlagekosten wird es auch mit der Einigung auf dem Kanzlergipfel nicht geben. Nicht der Ausbau des Ökostroms ist der entscheidende Kostentreiber, sondern der 2009 vom damaligen Umweltminister Gabriel veränderte Umlagemechanismus im EEG. Genau dafür haben aber weder die Länder noch die Bundesregierung Vorschläge gefordert, geschweige denn eingebracht. Bund-Länder-Einigung zementiert Ausbaubremse Bleibt als Ergebnis des Gipfels, dass auch
Deutsche Stromexporte steigen auf neues Allzeithoch und verhagelt deutsche Klimabilanz Mitteilungen Ökologie 2. April 2014 Münster - Deutschland hat im Jahr 2013 so viel Strom ins Ausland exportiert wie noch nie. Die Stromversorger erzielten im Jahr (WK-intern) - 2013 einen Stromexport-Überschuss in Höhe von knapp 34 Milliarden (Mrd.) Kilowattstunden (kWh), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster auf der Basis von Daten der europäischen Netzbetreiber mit. Gegenüber dem Jahr 2012 (23 Mrd. kWh) ist das eine Steigerung um 47 Prozent. „Trotz der verbrauchs- und laststarken Wintermonate war der Stromexport-Überschuss selbst in diesem kalten Zeitraum ungewöhnlich hoch“, sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster. Stromexport-Überschuss verhagelt deutsche Klimabilanz Bereits das dritte Jahr in Folge haben die deutschen Versorger
UN-Gericht verbietet Japan zu Forschungszwecken Wale auszurotten Mitteilungen Ökologie 1. April 20141. April 2014 Internationaler Gerichtshof in Den Haag legt Japans Walfangflotte an die Kette WWF begrüßt historisches Urteil des Internationalen Gerichtshof zum Walschutz (WK-intern) - Japan muss seine umstrittene Waljagd im Südpolarmeer beenden. Das japanische Programm verstoße gegen das internationale Walfangmoratorium, das kommerziellen Walfang verbietet, und erfülle keine wissenschaftlichen Forschungszwecke. So entschied heute der Internationale Gerichtshof in Den Haag. Australien hatte 2010 vor dem UN-Gericht Klage gegen Japan erhoben. „Dies ist eine Sternstunde für den weltweiten Walschutz“, freut sich Tim Packeiser, Meeresschützer beim WWF Deutschland. „Im ihrem wichtigsten Schutzgebiet sind bedrohte Finnwale nun endlich vor den Harpunen japanischer Waljägern geschützt. Dank des Gerichtsentscheids kann das Walschutzgebiet im
Klimawandel gefährdet die Bekämpfung der Armut weltweit Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. April 2014 Bundesentwicklungsminister Müller zum neuen Bericht des Welt-Klimarates: „Klimawandel gefährdet die Bekämpfung der Armut weltweit“ Gestern wurde in Yokohama/Japan der neue Bericht des Welt-Klimarates zu den Auswirkungen und Risiken des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten verabschiedet. (WK-intern) - Der Bericht stellt fest: Schon heute sind die Folgen des Klimawandels beispielsweise für arme Menschen, für die landwirtschaftliche Produktion aber auch für Ökosysteme an Land sowie für die Ozeane weltweit spürbar. Diese Risiken werden selbst dann zunehmen, wenn die internationale Gemeinschaft den Klimawandel sofort und entschlossen bekämpft. Dazu Bundesminister Dr. Gerd Müller: „Wir stehen vor einer gewaltigen Zukunftsaufgabe: Wir wollen ein Ende von Armut und Hunger weltweit, zugleich
PIK STATEMENT zum IPCC-Bericht zu den Auswirkungen des Klimawandels: Welternährung, Wetterextreme Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2014 Heute früh hat der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) im japanischen Yokohama seinen Bericht zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur vorgelegt. Hierzu die beiden Leiter des Forschungsbereichs "Klimafolgen und Vulnerabilität" am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die beide nicht zu den Autoren des Berichts gehören, deren Forschungsarbeiten aber in diesen eingegangen sind. (WK-intern) - Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, Meteorologe und Forschungsbereichsleiter "Klimawirkung und Vulnerabilität" am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: "Extreme wie Hitzewellen oder Überschwemmungen nehmen zu, wenn weiter soviel Treibhausgase aus der Verbrennung von Kohle und Öl in die Atmosphäre geblasen werden. Wir verändern damit die Energiebilanz unseres Planeten - und stören Windströmungen
IPCC Report Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2014 IPCC Report: A changing climate creates pervasive risks but opportunities exist for effective responses - Responses will face challenges with high warming of the climate (WK-intern) - Yokohama, 31.3.14 - The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) issued a report today that says the effects of climate change are already occurring on all continents and across the oceans. The world, in many cases, is ill-prepared for risks from a changing climate. The report also concludes that there are opportunities to respond to such risks, though the risks will be difficult to manage with high levels of warming. [Full Press Release: English