Gabriels Fracking-Eckpunkte reichen nicht aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2014 Energiewendeminister Habeck zu Fracking-Eckpunkten des Bundes: „Gabriel springt nicht weit genug“ KIEL- Zu den heute bekannt gewordenen Eckpunkten von Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks zur Regelung von Fracking-Vorhaben erklärt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck: (WK-intern) - „Mit unserer Bundesratsinitiative für ein Fracking-Verbot hat Schleswig-Holstein parteiübergreifend andere Länder eingesammelt. Nun springt Gabriel über den Stock, den wir ihm hinhalten, aber er springt nicht weit genug. Die von Gabriel vorgesehene zeitliche Beschränkung des Fracking-Verbots reicht nicht aus, und die Einschränkung des generellen Verbots auf Erdgasförderung ist falsch . Für die Erdölförderung müssen die gleichen Regeln gelten wie beim Erdgas. Hier bleiben Gabriel und Hendricks
SPD: Erdölförderung ist große wirtschaftspolitische Chance für Vorpommern Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2014 Jochen Schulte: International höchste Standards müssen eingehalten werden Der Landtag hat sich heute dafür ausgesprochen, den Prozess einer möglichen Onshore-Erdölförderung in Vorpommern positiv zu begleiten und auf die strenge Einhaltung umwelt-, naturschutz- und wasserschutzrechtlicher Auflagen zu achten. (WK-intern) - Hierzu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Schulte: „Deutschland bezieht deutlich über 90% seines Erdöls aus anderen Staaten. Die Ölförderungen in anderen Regionen der Welt sind oft mit großen Risiken für die Arbeiter und mit gravierenden Umweltschäden behaftet, z.B. beim Abbau von Ölsanden und der Ölförderung in Regenwald- und Permafrostgebieten. Zudem ist die Ölförderung, z.B. in Nigeria mit Korruption und der Vernichtung angestammter
Stadtwerke laden ein: Klimapakt-Exkursion am 9.7.2014 Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 4. Juli 20144. Juli 2014 Am Mittwoch, dem 9.7. um 17 Uhr laden die Stadtwerke interessierte Bürger zur Klimapakt-Exkursion ein. (WK-intern) - Die Teilnehmer erfahren dabei viel Wissenswertes über die Energieversorgung Flensburgs. Wie wird die Energieerzeugung für eine ganze Stadt gesteuert? Zu welchen Zeitpunkten werden welche Energiequellen für Strom und Wärme genutzt? Und welche Technologien kommen heute und in Zukunft dem Klimaschutz zugute? Erfahren Sie im Rahmen eines Vortrages, wie die Stadtwerke Flensburg als deutschlandweiter Vorreiter erneuerbare Energien speichern (Elektrodenheizkessel im Fernwärmenetz) und mit dem Projekt „Kessel 12“ eine besonders umweltschonende und flexible Wärme- und Stromerzeugung auf den Weg bringen. Die Teilnahme ist kostenfrei! Anmeldungen über die vhs Flensburg 0461/855000 oder
Kasseler Umweltwissenschaftler unterstützt Vorbereitung der nächsten Klimagipfel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2014 Sonderberater: Kasseler Umweltwissenschaftler unterstützt Vorbereitung der nächsten Klimagipfel Die UN haben den Kasseler Umweltsystem-Wissenschaftler Prof. Dr. Joseph Alcamo zum wissenschaftlichen Sonderberater von Christiana Figueres ernannt, der Leiterin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. (WK-intern) - In dieser Funktion wird Alcamo wissenschaftliche Expertise in die Vorbereitung der Klimagipfel von Lima in diesem und Paris im kommenden Jahr einbringen. Prof. Alcamo (Jahrgang 1951) ist Direktor des Centers for Environmental Systems Research (CESR) der Universität Kassel und zudem Leiter des Fachgebiets Umweltsystemtechnik. Von 2009 bis 2013 war Alcamo von der Universität beurlaubt und arbeitete als Chief Scientist für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Das Sekretariat
Grüne wollen Ausstieg aus der Kohleverstromung Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2014 Die Bundesregierung soll auf nationaler Ebene für neue und bestehende fossile Kraftwerke einen Kohlendioxid-Grenzwert analog zur Regelung in Großbritannien einführen. Der Grenzwert soll sich an der Jahresemission eines modernen Gaskraftwerks orientieren, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (18/1962) mit dem Titel „Kohleausstieg einleiten überfälligen Strukturwandel im Kraftwerkspark gestalten“, der am Freitag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages steht. (WK-intern) - Dabei soll den Kraftwerksbetreibern die betriebswirtschaftliche Flexibilität eingeräumt werden, ihre Kraftwerke bis zum Erreichen der Jahresobergrenze weiter zu betreiben oder sie stillzulegen. Berlin - Außerdem verlangt die Fraktion, die immissionsschutzrechtliche Privilegierung der Kohleverstromung aufzuheben und die Einhaltung von strengen
Wir brauchen Ihre Hilfe in Sachen Atommuell-Kommission Mitteilungen Ökologie 3. Juli 2014 Entschieden wird woanders: Die zweite Sitzung der Atommüll-Kommission .ausgestrahlt hat sich wie fast alle mit dem Thema Atommüll befassten Umweltverbände und Initiativen dagegen entschieden, einen der beiden für die Umweltverbände vorgesehenen Plätze in der Atommüll-Kommission einzunehmen. Trotzdem wollten wir uns aus erster Hand informieren, wie die Kommission läuft. Denn wenn schon Kritik, dann am besten aus eigenem Erleben. Deshalb hat .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay als Zuschauer auch die zweite Sitzung der Kommission am 30. Juni 2014 in Berlin verfolgt und schildert hier seine Eindrücke. Transparenz 1: Ergebnisse der ersten Sitzung? Von der ersten Sitzung der Kommission im Mai wurde bisher weder einen vollständigen Mitschnitt
FDP sagt – Ja zur Erdölförderung in Mecklenburg-Vorpommern! Behörden-Mitteilungen Mecklenburg-Vorpommern Ökologie 2. Juli 20142. Juli 2014 Anlässlich der heutigen Debatte zum Thema „Onshore-Ölfeldentwicklung“ im Landtag erklärt der Generalsekretär der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Johannes WEISE: Endlich hat auch die rot-schwarze Landesregierung erkannt, dass die Onshore-Ölfeldentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern positiv zu begleiten ist. (WK-intern) - Die Ernsthaftigkeit ihres Vorhabens ist indes höchst zweifelhaft! Weder im Koalitionsvertrag noch in den energiepolitischen Strategiepapieren der Landesregierung ist auch nur ein Wort zum Thema zu lesen. SPD und CDU greifen eine Forderung der FDP auf, die schon seit Jahren für Erdölförderung in unserem Bundesland plädiert. Erdölförderung nach deutschen Standards bietet vielfältige Chancen für den Ausbau von Arbeitsplätzen. Die seit fast 30 Jahren im Nationalpark Wattenmeer arbeitende Bohr-
EEG-Novelle missachtet europäische Klima- und Umweltschutzgrundsätze Erneuerbare & Ökologie Ökologie 2. Juli 2014 EuGH-Urteil: Gabriel muss gegen Umweltbeihilferahmen der EU und die Verbände gegen die EEG-Novelle klagen Anders als Minister Gabriel und die EU-Kommissare Oettinger und Almunia hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in seinem Urteil zum finnischen Windkraftbetreiber Alands Vindkraft den Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt gestellt. (WK-intern) - Dies hat weitreichende Bedeutung. In den letzten Monaten hat sich die Bundesregierung selbst von der EU-Kommission unter Druck setzen lassen und im Bundestag eine EEG-Novelle durchgeboxt, in der einseitig die Lesart der EU-Kommission unter dem Gesichtspunkt der Warenverkehrsfreiheit und dem EU-Wettbewerbsrecht dominierte. Umwelt- und Klimaschutz, sowie die Grundlage des Lissabon-Vertrags, wonach jedes EU-Mitglied seinen Energiemix selbst
Carbon Footprint-Berechnung – Wirtschaftlicher Vorteil statt Zwang durch Dritte Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2014 Viele Unternehmen berechnen den Carbon Footprint Ihres Unternehmens, weil Dritte ihn fordern. Die wirtschaftlichen Vorteile, die aus einer Erstellung des CO2-Fußabdruckes entstehen, werden oft übersehen. München/Greifenberg – In vielen Fällen initiiert ein konkreter Anlass die Erstellung eines Carbon Footprints. (WK-intern) - Zunehmend wird der Nachweis der CO2-Emissionen in Ausschreibungen oder bei Kreditvergaben gefordert. Große Hersteller nehmen ihre Lieferanten entlang der Supply Chain mit in die Pflicht. So werden sie beispielsweise direkt vom Carbon Disclosure Project (CDP) zur Beantwortung von Fragen hinsichtlich ihres nachhaltigen Wirtschaftens aufgefordert. Der Druck wächst und für manche Unternehmen wird der Carbon Footprint zur lästigen Pflicht, denn die Berechnung
GreenTec Awards 2015 rufen zur Bewerbung auf Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2014 Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis geht in die nächste Runde Große Chancen für grüne Innovationen: GreenTec Awards rufen zur Bewerbung auf (WK-intern) - Der Wettbewerb 2015 hat begonnen. Gesucht werden erneut Projekte und Produkte, die sich durch einen hohen Innovationsgrad auszeichnen und Maßstäbe in Sachen Umwelttechnologien setzen. Bis zum 1. September 2014 können sich sowohl Großkonzerne als auch mittelständische Unternehmen, Start-ups sowie Privatpersonen, universitäre Einrichtungen, Kommunen oder Vereine, aus dem In- und Ausland, bewerben. Berlin - Die Bewerbungsphase für die GreenTec Awards 2015 ist eingeläutet. Gesucht werden technische Innovationen, die die Umwelt schonen und beweisen, dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen. Insgesamt
Fracking-Verbot im Bundesbergrecht – Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2014 Schleswig-Holstein, Hessen und Baden-Württemberg wollen Fracking-Verbot im Bundesbergrecht – Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht KIEL - Schleswig-Holstein, Hessen und Baden-Württemberg wollen ein bundesweites Fracking-Verbot über eine Änderung des Bundesbergrechts erreichen. (WK-intern) - Eine entsprechende Bundesratsinitiative soll im Juli unter Federführung Schleswig-Holsteins in die Länderkammer eingebracht werden. Die drei Länder verlangen auch eine Reform des Berggesetzes hin zu mehr Umweltschutz, Öffentlichkeitsbeteiligung und Transparenz. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Kabinett gestern (1. Juli 2014) in Kiel. Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck sagte: „Wir brauchen bei Fracking eine klare Regelung im Bundesbergrecht, um die Förderung von Erdgas und Erdöl mittels umwelttoxischer Substanzen weitreichend auszuschließen. Außerdem ist es
Veronika Wilk erhält hochdotierten Wissenschaftspreis für Abfall-Vergasungstechnologie Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Juni 201430. Juni 2014 TU Wien: Energie aus Abfallstoffen Veronika Wilk untersuchte, wie aus Abfällen durch eine an der TU Wien entwickelte Vergasungstechnologie Energie gewonnen werden kann und bekommt dafür einen hochdotierten Wissenschaftspreis. (WK-intern) - Soll aus einem Brennstoff Wärme und Strom erzeugt werden, oder sollen daraus Treibstoffe und andere nützliche Produkte hergestellt werden? Dank der Dual-Fluid Wirbelschichttechnologie der TU Wien ist beides gleichzeitig möglich. Indem man Vergasung und Verbrennung in zwei unterschiedliche Kammern aufteilt, kann der Brennstoff viel besser genutzt werden als bei einer herkömmlichen Verbrennung. Die Verfahrenstechnikerin Veronika Wilk hat in ihrer Dissertation untersucht, inwieweit diese Technik auch für Altholz und Kunststoffabfälle anwendbar ist