Abgabe auf Strom aus Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerken gefordert Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. Juni 2014 Energiewende: Pro Solar und WWF fordern Dreckstrom-Abgabe Aus Schweizer Steckdosen fliesst heute zu mehr als 50% schmutziger Strom aus Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerken, und dieser Anteil droht noch zu wachsen. (WK-intern) - Pro Solar und WWF Schweiz starten deshalb eine Petition für eine Dreckstrom-Abgabe. Sie kann Marktverzerrungen mildern und der Umwelt helfen, ohne die Haushalte und Wirtschaft unnötig zu belasten – das zeigt eine neue Studie. Die Allgemeinheit zahlt heute doppelt: für die Förderung von erneuerbaren Energien und – deutlich mehr – für die ungedeckten Kosten der Stromproduktion mit Gas, Uran und Kohle. Die Folge: ein kranker Strommarkt mit viel zu hoher Umweltbelastung
GBE FACTORY: Ausgezeichnete Unternehmen für nachhaltige Energiemodelle Ökologie Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 20. Juni 2014 (WK-intern) - Die Italienische Handelskammer für Deutschland e.V. ist Partner des europäischen Projektes „Green-Blue-Energy Factory“ (GBE FACTORY), welches den Einsatz von Erneuerbaren Energiequellen bei Industrie- und Gewerbebauten, mit besonderem Fokus auf jene mit hohem Energieverbrauch, steigern möchte (www.gbefactory.eu). Die Industrie- und Gewerbebauten, welche zu GBE FACTORIES werden, werden ihre eigene Heizung, Kühlung und Stromerzeugung auf Bio-Ressourcen (green) wie Biomasse, Biokraftstoffe, Biogas, und/oder andere natürliche (blue) Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Erdwärme umstellen. GBE-FACTORIES können in dieser Weise nicht nur energieautarke Gebäude mit quasi Nullemission werden, sondern auch richtige und eigene EE-Anlagen, die selbstproduzierte elektrische und thermische Energie wiederum an ihre
Der Pakt von Sarkozy und E.ON holzt die Provence Bioenergie Ökologie 20. Juni 2014 FRANKREICH: E.On Wahnsinn Seit Oktober 2013 weitet sich der Protest gegen den Bau eines gigantischen Biomasse-Kraftwerks in Gardanne bei Marseille 1 bis in das Gebiet der Haute Provence aus. Erst im Herbst 2013 erfuhren die Bürger_innen und Gemeinderäte dieser Region, dass das Projekt zwei Jahre zuvor von der Regierung Sarkozy bewilligt, und dass ihr Gebiet vom deutschen Unternehmen E.On zur «prioritären Versorgungszone für Waldholz» erklärt worden war. Vorhersehbare Folgen: übermäßige Ausbeutung der leicht zugänglichen Waldstücke, Kahlschläge und die Zerstörung von natürlichem Lebensraum zugunsten eines absolut unökologisches Kraftwerks: Es soll mehr Kohle verbrannt werden als im bereits bestehenden Kraftwerk (13% des gesamten Brennstoffs). Es
Gülle-Lobby-Kartell: Gewässerschutz droht am Widerstand der Landwirtschaft zu scheitern Ökologie 20. Juni 201420. Juni 2014 Wasserwirtschaft warnt vor Rückschlag in der Gewässerschutzpolitik und weiteren Nitratbelastungen Für Gewässerschutz wichtige Regelungen drohen am Widerstand der Landwirtschaft zu scheitern Novelle der Düngeverordnung erforderlich Berlin - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt vor einem Scheitern der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). (WK-intern) - "Ein Scheitern der Verordnung wäre angesichts regional deutlich steigender Belastungen des Grundwassers mit Nitratrückständen ein herber Rückschlag für den Gewässerschutz", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin. Hintergrund ist der Widerstand der Landwirtschaft gegen einen wichtigen Bestandteil aus der Verordnung. Aufgrund des vorgegebenen Verfahrens zum Erlass einer Verordnung könnte daran das Vorhaben insgesamt
Neues umweltverträgliches Schmierfett für die Marineindustrie Ökologie Technik 20. Juni 2014 Neues umweltverträgliches Schmierfett für offene Getriebe und Stahlseile in der Marineindustrie München - Einen neuen, umweltverträglichen Haftschmierstoff für offene Getriebe und Stahlseile stellt Klüber Lubrication mit Klüberbio AG 39-602 vor. (WK-intern) - Das Schmierfett auf Basis von Esteröl und ausgewählten Additiven erfüllt die Anforderungen an einen umweltverträglichen Schmierstoff (environmentally acceptable lubricant) des Vessel General Permit der Environmental Protection Agency (EPA) bezüglich biologischer Abbaubarkeit, Toxizität und Bioakkumulation.* Klüberbio AG 39-602 besteht zu über 60 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen, was die Umweltbelastungen im Fall eines Kontakts des Schmierstoffs mit den Gewässern reduziert. Die guten Hafteigenschaften und die Wasserbeständigkeit des Schmierstoffs ermöglichen lange Nachschmierintervalle. Korrosions- und
Biokraftstoffe aus Nahrungsmitteln: Rat einigt sich auf kleinsten gemeinsamen Nenner Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. Juni 201420. Juni 2014 Die EU-EnergieministerInnen haben bei ihrer Ratssitzung am vergangenen Freitag die Grenze für die Herstellung von Biokraftstoffen aus Nahrungsmitteln auf maximal sieben Prozent angehoben. Sie entsprachen damit nicht den Vorgaben des Europaparlaments, das im September 2013 eine Obergrenze von sechs Prozent gefordert hatte. (WK-intern) - Insbesondere die Minister aus Polen, Ungarn, Frankreich und Spanien sperrten sich gegen den Parlamentsvorschlag. Diese Länder machten klar, dass sieben Prozent der niedrigste akzeptable Wert ist. Faustine Defossez vom Europäischen Umweltbüro begrüßt zwar, dass die EU bezüglich der schädlichen Effekte der Biotreibstoffe Handlung ergreift, macht aber unmissverständlich klar, dass die vom Rat vertretene Position die Umweltprobleme nicht lösen wird.
Gabriel will am Mittwoch Fracking per Gesetz erlauben Ökologie 20. Juni 2014 Fracking: Rote Karte für Gabriels WM-Foul Eil-Appell von campact.de: Während alle zur Fußball-WM nach Brasilien schauen, will Wirtschaftsminister Gabriel Fracking per Gesetz erlauben. (WK-intern) - Schon kommenden Mittwoch soll das Bundeskabinett entscheiden. Das müssen wir verhindern – und für ein Verbot der Hochrisiko-Technologie sorgen. Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell! Während viele am Fernseher Tore bejubeln, plant Sigmar Gabriel abseits der Kameras ein dreistes Foul-Spiel: Bereits kommenden Mittwoch will der Wirtschaftsminister im Kabinett ein Gesetz beschließen lassen, das Fracking ermöglicht – auf über 80 Prozent des Bundesgebiets. Beim Fracking sprengen Exxon und Co. mit Hochdruck Gestein tief in der Erde auf, um an das darin enthaltene
Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen bricht immer mehr ein, Minimalziele können nicht mehr erreicht werden Ökologie Solarenergie 19. Juni 201419. Juni 2014 Bundesregierung verfehlt Zubauziele für Solarstrom Solarstrom-Markt 2013 um knapp 60 Prozent und in diesem Frühjahr nochmals um rund 45 Prozent eingebrochen Jahresziel von 2,5 bis 3,5 GW so nicht zu erreichen Berlin - Deutschland wird seine Ziele für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in diesem Jahr voraussichtlich nicht erreichen. (WK-intern) - Das ergibt sich aus noch unveröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur. Bis Ende Mai wurden lediglich Solarstromanlagen mit etwa 818 Megawatt Leistung installiert. Damit ist der Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45 Prozent zurückgegangen. Setzt sich der Trend fort, wird die Bundesregierung ihren festgelegten Zubaukorridor für die Photovoltaik von 2,5 bis 3,5 Gigawatt in diesem
Pkw-Vignette: Zeichen einer falschen Verkehrspolitik Ökologie 19. Juni 2014 Zeichen einer falschen Verkehrspolitik: "Irrweg Pkw-Vignette" und "Luftschlösser der Straßenplanung". Offener Brief an Alexander Dobrindt (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ein grundlegendes Umsteuern in der Verkehrspolitik gefordert. "Die Mautdebatte, losgetreten von CSU-Chef Seehofer und Verkehrsminister Dobrindt, verdeckt in unverantwortlicher Weise die Chance für eine sinnvolle Verkehrsplanung. Dobrindt verzettelt sich auf dem Nebenkriegsschauplatz Pkw-Maut und nutzt die Potenziale der Lkw-Maut nicht. Gleichzeitig sollen für neue Bundesstraßen und Autobahnen Steuergelder in Milliardenhöhe verschwendet werden", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger vor der Presse in Berlin. "Deutschland braucht keine Autobahnvignette für Pkw. Schon die Ausweitung der Lkw-Maut und
Bacardi in Puerto Rico: Angetrieben durch den Wind Ökologie Windenergie 19. Juni 2014 Bacardi, Hersteller des weltweit beliebtesten Rum, erzeugt seine Energie mit dem Strom aus zwei Windkraftanlagen. Hamilton, Bermuda - 2010 wurden die WKA installiert, sie sind ein deutliches Zeichen in der Landschaft - und stehen für das Umweltbewusstsein - auf der weltweit größten Premium-Rum-Brennerei in Cataño, Puerto Rico, etwas außerhalb von San Juan. Bacardi in Puerto Rico: Powered by the Wind (WK-intern) - Hamilton, Bermuda – BACARDÍ, creator of the world’s favorite rum, generates energy with power from the wind. Installed in 2010, two majestic, wind turbines now are a distinct part of the landscape – and the environmental consciousness – at the world’s
Neuerscheinung: Energie- und Klimaatlas Bodensee-Alpenrhein Mitteilungen Ökologie 17. Juni 2014 Ein Energie- und Klimaatlas über Möglichkeiten im Vierländerraum: Erneuerbare und autonome Bodenseeregion Regenerative Region Energie- und Klimaatlas Bodensee-Alpenrhein Energy- and Climate Atlas Lake Constance-Alpine Rhine Die Regionen erleben eine Renaissance in unserer globalisierten Welt: als Identität stiftende Lebensräume, als Planungs- und Wirtschaftsgebiete – und als autonome Energiesysteme: Regionen spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg in eine emissions- und nuklearenergiefreie Zukunft. (WK-intern) - Auf regionaler Ebene entstehen resiliente Energiesysteme auf der Basis regenerativer Quellen, die Kommunen und Gemeinschaften vor Ort Sicherheit und Gesundheit schaffen – und hohe Wertschöpfung bringen. Der europäische Vierländerraum Bodensee-Alpenrhein wird zu einer Modellregion, wenn diese Potenziale ausgeschöpft werden, aufbauend auf bestehenden Initiativen. Dies
WWF-Studie: Windkraft im Burgenland – ein Modell für ganz Österreich Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 16. Juni 2014 Best Practice: Erneuerbare Energie, Naturschutz und Bürgerbeteiligung Das Burgenland erlebte in den letzten 15 Jahren eine beispiellose Entwicklung in Bezug auf die Nutzung erneuerbarer Energien, allen voran die Windkraft. (WK-intern) - Das kleine österreichische Bundesland hat sich in dieser Zeit vom reinen Energieimporteur zur rechnerisch stromautarken Vorzeigeregion entwickelt – obwohl diese Region ein ökologisch höchst sensibles als auch touristisch bedeutsames Gebiet ist. Wien/Eisenstadt/Frauenkirchen - Dennoch konnte der Ausbau der Windkraft im Einklang dieser verschiedenen Interessen stattfinden. Das Modell Burgenland ist für den WWF ein Vorzeigemodell für den Ausbau erneuerbaren Energien in ganz Österreich, bei dem auch der Naturschutz mitberücksichtigt wird. Das ist das