Finanztransakrtionsteuer, europäische Politker sind dagegen Aktuelles Ökologie 8. Dezember 20159. Dezember 2015 Die Finanztransaktionsteuer ist eine Steuer auf Geldwertbewegungen. (WK-intern) - Ähnlich wie beim Kauf einer Ware werden hier Geldwerte verschoben, oft sind das jedoch Geldwerte, die nur als angenommene Summe existieren. Solche Geschäfte machen Banken, Fonds, Versicherungen, Superreiche ... etc. Laut Merkel sind solche Einrichtungen systemrelevant, d. h. sie müssen auf jeden Fall vor Belastungen geschützt werden. Systemrelevant ist somit, das, was dem System schadet. Bei der Bankenpleite wurden gerade die schlechtesten Banken mit 700 Milliarden Euro gerettet. Merkel konnte das mit der Systemrelevanz alternativlos erklären. Nun geht es bei der Finanztransaktionsteuer im Prinzip um nichts anderes. Stellen Sie sich bitte vor, von den auch als
Ausbau der Windkraft geht mit Bestandserholung geschützter Vögel einher Ökologie Windenergie Windparks 8. Dezember 2015 Uhu, Schwarzstorch und Rotmilan im Aufwind (WK-intern) - Naturschutzauflagen gefährden Energiewende und damit effizienten Naturschutz Wiesbaden - Die Zahl der Windkraftanlagen hat sich seit Beginn des Jahrhunderts in Deutschland annähernd verdreifacht. Zugleich verbessern sich die Lebensbedingungen geschützter Vögel. Insbesondere Uhu und Schwarzstorch haben sich deutlich vermehrt; die Rotmilanpopulation ist zumindest stabil. Von der Roten Liste der bedrohten Brutvögel Deutschlands, mitsamt der Vorwarnliste, sind alle drei Arten mittlerweile gestrichen. Trotzdem erhöhen Ministerien und Behörden die Naturschutzauflagen für Windparks immer weiter und gefährden damit den für den Klimaschutz notwendigen Erfolg der Energiewende. Uhu- und Schwarzstorchpopulation steigen rasant Die Umweltwissenschaftlerin Kirstin Ulrichs, Fachfrau für Arten- und Naturschutz
Klimafinanzierung: Wir kaufen uns eine saubere Welt Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. Dezember 20157. Dezember 2015 Neues Instrument der Klimafinanzierung soll Milliarden-Investition in saubere Energie für Afrika mobilisieren (WK-intern) - Mit einem neuen Instrument der Klimafinanzierung will das Bundesumweltministerium Investitionen in saubere Energien in Afrika anstoßen. Dafür setzt das Ministerium eine Anschubfinanzierung von 30 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative ein. Diese soll dann über eine Absicherung von Währungsrisiken deutlich größere Investitionen - in Höhe von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar – mobilisieren. Währungsschwankungen gehören zu den größten Investitionsrisiken in vielen Ländern Afrikas. Das gilt besonders für die kapitalintensiven Investitionen in erneuerbare Energien. Investoren müssten Kredite in Dollar oder Euro aufnehmen – scheuen aber das Risiko, weil sie selbst in
Klimafinanzierung: Halbzeit beim Gipfel in Paris Ökologie 6. Dezember 2015 Klarheit bei Klimafinanzierung entscheidend für Durchbruch (WK-intern) - Germanwatch sieht Fortschritte, aber auch noch viel Arbeit für Minister Echte Nachbesserungsrunden und mehr Geld für Klimaschutz und -anpassung sowie Schäden und Verluste gefordert Ein deutlich zu langsames Verhandlungstempo aber auch erste wichtige Fortschritte sieht die Umwelt-und Entwicklungsorganisation Germanwatch nach dem Ende der ersten Halbzeit beim Klimagipfel in Paris. "Ab jetzt liegt die Verantwortung für einen erfolgreichen Abschluss des Klimagipfels bei der französischen Präsidentschaft und den Ministern. Das Tempo in der ersten Woche war zu langsam - die Minister müssen nun mit neuer Ernsthaftigkeit verhandeln", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Dennoch seien auch erste
Europas CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken dreimal schneller reduzieren Ökologie 5. Dezember 20155. Dezember 2015 Europa braucht raschen Kohleausstieg (WK-intern) - Nach einem aktuellen Report von Greenpeace und dem europäischen Climate Action Network (CAN) müssen Europas CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken dreimal schneller sinken als bisher, um die globale Erwärmung noch unter der wichtigen Marke von zwei Grad Celsius zu halten. Die 280 alternden EU-Kohlekraftwerke stießen im Jahr 2014 insgesamt 762 Millionen Tonnen CO2 aus, rund ein Fünftel (18 Prozent) der gesamten Treibhausgasemissionen. „Europa muss jetzt den schrittweisen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle beschleunigen - hin zu 100 Prozent Erneuerbare Energien“, sagt Niklas Schinerl, Greenpeace-Energieexperte. „Die schädlichen Folgen für Klima und Gesundheit sind unübersehbar - während die sauberen Alternativen wie
Der Weg von Öl & Co hin zur Klimadividende Ökologie Veranstaltungen Windenergie 5. Dezember 2015 Fossil Fuel Divestment – Climate Investment (WK-intern) - Mehr als 2.000 Personen und 400 Unternehmen haben bereits über 2 Billionen Euro aus dem fossilen Sektor abgezogen. „Fossil Fuel Divestment ist eine weltweite Erscheinung“, konstatiert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Hinter den Investitionsentscheidungen gegen die Branche der fossilen Energien stehen nicht nur Altruismus und Umweltschutz, sondern beinharte finanzielle Überlegungen. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.“ „Das ist kein Thema der fernen Zukunft, sondern es hat bereits einen Einfluss im Hier und Jetzt“, erklärt Ben Caldecott, Gründer und Direktor des Stranded Assets Programms der Smith School of Enterprise and the Environment der
Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert ökologische Baubegleitung beim Netzausbau Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 5. Dezember 20155. Dezember 2015 Neues „Erdkabelgesetz“ beschleunigt den Netzausbau für die Energiewende (WK-intern) - Gesetzgeber reagiert mit Erdkabelvorrang bei den großen Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) auf Akzeptanzprobleme Planungssicherheit löst derzeitigen Planungsstau Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt in weiten Teilen das gestern vom Bundestag verabschiedete Gesetz zum Energieleitungsbau. Das so genannte Gesetz zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsbaus sieht vor, dass die drei großen Nord-Süd-Verbindungen vorrangig als Erdkabel geplant werden. Die Trassen sollen Windstrom aus Norddeutschland nach Süden transportieren und die Stromversorgung verbessern. „Damit kommt der Gesetzgeber den Forderungen vieler Anwohner nach einer Erdverkabelung nach und ermöglicht einen rechtssicheren Neubeginn der Planungen“, so Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. Die
Online-Beteiligung zur Zukunft des Rheinischen Braunkohlenreviers Ökologie 5. Dezember 2015 Leitentscheidung Braunkohle: BUND fordert Tagebaustopp (WK-intern) - "Klimagerechtigkeit beginnt vor der eigenen Haustür" / NRW-Bürger emittiert 16,4 Tonnen CO2 Am 8. Dezember endet die öffentliche Online-Beteiligung zum Entwurf der Landesregierung für eine neue Leitentscheidung zur Zukunft des Rheinischen Braunkohlenreviers. In seiner jetzt veröffentlichten Stellungnahme äußert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heftige Kritik. Eine wirklich nachhaltige Perspektive für das Rheinische Revier werde nicht aufgezeigt. Dazu würden die Klimaschutzziele deutlich verfehlt. „Anstatt die Braunkohlenförderung und -nutzung bis 2045 festzuschreiben, müsste die Landesregierung schnellstmöglich ein Kohleausstiegsszenario vorlegen, um weitere Schäden für Mensch und Umwelt abzuwenden und die Tür für den überfälligen Strukturwandel zu öffnen“,
CO2-Zertifikat: Das von SOWITEC entwickelte Windkraftprojekt Minas hat 30.000 t CO2 eingespart Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. Dezember 2015 SOWITEC weiterhin international erfolgreich: in Uruguay werden erste CO2 Zertifikate generiert, Kenia wird neuer Markt (WK-intern) - SOWITEC hat zum Ende des Jahres weitere Erfolge zu verbuchen: Der von SOWITEC entwickelte Windpark Minas in Uruguay hat seine erste CO2-Zertifikate im Rahmen des Clean Development Mechanism (Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung) unter dem Kyoto-Protokoll generiert. Aber SOWITEC wird nicht nur einer der führenden Projektentwickler für erneuerbare Energieprojekte in Lateinamerika bleiben: Mit der Gründung einer weiteren Tochtergesellschaft in Nairobi, Kenia betritt der Projektentwickler aus Sonnenbühl den ersten Afrikanischen Markt. Das von SOWITEC entwickelte Windkraftprojekt Minas wurde im Jahr 2014 von einem großen Energieerzeuger gebaut und hat während
Windenergie ist Umweltschutz Ökologie Windenergie 3. Dezember 2015 Rückgrat der Umweltschutzwirtschaft in Deutschland nicht ausbremsen – Dynamik der Energiewende erhalten (WK-intern) - Anlässlich der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris hat das Statistische Bundesamt noch einmal Daten zur Bedeutung der Umweltschutzwirtschaft in Deutschland veröffentlicht. Danach haben Unternehmen aus dem Bereich des produzierenden Gewerbes und der Dienstleistungen im Jahr 2013 gut 66,5 Milliarden Euro Umsatz mit Waren und Leistungen für den Umweltschutz erwirtschaftet. Auf die Windenergie entfielen dabei 11 Milliarden Euro. Parallel zur Klimaschutzkonferenz in Paris wird in Deutschland am nationalen Rahmen für die Fortsetzung der Energiewende gearbeitet. Dabei droht das Ausschreibungssystem mit einer restriktiven Mengensteuerung für die Windenergie an Land die
RWE-Aufspaltung: Bundesregierung muss schnell eingreifen, sonst ist das Geld weg Ökologie Verbraucherberatung 3. Dezember 2015 Folgekosten der Atomkraft: Eltern müssen für ihre Kinder haften, auch wenn sie sich scheiden lassen (WK-intern) - Zur geplanten Aufspaltung von RWE erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Jetzt muss die Bundesregierung handeln: RWE versucht sich mit der Aufspaltung des Unternehmens vor seiner Verantwortung für seine Atomkraftwerke zu drücken. Das geplante Nachhaftungsgesetz muss ergänzt werden, sonst gelingt es den Stromkonzernen, den Staat auszutricksen. Bisher regelt das Gesetz nur, dass ein Mutterkonzern für die Folgekosten der Atomkraft auch dann haften muss, wenn er die AKW in eine eigene Gesellschaft auslagert. RWE und Eon umgehen nun das Gesetz, indem sie ihre Reaktoren im ursprünglichen Konzern
Klageverfahren um Hinkley Point C Mitteilungen Ökologie 2. Dezember 2015 Ungarn und die Slowakei wollen vor Gericht für britische Atom-Subventionen streiten (WK-intern) - Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy sieht sich darin bestätigt, dass auch andere EU-Staaten Atomsubventionen nach dem Vorbild des umstrittenen AKW-Projektes Hinkley Point C nutzen wollen. Dies lässt sich aus der neuen Nachricht schließen, dass neben Großbritannien auch die Slowakei und Ungarn die EU-Kommission im Klageverfahren um milliardenschwere britische Atombeihilfen unterstützen wollen. Alle drei Staaten haben in den vergangenen Tagen Anträge gestellt, als Streithelfer in das Verfahren aufgenommen zu werden, wie das zuständige Gericht der Europäischen Union mitteilte. Vor dem Luxemburger Gericht klagt Greenpeace Energy zusammen mit weiteren Unternehmen gegen die von