Netzausbau: Jährliche Entschädigung für Landwirtschaft würde Verbraucher Milliarden kosten Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 4. Oktober 2017 BDEW und VBEW zu möglichen Auswirkungen einer "Bauernmaut": (WK-intern) - Neues Rechtsgutachten zeigt: Von Bauern geforderte Zahlungen wären verfassungswidrig Kapferer und Fischer: Belastungen wären völlig unverhältnismäßig Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) warnen eindringlich vor unverhältnismäßigen und unnötigen Kostensteigerungen beim dringend notwendigen Netzausbau. Der Deutsche Bauernverband fordert jährliche Pachtzahlungen für Landwirte, auf deren Grundstücken Höchstspannungs-Leitungen verlegt werden sollen. Die CSU hat sich diese Forderung in ihrem Wahlprogramm zu Eigen gemacht. "Schon jetzt erhalten betroffene Grundstücksbesitzer großzügige Entschädigungen, wenn auf ihren Flächen Leitungen verlegt werden. Nach den dafür notwendigen Bauarbeiten sind die Grundstücke zudem
Diesel-Fahrverbote in Stuttgart ab 2018 News allgemein Ökologie 3. Oktober 2017 Deutsche Umwelthilfe begrüßt Zustimmung des Landes Baden-Württemberg zur Sprungrevision (WK-intern) - Rechtmäßigkeit von Diesel-Fahrverboten wird am 22. Februar 2018 letztinstanzlich vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig entschieden Stuttgarter Gerichtsurteil bestätigt Rechtsauffassung der DUH, dass das Grundgesetz und das Immissionsschutzrecht die beklagte Landesregierung dazu verpflichten, gegen die zu hohen Stickstoffdioxidwerte unmittelbar vorzugehen Die heute vor dem Staatsministerium demonstrierenden Stuttgarter Bürger dürfen keinen weiteren "Dieselabgas-Winter" erleiden, DUH fordert deshalb für Stuttgart als Sofortmaßnahme die Nachrüstung aller in die Stadt einfahrenden ÖPNV-Busse und Landes-/Kommunalfahrzeuge zur Einhaltung des Euro 6 Abgasgrenzwerts sowie Fahrverbote für Diesel mit temperaturgesteuerter Abschaltung der Abgasreinigung bei unter +10 Grad Celsius Die Landesregierung Baden-Württemberg hat heute in
Schon wieder rostige Atommüllfässer im Kernkraftwerk Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. September 2017 Vier Kavernen geräumt – Leerung der letzten Kaverne steht bevor (WK-intern) - BRUNSBÜTTEL/KIEL. Die Bergung rostiger Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Kernkraftwerk Brunsbüttel kommt weiter voran. Vier von sechs unterirdischen Lagerstätten (sogenannte Kavernen) sind inzwischen vollständig geräumt. Das teilte die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) heute (29. September) in Kiel mit. „Fast zwei Drittel der Fässer sind jetzt raus und die Kavernen mit den schwerwiegendsten Befunden sind vollständig geleert. Das ist ein weiterer erfreulicher Zwischenschritt auf dem Weg, diese Altlast der Atomkraftnutzung zu beseitigen“, sagte Umweltminister Robert Habeck. „Jetzt geht es daran, die letzte Lagerstätte, in der noch betroffene Fässer mit Konzentrat sind,
Fossile Energien: EU-weit 112 Milliarden Euro Subventionen jährlich Ökologie 29. September 2017 Europäische Regierungen und die EU subventionieren fossile Energien jährlich mit mehr als 112 Milliarden Euro, obwohl diese Subventionen bis zum Jahr 2020 abgeschafft werden sollen. (WK-intern) - Das geht aus einem neuen Bericht hervor, der heute vorgestellt wurde. Für den Bericht von Overseas Development Institute and Climate Action Network (CAN) Europe wurden erstmals detaillierte Informationen über die Unterstützung für Öl, Gas und Kohle gesammelt, die von elf europäischen Staaten und der EU zwischen 2014 und 2016 gewährt wurde. Die beteiligten ExpertInnen fanden heraus, dass der Transportsektor mit 49 Milliarden Euro oder 44 Prozent den größten Anteil der Subventionen erhielt. Dazu gehören vor allem
Eröffnung Showroom „BAUnatour“ Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. September 201729. September 2017 Am Mittwoch, 27.09., wurde eine mobile Ausstellung zum Thema: „Nachhaltig Bauen – Modern Wohnen“ offiziell eröffnet. (WK-intern) - Dabei handelt es sich um eine öffentlich zugängige Ausstellungsbox, die an der Straßenkreuzung Rude/Diblerstraße steht. Der vom Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Showroom der Fachagentur für nachhaltige Rohstoffe (FNR) ist – in organisatorischer Kooperation mit Akteuren des Klimapakt Flensburg e.V. und der Kampagne „Prima Klima Rude“ – aufgestellt worden und tourt als Wanderausstellung durch Deutschland. Noch bis zum 05.10. ist der Showroom täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung vermittelt sinnlich erlebbar die Vielfalt biobasierter Baumaterialien. Wer gerade dabei ist, sein
Kommission lanciert erstes EU-weites Instrument zur Berichterstattung über die Nachhaltigkeitsleistung von Gebäuden Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 28. September 2017 Die Europäische Kommission hat heute die Pilotphase für „Level(s)“ eingeleitet, einen neuen EU-Rahmen für nachhaltige Gebäude, der zum Wandel im Bausektor beitragen wird. (WK-intern) - Es ist das erste Instrument dieser Art, das zur Verwendung in ganz Europa entwickelt wurde. Kommissar Karmenu Vella, zuständig für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei, erklärte: „Level(s) kann zur Entwicklung einer nachhaltig bebauten Umwelt in ganz Europa beitragen und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft fördern. Wir lancieren diesen Rahmen für den Bausektor auf der World Green Building Week und demonstrieren damit die Führungsrolle Europas in der Welt. Dies ist ein bedeutender Schritt hin zu einem ressourceneffizienteren und wettbewerbsfähigeren Bausektor in
Rund 282 000 Kraftfahrzeuge fielen bei Abgasuntersuchung durch Ökologie 28. September 2017 Rund 282 000 Kraftfahrzeuge sind bei den Abgasuntersuchungen (AU) im Jahr 2016 durchgefallen. (WK-intern) - Das geht aus dem Abschlussbericht zur AU-Mängelstatistik des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) hervor. Insgesamt knapp über 12,1 Millionen Abgasuntersuchungen führten die anerkannten AU-Betriebe an Pkw, Nutzfahrzeugen und Krafträdern durch. Auf Basis eines festgelegten Qualitätssicherungssystems erfassten die Betriebe 1,202 Millionen abgasrelevante Mängel an 776 628 beanstandeten Fahrzeugen. Im Durchschnitt wurden somit 1,55 Mängel pro Fahrzeug festgestellt. Von den statistisch erfassten Mängelfahrzeugen konnten 494 969 Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder mit einer Wartung, Inspektion oder Reparatur wieder instand gesetzt werden und so das zulässige Emissionsniveau erreichen. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: "Die verpflichtende Einführung der
IMO leistet in der internationalen Seeschifffahrt nachhaltiges Wirtschaftswachstum Ökologie 28. September 2017 BSH-Präsidentin: „IMO leistet in der internationalen Seeschifffahrt wichtige Beiträge für weltweites nachhaltiges Wirtschaftswachstum und verantwortungsvollen Umgang mit den Ozeanen“ (WK-intern) - Das hohe Engagement der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organization – IMO), in der internationalen Seeschifffahrt weltweit die Balance zwischen wirtschaftlicher Nutzung und dem Schutz der Meere sicher zu stellen, begrüßt die Präsidentin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und maritime Botschafterin der IMO für Deutschland, Monika Breuch-Moritz: „Hier wurde in den letzten Jahren Großartiges geleistet“. Anlässlich des Weltschifffahrtstages 2017, der am 28. September gefeiert wird, erläuterte IMO Generalsekretär Kitack Lim das diesjährige Motto „‘Connecting Ships, ports and people‘ – Schiffe,
Breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert bundesweite Volksentscheide Ökologie Verbraucherberatung 28. September 2017 Unterschriftensammlung: NGOs wollen direkte Demokratie im Koalitionsvertrag sehen (WK-intern) - Unter dem Motto „Jetzt ist die Zeit: Volksentscheid. Bundesweit.“ hat ein rund 30 Organisationen starkes Bündnis eine Kampagne zur Einführung der direkten Demokratie auf Bundesebene gestartet. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen (Liste aller Bündnis-Organisationen unten) sammeln zu den Koalitionsverhandlungen Unterschriften für eine konkrete Formulierung im Koalitionsvertrag. Mit dieser bisher einmaligen Aktion erhalten die verhandelnden Parteien aus der Zivilgesellschaft heraus einen klaren Auftrag für die nächste Legislaturperiode. „Die Koalition strebt eine Grundgesetzänderung an, mit der Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene eingeführt werden“, heißt es auf der Unterschriftenliste. Nach Ansicht des Bündnisses ist die Ergänzung der
Elektromobilität, BEÖ formuliert ein 5-Punkte-Programm für Österreich E-Mobilität Ökologie 28. September 2017 Österreich ist Europameister bei Neuzulassungen von E-Autos. (WK-intern) - Damit Elektromobilität in Österreich alltagstauglich wird, formuliert der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) ein 5-Punkte-Programm an die zukünftige österreichische Bundesregierung. Jetzt kommt Bewegung in die E-Mobilität. Das beweisen auch die jüngsten Zahlen bei den Neuzulassungen in Österreich: Von Jänner bis August 2017 wurden insgesamt 4.674 Elektroautos neu angemeldet – das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Österreich zählt zu den Vorreitern für E-Mobilität in Europa. Auch dank der finanziellen und steuerlichen Anreize im E-Mobilitätspaket der derzeitigen Bundesregierung. Dennoch sind noch viele rechtliche und technischen Hürden in Angriff zu nehmen. Nach der Nationalratswahl wird
Autohersteller lassen Zukunft vorbei fahren E-Mobilität Ökologie 28. September 2017 Umfrage ergibt: Autohersteller in Europa vernachlässigen neben E-Mobilität auch die Integration von E-Autos in das Stromnetz (WK-intern) - Die großen Autohersteller auf dem europäischen Markt sind bei der Entwicklung zukunftsgerechter Technologien hintenan. Nicht nur die Elektromobilität als solche steckt noch in den Kinderschuhen: Bislang wird auch die Sektorkopplung, also die Verknüpfung von Strom- und Verkehrssektor, in der Entwicklung anscheinend stark vernachlässigt. Das hat eine Umfrage von WWF und LichtBlick unter den zehn größten Autoherstellern auf dem europäischen Markt ergeben. "Die Ergebnisse unserer Umfrage sind ernüchternd. Die Hersteller bilden eines der wichtigsten Zukunftsfelder noch gar nicht ab: Dabei liegt die Integration von E-Autos in das
Bundeskanzler Kern präsentiert SPÖ-Umweltschwerpunkte: Totalverbot von Glyphosat und Rückzug aus Palmöl Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. September 2017 Vervierfachung der Ökostrommenge bis 2030 – Gesund leben in Österreich – ohne Rücksicht auf Lobbyinteressen (WK-intern) - Wien - Heute, Dienstag, präsentierte Bundeskanzler Christian Kern die umweltpolitischen Schwerpunkte der SPÖ. „Bei der Diskussion rund um Palmöl, Glyphosat und Energiepolitik, aber auch bei der Nitratbelastung im Grundwasser, haben sich in den letzten Jahren viel zu oft Lobbyinteressen durchgesetzt. Konkret habe ich das bei den Diskussionen um die Nitratbelastung erlebt. Wo es selbstverständlich sein müsste, dass sauberes Grundwasser Priorität hat“, leitete Christian Kern die Pressekonferenz ein. Deshalb hat Kern heute einen konkreten Plan für eine Umweltpolitik ohne Lobbyinteressen vorgelegt. Die Eckpunkte sind ein Totalverbot von