Reiseatlas: Vom Windpark über Energielehrpfade bis zum Solar-Wasser-Kraftwerk Mitteilungen Verbraucherberatung 21. März 2014 Spaß und Erholung mit Erneuerbaren Energien Baedeker Reiseführer „Deutschland - Erneuerbare Energien erleben“ in überarbeiteter Auflage erschienen (WK-intern) - Vom Windpark an der See über Energielehrpfade in den Mittelgebirgen bis zum Solar-Wasser-Kraftwerk an der Schweizer Grenze: Erneuerbare Energien lassen sich in allen Teilen Deutschlands erkunden. Der neu aufgelegte, überarbeitete und aktualisierte Baedeker-Reiseführer „Deutschland - Erneuerbare Energien erleben“ bietet fast 200 Energieziele, verteilt über alle 16 Bundesländer. Der reichhaltig bebilderte, mit Infografiken und einem Reiseatlas ausgestattete Band lädt dazu ein, spannende Erneuerbaren-Projekte und lohnende Urlaubsziele aus nächster Nähe kennenzulernen. Eine fachliche Einführung, Hintergrundinformationen und Detailkarten runden die Darstellung ab. Der Reiseführer ist in
VBI fordert stabile Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. März 2014 EEG-Reform: VBI fordert stabile Rahmenbedingungen Der Verband Beratender Ingenieure VBI hält die Absicht der Bundesregierung für realisierbar, bis 2050 den Stromverbrauch in Deutschland zu 80 % mit Erneuerbaren Energien zu decken, wenn die zeitliche Umsetzung beschleunigt wird. (WK-intern) - Die Technologien dafür sind am Markt vorhanden, deren Einsatz muss aber durch geeignete Maßnahmen forciert werden. Ein Ziel des EEG ist es, Innovationen zu fördern, die im nationalen und internationalen Geschäft gefragt sind. Laut einer Mitteilung des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) ist die Zahl der Patentanmeldungen im Bereich Erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren stark gestiegen. „Diverse ökonomische Studien zeigen einen eindeutig
Pilotprojekt spart Energiebedarf einer Großstadt ein Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 21. März 201420. März 2014 Lernende Energieeffizienz-Netzwerke - Pilotprojekt spart Energiebedarf einer Großstadt ein In den vergangenen vier Jahren haben rund 360 Unternehmen im Rahmen des Projekts 30 Pilot-Netzwerke an sogenannten Lernenden Energieeffizienz-Netzwerken (LEEN) teilgenommen. (WK-intern) - Die Grundidee hinter LEEN - gemeinsam an einer Verbesserung der Energieeffizienz in den Betrieben zu arbeiten - konnte durch das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderte Projekt eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. Die teilnehmenden Betriebe steigern ihre Energieeffizienz im Vergleich zum Rest der Industrie doppelt so schnell. Die insgesamt in den Netzwerken identifizierten wirtschaftlichen Einsparpotenziale sind enorm: Alle diese Einsparmöglichkeiten zusammengenommen
Programm: Energieeffizienz in industriellen Produktionsprozessen Behörden-Mitteilungen 21. März 201420. März 2014 Bundeswirtschaftsministerium startet neues Programm für mehr Energieeffizienz in industriellen Produktionsprozessen Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert ab sofort Unternehmensinvestitionen in besonders energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse. (WK-intern) - Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Energieeffiziente und klimaschonende Lösungen in der Industrieproduktion tragen dazu bei, dass die Energiewende gelingt. Effizienztechnologien helfen zugleich, die Emission von Treibhausgasen zu senken. Mit dem neuen Programm des Bundeswirtschaftsministeriums schaffen wir bei den Unternehmen neue Anreize, in diesem Bereich mehr zu investieren. So können Unternehmen Energieverbrauch und -kosten senken und ihre Wettbewerbsfähigkeiten steigern." Gemäß der Förderrichtlinie (PDF: 395 KB) können Unternehmen einen Zuschuss für investive Maßnahmen zur
Mehr Energieeffizienz macht Energiewende deutlich günstiger Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. März 2014 20 Milliarden Euro Einsparungen jährlich möglich. Netzausbau kann deutlich verringert werden. Berlin - Mehr Ehrgeiz beim Energiesparen kann die Kosten des Stromsystems deutlich senken. Wenn der Stromverbrauch in den nächsten 20 Jahren um 10 bis 35 Prozent gegenüber heute reduziert wird, senkt das Deutschlands Stromrechnung um jährlich steigende Milliardenbeträge. (WK-intern) - Im Jahr 2035 wären Einsparungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro möglich. Die Einsparungen kommen durch geringere Investitionen in fossile und erneuerbare Kraftwerke sowie durch geringere Ausgaben für Brennstoffe und für den Netzausbau zustande. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie der Prognos AG und des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft
Erneuerbare Energien: Intelligente Infrastrukturen gleichen schwankende Verfügbarkeit aus Forschungs-Mitteilungen Technik 20. März 2014 Unternehmen erzeugen heute immer häufiger selbst einen Teil ihrer elektrischen Energie, um Kosten zu sparen. Ob aus Biomasse-Kraftwerk, Solaranlage oder Windrad - die Energie soll möglichst aus erneuerbaren Quellen sprudeln. Doch leider sind diese nicht immer verfügbar. Um die Volatilität auszugleichen, haben Forscher vom Fraunhofer IFF in Magdeburg ein neuartiges, dynamisches Managementsystem entwickelt. Auf der Hannover Messe (7.-11. April) in Halle 13, Stand C10 stellen die Forscher ihre Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen vor. Das Stromnetz muss stabil und stets verfügbar sein. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF wollen Infrastrukturen, wie in einem Gebäudekomplex, einer Fabrikanlage oder gar einem ganzen
Marktanalyse: Perspektiven der erneuerbare Energien in mehr als 120 Staaten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. März 2014 Reminder: Studie zeigt Perspektiven für erneuerbare Energien in den weltweiten Strom- und Wärmemärkten auf Die dena-Marktanalyse 2013 untersucht, wie sich die Märkte für erneuerbare Energien in mehr als 120 Staaten bisher entwickelten und welche Perspektiven einzelne Technologien im Strom- und Wärmemarkt haben. Sie wurde von der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht und unterstützt deutsche Unternehmen sowie Institutionen bei ihrer internationalen Maßnahmenplanung. Im weltweiten Vergleich bleibt Europa zwar die Region mit den am weitesten entwickelten Märkten für den Einsatz von Erneuerbare-Energien-Technologien. Gleichzeitig zeigt die regionale Auswertung aber auch, dass deren Bedeutung insbesondere
Demonstrationen für Energiewende in Landeshauptstädten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 19. März 2014 Am kommenden Samstag, 22. März 2014, werden zehntausende Menschen in sieben Landeshauptstädten für eine konsequente Fortsetzung der Energiewende demonstrieren. In Kiel, Hannover, Düsseldorf, Potsdam, Mainz, Wiesbaden und München fordern Bürgerinnen und Bürger, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht von der Bundesregierung zusammengekürzt wird. (WK-intern) - „Genau das ist nach dem Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu befürchten“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE). „Deshalb unterstützen die Erneuerbaren-Verbände diese Demonstrationen.“ Die Energiewende-Demos sind initiiert von der Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt, dem Kampagnen-Netzwerk Campact und den Naturfreunden. Weitere Organisationen und Umweltverbände beteiligen sich, auch die Initiative Erneuerbare Energiewende Jetzt! Mehr Informationen
Verbände: Vorgeschlagene EU-Klimaziele sind inakzeptabel Mitteilungen Ökologie 19. März 2014 Appell an Kanzlerin Merkel und übrige EU-Staats- und Regierungschefs, anspruchsvollen europäischen Klimaschutz voranzutreiben Berlin/Brüssel - Große deutsche Nichtregierungsorganisationen fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf, bei ihrem morgigen Gipfel in Brüssel keine schwachen Klima- und Erneuerbare Energieziele zu beschließen, sondern spätestens im Juni ein deutlich ehrgeizigeres Klima- und Energiepaket zu verabschieden. (WK-intern) - Die von der EU-Kommission derzeit vorgeschlagenen Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen und den Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die unverbindliche Absichtserklärung zur Senkung des Energieverbrauchs seien inakzeptabel, kritisierten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brot für die Welt, Germanwatch, Greenpeace,
CSU-Politiker Peter Ramsauer stellte gestern Atomausstieg wieder in Frage Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 19. März 201419. März 2014 Die Energiewende ausbremsen, wieder auf Kohlekraft setzen und damit den Atomausstieg gefährden – so hatte sich das FDP-Wirtschaftsminister Philipp Rösler immer vorgestellt. Durchgesetzt bekam er es nicht. Jetzt steht einer mit mehr politischem Gewicht dem Wirtschaftsministerium vor: Sigmar Gabriel. Und er will genau dies im Eiltempo durchziehen – bevor die Bürger/innen im Land erwachen. (WK-intern) - Doch kommenden Samstag wollen wir Gabriel einen Strich durch die Rechnung machen. Ob das gelingt, hängt auch an Ihnen! Am Samstag gehen wir mit zehntausenden Menschen auf die Straße – zeitgleich in Kiel und sechs weiteren Landeshauptstädten. Überall im Land soll Gabriel sehen, dass die Bürger/innen sich
Die EU könnte sich Vorreiterrolle beim Klimaschutz leisten Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. März 2014 Diese Woche treffen sich die Regierungs-Chefs der EU Mitgliedsländer in Brüssel, um die Einführung eines ehrgeizigen Reduktionsziels für Treibhausgase bis 2030 zu diskutieren. Obwohl die weltweiten Klimaverhandlungen nur langsam voran kommen, könnte Europa als Pionier des Klimaschutzes die zukünftige globale Erwärmung um mehr als ein Grad verringern – wenn sein Handeln Signalwirkung für andere Länder hat, so dass diese sich ab 2030 gleichfalls beteiligen. (WK-intern) - Dies zeigt eine jetzt veröffentliche Studie. Zwar müssten die großen Emittenten wohl bereits deutlich vor 2030 am globalen Klimaschutz mitwirken, um ein zeitweises Überschreiten der Zwei-Grad-Grenze für die globale Erwärmung noch zu verhindern. Doch selbst wenn
Klimaziele sind ohne zusätzliche Anstrengungen nicht mehr erreichbar Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. März 201418. März 2014 Hendricks betont Handlungsdruck beim Klimaschutz Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat davor gewarnt, dass Deutschland sein Klimaschutzziel verfehlen könnte, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu senken. (WK-intern) - "Mit den bisher beschlossenen Maßnahmen werden wir je nach Wirtschaftsentwicklung nur rund 33 Prozent schaffen", sagte Hendricks heute auf der 4. Berliner Klimaschutzkonferenz. Um die Lücke zu schließen, bedürfe es zusätzlicher Anstrengungen in allen Bereichen. "Deshalb werde ich ein ressortübergreifendes Sofortprogramm für den Klimaschutz erarbeiten, denn bis 2020 ist es nicht mehr lange hin", kündigte die Ministerin an. Das Sofortprogramm solle den ersten Baustein des längerfristigen nationalen Klimaschutzplans bilden, der im Koalitionsvertrag vereinbart worden war.