Gewerkschaft fordern vollständiges Verbot für Fracking: Trinkwasserversorgung und Gesundheit gehen vor Mitteilungen Ökologie 8. Juli 20148. Juli 2014 Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks vorgelegten Eckpunkte zum Thema Fracking für nicht ausreichend. „Der Schutz der Gesundheit und des Trinkwassers müssen immer Vorrang haben“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Andreas Scheidt. „Gut, dass die zuständigen Minister das auch teilen. Schade, dass kein vollständiges Verbot oder zumindest ein Moratorium in Erwägung gezogen wird.“ Nach der im Mai 2013 veröffentlichten Stellungnahme des Sachverständigenrats für Umweltfragen ist Fracking energiepolitisch nicht notwendig und sollte wegen gravierender Wissenslücken nicht zugelassen werden. (WK-intern) - Der Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes hatte im Mai auf Vorschlag von ver.di beschlossen: ‚Für die Gewinnung von unkonventionellem
Preisverleihung für Toni Lehmann: Forscher findet Ursache von Kristallfehlern bei Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 7. Juli 2014 Orientierungshilfe für Solarzellen - Preisgekrönte Forschung an multikristallinen Siliziumwafern Erlangen - Auf der E-MRS-Tagung 2014 in Lille wurde Herr Toni Lehmann vom Fraunhofer THM in Freiberg mit dem "E-MRS Symposium W Graduate Student Award" ausgezeichnet. (WK-intern) - Der Wissenschaftler konnte zeigen, dass bei bestimmten Gefügeeigenschaften von multikristallinen Siliziumwafern nur noch 1% der Waferoberfläche so genannte Versetzungscluster beinhaltet. Bei multikristallinen Standardwafern hingegen beträgt der Flächenanteil mit diesen schädlichen Kristallfehlern mehr als 10%. Mit seinen Forschungsergebnissen liefert Herr Lehmann wichtige Erkenntnisse darüber, in welche Richtung sich der industrielle Herstellungsprozess für multikristalline Siliziumwafer künftig entwickeln sollte. Mit einem derartig optimierten Siliziummaterial lassen sich Solarzellen mit
Neue Konzepte: Emissionen mithilfe moderner Messtechniken ermitteln Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 7. Juli 2014 Die 2. VDI-Fachtagung "Anlagenbezogenes Monitoring: Neue Anforderungen - neue Konzepte" am 14. und 15. Oktober 2014 in Karlsruhe diskutiert unterschiedliche Messverfahren, um Anlagen zu überwachen (WK-intern) - Industrieanlagen müssen ständig überwacht werden: Zum einem, um die allgemeine Sicherheit zu gewährleisten und zum anderen, um sicher zu stellen, dass sie die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte nicht überschreiten. Um die Emissionen sicher und nachvollziehbar bestimmen zu können, sind neuartige sensible und selektive Messgeräte erforderlich. Die 2. VDI-Fachtagung „Anlagenbezogenes Monitoring: Neue Anforderungen - neue Konzepte“ am 14. und 15. Oktober 2014 in Karlsruhe befasst sich mit dem Thema und diskutiert unterschiedliche Messgeräte sowie optimale Einsatzmöglichkeiten für unterschiedliche Messverfahren.
31 km Rad-Wander-Tour, mit 16 Stationen Erneuerbare Enegien im Sauerland Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 7. Juli 2014 Neue Themenroute: Erneuerbare Energie - Energie auftanken, per Rad auf neuer Themenroute. Im Stadtgebiet von Schmallenberg kann man alle erneuerbaren Energie in echten Anwendungen erleben. (WK-intern) - Jetzt hat die Klimakommune einen 31 km langen Themenradweg geschaffen, der von Fleckenberg bis zur Schwarzen Fabrik an 16 Stationen alle erneuerbaren Energien zeigt. Wie es sich für erneuerbare Energien gehört ist die Route am besten für Fahrradfahrer geeignet, man kann den Weg natürlich auch zu Fuß angehen, dann am besten in Abschnitten. Energie ist nicht allein Strom, mehr Energie wird in Form von Wärme verbraucht. Deshalb zeigt die Tour die Erzeugung von Strom und Wärme
Rot-Grün-Schwarzes NRW-Zweck-Bündnis wird der EEG-Reform im Bundesrat zustimmen Behörden-Mitteilungen 7. Juli 2014 Nordrhein-Westfalen ist das Energieland Nummer eins in Deutschland. Eine Änderung der Rahmenbedingungen der Energieerzeugung betrifft dieses Bundesland daher in besonderem Maße. (WK-intern) - Vor diesem Hintergrund diskutierte der Landtag in einer von der FDP beantragten Aktuellen Stunde über die vor einer Woche im Bundestag beschlossene Reform des Erneuerbare-Energien Gesetzes (EEG). FDP, GRÜNE und PIRATEN kritisierten diese aus unterschiedlichen Perspektiven; CDU und SPD, die im Bund gemeinsam regieren, verteidigten sie. Die Korrektur des EEG sei überfällig gewesen, meinte Dietmar Brockes (FDP). Bereits seit Jahren von der FDP angemahnt, habe sich diese Erkenntnis bei den anderen Parteien erst im letzten Bundestagswahlkampf durchgesetzt. Zu kritisieren
Sinkende Stromhandelspreise machen Stromeinspeisung unattraktiv Dezentrale Energien Mitteilungen 6. Juli 2014 Sieben Jahre muss man zurückblicken, um an der Strombörse ähnlich tiefe Strompreise zu entdecken. Nur noch 3,124 Cent/kWh war der Grundlaststrom in den letzten drei Monaten durchschnittlich wert. (WK-intern) - Dies führt zu erheblichen Problemen bei KWK-Anlagen. Rastatt - Der für die Vergütung des überschüssigen KWK-Stroms ausschlaggebende „übliche Preis“ kennt derzeit nur eine Richtung, nämlich nach unten. Mit 3,124 Cent/kWh war der Grundlaststrom an der Strombörse EEX im letzten Quartal (April bis Juni) so wenig wert, wie er zuletzt vor rund sieben Jahren wert war. Annähernd 7% fiel der Baseload-Strompreis gegenüber dem vorletzten Quartal (Januar bis März). Das BHKW-Infozentrum (http://www.bhkw-infozentrum.de) weist darauf hin, dass dies
Bürgerinitiativen protestieren gegen linke Energiepolitik beim Braunkohletagebau Mitteilungen Ökologie 5. Juli 20145. Juli 2014 Hinweis: Der Parteitag findet statt im Radisson Blu Hotel in 03048 Cottbus, Vetschauer Straße12. Die Mahnwache ist polizeilich bis 12 Uhr angemeldet. Ggf. wird sie jedoch gegen 10:30 Uhr beendet, wenn der Parteitag begonnen hat. Lausitzer Bürgerinitiativen protestieren vor Parteitag der Linken in Cottbus gegen Braunkohletagebaue Cottbus - Vor dem Parteitag der Linken Brandenburg in Cottbus fordern heute Vertreter von Lausitzer Bürgerinitiativen die Verhinderung weiterer Braunkohlentagebaue und kritisieren die Doppelmoral der linken Energiepolitik. Sie empfangen die Delegierten mit einer Mahnwache vor dem Tagungsort. Die Partei will heute ihr Programm zur Landtagswahl am 14. September beschließen. „Wir werden die Brandenburger Linke nicht an ihren Worten, sondern
Erster Studiengang Klimaschutz und Klimaanpassung in Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. Juli 2014 Als erste Hochschule bundesweit startet die Fachhochschule Bingen im kommenden Wintersemester mit dem neuen Studiengang Klimaschutz und Klimaanpassung. Das Bachelorprogramm stellt die Folgen des Klimawandels und die Handlungsstrategien in den Mittelpunkt. (WK-intern) - Welche Auswirkungen hat Klimaänderung z.B. auf Biodiversitätsverluste oder Wasserressourcen, welche Synergieeffekte können wir zwischen Umweltschutz- und Klimaschutzmaßnahmen erzeugen, welche Konflikte zwischen Klimaschutz und Nahrungsmittelproduktion sollen vermieden werden, das sind nur einige der Fragen, die das interdisziplinäre Studium behandelt. Mehr Informationen zu den Voraussetzungen und Studieninhalten finden Sie hier Kontakt: Studiengangleitung Prof. Dr. Oleg Panferov 06721 409-360 beratung-b-ks[at]fh-bingen.de
Bundesnetzagentur und französische Regulierungsbehörde CRE plädieren für abgestimmte Energiemarktaufsicht Behörden-Mitteilungen 5. Juli 2014 Homann und de Ladoucette: „Versorgungssicherheit sowie Integrität und Transparenz der Energiemärkte über Grenzen hinweg sicherstellen“ Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, empfing heute in Berlin den Präsidenten der französischen Energieregulierungsbehörde Commission de régulation de l‘énergie (CRE), Philippe de Ladoucette, zu einem Gespräch über aktuelle regulatorische Fragen im Energiebereich. (WK-intern) - Präsident Homann: „Eine verstärkte deutsch-französische Zusammenarbeit ist angesichts der bestehenden engen Kopplung unserer Strommärkte und der deutsch-französischen Handelsplätze für den Kurzfristhandel in Paris (EPEX) und für den Terminhandel in Leipzig (EEX) für eine effektive Versorgungssicherheit und eine wettbewerbliche Preisbildung unerlässlich“. Im Mittelpunkt des Gespräches standen ein Meinungsaustausch über die deutsche Energiewende und die
Entsorgungs-Vorsorgenachweis im Kernkraftwerk Krümmel Mitteilungen 5. Juli 2014 Im Kernkraftwerk Krümmel wurde die Zahl der bestrahlten Brennelemente im Lagerbecken berichtigt. Im Kernkraftwerk Krümmel wurde im Rahmen des sogenannten Entsorgungs-Vorsorgenachweises die Zahl der bestrahlten Brennelemente im Lagerbecken aufgrund der 13. AtG Novelle berichtigt. (WK-intern) - Insgesamt stehen im Lagerbecken 1.106 Brennelemente, davon 12 unbestrahlte Brennelemente. Alle anderen 1.094 Brennelemente wurden bereits im Reaktor eingesetzt und sind daher bestrahlt. Der Nachweis über den Bestand der Brennelemente in einem Kernkraftwerk unterliegt strengen Aufsichts- und Berichtspflichten. In der Vergangenheit wurden auf Grundlage einer konservativen Berichterstattung im Hinblick auf den Entsorgungs-Vorsorgenachweis nicht bestrahlte, aber im Lagerbecken befindliche kontaminierte Brennelemente den bestrahlten Brennelementen zugeordnet. Die konservative Berichterstattung sah vor,
Gabriels Fracking-Eckpunkte reichen nicht aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2014 Energiewendeminister Habeck zu Fracking-Eckpunkten des Bundes: „Gabriel springt nicht weit genug“ KIEL- Zu den heute bekannt gewordenen Eckpunkten von Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks zur Regelung von Fracking-Vorhaben erklärt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck: (WK-intern) - „Mit unserer Bundesratsinitiative für ein Fracking-Verbot hat Schleswig-Holstein parteiübergreifend andere Länder eingesammelt. Nun springt Gabriel über den Stock, den wir ihm hinhalten, aber er springt nicht weit genug. Die von Gabriel vorgesehene zeitliche Beschränkung des Fracking-Verbots reicht nicht aus, und die Einschränkung des generellen Verbots auf Erdgasförderung ist falsch . Für die Erdölförderung müssen die gleichen Regeln gelten wie beim Erdgas. Hier bleiben Gabriel und Hendricks
BAFA veröffentlicht Evaluation zur Energiesparberatung in Wohngebäuden vor Ort Behörden-Mitteilungen 4. Juli 2014 Dr. Wallraff: Vor-Ort-Beratung leistet wichtigen Beitrag für klimaneutralen Gebäudebestand und setzt Qualitätsstandards im Markt Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat heute den Evaluierungsbericht zur Energiesparberatung in Wohngebäuden vor Ort veröffentlicht. (WK-intern) - Ziel der Evaluierung war es festzustellen, welche Effekte die sogenannte Vor-Ort-Beratung im Hinblick auf energetische Sanierungen hat und in welchem Umfang Energieeinsparungen und CO2-Minderungen erzielt werden. Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA, betont: „Bis 2050 soll der Gebäudebestand weitgehend klimaneutral sein. Hierzu leistet die Vor-Ort-Beratung einen wichtigen Beitrag. Der Bericht zeigt: Trotz einer Vielzahl an unterschiedlichen Energieberatungen und einer sehr dynamischen Marktentwicklung setzt die Vor-Ort-Beratung nach wie vor wichtige