Eine kluge Energiewende ist nicht zu teuer Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. Januar 2016 Die Energiewende sei teuer – viel zu teuer: Sie koste die deutsche Volkswirtschaft 24 Milliarden Euro im Jahr, der Strompreis explodiere nur wegen der Energiewende, so die einhellige Meinung. (WK-intern) - Was die Gespensterdebatte um angebliche Kosten und Strompreise vornehmlich verschweigt: Bei den genannten 24 Milliarden Euro handelt es sich nicht um Kosten im klassischen Sinne, sondern um Investitionen, die in der deutschen Volkswirtschaft Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen. Das Bundeswirtschaftsministerium schließt sich leider auch dieses Mal dieser hysterischen Debatte an und will die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien so schnell wie möglich abschaffen und durch Ausschreibungen ersetzen. Derartige Ausschreibungen sollen den Preis für erneuerbare
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft wählt einstimmig Stefan Kapferer zum Vorsitzenden Aktuelles Behörden-Mitteilungen 21. Januar 2016 Stefan Kapferer führt den BDEW ab 1. Mai (WK-intern) - Stefan Kapferer (* 06. November 1965 in Karlsruhe) wurde heute vom Vorstand des BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Berlin, einstimmig zum Vorsitzenden der berufen. Der Diplom-Verwaltungswissenschaftler wird den Vorsitz beim Branchenverband zum 1. Mai 2016 übernehmen. Der Vorstand hatte zuvor der Bitte der bisherigen Vorsitzenden Hildegard Müller entsprochen, sie Ende Januar von ihrem Amt abzuberufen. Kapferer ist derzeit stellvertretender Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Zuvor war er von 2009 bis 2011 beamteter Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, wo er die politische und organisatorische Gesamtverantwortung trug. Im Juni 2011 wechselte
Deutsche Wirtschaft soll stärker vom weltweiten Solarboom profitieren Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. Januar 2016 Deutsche Solarbranche trifft sich im Wirtschaftsministerium (WK-intern) - Staatssekretär Machnig betont Bedeutung der Solarindustrie für Wirtschaftsstandort Deutschland Auf Einladung des Staatssekretärs im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Matthias Machnig traf sich die deutsche Solarbranche zu einem gemeinsamen Workshop in Berlin. An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter führender Solarunternehmen sowie der Bundesverbände, der Gewerkschaften und der Arbeitnehmerseite teil. Die Beteiligten kamen überein, den Austausch fortzusetzen und noch 2016 ein weiteres Gespräch zu führen. Ziel des Dialogs ist es, die deutsche Solarbranche zu stärken, damit diese künftig noch deutlicher von der weltweit steigenden Nachfrage nach Solartechnik profitiert. Staatssekretär Machnig: „Für Deutschland als Hochtechnologiestandort
Energieversorger haben noch viele ungenutzte Potenziale im Marketing Mitteilungen 21. Januar 2016 Das Center für kommunale Energiewirtschaft untersucht die Marketing- und Vertriebsaktivitäten der deutschen Energieversorger (WK-intern) - Im Vertrieb und Marketing gibt es noch erhebliche Verbesserungspotenziale, vor allem bei kleineren Energieversorgern Seit der Liberalisierung der deutschen Energiewirtschaft, befinden sich die Energieversorger - im Sinne der Marktwirtschaft - im Wettbewerb. Der klassische Versorger, dem Energiekonsumenten bis dahin per Gesetz zugeordnet waren, musste sich plötzlich auf einen Konkurrenzkampf einstellen. Das hatte zufolge, dass zahlreiche Unternehmen besonders profitbringende Grundversorgungskunden verloren haben, die zu preiswerteren bzw. leistungsstärkeren Lieferanten gewechselt sind. Im Jahr 2014 konnte beim Strom im Haushaltskundenbereich eine Wechselquote von ca. 8 Prozent beobachtet werden. Ein knappes Viertel
Offshore-Windmarkt: Die innovative Fähre MS Helgoland konnte erfolgreich in Dienst gestellt werden Mitteilungen Offshore Windenergie Windparks 20. Januar 2016 Projektleitung von Deutschlands erster LNG-Neubaufähre erfolgreich abgeschlossen (WK-intern) - Die innovative Fähre MS „Helgoland“ der Reederei Cassen Eils aus Cuxhaven konnte im Dezember erfolgreich in Dienst gestellt werden. Und das dies so gut geklappt hat, daran hat die EMS Maritime Offshore GmbH (kurz EMO) erfolgreich mitgewirkt. Das Emder Unternehmen zeichnet sich für die Projektleitung und die Bauaufsicht des Neubauschiffes aus. Damit hat die EMO nach dem innovativen Umbauprojekt MS „Ostfriesland“ das zweite Projekt für die AG „EMS“-Gruppe erfolgreich abgeschlossen. „Wir freuen uns, innerhalb der AG „EMS“-Gruppe solche anspruchsvollen und herausfordernden Aufgaben übernehmen zu können“, freut sich EMO-Geschäftsführer Knut Gerdes. „Wir betreuen unsere Projekte im
Für eine gerechte Welt. Ohne Armut. Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Januar 2016 Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund, (WK-intern) - was Oxfam für 2016 prognostiziert hatte, ist bereits 2015 eingetreten: Ein Prozent der Weltbevölkerung hat mehr Vermögen als der Rest der Menschheit zusammen. Und die Konzentration und ungleiche Verteilung von Reichtum nehmen weiter zu. Inzwischen besitzen die 62 reichsten Einzelpersonen genauso viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung! Vor einem Jahr waren es noch 80 Personen. Wie konnte es so weit kommen? Unter anderem durch eine Politik, die Steueroasen zulässt, in denen Milliardengewinne verschwinden. Arme Länder trifft dies besonders hart: Durch Steuervermeidung multinationaler Konzerne entgehen ihnen jedes Jahr Einnahmen in Höhe von rund 100 Milliarden US-Dollar! Das
EEX erwirbt Mehrheitsbeteiligung an PXE Behörden-Mitteilungen 20. Januar 2016 Die European Energy Exchange (EEX) und die POWER EXCHANGE CENTRAL EUROPE (PXE) haben heute in Prag eine Vereinbarung unterzeichnet und damit ihre Pläne für eine engere Zusammenarbeit bekanntgegeben. (WK-intern) - In diesem Rahmen wird die EEX durch den Erwerb von 66,67% der PXE-Anteile neuer Mehrheitsgesellschafter. Die Transaktion wird durch eigene liquide Mittel der EEX finanziert und soll vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden bis Ende des ersten Quartals 2016 abgeschlossen werden. Die EEX-Gruppe stellt die zentrale Marktplattform für Energie- und Commodity-Produkte, einschließlich an der EEX, EPEX SPOT, Powernext, Cleartrade Exchange (CLTX) und Gaspoint Nordic gelisteter Kontrakte auf Strom, Erdgas, Kohle, Öl, Umweltprodukte,
DLG veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2016 Forschungs-Mitteilungen 20. Januar 2016 Der „DLG-Nachhaltigkeitsbericht 2016 - Landwirtschaft in Deutschland“ beschreibt die Nachhaltigkeit anhand zentraler Kennzahlen aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung sowie des aggregierten Nachhaltigkeitsindex. (WK-intern) - Abgerundet wird der Bericht mit zehn Beispielen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe. „Nachhaltigkeit sollte Grundlage einer modernen Landwirtschaft sein und ökonomische Ziele mit zum Teil konkurrierenden ökologischen und sozialen Zielen gut abwägen, so dass das einzelbetriebliche Handeln zu keinen Kollateraleffekten für die Allgemeinheit führt“, so Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) anlässlich der Herausgabe des 2. DLG-Nachhaltigkeitsberichtes. Der DLG-Nachhaltigkeitsbericht 2016 – Landwirtschaft in Deutschland schreibt die 23 Einzelindikatoren aus dem Bericht 2015 auf
Entwurf zur Wegenutzungsrechten bei der leitungsgebundenen Energieversorgung nicht praxisgerecht Mitteilungen 20. Januar 2016 B E T veröffentlicht Stellungnahme zu Referentenentwurf für § 46 EnWG (WK-intern) - Gesetzentwurf zu Konzessionsvergabe ist nicht praxisgerecht Der Anfang Dezember vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichte Gesetzentwurf zur Vergabe von Wegenutzungsrechten bei der leitungsgebundenen Energieversorgung ist noch nicht der große Wurf. Zu diesem Schluss kommt das Energieberatungsunternehmen B E T gemeinsam mit der Anwaltskanzlei Boos Hummel & Wegerich in einer Stellungnahme. „Vereinzelt sehen wir durchaus Verbesserungen gegenüber der aktuellen Rechtslage, insgesamt bleibt der Gesetzentwurf aber hinter den Praxisanforderungen für eine rechtssichere Konzessionsvergabe zurück“, sagt Dr. Olaf Unruh, Mitglied der Geschäftsleitung bei B E T. Positiv bewertet die B E T die Orientierung des wirtschaftlich
ISFH erzielt 20,2% Rekord-Modul-Wirkungsgrad für großflächiges PV-Modul mit PERC-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 20. Januar 2016 Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH), ein An-Institut der Leibniz- Universität Hannover, steigert den Modul-Wirkungsgrad für großflächige Solarmodule mit industriellen siliziumbasierten PERC- (Passivated Emitter und Rear Cell) Solarzellen auf einen Rekordwert von 20,2 % bei einer Leistung von 303,2W, welcher vom TÜV Rheinland in einer unabhängigen Messung bestätigt wurde. (WK-intern) - Das ISFH übertrifft damit bisherigen Modulwirkungsgrad von 19,5 % für industrietypische Module mit p-dotierten Silizium-Solarzellen und Siebdruckmetallisierung deutlich. Die Arbeiten wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projektes "Prozessplattform und Verlustanalyse für klimastabile hocheffiziente Photovoltaikmodule mit kristallinen PERC-Si-Solarzellen" (PERC-2-Module) erzielt. Das Modul besteht aus 120 halbierten Solarzellen,
BKW Gruppe baut Wasserinfrastrukturgeschäft aus Mitteilungen Ökologie 20. Januar 2016 Die BKW Tochter Arnold AG und die Kanaltechnikfirma Arpe Holding AG (Arpe) gehen künftig gemeinsame Wege. (WK-intern) - Mit der Übernahme der auf Kanalsanierung und -unterhalt spezialisierten Arpe baut Arnold ihre bisherigen Geschäftsfelder aus. Neben Energie, Telecom und Verkehr ist sie nun verstärkt auch im Marktbereich Wasser tätig. Im Rahmen des Ausbaus der Multiutility-Aktivitäten hat die BKW zudem die IWAG Ingenieure AG (IWAG) übernommen. Das Ingenieurbüro ist auf Wasser-, Abwasser- und Umwelttechnik spezialisiert. Ähnlich wie die Stromversorgung, die Telekommunikation und die Verkehrsinfrastruktur braucht auch die Wasserversorgung eine flächendeckende, weitverzweigte Infrastruktur, die gebaut und unterhalten werden muss. Im Bereich des Anlagen- und Leitungsbaus ergeben
Upgrade von ABB-Turboladern erreicht Investitionsrendite von 64% Mitteilungen Technik 19. Januar 2016 ABB hat Studienergebnisse bekannt gegeben, wonach Turbolader-Upgrades eine Investitionsrendite von 64% erreichen. (WK-intern) - Die verbesserte Leistung von drei Motoren in einem Kraftwerk führte zu einem Umsatzplus von jährlich insgesamt 537'000 US-Dollar. Zürich - Zusätzlich wurden Kraftstoffeinsparungen von 470'000 US-Dollar im Jahr erzielt. Forrester Consulting untersuchte in seiner Studie* die Investitionsrendite des Upgrades von ABB-Turboladern für einen grossen Kraftwerksbetreiber in der Karibik. Die von drei Motoren vor und nach der Aufrüstung erhobenen und analysierten Daten ergaben über einen Zeitraum von drei Jahren einen Kapitalwert von 1,4 Millionen US-Dollar1, bei einem Jahreswert von 824'000 US-Dollar und einer Amortisationsdauer von 11 Monaten.Ein Industrie-Turbolader nutzt die