Neue Transparenz bei Geothermieprojekten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Kooperationen Technik Veranstaltungen 21. Oktober 202621. Oktober 2026 Neues Verbundprojekt verbindet Seismologie, Kommunikation und Bürgerbeteiligung für die Wärmewende (WK-intern) - Für den Ausbau einer klimafreundlichen Wärmeversorgung spielt die tiefe Geothermie eine wichtige Rolle. Die neue Technologie stellt gleichzeitig noch viele Kommunen, Betreiber und Behörden vor kommunikative Herausforderungen: Es gilt, komplexe Sachverhalte für Bürger, Anwohner und Nutzer verständlich aufzubereiten und nachvollziehbar zu vermitteln. Das neue Verbundprojekt SAURIER entwickelt dafür wissenschaftlich fundierte Grundlagen und praxisnahe Instrumente. Ziel ist es, seismologische Erkenntnisse transparenter aufzubereiten und die Beteiligung von Stakeholdern und Öffentlichkeit zu stärken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt nun mit 2,27 Mio. Euro. »Die Energieversorgung der Zukunft entsteht nicht allein im Untergrund,
Geothermiekongress: In zukunftsfeste Wärme investieren Aussteller Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 15. Oktober 2026 Die Wärmewende braucht heimische, verlässliche und skalierbare Energiequellen. Geothermie kann dabei eine zentrale Rolle übernehmen. (WK-intern) - Wie sich ihr Beitrag für Kommunen, Energieversorger und Industrie beschleunigen lässt, zeigt das Fraunhofer IEG auf dem Deutschen Geothermiekongress 2026 vom 20. bis 22. Oktober in Potsdam. Mit Workshops, Fachvorträgen, Posterbeiträgen und einem Informationsstand präsentiert das Institut anwendungsnahe Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Exploration geothermischer Ressourcen über Wärmespeicher und innovative Bohrtechnologien bis hin zu digitalen Planungswerkzeugen für die kommunale Wärmeversorgung. »Geothermie muss den Schritt von Einzelprojekten in den Massenmarkt schaffen«, betont Prof. Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer IEG. »Die Technologien sind vorhanden. Entscheidend ist
Wärmewende: KI stärkt Mitgestaltung für Kommunen, Energieversorger und Bürger Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 25. September 202625. September 2026 Wie wird aus einer Technologie ein gesellschaftlicher Nutzen? (WK-intern) - Wie wird aus einem fachlichen Wärmeplan eine praktikable Lösung, die Stadtwerke, Kommunen und Menschen vor Ort verstehen und mitgestalten können? Das Projekt Forschungsprojekt HEATogether des Fraunhofer IEG sieht Künstliche Intelligenz als das passende Werkzeug für den Knowhowtransfer entlang der Kette Fachplaner, Energieversorger, Kunde und Anwohner. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Projektpartner für drei Jahre mit rund 1,2 Millionen Euro. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll eine KI-gestützte Plattform entstehen, die Wissen und Planungswerkzeuge zusammenführt. Sie soll komplexe Entscheidungen verständlicher machen und die Wärmewende in Strukturwandelregionen unterstützen. »Kommunen und Stadtwerke verfügen heute
Seismik-Messkampagne für die Zukunft der Geothermie im Großraum München Forschungs-Mitteilungen Geothermie Ökologie 13. Juli 2026 GIGA-M startet groß angelegte Seismik-Messkampagne für die Zukunft der Geothermie im Großraum München (WK-intern) - Pressekonferenz mit Christian Nolte, 2. Bürgermeister der Stadt Garching, Dr. Philipp Schramek, Leiter der 29++ Klima.Energie.Initiative. im Landkreis München, Linus Diergarten, Geschäftsführer Energie-Wende-Garching, Dr. Karin Thelen, Geschäftsführerin Regionale Energiewende bei den Stadtwerken München, und Projektleiter Dr. Kai Zosseder, TU München, am 10. Juli 2026, am Maibaumplatz in Garching Die Wärmewende spielt eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz, denn mehr als 50 Prozent der gesamten Energie, die in Deutschland verbraucht wird, fließt in die Wärmeversorgung. Studien belegen, dass die Nutzung von Geothermie maßgeblich zum Gelingen der Wärmewende beitragen kann. Diese
Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen: BEE sieht Verbesserungen und Defizite Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung 11. Juli 2026 Gestern hat der Bundestag dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) zugestimmt. (WK-intern) - Der BEE sieht in den Klarstellungen zur Grüngasquote und bei Holzheizungen Verbesserungen, bewertet die Änderungen im GModG jedoch insgesamt als nicht ausreichend. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser: “Wir begrüßen, dass die Koalition beim GModG kurz vor der parlamentarischen Sommerpause noch zu einer Einigung gekommen ist. Der Änderungsvorschlag ist konstruktiv und trägt einigen zentralen Punkten der Branche Rechnung, hätte aus Branchensicht aber mit mehr Leben gefüllt werden können.” Positiv sind die neu festgelegten Leitplanken für die Grüngasquote. Dass die Inverkehrbringer hier bis zum Jahr 2045 vollständig auf klimaneutrale Brennstoffe umsteigen sollen, schafft Planungssicherheit. Damit ist implizit
Das Gebäudemodernisierungsgesetz bremst die Wärmewende aus Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 11. Juli 2026 Der Bundestag hat in zweiter und dritter Lesung das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen. (WK-intern) - Hierzu kommentiert Dr. Kirsten Nölke, Vorständin der naturstrom AG: „Ein Gebäudemodernisierungsgesetz, das dem Einbau von Öl- und Gasheizungen wieder Tür und Tor öffnet, hat seinen Namen nicht verdient. Daran können auch die Bio-Treppe und die Grüngas- beziehungsweise Grünheizölquote nichts ändern. Die Regierungsfraktionen haben die gut zwei Monate seit dem Kabinettsbeschluss leider nicht für substanzielle Verbesserungen genutzt. Enttäuschend ist besonders, dass die Fraktionen entgegen anderslautenden Signalen nun doch daran festhalten, dass aktuell geltende Betriebsverbot für Öl- und Gasheizungen ab 2045 zu streichen. Stattdessen wird ein Gesetz zur Einführung der Grüngas-/Grünheizölquote angekündigt,
Schritt nach Dänemark: Alois Müller wächst international Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik 19. Juni 202619. Juni 2026 Familienunternehmen übernimmt den Niedertemperaturbereich des Spezialisten Aalborg (WK-intern) - Ungerhausen/Aalborg - Meilenstein für die Alois Müller Gruppe mit Hauptsitz in Ungerhausen: Das Familienunternehmen, das mit seinen 1.100 Mitarbeitenden und 16 Niederlassungen zu den führenden Anbietern für Energie- und Gebäudetechnik in Deutschland zählt, wächst nun erstmals auch international – und zwar mit der Übernahme des Geschäftsbereichs für Niedertemperatur-Energielösungen des dänischen Spezialisten Aalborg CSP. Diese gelten als Schlüsseltechnologien für die Energie- und Wärmewende. Mit der Gründung von aalborg hc systems und dem Schritt nach Aalborg, der viertgrößten Stadt Dänemarks, weitet die Alois Müller Gruppe erstmals in der über 50-jährigen Geschichte ihres Bestehens gezielt ihr Engagement
Nicht mehr Freiheit, nur mehr Unklarheit Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 13. Mai 202613. Mai 2026 Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) beschlossen. (WK-intern) - Hierzu kommentiert Dr. Kirsten Nölke, Vorständin der naturstrom AG: „Die Bundesregierung schafft im Heizungskeller nicht mehr Freiheit, sondern nur mehr Unklarheit. Hausbesitzer:innen wird mit der Bio-Treppe vorgegaukelt, dass Gas- und Ölheizungen nach wie vor eine gangbare Alternative sind. Dabei kombiniert die Bio-Treppe in ihrer aktuellen Ausgestaltung das Schlechteste aus zwei Welten: Sie ist zu unambitioniert, um die verbindlichen Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie einzuhalten: Bis 2050 muss der gesamte Gebäudebestand zu 100 Prozent klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Zugleich bürdet sie den Hausbesitzer:innen das Risiko massiv steigender Heizkosten auf. Dass ältere Gas- und Ölheizungen
Gebäudemodernisierungsgesetz: Rückschritte in der Wärmewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 12. Mai 2026 Der vorliegende Entwurf zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) droht weder die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie zu erfüllen, noch den Transformationspfad im Wärmesektor zuverlässig zu gestalten. (WK-intern) - Der BEE befürchtet insgesamt Rückschritte in der Wärmewende. Die EU-Gebäuderichtlinie gibt verbindlich vor, dass die Mitgliedstaaten Maßnahmen ergreifen müssen, um den gesamten Gebäudebestand 2050 zu 100 % klimaneutral mit Wärme zu versorgen. Die Biotreppe, welche die Wirkung der 65 %-Nutzungspflicht für Erneurbare Wärme ersetzen soll, sieht bis 2040 aber nur einen Anteil von 60 % Erneuerbaren in neu installierten Heizungen vor. Dies sei für die Erreichung des Ziels der Klimaneutralität nicht ambitioniert genug, kritisiert BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser. “Die Biotreppe
Gebäudemodernisierungsgesetz-Novelle sendet falsches Signal Erneuerbare & Ökologie Geothermie Ökologie 11. Mai 2026 Gebäudemodernisierungsgesetz-Novelle sendet falsches Signal für nötigen Ausbau einer resilienten Wärmeversorgung (WK-intern) - Zum Ende der Verbändeanhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) nimmt der Bundesverband Geothermie kritisch Stellung und fordert deutliche Nachbesserungen. Die Vertretung der Erdwärmebranche kritisiert dabei die Abschaffung der vielfach als wirksam anerkannten 65- Prozent-Vorgabe als fatales Signal. Vor dem Hintergrund großer geopolitischer Unsicherheiten sei eine resiliente, von fossilen Importen unabhängige Energieversorgung wichtiger denn je. Dafür müssen verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die heimische Wärmeerzeugung priorisieren. „Die Bundesregierung hat hier den klaren ordnungsrechtlichen Anreiz zum Einsatz von klimafreundlichen Technologien beim Heizungstausch abgeschafft. Das sorgt für Verunsicherung und wird das Tempo der Wärmewende bremsen. Bürger
Schleswig-Holsterin feiert: Von der Altlastenfläche zum Bürgerpark Geothermie Ökologie Technik 1. April 2026 Von der Altlastenfläche zum Bürgerpark dank frühzeitiger Wärmeplanung (WK-intern) - Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Es ist beeindruckend, wie die Gemeinde Kronshagen, Altlastensanierung, Klimaschutz und Naherholung miteinander verbindet. Aus Altlastenfläche wird hier klimaschonendes Heizen und ein Erholungsort für Jung und Alt.“ KIEL/KRONSHAGEN. Gestern hat Energiewendeminister Tobias Goldschmidt die Gemeinde Kronshagen besucht und Erdwärme-Bohrungen besichtigt. Anwohner und Gemeinde profitieren hier von der frühzeitigen Planung. Der seit Jahren brachliegende Grandplatz kann für die Erzeugung regenerativer Wärme genutzt und zu einem Bürgerpark umgestaltet werden. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Kommunale Wärmeplanung heißt auch: Diejenigen, die den Ort am besten kennen können aktiv mitgestalten. Dadurch können Win-Win-Lösungen entstehen, wie hier. Es ist
Bundesregierung muss die Weichen für Bezahlbarkeit, Klima- und Ressourcenschutz neu stellen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 26. März 2026 Gebäudepolitik in der Sackgasse (WK-intern) - Neubau-Mantra wirkt nicht für Bezahlbarkeit und verdrängt notwendige Maßnahmen für Umbau und Bestandsaktivierung Planlose und fehlgeleitete Gebäudepolitik: Neues Gebäudemodernisierungsgesetz bremst Wärmewende aus, EPBD-Umsetzung bleibt unklar Baugesetzbuch-Novelle setzt falsche Weichen und gefährdet nachhaltige Siedlungsentwicklung Anlässlich des heutigen Wohnungsbau-Tags 2026 kritisiert ein Verbändebündnis bestehend aus dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) e.Verein, Architects for Future, Deutsche Umwelthilfe, Klimaschutz im Bundestag und NABU die aktuelle Wohnungs- und Gebäudepolitik der Bundesregierung scharf und fordert eine grundlegende Kurskorrektur, um soziale Gerechtigkeit, Klima- und Ressourcenschutz sowie langfristige Bezahlbarkeit von Wohnraum zu sichern. Der Fokus auf Neubau und Beschleunigung greift zu kurz. Die schleppende Aktivierung und Modernisierung