2014 gingen weltweit 18 Millionen Hektar Wald verloren Ökologie Verbraucherberatung 25. September 201524. September 2015 Unabhängige Kontrollen sind bei Holz und Papier unerlässlich (WK-intern) - Es ist ein Fakt, dass vereinzelten, optimistischen Berichten zum Trotz, die Waldfläche der Erde nach wie vor rasant abnimmt. Allein 2014 gingen, wie Satellitenbilder belegen, weltweit 18 Millionen[1] Hektar Wald verloren. Das ist die Fläche der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen zusammen. Allein in tropischen Wäldern gingen in einem Jahr fast 10 Millionen Hektar Wald und damit die Fläche der Südbundesländer Bayern und Baden-Württemberg zusammen, verloren. Am Freitag, 25. September 2015 ist FSC-Freitag, der Tag an dem weltweit Umweltorganisationen, engagierte Waldbesitzer, Gewerkschaften und Unternehmen für eine Wende in der Forstwirtschaft
Sensorforschung für bessere Luftqualität: Ingenieur ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. September 2015 Seine Forschung an neuartigen Gassensorsystemen kann dazu beitragen, Abgase von Autos und Industrie besser zu reinigen und damit die Luftqualität zu verbessern: (WK-intern) - Christian Bur ist Preisträger des Messtechnik-Preises 2015. Der Arbeitskreis der Hochschullehrer für Messtechnik (AHMT) zeichnete den 30-jährigen Ingenieur für herausragende wissenschaftliche Leistungen in seiner binationalen Doktorarbeit aus, für die er an der Universität des Saarlandes bei Sensorexperte Professor Andreas Schütze und an der Universität Linköping (Schweden) bei Professor Anita Lloyd Spetz geforscht hat. Mit seinen Ergebnissen habe Bur einen wesentlichen Beitrag zur Fortentwicklung der Messtechnik geleistet. Sensoren, die kleinste Spuren von Schadstoffen und Gasen in der Luft aufspüren, sind Spezialgebiet
Steinkohlekraftwerk: Ich ziehe Wind und Sonne als Energieträger uneingeschränkt vor Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. September 2015 Steinkohlekraftwerk GKM Block 9 in Mannheim geht ans Netz (WK-intern) - Im Beisein von Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller ist heute in Mannheim Block 9 des Großkraftwerks Mannheim (GKM) offiziell in Betrieb genommen worden. Das Kraftwerk gilt als eines der modernsten Steinkohlekraftwerke weltweit. Franz Untersteller: „Ich ziehe Wind und Sonne als Energieträger uneingeschränkt vor, keine Frage. Trotzdem freue ich mich als Energieminister, dass GKM 9 helfen kann, die Stromversorgung in Baden-Württemberg auch zukünftig zu sichern. Wir können derzeit leider noch nicht komplett auf Kohle als Brennstoff verzichten, aber wenn wir sie schon nutzen müssen, dann so, wie im GKM Block 9.“ GKM 9 habe
LED-, Halogen- und Energiesparleuchten – welche Lampen sparen den meisten Strom? Ökologie Verbraucherberatung 24. September 2015 Die Qual der Wahl bei LED-, Halogen- und Energiesparleuchten (WK-intern) - TÜV SÜD gibt Tipps für den Kauf von Lampen München - Seit Herbst 2012 gibt es im Handel keine herkömmlichen Glühbirnen mehr, sondern nur noch Halogen-, LED- und Energiesparlampen zu kaufen. Aber welche Lampen sparen den meisten Strom, sind am sichersten und erzeugen das angenehmste Licht? Der TÜV SÜD Experte Klaus Ludwig kennt die Vorteile der verschiedenen Produkttypen und weiß, worauf beim Kauf zu achten ist. Der Markt der alternativen Leuchtmittel hat sich seit dem Glühbirnenverbot stets weiterentwickelt. Während viele der Lampen vor ein paar Jahren noch ein sichtbar kühles Licht erzeugten
Erster Rahmen für eine globale Entwicklungsagenda – nun muss er gefüllt werden Ökologie 24. September 2015 Germanwatch: Klimatreffen der Regierungschefs am Sonntag muss wichtige Signale für Gipfel in Paris senden (WK-intern) - Bei der UN-Generalversammlung wird die internationale Staatengemeinschaft am Wochenende mit der Verabschiedung globaler nachhaltiger Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals /SDGs) bis 2030 einen wichtigen und lange kaum für möglich gehaltenen Meilenstein beschließen. Bonn/New York - Die Ziele orientieren sich an der Einhaltung umfassender Menschenrechte innerhalb der planetaren Grenzen. Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch, kommentiert: "Die neuen Ziele setzen den Rahmen einer Entwicklungsagenda bis 2030. Erstmals wird die Notwendigkeit von universeller Entwicklung so formuliert, dass diese nicht mit den Grenzen des Planeten kollidiert. Außerdem gelten die Ziele zum ersten
Stromkennzeichnung in Österreich verschleiert Atomstromimporte Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 23. September 2015 Ökologisch differenzierte Elektrizitätsabgabe soll auf ausschließlich österreichischen Herkunftsnachweisen basieren (WK-intern) - Anlässlich des neuen e-control Stromkennzeichnungsberichts kritisiert der stv. Geschäftsführer von Kleinwasserkraft Österreich, Erwin Mayer, die Schlussfolgerungen der e-control, dass Österreich atomstromfrei sei: "Handelbare Herkunftsnachweise aus dem Ausland zu verwenden ist nicht nur keine Garantie für 90% Ökostrom in Österreich, sondern verschleiert die erheblichen Atomstromimporte nach Österreich". Wien - Nur wenn mit ausschließlich österreichischen Herkunftsnachweisen gerechnet würde und diese steuerlich beim Endkunden bevorzugt würden, könnte ein Import von Kohle- und Atomstrom vermieden, und gleichzeitig die herrschende Marktverzerrung ausgeglichen werden. Das jetzige System der Ausstellung und Anerkennung von Herkunftsnachweisen führt in der Praxis dazu,
Fatale Fehlprognosen: Internationale Energieagentur stellt sich globaler Energiewende in den Weg Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. September 201522. September 2015 Neue EWG Studie: Internationale Energieagentur stellt sich globaler Energiewende in den Weg (WK-intern) - Eine Studie der Energy Watch Group und der Lappeenranta University of Technology zeigt, dass die Internationale Energieagentur die Möglichkeiten von Solar- und Windkraft im letzten Jahrzehnt kontinuierlich untergraben hat. Berlin – Die Energy Watch Group macht die Internationale Energieagentur (IEA) dafür verantwortlich, die Potenziale von Erneuerbaren Energien weltweit kontinuierlich unterschätzt und konventionellen Energiequellen in nicht nachvollziehbarer Weise Bedeutung beigemessen zu haben. Die am 22. September veröffentlichte Studie der Energy Watch Group und Lappeenranta University of Technology ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Internationale Energieagentur in ihrem jährlichen World
Vattenfall kündigt nächsten Schritt im Braunkohle-Verkaufsprozess an Mitteilungen Ökologie Technik 22. September 2015 Potenzielle Bieter sind ab sofort eingeladen, ihr Interesse am deutschen Braunkohlegeschäft von Vattenfall zu bekunden – ein wesentlicher Schritt im Veräußerungsprozess und bei der Umstellung des Energieerzeugungsportfolios. (WK-intern) - Der Plan, den deutschen Braunkohletagebau und die Stromerzeugung aus Braunkohle zu verkaufen, wurde bereits bekanntgegeben. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie bei der Umstellung des Erzeugungsportfolios. Die geplante Veräußerung umfasst das gesamte Geschäft der Braunkohleverstromung und des Braunkohletagebaus von Vattenfall in Deutschland, also die Kraftwerke Jänschwalde & Schwarze Pumpe in Brandenburg und Boxberg & den Block R der Anlage Lippendorf in Sachsen sowie alle dazugehörigen Tagebaubetriebe in der Lausitz (Jänschwalde, Nochten, Reichwalde,
Kontrollen der Behörden zeigen: Immer weniger gentechnische Verunreinigungen im Saatgut Ökologie 22. September 2015 Greenpeace und Bioland fordern: Nulltoleranz muss bleiben (WK-intern) - Raps- und Mais-Saatgut in Deutschland ist weitgehend frei von Gentechnik. Dies ist auch in diesem Jahr das Ergebnis einer Auswertung durch Greenpeace und Bioland. Es basiert auf den Saatgutanalysen der Bundesländer auf gentechnische Verunreinigung von Raps und Mais: Bei Raps-Saatgut konnten die zuständigen Behörden der Bundesländer zum dritten Mal in Folge keine Verunreinigungen feststellen. Sie hatten dieses Jahr 316 Saatgutproben von Sommer- und Winterraps untersucht. Im Jahr 2012 waren noch fünf von 337 Raps-Saatgutproben durchgefallen. Auch Mais-Saatgut ist immer weniger gentechnisch belastet. Prüfer fanden dieses Jahr in sechs von 455 überprüften Chargen Verunreinigungen, im
E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht: Mogelpackung – Atomstromfrei Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 E-Control muss aktiv werden: Umweltbilanz unseres Stroms so schlecht wie noch nie (WK-intern) - Der heute von der E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht zeigt deutlich, dass Österreich seinen Stromverbrauch noch immer mit bis zu 11 % Atomstrom deckt. „Die von der E-Control verkündete Atomstromfreiheit Österreichs ist ein Märchen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Solange es keine Änderungen auf europäischer Ebene gibt, sind die Herkunftsnachweise eine Mogelpackung“. Atomstrom unter dem Deckmantel der Wasserkraft Die E-Control präsentierte heute den Stromkennzeichnungsbericht. Zwar gibt es seit heuer die vollständige Kennzeichnungspflicht des in Österreich verbrauchten Stromes. „Was beim schnellen Hinschauen sehr fortschrittlich erscheint, ist bei genauerer Betrachtung
Braunkohlereserve verstößt gegen EU-Recht Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 Die von der Bundesregierung geplante Braunkohlereserve wird zur Sicherung der Stromversorgung nicht benötigt und verstößt damit gegen EU-Recht. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommt eine energiewirtschaftliche und juristische Analyse im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace. „Die Braunkohlereserve ist rechtlich unzulässig und steht damit kurz vor dem Scheitern. Kanzlerin Merkel droht mit leeren Händen zur Klimakonferenz nach Paris zu fahren“, sagt Greenpeace-Energieexperte Tobias Austrup. (Beide Analysen online hier.) In den kommenden Wochen soll das Kabinett die so genannte Braunkohlereserve beschließen. Auf deren Eckpunkte, die von der Kohlegewerkschaft IG BCE mitentwickelt wurden, hatte sich die Bundesregierung Anfang Juli geeinigt. Dabei sollen Braunkohleblöcke im Umfang von 2,7
INFORMATIK 2015 in Cottbus beschäftigt sich mit Energie und Umwelt Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. September 2015 Hasso Plattner hält Eröffnungsvortrag (WK-intern) - Die diesjährige Jahrestagung INFORMATIK 2015 der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) findet vom 28. September bis zum 2. Oktober 2015 in Cottbus statt. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Frage, welchen Beitrag die Informatik zu den brandaktuellen Themen Energieeffizienz und Umwelt(schutz) leisten kann und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Diskutiert werden Fragen wie "Welche Rolle spielt die Informatik bei der Entwicklung und Analyse umweltrelevanter Systeme (Umweltinformatik), welchen Nutzen hat sie für den Entwurf ökologisch nachhaltiger und energieeffizienter(er) Systeme sowie für die bessere Nutzung von Ressourcen, was kann die Informatik zur Optimierung von Energieträgern beitragen?". Aber