Erneuerbare Energien und nachhaltige Entwicklung untrennbar verbunden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 28. September 2015 Vereinte Nationen beschließen Ausbau regenerativer Energieversorgung bis 2030 als Ziel (WK-intern) - Die Energiewende ist ein Grenzen überschreitendes Projekt, das in immer mehr Ländern Zulauf hat. Dieser Entwicklung tragen die Vereinten Nationen (UN) jetzt ein Stück weit Rechnung: Wenn die UN-Generalversammlung an diesem Wochenende in New York tagt, wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien unter den 17 „Zielen zur Nachhaltigen Entwicklung“ sein, auf die sich die Weltgemeinschaft geeinigt hat. „Politik und Gesellschaft sollten diesen Rückenwind der Vereinten Nationen nutzen, um den Umbau der Energieversorgung weiter mutig voranzubringen“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer, anlässlich des bevorstehenden
Siemens will bis 2030 klimaneutral sein Erneuerbare & Ökologie Ökologie 28. September 2015 Siemens strebt als erster großer Industriekonzern weltweit bis zum Jahr 2030 eine neutrale CO2-Bilanz an. Halbierung der CO2-Emissionen bereits bis 2020 geplant Investition von 100 Millionen Euro in Verbesserung der Energieeffizienz Jährliche Einsparungen von 20 Millionen Euro erwartet (WK-intern) - Bereits bis 2020 ist eine Halbierung der Kohlendioxid-Emissionen geplant, die derzeit rund 2,2 Millionen Tonnen jährlich betragen. Um dies zu erreichen, investiert das Unternehmen innerhalb der nächsten drei Jahre 100 Millionen Euro in die Verbesserung der Energiebilanz von firmeneigenen Produktionsstätten und Gebäuden. Dabei kommen innovative Technologien wie zum Beispiel Energiemanagement-Systeme, die Automatisierung von Gebäuden und Produktionsprozessen sowie energieeffiziente Antriebssysteme in der Produktion zum Einsatz. Mit Hilfe
Gesetzentwurf für bundesweites Anbauverbot von Genpflanzen Behörden-Mitteilungen Ökologie 28. September 2015 Umwelt- und Landwirtschaftsminister: „Jetzt kann der Bund sich nicht mehr wegducken“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Umwelt- und Agrarminister Robert Habeck hat heute die Entscheidung des Bundesrates für ein bundesweites Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen begrüßt. BERLIN/KIEL - „Der Bundesrat hat mit überaus großer Mehrheit unserem Gesetzentwurf zugestimmt. Damit senden die Länder ein klares Zeichen an den Bund. Wir brauchen ein bundesweites Anbauverbot, um die Gentechnikfreiheit in der Lebensmittelkette zu sichern. Dem sollte der Bund jetzt folgen“, sagte Habeck heute in Berlin. Die Landesregierungen von Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hatten den Gesetzentwurf, dem die Länder Hessen und Thüringen beigetreten sind, in den Bundesrat eingebracht,
Bundesweites Bürgerenergie-Treffen: Scharfe Kritik an Bundesregierung Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 28. September 2015 Lautstarker Protest am bürgerfeindlichen Energiewende-Kurs des Bundeswirtschaftsministeriums. (WK-intern) - Neuer Schwung für Bürgerenergie-Akteure nach größtem Netzwerktreffen. Bündnis Bürgerenergie e.V. geht gestärkt in die politische Auseinandersetzung. Erfurt - Zum Abschluss des 2. Bürgerenergie-Konvents, der dieses Jahr unter dem Motto „Mit Mut in die Zukunft – die Stärken der dezentralen Energiewende!“ in Erfurt stattfand, erklärt Dr. René Mono, Vorstandsvorsitzender des Bündnis Bürgerenergie: „Wir senden ein großes Signal der Entschlossenheit von Erfurt aus. Wir wollen die Energiewende weiterhin als solidarisches und auf das Gemeinwohl zielendes Projekt der Bürgerinnen und Bürger kraftvoll vorantreiben. Wir fordern die Bundesregierung auf, dem allgemeinen Bekenntnis zu Bürgerbeteiligung und Akteursvielfalt auf dem Energiemarkt
Klimatreffen in New York Ökologie 28. September 2015 Fortschritte vor Pariser Klimagipfel - aber weitere Hürden in Sicht Rund 40 Staats- und Regierungschefs wollen Paris zu einem Wendepunkt für die Zukunft von Kohle, Öl und Gas machen New York/Bonn - Von einem "wichtigen Schritt zu einem wirksamen Klimaabkommen in Paris" spricht die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch nach dem heutigen Klima-Treffen von rund 40 Staats- und Regierungschefs in New York. "Die Staats- und Regierungschefs beginnen Verantwortung für ein erfolgreiches Abkommen in Paris zu übernehmen. Sie haben anerkannt, dass das Abkommen zu einem Wendepunkt werden muss hin zum Ausstieg aus den Emissionen von Kohle, Öl und Gas bis Mitte des Jahrhunderts", sagt Christoph
Streit um Zulässigkeit verzögert Entscheidung beim Windpark Butendiek Offshore Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 26. September 2015 Miller: Gefahr für Schweinswale und Stern- und Prachttaucher (WK-intern) - Der Rechtsstreit um den Offshore-Windpark Butendiek ist um ein weiteres Kapitel reicher. Berlin/Hamburg – Das Verwaltungsgericht Hamburg wies die Klage des NABU zur Abwehr eines Umweltschadens ab, ließ gleichzeitig aber die Berufung beim Oberverwaltungsgericht zu. Verhandelt wurde dabei allein über die Zulässigkeit der Klage, nicht über naturschutzfachliche Inhalte. Der NABU hatte im Frühjahr 2014 Klage gegen den umstrittenen Windpark inmitten zweier Meeresschutzgebiete westlich von Sylt eingereicht. „Während wir uns um Behördenzuständigkeiten und Zulässigkeitsvoraussetzungen streiten, werden Schweinswale in ihrer Kinderstube mit ohrenbetäubendem Lärm traktiert und streng geschützte Stern- und Prachttaucher verlieren ihren wichtigsten Lebensraum
Alle Staaten müssen nun die SDG bis 2030 verwirklichen Ökologie Verbraucherberatung 26. September 2015 Neue Chance für nachhaltige Entwicklung: Alle Staaten müssen nun die SDG bis 2030 verwirklichen Germanwatch fordert hohe Ambition und regelmäßige Berichterstattung zur Umsetzung in Deutschland New York/Bonn - Das Paket wurde nicht wieder aufgeschnürt. Mit großem Beifall sind die in den vergangenen zwei Jahren verhandelten 17 Sustainable Development Goals (SDGs) und die 169 Unterziele in der Vollversammlung der Vereinten Nationen angenommen worden. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch begrüßt die große Qualität der globalen nachhaltigen Entwicklungsziele und die Tatsache, dass viele Staaten den SDGs offenbar einen hohen Stellenwert geben. "Die große Zahl der hier anwesenden Staats- und Regierungschef deutet an, welch' hohe Erwartungen viele
Strom statt Diesel: Elektrobusse können Millionen für die Gesellschaft und die Umwelt sparen E-Mobilität Ökologie Technik 26. September 2015 Electric buses can save millions of kronor for society and the environment (WK-intern) - A city with half a million inhabitants would save about SEK 100 million per year if the city’s buses ran on electricity instead of diesel. This is the finding from extensive analysis conducted in collaboration between the Volvo Group and the audit and advisory firm KPMG. The analysis has taken into consideration such factors as noise, travel time, emissions, energy use, taxes and the use of natural resources. “Standard investment appraisals do not take into account all of the costs that impact society and the environment. Therefore, to quantify all
Grünes MBA-Studium: Neue Nachhaltigkeitsmanager gesucht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. September 2015 Fernstudium der Leuphana Universität Lüneburg (WK-intern) - Nachhaltigkeitsideen für das Top-Management Bewerbung für neuen Jahrgang jetzt möglich. Aktuelle Entwicklungen zeigen, Nachhaltigkeit treibt den Strukturwandel in allen Branchen voran. Kritische Verbraucher, neue Gesetzte und ein gesellschaftlicher Wertewandel fordern umweltfreundlich und unter gerechten Arbeitsbedingungen erzeugte Produkte und Dienstleistungen. Die Verbindung von Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Handeln bietet ein Management-Studiengang der Leuphana Universität Lüneburg. Das MBA-Studium „Sustainability Management“ bietet klare Schwerpunkte: Module zu Social Entrepreneurship, nachhaltigen Geschäftsmodellen und verantwortungsvoller Unternehmensführung sollen Absolventen in Führungspositionen helfen, Nachhaltigkeit in Unternehmen umzusetzen. Der Studiengang führt in zwei Jahren berufsbegleitend zum Titel Master of Business Administration (MBA). Vorausgesetzt werden
BDEW fordert endlich Rechtssicherheit für Fracking-Investitionen!?!? Ökologie Technik Verbraucherberatung 25. September 2015 Gesetzespaket zur unkonventionellen Gasförderung endlich verabschieden (WK-intern) - Verzögerungen gefährden Umsetzung weitreichender Schutzmaßnahmen für die Trinkwasserressourcen Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) blickt mit Sorge auf die nach wie vor ausbleibende Umsetzung des Fracking-Gesetzespaketes. Die vorgesehenen gesetzlichen Regelungen sollten ursprünglich bereits vor der Sommerpause von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Stattdessen hatte die Große Koalition das Gesetzespaket in den Herbst verschoben. Mit den in den Gesetz- und Verordnungsentwürfen vorgesehenen Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes würden aus Sicht des BDEW weitreichende Schutzmaßnahmen für die Trinkwasserversorgung umgesetzt. Je länger die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag das Gesetzgebungsverfahren hinauszögern, desto größer wird aus BDEW-Sicht die Gefahr, dass das
Bundesgerichtshof: Urteil zur Durchführung einer Fassadensanierung mit förderfähiger Wärmedämmung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 25. September 2015 Auch die Aufnahme eines langfristigen, hohen Kredits durch die Wohnungseigentümergemeinschaft kann ordnungsmäßiger Verwaltung entsprechen (WK-intern) - Urteil vom 25. September 2015 – V ZR 244/14 Die Parteien sind Mitglieder einer aus 201 Einheiten bestehenden Wohnungseigentümergemeinschaft. In der Eigentümerversammlung vom 14. August 2013 beschlossen die Wohnungseigentümer die Durchführung einer Fassadensanierung mit förderfähiger Wärmedämmung. Um die mit ca. 2.000.000 € veranschlagten Kosten zu finanzieren, beschlossen sie zudem die Aufnahme eines KfW-Förderkredits, dessen Zinssatz sich zum damaligen Zeitpunkt auf 0% belief, in Höhe von ca. 1.320.000 € mit einer Laufzeit von 10 Jahren sowie die Finanzierung des restlichen Betrages von ca. 900.000 € durch Rückgriff auf
Europäische Energiepolitik 2030 benötigt Transparenz und Verbindlichkeit Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 25. September 2015 (BEE) Die bisherigen Vorschläge zur europäischen Energieversorgungssicherheit und zum Klimaschutz ab 2020 sind zu unverbindlich. (WK-intern) - Anlässlich des informellen Rates der EU-Energieminister vom 23. September 2015 betont Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des deutschen Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE): "Die europäische Energiewende benötigt mehr Schwung und Verlässlichkeit und die Mitgliedstaaten dafür einen verbindlichen und transparenten Fahrplan.“ Die derzeitige Beschlusslage im Ministerrat und die Positionen vieler Mitgliedstaaten zu dem Energie- und Klimapaket für 2030 sehen zwar vor, dass die Mitgliedsstaaten bis 2030 den Anteil Erneuerbarer Energien gemeinschaftlich verbindlich auf mindestens 27 Prozent steigern. Im Gegensatz zur Richtlinie für die 2020er-Ziele aus dem Jahr 2009 gibt