Wechselwirkungen im Klimasystem Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Oktober 2015 Zufall oder Zusammenhang: (WK-intern) - Um Klimarisiken abschätzen zu können, muss man verstehen, wie Veränderungen an einem Ort der Erde mit Veränderungen an anderen und weit entfernten Orten zusammenhängen – etwa Temperaturen, Regen oder Wind. Wissenschaftler haben jetzt eine neue Methode entwickelt um herauszufinden, ob eine Veränderung eine andere verursacht haben kann oder nicht, und welche Regionen Schnittstellen sind für solche Wechselwirkungen. Mit neuen mathematischen Datenanalysetechniken haben sie hierfür eine umfangreiche Studie von Luftdruckdaten vorgenommen. Die jetzt in Nature Communications veröffentlichte Methode kann in Zukunft angewendet werden, um etwa globale Effekte lokaler Extremwetter-Ereignisse besser abschätzen zu können – und auch um die Ausbreitung
CO2-Treiber identifizieren – Klimaschutz verbessern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 6. Oktober 2015 CO2-Bilanzierungstool „Eco-Cockpit“ der Effizienz-Agentur NRW – kostenfreies Schulungsangebot für Unternehmen und Berater am 27. Oktober in Troisdorf (WK-intern) - Transparenz über die eigenen CO2-Emissionen werden für den produzierenden Mittelstand immer wichtiger – ob unter dem Aspekt der Ressourcen- und Kosteneinsparung oder der Erfüllung von Kundenanforderungen. Die Effizienz-Agentur NRW bietet Unternehmen jetzt mit dem Online-Bilanzierungstool „Eco-Cockpit“ (www.ecocockpit.de) eine Möglichkeit, CO2-Treibern im eigenen Betrieb schnell und kostenfrei auf die Spur zu kommen. Am 27. Oktober lädt die Effizienz-Agentur NRW Unternehmen und Berater zu einer Eco-Cockpit Schulung in der Stadthalle Troisdorf ein. Eco-Cockpit ist einfach handhabbar und bietet vielfältige Auswertungsmöglichkeiten für Unternehmen. Die Ergebnisse erlauben die Bewertung
WWF: Burgenland ist Vorreiter bei Windenergie aber Österreichs Schlusslicht in der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 6. Oktober 2015 Mit 38 von 100 möglichen Punkten ist das Burgenland im Vergleich zu den anderen Bundesländern das Schlusslicht im Bundesländer-Energiewende-Index (BEX) des WWF. (WK-intern) - Das kommt auch für die Umweltorganisation überraschend, denn das Burgenland belegt einen Spitzenplatz bei den Erneuerbaren dank der umsichtigen Nutzung der Windenergie. Eisenstadt/Wien – „Leider ist Burgenlands Energiewende aber wie ein Storch der auf einem Bein steht. Wir können zwar ein ‚Sehr Gut‘ bei der Strombereitstellung aus Windenergie vergeben. In allen anderen untersuchten Bereichen ist aber dringender Nachholbedarf festzustellen. Es fehlt vor allem ein umfassendes politisches Konzept. Aufholbedarf besteht im Burgenland besonders bei der thermischen Gebäudesanierung und beim öffentlichen
Stop TTIP: Die Drei-Millionen Unterschriften-Marke ist überschritten Ökologie Verbraucherberatung 6. Oktober 2015 Drei Millionen Unterschriften gegen TTIP und CETA erreicht (WK-intern) - Selbstorganisierte Europäische BürgerInneninitiative hält bei knapp 100.000 Unterschriften in Österreich Heute morgen hat die selbstorganisierte Europäische BürgerInneninitiative (sEBI) „Stop TTIP“ die Drei-Millionen Unterschriften-Marke überschritten. In Österreich haben zur Stunde 99.270 Menschen unterzeichnet. Die Unterzeichnenden fordern den sofortigen Stopp der TTIP-Verhandlungen und wehren sich gegen die Ratifizierung des CETA-Abkommens. „Dieser enorme Erfolg zeigt, dass hier das Profitinteresse einer kleinen Zahl exportorientierter Konzerne gegen den Willen einer breiten Mehrheit stehen. Wir arbeiten weiter bis TTIP und CETA Geschichte sind“, erklärt David Walch von Attac Österreich. Morgen, den 6. Oktober endet die einjährigen Sammelphase, die laut EU-Regeln
Neuer Supercomputer am DKRZ: „Mistral“ sichert Deutschlands Spitzenposition in der Klimaforschung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Oktober 2015 Mit dem Supercomputer „Mistral“ nimmt das DKRZ einen der leistungsfähigsten und energieeffizientesten Hochleistungsrechner weltweit in Betrieb, der für die Klimasimulation eingesetzt wird. (WK-intern) - Seine Leistung beträgt drei Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde (3 PetaFLOPS). Der Speicherplatz umfasst 50 Petabyte. Damit soll „Mistral“ in der Endausbaustufe bei gleich bleibendem Energieverbrauch gut 20 Mal schneller und um ein Vielfaches leistungsfähiger als sein Vorgänger sein. Mit der Kombination aus Supercomputer, besonders großem Festplattensystem und einem der größten Klimadaten-Archive der Welt trägt das DKRZ dazu bei, Deutschlands Spitzenposition in der Klimaforschung zu sichern. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde heute das neue Herzstück am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) eingeweiht.
Deutsches Forschungsprojekt zur Ozeanversauerung BIOACID auf der Zielgeraden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 6. Oktober 2015 Eine fundierte Bewertung möglicher Auswirkungen der Ozeanversauerung auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft sowie Handlungsoptionen für Entscheidungsträger sollen am Ende des Deutschen Verbundprojekts BIOACID (Biological Impacts of Ocean Acidification) stehen. (WK-intern) - Mit diesem Ziel starten die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt in die dritte und finale Förderperiode. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Abschlussphase mit 4,3 Millionen Euro. Der deutsche Forschungsverbund zur Ozeanversauerung BIOACID (Biological Impacts of Ocean Acidification) geht auf die Zielgerade: Am 6. und 7. Oktober 2015 treffen sich die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, um ihre Aktivitäten für die finale Förderperiode zu
Internationale Klimaschutzkonferenz mit Prof. Olav Hohmeyer Ökologie Veranstaltungen 6. Oktober 20155. Oktober 2015 Klimapakt Flensburg auf internationaler Klimaschutzkonferenz (WK-intern) - Es war ein großer Meilenstein im Rahmen der Vorbereitungen der Bundesregierung auf die Weltklimakonferenz in Paris diesen Dezember: Am 01. und 02. Oktober fand in Hannover die “International Conference on Climate Action ICCA 2015” statt. Die Konferenz bot den knapp 450 TeilnehmerInnen eine gute Möglichkeit, sich über erfolgreiche Maßnahmen und Kooperationen auszutauschen und voneinander zu lernen. Der Klimapakt Flensburg war gleich mit drei VertreterInnen vertreten und konnte sich als erfolgreiche lokale Initiative präsentieren. Julia Schirrmacher, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg, berichtete von ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu lokalen Schlüsselakteuren als treibende Kraft für erfolgreichen Klimaschutz. Martin Beer,
Unaufhaltbar, der Anstieg des Meeresspiegels Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Oktober 20155. Oktober 2015 Je wärmer desto höher: Meeresspiegelanstieg aus dem Filchner-Ronne-Eis der Antarktis (WK-intern) - Je mehr Eis vom Filchner-Ronne-Schelf der Antarktis schmilzt, desto mehr trägt diese Region zum weltweiten Anstieg des Meeresspiegels bei. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn in manchen anderen Teilen des Kontinents ist das Eis so instabil, dass ein einmal ausgelöster Masseverlust unabhängig von der weiteren Erwärmung immer weiter zunimmt – und zu einem unaufhaltsamen langfristigen Anstieg des Meeresspiegels führt. In der Filchner-Ronne-Region hingegen ist dies nicht so, wie jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in Nature Climate Change zeigen. Hier fließt das Eis nur in dem Maße in den Ozean, in dem
LEE-NRW: Kostendeckelung durch Steuergelder für den Rückbau von AKWs wird es nicht geben Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 5. Oktober 2015 Energiekonzerne müssen weiter vollumfänglich für Atomausstieg haften! (WK-intern) - LEE NRW lehnt Vorschlag von NRW-Wirtschaftsminister Duin einer Kostendeckelung durch Steuergelder ab und fordert endlich tragfähige Fondslösung für AKW-Rückbau und Endlagerung. Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) stellt sich deutlich gegen den heute bekannt gewordenen Vorschlag von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD), die möglichen Folgekosten der Atomenergienutzung für die Energiekonzerne auf die derzeit geschätzten 38 Milliarden Euro zu begrenzen und darüber hinausgehende Kosten durch Steuergelder deckeln zu wollen: „Statt vollmundig Steuergeldzahlungen in Aussicht zu stellen und damit die Energiekonzerne voreilig aus einem bestimmten Teil ihrer Verantwortung zu entlassen, muss es jetzt vielmehr darum gehen,
Wirksamer Gewässerschutz erfordert konsequente Reduzierung von Pflanzenschutzmittel-Einträgen Ökologie Verbraucherberatung 5. Oktober 2015 BDEW zur Initiative von Schleswig-Holstein zu Pflanzenschutzmitteln (WK-intern) - BDEW: Verursacher- und Vorsorgeprinzip stärken / Gute fachliche Praxis rechtlich verbindlich ausgestalten Das schleswig-holsteinische Umweltministerium hat heute Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags von Pflanzenschutzmitteln in die Gewässer zur Diskussion gestellt. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßt diesen Beitrag zur Debatte über Pflanzenschutzmittel in Deutschland. Das Thema gehört auf die Agenda, denn nach wie vor sind Pestizid-Einträge in die Gewässer und das Grundwasser zu verzeichnen, die als Rohwasserressource für die Trinkwassergewinnung dienen. Wasserversorger müssen solche Einträge immer wieder mit hohem Aufwand beseitigen, um die anerkannt hohe Trinkwasserqualität gewährleisten zu können. Deshalb begrüßt der
Fossile Energien schröpfen Schwellen- und Entwicklungsländer Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 5. Oktober 2015 Erdölimporte und Subventionen für Öl, Gas und Kohle belasten Haushalte und Umwelt vieler Staaten massiv (WK-intern) - Kostspielige und umweltschädliche Importe fossiler Energien kommen Entwicklungs- und Schwellenländer ebenso wie Industriestaaten teuer zu stehen. Wie aus aktuellen Daten der Welthandelsorganisation (WTO) hervorgeht, belief sich im vergangenen Jahr der Import von Brennstoffen global auf 3.150 Milliarden US-Dollar. Das waren trotz niedriger Ölpreise im zweiten Halbjahr nur knapp 7 Prozent weniger als im Vorjahr. „Ein Umstieg auf Erneuerbare Energien erspart teure Importe, entlastet die öffentlichen Haushalte und die Umwelt", betont der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer. Die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten ist für
G7-Allianz für Ressourceneffizienz startet Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. Oktober 2015 Ressourceneffizienz Win-Win-Thema für Wirtschaft und Umwelt (WK-intern) - Vor 2 Tagen tagte erstmals die G7-Allianz für Ressourceneffizienz, unter der Leitung des Bundeswirtschafts- und des Bundesumweltministeriums. Die Allianz wurde auf Initiative der Bundesregierung von den Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfeltreffen am 7. und 8. Juni 2015 auf Schloss Elmau ins Leben gerufen. Ziel der Allianz ist der Austausch von best practices zur sparsamen und umweltfreundlichen Nutzung von Rohstoffen und Materialien. Dies soll dazu beitragen, Arbeitsplätze zu sichern, sowie neue zu schaffen und das quantitative und qualitative Wachstum der Wirtschaft und den Umweltschutz zu stärken. Schließlich soll durch eine Vorreiterrolle der G7 im Bereich Ressourceneffizienz