Umsetzung des Paris-Abkommens: IPCC wird Sonderbericht zu 1,5 Grad Erwärmung liefern Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. April 201615. April 2016 Welche Folgen hat eine Erderwärmung um 1,5 Grad? (WK-intern) - Und welche Treibhausgasemissionen wären dann noch möglich? Diese Fragen will der Weltklimarat bis 2018 in einem Sonderbericht klären. Das hat die Vollversammlung des Weltklimarats IPCC in Nairobi beschlossen. Das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das im Dezember 2015 in Paris verabschiedet wurde, sieht für die globale Erderwärmung eine Obergrenze von 2 Grad vor. Dieses Ziel wird damit völkerrechtlich bestätigt. Darüber hinaus legt der Vertrag Anstrengungen fest, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken. Die Staaten der UN-Klimarahmenkonvention baten daher den IPCC, den wissenschaftlichen Sachstand für 1,5 Grad Erwärmung in einem Sonderbericht zusammenzufassen. Der Sonderbericht des IPCC
Neue EEG-Regelungen für bedrohte Bürgerenergie grenzen an unterlassene Hilfeleistung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. April 201615. April 2016 Heute wurde der Referentenentwurf der Bundesregierung zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bekannt. (WK-intern) - Weil die dort vorgesehene Umstellung der Ökostrom-Förderung auf ein Ausschreibungssystem kleine, lokal verankerte Bürgerenergie-Akteure benachteiligt, hat die Bundesregierung im vorliegenden Entwurf mehrere Sonderregelungen für die Bürgerenergie eingebracht. Diese kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy: „Gefahr erkannt – aber nicht gebannt. Das verantwortliche Bundeswirtschaftsministerium räumt im Entwurf zwar ein, dass Ausschreibungen insbesondere für Bürgerenergie-Akteure erhebliche Risiken mit sich bringen – diese schließen ausgerechnet diejenige Gruppe vom weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien aus, die bislang Hauptmotor der Energiewende war. Aber dann schlägt das Ministerium Maßnahmen vor, die
Energie aus Abfällen und CO2 Fußabdruck für Unternehmen Bioenergie Ökologie Veranstaltungen 15. April 2016 EnergieAgentur.NRW erstmals auf der Weltmesse IFAT 2016 in München (WK-intern) - Die IFAT, Weltleitmesse für Wasser, Abwasser, Abfall- und Rohstoffwirtschaft feiert vom 30. Mai bis 3. Juni ihren 50. Geburtstag in den Messehallen München. 3.081 Aussteller aus 59 Ländern und 135.288 Besucher aus 168 Nationen waren 2014 vor Ort. In diesem Jahr stellt auch erstmals die EnergieAgentur.NRW ihre Arbeit auf dem NRW-Gemeinschaftsstand (Eingang Ost / EG) einem breiten Fachpublikum vor. Die EnergieAgentur.NRW arbeitet seit 1990 im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als operative Plattform im Energiebereich: von der Energieforschung, Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Energieberatung bis hin zur Weiterbildung. Präsentiert werden zwei Projekte: Im
Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des EEG kommt von der Solarbranche Ökologie Solarenergie 15. April 2016 Solarstrom nicht länger den Stecker ziehen (WK-intern) - EEG-Referentenentwurf: Solarbranche kritisiert Entwurf für neues Ökostrom-Gesetz Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommt von der Solarbranche. Anstatt den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen, stehe die Bundesregierung bei der Energiewende weiter auf der Bremse, kritisiert der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Dazu dessen Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Dieser Gesetzesentwurf steht in eklatantem Widerspruch zu den Klimaschutzzielen und muss dringend nachgebessert werden. Großverbraucher klimaschädlicher Energie werden weiter subventioniert. Energiebewussten Verbrauchern und Gewerbebetrieben werden hingegen bei der Investition in Solartechnik immer mehr Steine in den Weg gelegt. Solarenergie ist inzwischen preiswert, bei fairer Kostenbetrachtung sogar günstiger als
Fischfreundlichstes Wasserkraftwerk Deutschlands am Stromnetz Ökologie Technik 15. April 201614. April 2016 Feierliche Einweihung von Deutschlands erstem VLH Wasserkraftwerk. (WK-intern) - Zum Jahreswechsel ging im Allgäu eines der innovativsten und fischfreundlichsten Wasserkraftwerke Deutschlands an das Stromnetz. Jetzt wurde das VLH Wasserkraftwerk feierlich eingeweiht. Mit dem Ziel, eine bestehende Staustufe mit niedriger Fallhöhe wirtschaftlich für die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft zu nutzen und gleichzeitig eines der fischverträglichsten Wasserkraftwerke zu bauen, gründeten die Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) und die Bayer. Landeskraftwerke GmbH (LaKW) die Innovation an einem traditionellen Standort Nach nur gut einem Jahr Bauzeit entstand in Sulzberg/Au im Allgäu das erste VLH Wasserkraftwerk Deutschlands. Die erstmals in Deutschland eingesetzte Technologie der „Very Low Head“-Turbine (VLH)
Vattenfall-Tagebaue drohen weiteres Milliardengrab für die brandenburgische Steuerzahler zu werden Ökologie Verbraucherberatung 15. April 201614. April 2016 Bergbehörden haben Möglichkeit der Sicherheits-leistung nicht genutzt (WK-intern) - Wie das brandenburgische Wirtschaftsministerium in der heutigen Sitzung des Braunkohlenausschusses in Cottbus einräumen musste, könnten die Rekultivierungskosten der Tagebaue bei einem Verkauf an die tschechische EPH letztlich vom brandenburgischen Steuerzahler bezahlt werden. „Die Möglichkeit die Rekultivierung über Sicherheitsleistungen abzusichern, haben die Landesbehörden systematisch missachtet. Mit der politischen Unterstützung eines Verkaufes an EPH droht die Brandenburgische Landesregierung nun endgültig das Vermögen der Steuerzahler in Milliardenhöhe zu verschleudern. Wir haben es hier mit einem Versagen der Landespolitiker zu tun, das dem Skandal um den Pannenflughafen BER in nichts nachsteht.“ sagt René Schuster, Braunkohle-Experte des Umweltverbandes GRÜNE
Außer eigener Kontrolle: EnBW hat Atomkraftwerk nicht mehr im Griff Aktuelles Mitteilungen News allgemein Ökologie 14. April 201613. April 2016 EnBW deckt Fehlverhalten eines externen Mitarbeiters im Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg auf und zieht Konsequenzen (WK-intern) - Die weitere Aufklärung des Sachverhalts läuft Karlsruhe - Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg darüber informiert, dass im Block 2 des Kernkraftwerks C(KKP 2) im Dezember 2015 eine Wiederkehrende Prüfung an Messeinrichtungen des Strahlenschutzes von einem hierfür zuständigen Mitarbeiter eines externen Dienstleisters offenbar nur vorgetäuscht worden ist. Die EnKK hat den Sachverhalt bei der Aufarbeitung eines Meldepflichtigen Ereignisses selbst aufgedeckt und sich am 5. April 2016 unmittelbar an das Ministerium gewendet. Bei der sofort eingeleiteten weiteren Untersuchung
Klimaschutzplan ist die Roadmap für die Klimapolitik Behörden-Mitteilungen Ökologie 13. April 2016 Minister Remmel: Beim Klimaschutz kommt es auf jeden an (WK-intern) - Um die praktische Umsetzung des Klimaschutzplanes geht es am Dienstag, 19. April, bei der Bezirksregierung in Arnsberg, wenn NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel den Plan gegenüber Vertretern aus Kommunen und Unternehmen vorstellt. „Der Klimaschutzplan ist die Roadmap für die Klimapolitik der kommenden Jahre. Mit ihm haben wir einen weiteren Meilenstein gesetzt, um die Klimaschutzziele, wie wir sie im Klimaschutzgesetz formuliert haben, auch zu erreichen. Bei der Umsetzung in der Praxis kommt es jetzt auf jeden Akteur und jede Akteurin an“, so der Minister. Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr (Bezirksregierung Arnsberg, Großer Sitzungssaal,
Erneuerbare lassen die fossilen Energieträger bereits 2030 hinter sich Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 13. April 2016 Umweltbundesamt präsentiert Szenario „Erneuerbare Energie“ (WK-intern) - Das Umweltbundesamt hat erstmals ein Szenario „Erneuerbare Energie“ erarbeitet, mit dem das Energiesystem bis 2050 weitgehend dekarbonisiert wäre. Es basiert auf einem vorhandenen Effizienz-Szenario des Umweltbundesamtes und auf Potenzialerhebungen der erneuerbaren Energieverbände. Das Szenario enthält eine Fülle von Maßnahmen, die dazu führen, dass die Treibhausgas-Emissionen aus dem Einsatz fossiler Energieträger bis 2030 um ca. 60 Prozent bzw. bis 2050 um mehr als 90 Prozent gegenüber 2005 sinken. Weitere Ergebnisse: Verglichen mit 2010 wird eine 20-prozentige Reduktion des Energieverbrauchs bis 2030 erreicht, der Anteil der erneuerbaren Energien steigt bis 2030 auf 61 Prozent und bis 2050 auf
Emissionsfreier Pelledofen der DBFZ gewinnt US-Feuerungswettbewerb Ökologie Technik 13. April 2016 DBFZ ("Team Wittus") gewinnt US-Feuerungswettbewerb mit dem ersten emissionsfreien Kaminofen der Welt (WK-intern) - Trotz verschärfter Bundes-Immissionsschutzverordnung zählen heutige Holzfeuerungen noch immer zu den Hauptverursachern luftgetragener Schadstoffe wie Feinstaub und Rußpartikel. Beim diesjährigen, von der Alliance for Green Heat organisierten US-Feuerungswettbewerb im Brookhaven National Laboratory (Upton/New York), wurden der Stand von Wissenschaft und Technik demonstriert und die neuesten Prototypen von Pelletöfen miteinander verglichen. Mit dem nahezu emissionsfreien Modell "PELLWOOD" konnte das DBFZ den Wettbewerb in diesem Jahr klar für sich entscheiden. Beim Feuerungswettbewerb "Pellet Stove Design Challenge 2016" setzte sich das "Team Wittus" um Dr. Ingo Hartmann (DBFZ/ETE EmTechEngineering GmbH) gegen insgesamt
FONA-Leitinitiative Energiewende: Nachhaltigkeitspreis für Ideen zur Wärmewende Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. April 2016 Gesucht: Herausragende Forschung für die Wärmewende (WK-intern) - Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 prämiert Forscherinnen und Forscher für Ideen zur Wärmewende. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt die Auszeichnung damit unter das Motto der FONA-Leitinitiative Energiewende. Gesucht werden anwendungsnahe Forschungsprojekte, die zu einem nachhaltigeren Umgang mit Wärme in Unternehmen, Städten und Haushalten beitragen. Bis zum 27. Mai 2016 können sich einzelne Forscherinnen und Forscher oder Forschergruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen bewerben. Die kostenfreie Teilnahme erfolgt über einen benutzerfreundlichen Online-Fragebogen. Der Sieger wird am 25. November 2016 im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages im MARITIM Hotel Düsseldorf mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Atommüll-Kosten: Kinder müssen für ihre Eltern haften! Ökologie Verbraucherberatung 12. April 2016 Eon-Aufspaltung droht Haftungsmasse für Atom-Folge-Kosten zu verkleinern. (WK-intern) - Atom-Finanz-Kommission muss dringend verbessertes Nachhaftungsgesetz einfordern Zum heutigen Treffen der Vorsitzenden der Atom-Finanz-Kommission (KFK) mit den Vorstandschefs von Eon, RWE, EnBW und Vattenfall erklärt die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Atom-Finanz-Kommission und Wirtschaftsministerium dürfen sich von den AKW-Betreibern nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen. Sie müssen die unbegrenzte Haftung der Atomkonzerne für die Atom-Folge-Kosten festschreiben ? und zugleich verhindern, dass ein Konzern nach dem anderen seine Haftungsmasse verkleinert. Eon etwa will auf der Hautversammlung am 8. Juni seine Aufspaltung in zwei Unternehmen ? Uniper und Eon ? vollziehen. Das Konzernvermögen und Eigenkapital von Eon wird so drastisch schrumpfen.