Erdbeobachtung Copernicus erforscht den Zustand das Ökosystem Erde Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. Mai 20164. Mai 2016 Feierliche Einweihung der Tri-Band-Bodenstation am DLR-Standort Neustrelitz (WK-intern) - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schlägt ein neues Kapitel der Erdbeobachtung auf. Der Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns Erwin Sellering und die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund gaben am 4. Mai 2016 den Startschuss für den Betrieb der Tri-Band-Bodenstation in Neustrelitz. Bodenstation Neustrelitz – ein unverzichtbarer Knoten im weltweiten Netzwerk von Empfangsstationen Nationale und internationale Satellitenmissionen wie das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus erfordern zunehmend leistungsfähigere Empfangsanlagen. So liefern heute beispielsweise die neuen europäischen Sentinel-Satelliten eine Flut an Beobachtungsdaten über den Zustand des Ökosystems Erde. Die Vielzahl neuer Missionen, die Einführung neuer Übertragungstechnologien mit Relais-Satelliten sowie die exponentiell
Klimapakt-Exkursion bei den Mürwiker Werkstätten Erneuerbare & Ökologie Ökologie 4. Mai 2016 „Meine Ideen, Meine Chance, Meine Zukunft“, ist das Motto der rund 100 Menschen mit Behinderung im Bereich der Beruflichen Bildung der Mürwiker Werkstätten. (WK-intern) - Sie testen, erfahren und lernen Arbeitsanforderungen und -möglichkeiten in verschiedensten Dienstleistungs- und Produktionsbereichen. Sie machen sich fit für den Einsatz in Werkstätten (und bei Firmen) mit ihren rund 800 realen Arbeitsplätzen. Einige Produktionsbereiche werden bei einem Rundgang präsentiert. Im anschließenden Kurzvortrag erfahren Sie noch mehr über diesen wichtigen regionalen Dienstleister, der auch vielfältige energietechnische Maßnahmen zur CO2-Reduzierung umsetzt. Dabei zeichnen sich „Die Mürwiker®“ durch ein ganz besonderes Markenzeichen aus: eine 100 % CO2-neutrale Erzeugung von „sozialer Wärme“ (Corporate
Genehmigung für Vattenfalls Tagebau-Flutung verzögert sich durch erneute öffentliche Auslegung Ökologie Verbraucherberatung 4. Mai 2016 Unklarheit über Finanzierung der langfristigen Folgekosten (WK-intern) - Der Umweltverband GRÜNE LIGA begrüßt die angekündigte Auslegung überarbeiteter Antragsunterlagen zur Flutung des Braunkohlentagebaues Cottbus-Nord als überfälligen Schritt. Bereits bei der ersten Beteiligung der Öffentlichkeit zum sogenannten „Cottbuser Ostsee“ Anfang 2015 gab es massive Bedenken zu Folgeschäden des Bergbaus und zur Übernahme von deren Kosten. „Offensichtlich haben die Einwendungen der Umweltverbände, Anwohner und der Spreewälder Tourismuswirtschaft so viele Schwachstellen der bisherigen Planung aufgezeigt, dass wesentliche Änderungen nötig wurden. Wir befürchten als Spätfolgen des Bergbaus beispielsweise eine Gefährdung des Biosphärenreservates Spreewald durch Eisenbelastung aus dem Kippenwasser sowie eine weitere Erhöhung der Sulfatbelastung der Spree durch den
AtomkraftgegnerInnen haben ein Problem: es macht einfach keinen Spaß, Recht zu behalten Ökologie Verbraucherberatung 4. Mai 2016 Lesen, handeln und weiterschicken! (WK-intern) - Liebe LeserInnen, wir AtomkraftgegnerInnen haben ein Problem: es macht einfach keinen Spaß, Recht zu behalten. Denn wenn unsere Warnungen eintreten, dann ist das ja meist eine schlechte Nachricht: Ja, der Super-GAU ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit. Ja, das Bergwerk Asse ist nicht geeignet, um dort Atommüll einzulagern. Und jetzt: Ja, es wäre sinnvoll gewesen, den AKW-Betreibern rechtzeitig das Geld für die Folgekosten der Atomkraft abzunehmen, so lange noch mehr zu holen war. Jetzt sehen es zwar fast alle so. Doch jetzt soll die Allgemeinheit haften. Jahrzehntelang wurde die Forderung der Anti-Atom-Bewegung nach einem öffentlich-rechtlichen Fonds abgelehnt. Wie
MODUL Tropenwald der University Vienna gewinnt millionenschweren EU Grant Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. Mai 2016 TROPENWALD-ABHOLZUNG: EU VERTRAUT WIENER EXPERTEN BEI DER ANALYSE (WK-intern) - Erhält eine indigene Bevölkerung Landnutzungsrechte, kann sich das positiv auf den Erhalt tropischer Wälder auswirken – doch die Strukturen der Verwaltung, die den verschiedenen Arten solcher Rechte zugrunde liegen, werden wenig verstanden. Jetzt hat der European Research Council der MODUL University Vienna einen Consolidator Grant in der Höhe von 2 Mio. EUR zuerkannt, um dieses Zusammenspiel in einem fünfjährigen Projekt zu analysieren. Die Zuerkennung dieses prestigeträchtigen Grants ist dabei ein signifikanter Beitrag, um die anerkannte Wissenschafts-Expertise des Departments of Public Governance and Sustainable Development im Schnittstellenbereich von nachhaltiger Entwicklung und Verwaltung weiter zu
TTIP-Dokumente bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 2. Mai 2016 MdEP Buchner: „TTIP-Dokumente bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen“ (WK-intern) - Anlässlich der aktuell von Greenpeace veröffentlichten TTIP-Dokumente sagt Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied im Europäischen Parlament für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP): „Die Dokumente zeigen eindeutig, dass die USA das europäische Vorsorgeprinzip mit TTIP zerstören wollen. Es ist jetzt offensichtlich, dass sie die europäische Autoindustrie als Geisel nehmen, um genmanipulierte und hormonbelastete Lebensmittel nach Europa zu schleusen. Und die Dokumente zeigen eindeutig, dass die US-Seite das Recht zur Regulierung in Umwelt- und Lebensmittelstandards mit aller Gewalt einschränken will. Das bestätigt unsere schlimmsten Befürchtungen!“ Es sei, so Europaparlamentarier Buchner, beschämend, dass deutsche und europäische Politiker - wohl
Grüne unterstützen Volksbegehren gegen CETA Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 2. Mai 2016 TTIP: Befürchtungen bewahrheiten sich (WK-intern) - Die bayerischen Grünen unterstützen das Volksbegehren gegen das Freihandelsabkommen CETA, das vergangene Woche von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ins Leben gerufen wurde. Landesvorsitzende Sigi Hagl erkärt: „Wir werden uns am Volksbegehren beteiligen und Stimmen gegen den unfairen Handelsvertrag sammeln. Der Widerstand bei den Menschen, unseren mittelständischen Unternehmen und unseren Landwirten ist immens. Wir müssen jede Chance nutzen, dieser Mehrheit eine Stimme zu geben. Das Volksbegehren wird ein starkes Zeichen aus der Bevölkerung mit bindender Wirkung für die Staatsregierung setzen: Unfaire Handelsabkommen wie CETA und TTIP sind hier unerwünscht!“ Nach Bekanntwerden der TTIP-Papiere sieht Landesvorsitzende Sigi Hagl die Linie
Braunkohletagebau: Mehrere Tausend TeilnehmerInnen an Pfingsten zur Aktion Ende Gelände in der Lausitz erwartet Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 1. Mai 2016 Heute Vormittag haben KlimaschützerInnen in Stockholm anlässlich der Jahreshauptversammlung von Vattenfall mit einer Demonstration und einem „Die-In“ gegen den geplanten Verkauf der Lausitzer Braunkohlesparte an die tschechische Energetický a Průmyslový Holding (EPH) demonstriert. (WK-intern) - Sie fordern die Regierung auf, die geplante Übernahme durch EPH zu stoppen. Die AktivistInnen kritisieren, der Verkauf werde zu neuen Investitionen in die Braunkohleförderung führen und dadurch die Nutzung des klimaschädlichen Energieträgers auf Jahrzehnte hinaus zementieren. Die Klimaaktivistin Julia Norman aus Stockholm sagt: “Durch den Verkauf wird kein Gramm CO2 eingespart. Für uns ist damit klar: Die schwedische Regierung nimmt ihre Verantwortung für den Klimaschutz nicht ernst. Stattdessen
Ablehnung eines Fracking-Verbots durch die Große Koalition Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 1. Mai 2016 BBU: Ablehnung eines Fracking-Verbots durch die Große Koalition und Verhandlungen zum Pro-Fracking-Recht sind nicht akzeptabel (WK-intern) - Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) hat das Abstimmungsverhalten der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD am Donnerstag als völlig inakzeptabel bezeichnet. Die breite Mehrheit beider Fraktionen hatte gegen Anträge von GRÜNEN und LINKEN gestimmt, mit denen ein Verbot von Fracking erreicht werden sollte. Am gleichen Tag wurden Details der Verhandlungen bekannt, bei denen Vertreter der Großen Koalition sich über ein Pro-Fracking-Recht einigen wollen. Die im Raum stehende Übereinkunft bezeichnet der BBU als Freibrief für ein ungehemmtes Fracking in ganz Deutschland. Dies hätte für die Umwelt und
Klimaflüchtlinge: Dem Orient droht ein Klima-Exodus Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Mai 2016 Der Klimawandel könnte Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas unbewohnbar machen (WK-intern) - Die Zahl der Klimaflüchtlinge könnte künftig dramatisch steigen. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie und vom Cyprus Institute in Nicosia berechnet haben, dürfte es im Nahen Osten und in Nordafrika so heiß werden, dass Menschen dort in vielen Gegenden nicht mehr leben können. Das Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, was auf den jüngsten UN-Klimakonferenzen beschlossen wurde, wird nicht ausreichen, das zu verhindern. Denn die sommerliche Durchschnittstemperatur in den bereits heute sehr heißen Regionen des Orients wird mindestens doppelt so schnell ansteigen wie global. Das hätte
Position des BUND: Glyphosat darf nicht wieder zugelassen werden! Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 30. April 2016 Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer, nachdem ich heute Vormittag den Glyphosat-Newsletter verschickt habe, haben viele von Ihnen geantwortet und mich gefragt, warum der BUND keine Protestaktion an Umweltministerin Barbara Hendricks startet. Das fanden wir eine gute Idee – und haben jetzt eine Protestaktion aufgesetzt. Schreiben Sie an Ministerin Barbara Hendricks und fordern Sie: Nein zu Glyphosat! HIER DEN APPELL UNTERZEICHNEN Viele Grüße Ihre Nehle Hoffer für das BUND-Anti-Glyphosat-Team Betreff: Neue Glyphosat-Vorlage geleakt - EU-Kommission macht Monsanto dickes Geschenk Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer, jetzt ist er raus: Der Kompromissvorschlag der EU-Kommission, um die Glyphosat-Wiederzulassung am 18. Mai doch noch über die Bühne zu bringen. Die EU will Glyphosat jetzt für "nur" 10
Klimaschutz in den Alpen: So kann es vorwärts gehen Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 30. April 2016 DAV-Klimaschutzsymposium in Garmisch-Partenkirchen (WK-intern) - Am 29. April trafen sich rund 150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden in Garmisch-Partenkirchen, um über die Zukunft des Klimaschutzes in den Alpen zu debattieren. Im Mittelpunkt des DAV-Klimaschutzsymposiums standen die Themen Tourismus, Bergsport, Mobilität und Umweltbildung. Veranstalter war der Deutsche Alpenverein, der das Treffen im Rahmen seines vom Bayerischen Umweltministerium geförderten Projektes „Klimafreundlicher Bergsport“ organisiert hat. Seid kreativ! Einig waren sich die Expertinnen und Experten, dass der Klimawandel viele Probleme für die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung in den Alpen mit sich bringt, und dass der menschengemachte Anteil am Klimawandel so weit wie möglich zu