Digitalisierung trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei Forschungs-Mitteilungen 11. Dezember 2015 IT kann globalen CO2-Ausstoß senken (WK-intern) - 21. Internationale UN-Klimakonferenz in Paris Im Straßenverkehr oder im Büro, in der Industrie oder im Energienetz: Digitale Technologien können in zentralen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens die Effizienz erhöhen und Ressourcen schonen und damit maßgeblich zum Klimaschutz beitragen. Dieses Potenzial muss noch stärker als bisher ausgeschöpft werden, fordert der Digitalverband Bitkom kurz vor Abschluss der 21. UN-Klimakonferenz in Paris. Dabei verhandeln Vertreter aus mehr als 190 Staaten über ein internationales Klimaabkommen. Dieses soll helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und die Erderwärmung auf zwei Grad zu beschränken. Wie wichtig digitale Technologien hierbei sind, zeigt
Ausgezeichneter Einsatz für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen Windenergie 11. Dezember 2015 Eine Master-Arbeit – zwei Auszeichnungen. (WK-intern) - Florian Roscheck, Absolvent der Fachhochschule Flensburg, hat eine Technik entwickelt, um besonders hohe Türme für Windkraftanlagen zu bauen. Dafür hat er zwei Preise erhalten. Da in der Höhe mehr Wind weht, streben auch Windkraftanlagen immer stärker gen Himmel. Das Problem: „Die hohen Türme für die Anlagen haben einen so großen Turmfußdurchmesser, dass sie nicht unter die Brücken passen, unter denen sie zur Baustelle transportiert werden“, erklärt Florian Roscheck, der an der Fachhochschule Flensburg Wind Engineering studiert hat. „Turmhersteller passen dann den Durchmesser an die Brückenhöhe an, auf Kosten einer teuren Erhöhung der Wandstärke der Türme“, hat
Blackout? Energiesysteme der Zukunft – bleibt unsere Stromversorgung sicher? Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 11. Dezember 201510. Dezember 2015 Wie bleibt unsere Versorgung sicher? Diskussionsforum des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ (WK-intern) - Bis zum Jahr 2050 soll die Stromversorgung in Deutschland überwiegend auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Doch wie überrückt man die „dunklen Flauten“ – jene Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Wie sicher wäre ein dezentral organisiertes Energiesystem, das über das Internet gesteuert wird? Und woher kommen die metallischen Rohstoffe für Netzausbau und Stromspeicher? Diese und weitere Fragen waren Thema beim Diskussionsforums Energie.System.Wende. am 11. Juni in Berlin. Unter dem Motto „Wie bleibt unsere Versorgung sicher?“ stellten sich Mitglieder des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS)
Die Kraft der Sonne, Helium-Plasma, eingefangen in der Fusionsanlage Wendelstein 7-X Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 2015 Erstes Plasma: Fusionsanlage Wendelstein 7-X in Betrieb gegangen Erfolgreicher Start mit Helium-Plasma Anfang 2016 werden Plasmen aus Wasserstoff folgen (WK-intern) - Am 10. Dezember 2015 wurde in der Fusionsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald das erste Helium-Plasma erzeugt. Damit hat nach gut einem Jahr technischer Vorbereitungen und Tests der Experimentierbetrieb planmäßig begonnen. Wendelstein 7-X, die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator, soll die Kraftwerkseignung dieses Bautyps untersuchen. Nach neun Jahren Bauzeit und über einer Million Montagestunden wurde im April 2014 die Hauptmontage von Wendelstein 7-X abgeschlossen. Seither liefen die Betriebsvorbereitungen. Nacheinander wurden alle technischen Systeme geprüft – das Vakuum in den
Zahl der Beschäftigten im Bereich erneuerbarer Energien sinkt um vier Prozent Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie Wirtschaft 10. Dezember 201510. Dezember 2015 Beschäftigungsentwicklung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abgeschätzt (WK-intern) - 355.400 Menschen arbeiteten im Jahr 2014 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Von dem Rückgang besonders betroffen war einmal mehr die Solarbranche, die Windenergie konnte dagegen eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschätzung, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vorgenommen hat. Die Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Untersuchung über "Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende" unter der Federführung der GWS
Alpenkommunen appellieren ein ambitioniertes und verbindliches Klimaabkommen zu beschließen Behörden-Mitteilungen 10. Dezember 2015 Rückenwind für Pariser Verhandlungen aus den Alpen (WK-intern) - Alpenkommunen appellieren an Klimagipfel Unter dem Motto: "Klimaschutz jetzt!" appellieren Städte und Kommunen des Alpenraums an die Teilnehmer des Klimagipfels in Paris, ein ambitioniertes und verbindliches Klimaabkommen zu beschließen. Sie bekräftigen darin ihr eigenes Engagement für den Klimaschutz und bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels. "Der Appell der Alpenkommunen gibt uns Rückenwind für einen erfolgreichen Abschluss der Klimaverhandlungen", sagte die Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, heute bei der Vorstellung des Appells in Paris. An der Präsentation nahmen auch die Bayrische Staatsministerin für Umwelt- und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, sowie der Generalsekretär der Alpenkonvention,
Netztransparenz.de veröffentlicht EEG-Konten-Übersicht Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 10. Dezember 2015 Überschuss auf EEG-Konto steigt wieder über 3 Mrd. Euro (WK-intern) - Entsprechend § 3 AusglMechAV sind die Übertragungsnetzbetreiber verpflichtet Einnahmen- und Ausgabenpositionen zu veröffentlichen. Weiterhin haben die ÜNB eine Übersicht zu erstellen in der die Einnahmen- und Ausgabenpositionen kurz erläutert sind. Aktuelle Daten zu den Einnahmen- und Ausgabenpositionen nach AusglMechV für 2015 PDF Dokument Download Hinweis: Mit Inkrafttreten der novellierten Ausgleichsmechanismus-Verordnung am 20.02.2015 wurden die Veröffentlichungspflichten dahingehend angepasst, dass die relevanten Daten bis zum 10. Werktag (statt zum 3. Werktag) des Folgemonats zu veröffentlichen sind. Die Veröffentlichungen der Marktwerte erfolgt weiterhin auf freiwilliger Basis nach Können und Vermögen am 3. WT des Folgemonats. Mitteilung: ÜNB
Ausbau von Automobil- und Antriebstechnik, ebm-papst investiert weitere 15 Mio. € in St. Georgen Mitteilungen Technik 10. Dezember 2015 Mit einer Investition von 15 Mio. € erweitert ebm-papst seinen Geschäftsbereich Automobil- und Antriebstechnik am Standort St. Georgen/Hagenmoos. (WK-intern) - In einem zweiten Bauabschnitt wird der Weltmarktführer von Ventilatoren und Motoren seine Produktionskapazitäten erhöhen und zusätzliche Flächen für Logistik und Verwaltung schaffen. Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Gruppe, betont: „Der Ausbau unseres Schwarzwälder Tochterunternehmens ist ein weiteres Bekenntnis für den Hochtechnologie-Standort Deutschland. Wir berücksichtigen mit der Entscheidung die gute Entwicklung des Standortes in den letzten Jahren und die aussichtsreichen Perspektiven im Bereich Automobil- und Antriebstechnik.“ Der Beginn des auf einer Fläche von 10.500m² geplanten Erweiterungsbaus ist für Frühjahr 2016 geplant. Bereits für
Forschungsflugzeug HALO: Klimaforschung in arktischen Höhen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Dezember 2015 Am eisigen Nordpolarkreis planen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in enger Kooperation mit weiteren deutschen Forschungseinrichtungen die komplexen Prozesse des Klimawandels und deren Auswirkungen auf die polare Atmosphäre zu erkunden. (WK-intern) - Mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and LOng Range Research Aircraft) sollen in drei Messkampagnen Veränderungen der Zusammensetzung der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre im Polarwinter untersucht werden. Einzigartige Atmosphärenforschung mit HALO Vom nordschwedischen Kiruna aus führen die Klimaforscher mit dem Forschungsflugzeug HALO während des gesamten arktischen Winters Messflüge durch, um bisher noch unzureichend verstandene Aspekte der Wolkenphysik in Polarregionen und des Spurenstofftransportes zu untersuchen. Hierfür nutzen
Mit Paraffin-Wasser-Gemischen heizen und kühlen Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 2015 Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von PCM-Fluiden bestimmen (WK-intern) - Für den Wärmeträger Wasser in Fernwärmenetzen und gebäudetechnischen Anlagen gibt es eine Alternative: Fluide aus einem Paraffin-Wasser-Gemisch. Diese bieten in einem engen Temperaturbereich theoretisch höhere Wärmekapazitäten als Wasser. Bislang fehlen aber Berechnungen und Erfahrungen für einen Einsatz in der Praxis. Das BINE-Projektinfo „Wärmeverteilung mit Slurries planen“ (18/2015) präsentiert Ergebnisse von grundlegenden Messungen und Simulationen mit den neuen Wärmeträgern. Damit lassen sich die Gemische jetzt besser charakterisieren und mögliche Einsatzgebiete werden deutlicher. Die Forscher haben den Einsatz der PCM-Fluide (Phase Changing Materials) für ein Fernwärmenetz, ein Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung, eine Kühldecke sowie eine thermische Solaranlage und eine
Video: Was der Handelsgerichtshof in TTIP wirklich bedeutet Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Dezember 201510. Dezember 2015 Seit gestern liegt er vor, der Entwurf des Leitantrags zu TTIP und CETA für den SPD-Parteitag am Samstag in Berlin. (WK-intern) - Was Parteichef Sigmar Gabriel den Delegierten darin vorschlägt: keine privaten Schiedsgerichte mehr, dafür ein „Investitionsgerichtssystem“. Gabriel persönlich hat sich dafür bei der EU-Kommission eingesetzt. Und anscheinend hofft die Parteiführung jetzt, dass das einfach so umgesetzt wird und niemand mehr genauer hinsieht. Genau das aber haben wir getan – gemeinsam mit einer ehemaligen Bundesjustizministerin, einem früheren Verfassungsrichter und einem renommierten Handelsrechtsexperten. Sehen Sie jetzt in unserem Video, welche Gefahren Gabriel verschweigt: Hier den Appell gegen TTIP unterzeichnen! https://www.campact.de/ttip/appell/te... Ein sogenannter "Handelsgerichtshof" in TTIP ist keine Alternative
Greifswald plant Kernfusion Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 2015 Mit der Erzeugung des ersten Plasmas soll die Fusionsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald in Betrieb gehen. (WK-intern) - IPP entwickelt Plasma-Steuerung für den Testreaktor ITER Kooperationsvertrag geschlossen Software für internationalen Fusionstestreaktor ITER Die komplexe Software, mit deren Hilfe der internationale Fusionstestreaktor ITER betrieben und die Plasma-Experimente in Echtzeit gesteuert werden sollen, wird das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München gemeinsam mit der ITER-Organisation in Cadarache/Südfrankreich entwickeln. Anschließend soll die Software an der Garchinger Fusionsanlage ASDEX Upgrade getestet werden, die schließlich ganz auf das neue Steuersystem umschalten wird. Die auf rund sechs Jahre veranschlagte Zusammenarbeit wurde kürzlich vertraglich