Satelliten finden nachhaltige Energie in Städten Forschungs-Mitteilungen Geothermie 15. Dezember 2015 Forscher des KIT ermitteln unterirdische Wärmeinseln anhand von Oberflächentemperatur und Bebauungsdichte (WK-intern) - Publikation in „Environmental Science & Technology“ Unterirdische Wärmeinseln in Städten bergen ein enormes geothermisches Potenzial. Aus dem erwärmten Grundwasser lässt sich nachhaltige Energie zum Heizen und Kühlen gewinnen. Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun eine neue Methode entwickelt, die unterirdischen Wärmeinseln aufzuspüren: Sie schätzen die Grundwassertemperatur anhand der satellitengestützt gemessenen Oberflächentemperatur und der Bebauungsdichte. In der Zeitschrift „Environmental Science & Technology“ berichten sie darüber. In größeren Städten liegen die Temperaturen üblicherweise deutlich höher als im ländlichen Umland. Diese sogenannten urbanen Wärmeinseln entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren
Kübler gewinnt Best professional Supplier Award Mitteilungen 15. Dezember 2015 Jury würdigt nachhaltiges Geschäftsmodell aus Innovation & Flexibilität (WK-intern) - Die Kübler Gruppe wurde mit dem „Best Professional Supplier Award 2015“ in der Kategorie „Technologie, Engineering & Service“ ausgezeichnet. Aus über 100 Unternehmen ent schied sich die Experten-Jury für das Familienunternehmen aus dem Schwarzwald. Der von der Deutschen Messe AG, VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken, Carl Hanser Verlag und Pricewaterhouse Coopers (PWC) initiierte Award wird jährlich an Unternehmen verleihen, die durch ein besonders innovatives Geschäftsmodell nachhaltigen Kundennutzen stiften. Die Jury lobte bei der Preisverleihung in Frankfurt das besonders proaktive und dynamisches Team bei Kübler, das eine Philosophie der ständigen Verbesserung und die gemeinsame Vision „Kübler
EEX: Der Wind Power Future wird im Frühjahr 2016 eingeführt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 201514. Dezember 2015 Börsenrat befürwortet Einführung weiterer Energiewendeprodukte Windstrom-Futures in Vorbereitung Weitere kurzfristige Fälligkeiten am Strom-Terminmarkt Diskussion zu Preiszonen und Finanzmarktregulierung (WK-intern) - Am 4. Dezember 2015 fand in Wien die letzte Börsenratssitzung der European Energy Exchange (EEX) des Jahres 2015 statt. Die Hauptthemen der Sitzung unter dem Vorsitz von Peter Heydecker, Vitol SA, waren der geplante Windstrom-Future, neue Fälligkeiten am Strom-Terminmarkt in fünf Marktgebieten sowie regulatorische Entwicklungen. In der Sitzung stellte die EEX die Kontraktspezifikationen für einen Windstrom-Future vor. Mit der steigenden Menge an fluktuierendem Windstrom im Stromnetz wächst die Anzahl der Unternehmen, die sich aufgrund der wachsenden Größe ihres Windenergie-Portfolios zunehmend einem Volumenrisiko ausgesetzt sehen.
Mobilität der Zukunft: e-volo gewinnt „Climate Champion COP21“ in Paris Mitteilungen Videos 14. Dezember 2015 Karlsruher bieten klimafreundliche Vision der Mobilität der Zukunft (WK-intern) - Im Rahmen der „SolutionsCOP21 - Celebrate the Champions Night“ im Grand Palais an der Champs-Élysées in Paris erhielt die Karlsruher e-volo GmbH für ihren Volocopter, einen elektrisch betriebenen Hubschrauber, den „Climate Champion COP 21“ Award. Frans Nauta, Leiter Climate-KIC Niederlande, überreichte im Rahmen einer Festveranstaltung am 4. Dezember den Geschäftsführern Alex Zosel und Florian Reuter den Preis. Nauta bezeichnete den Volocopter als grünes Mobilitätskonzept der Zukunft, bei der der öffentliche Verkehr in naher Zukunft teilweise in die dritte Dimension „abheben“ könne. Dabei müsse keine Verkehrsinfrastruktur wie Straßen, Tunnel und Brücken errichtet werden und
CO2 neutraler Verkehr von morgen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 13. Dezember 2015 IHP, Gauß-Gymnasium und SVF starten gemeinsames Projekt (WK-intern) - Welchen Beitrag können wir leisten, um Stadtverkehr umwelt-schonender zu gestalten? Welche Rolle kann dabei der Energieträger Wasserstoff spielen? Frankfurt (Oder) - Diese Forschungsfragen erarbeiten sich rund 40 Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums zusammen mit Auszubildenden des IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Im Projekt „Wasserstoffnutzung für den öffentlichen und individuellen Verkehr in Frankfurt (Oder)“ erschließen sie sich die Kette von der Wasserstoff-Erzeugung mit Hilfe von regenerativen Energien bis zur Herstellung von elektrischer oder mechanischer Energie aus Wasserstoff. Gefördert wird dies über drei Jahre von der Robert Bosch Stiftung mit einer Summe von rund 25.000
Reduktion des Energieeinsatzes in trocken- und minimalgeschmierten tribologischen Systemen Forschungs-Mitteilungen 13. Dezember 201513. Dezember 2015 Trocken- und minimalgeschmierte tribologische Systeme (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden sowie acht Industrie- und zwei weitere Forschungspartner erhalten vom BMWi 7,2 Mio. Euro Fördermittel für die Reduktion des Energieeinsatzes in trocken- und minimalgeschmierten tribologischen Systemen. Die Verbundpartner entwickeln damit in den nächsten drei Jahren materialseitige Lösungen zur Reibungsminderung. Kernziel des Vorhabens ist die Optimierung von Gleitsystemen in Getrieben, Lagern und Ketten dahingehend, dass diese Systeme in Zukunft keine Schmierung durch extern zugeführte Schmierstoffe (Öl, Fett etc.) mehr benötigen. Damit würden solche Systeme nicht nur nahezu wartungsfrei funktionieren und keine Beeinträchtigung der Umgebung und der Umwelt darstellen, sondern darüber
Demonstrationsanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien eingeweih E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 13. Dezember 2015 Lithium-Ionen Batterien – Patentierte Technik ermöglicht Recyclingquote von 75 Prozent (WK-intern) - Am 11.12.2015 wurde an der Technischen Universität Braunschweig eine Demonstrationsanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien eingeweiht. In dieser Anlage werden Batterien aus Elektroautos demontiert, entladen, so aufbereitet, dass mit der neuentwickelten und von namhaften Konsortialpartnern mehrfach zum Patent angemeldeten Verfahren Recyclingquoten von über 75 Prozent pro Batteriesystem ermöglicht werden. Der derzeitige Stand der Technik liegt bei unter 60 Prozent. Zuvor wird die in den Altbatterien gespeicherte Restenergie bei der Entladung in das Stromnetz der TU Braunschweig eingespeist und dem Wertschöpfungsprozess wieder zugeführt. Aufgrund der eingesetzten unterschiedlichen Materialien und der Komplexität der Traktionsbatterien
Hohe Erwartungen an die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris Mitteilungen 13. Dezember 2015 Europas Jungunternehmer fordern besseren Klimaschutz (WK-intern) - 80 Prozent der Wirtschaftsführer von morgen setzen auf die Entwicklung nachhaltiger Technologien, um Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu finden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Multitechnologiekonzerns 3M und der Denkfabrik ThinkYoung. Teilgenommen haben 500 Unternehmer aus den EU-Mitgliedstaaten zwischen 18 und 32 Jahren. 92 Prozent der Jungunternehmer sind sich darin einig, dass der Klimawandel eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist. Dabei sehen die Teilnehmer der Umfrage eine Kombination aus Gesetzgebung und nachhaltiger Technologie als beste Möglichkeit zur Lösung der anstehenden Herausforderungen. Nachhaltige Technologien entscheidend 80 Prozent der jungen Führungskräfte halten die Entwicklung nachhaltiger Technologien für
Investoren kaufen immer mehr Landwirtschaftsflächen Forschungs-Mitteilungen 11. Dezember 201511. Dezember 2015 Überregional aktive Investoren sind in ostdeutschen Agrarunternehmen häufig zu finden (WK-intern) - Neue Thünen-Studie erschienen Agrarunternehmen in den ostdeutschen Bundesländern haben häufig die Rechtsform einer juristischen Person, und deren Anteile gehören zumeist mehreren Eigentümern. Über den Verkauf von Kapitalanteilen können sich die Eigentümerstruktur und die Mehrheitsverhältnisse ändern. Dabei geht indirekt auch Landwirtschaftsfläche in großem Umfang auf neue Eigentümer über. Eine Studie aus dem Thünen-Institut für Ländliche Räume hat jetzt ermittelt, dass überregional aktive Investoren häufig an solchen Transaktionen beteiligt sind. In der Studie wurden 676 Agrarunternehmen verschiedener Rechtsformen (GmbH, GmbH & Co. KG, Genossenschaft, Aktiengesellschaft) in acht ostdeutschen Landkreisen daraufhin untersucht, wer die
Weltklimavertrag endet ohne rechtlich bindenden Vereinbarungen Forschungs-Mitteilungen 11. Dezember 2015 Weltklimavertrag: „Übergangslösungen reichen nicht aus“ (WK-intern) - Wissenschaftlicher Leiter des Klimahaus berichtet aus Paris Neuer Weltklimavertrag ohne Verbindlichkeiten Bremerhaven - Der neue der derzeit in Paris ausgehandelt wird, wird keine rechtlich bindenden Vereinbarungen enthalten. Jens Tanneberg, wissenschaftlicher Leiter im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, war in den letzten Tagen in Paris auf dem 6. Sustainable Innovation Forum (SIF), einer Veranstaltung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) im Rahmen der Weltklimakonferenz. Auf dem „nachhaltigen Innovationsforum“ tauschen sich Vertreter internationaler Unternehmen, aus der Politik und von Nichtregierungsorganisationen aus, um innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Die Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen insbesondere in der Wirtschaft
Ziel für Deutschlands Straßengüterverkehr: Erdgas im Transportsektor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2015 Ziel für Deutschlands Straßen: LNG als Kraftstoff (WK-intern) - DENA, DVGW und Zukunft ERDGAS verstärken Einsatz von verflüssigten Erdgas im Transportsektor Kassel/Berlin - Die Deutsche Energie-Agentur (dena), der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS wollen gemeinsam die Grundlagen für einen verstärkten Einsatz von Liquified Natural Gas (LNG) als Kraftstoff im deutschen Markt entwickeln. Das Ziel der gemeinsamen Initiative ist der Abbau von Markthindernissen, das Entwickeln von Standards und Normen sowie der Ausbau einer entsprechen Infrastruktur. LNG, tiefkaltes, bei -162°C verflüssigtes Erdgas, bietet im Straßengüterverkehr große ökonomische und ökologische Potenziale. Bislang fehlt in Deutschland zum Bereich LNG eine entsprechende
Zuschläge in der dritten PV- Freiflächenausschreibung erteilt Behörden-Mitteilungen Solarenergie 11. Dezember 2015 Homann: "Privatpersonen und Genossenschaften erfolgreich im Bieterwettbewerb" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen der Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen heute 43 Gebote mit einem Gebotsumfang von 204.000 Kilowatt bezuschlagt. "Besonders erfreulich ist, dass wir dieses Mal neben Projektentwicklern erstmalig Akteure wie Genossenschaften oder Privatpersonen unmittelbar bezuschlagen konnten", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Unter den Geboten, die einen Zuschlag erhalten haben, befinden sich drei von Privatpersonen, zwei von eingetragenen Genossenschaften und drei von Gesellschaften bürgerlichen Rechts. "Betrachtet man das Ergebnis, so zeigt sich, dass auch weniger professionelle Bieter erfolgreiche Gebote platzieren und so an der Energiewende teilhaben können", so Homann weiter. "Der positive Eindruck der