Strohvergärung für die Stromgewinnung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 3. April 2016 Der aktuelle Themendienst der HAW Hamburg hat den Schwerpunkt auf der Strohvergärung. (WK-intern) - Was das Forscher-Team um Prof. Dr. Paul Scherer am Campus Bergedorf derzeit vorantreibt, ist die Tatsache, dass durch die Biogasverwertung von Stroh der gesamte Biogasmais in Deutschland ersetzt werden könnte – was einer Revolution gleichkommt. Das Ziel: einen lukrativen, industriellen Prozess wissenschaftlich zu beschreiben, was die Akzeptanz von Biogasanlagen schlagartig erhöhen würde. Weitere Themen im aktuellen Newsletter sind: Semesterstart an der HAW, Ringvorlesung zu Flucht & Gesundheit, Tagungen zu den Konsequenzen des Klimawandels auf den Fidschis, zu dem 3D-Druck-Verfahren des „Additive Manufacturings“, zur Pflege von Menschen mit Migrationshintergrund (KURVE)
Mecklenburg-Vorpommern deckt rechnerisch 130 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien Behörden-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. April 2016 Rudolf Borchert: Stromprognose 2015 untermauert Vorreiterrolle unseres Landes bei der Energiewende (WK-intern) - In Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2015 fast neun Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom aus Erneuerbaren Energien produziert, teilte der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rudolf Borchert, heute in Schwerin mit. Dabei entfällt mit rund 4,9 Milliarden kWh mehr als die Hälfte des erzeugten Stromes auf die Onshore-Windkraft. Es folgen mit etwa 2,3 Milliarden kWh biogene Energieträger wie Biogasanlagen oder biogene Brennstoffe, 1,175 Milliarden kWh auf Photovoltaik und 600 Millionen kWh auf die Offshore-Windkraft. Die Zahlen beruhen auf Berechnungen Borcherts auf Basis der Daten von der Agentur für Erneuerbare Energien und des statistischen Amtes
Handelsergebnisse im März 2016: Volumenzuwächse am Strom- und CO2-Markt Behörden-Mitteilungen 2. April 2016 Im März 2016 hat die European Energy Exchange (EEX) am Strom-Terminmarkt ein Volumen von 255,8 TWh erzielt, was einem Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht (März 2015: 223,6 TWh). (WK-intern) - Zum Wachstum haben insbesondere die Märkte für Deutschland (+5 Prozent gegenüber Vorjahr), Frankreich (+62 Prozent) und Italien (+12 Prozent) beigetragen. Das Volumen in den Strom-Optionen für Spanien erreichte mit 219 GWh den höchsten Wert seit dem Start dieses Produktes im August 2015, die spanischen Strom-Futures trugen 4,4 TWh zum Volumen bei. Im Gesamtvolumen am Strommarkt sind 136,9 TWh enthalten, die an der EEX zum Clearing registriert wurden. Clearing und
Solarstromerzeugung auf dem Weg in den Terawatt-Bereich Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 Internationale Tagung zur Rolle der Photovoltaik für eine klimaschonende Energieversorgung kündigt neue Wachstumsphase an (WK-intern) - Im Rahmen einer Tagung der »Global Alliance for Solar Energy Research Institutes (GA-SERI)« befassten sich internationale Experten aus Deutschland, Japan, den USA sowie weiteren Ländern mit der Zukunft der Photovoltaik (PV). Im Jahr 2015 wurden weltweit 60 Gigawatt (GW) an PV-Leistung neu installiert. Damit hat sich der PV-Markt an die globale Produktionskapazität angeglichen. Vor diesem Hintergrund trafen sich 50 Experten zum ersten »GA-SERI Terawatt Workshop«, der mit Unterstützung durch die Bundesumweltstiftung (DBU) am 17. und 18. März in Freiburg stattfand. Vertreter aus Forschungsinstituten, der Industrie sowie von
Ein Pionier der Photovoltaik feiert Geburtstag Professor Dr. Joachim Luther wird 75 Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 Prof. Dr. Joachim Luther, von 1993 bis 2006 Leiter des Fraunhofer ISE, wird am 31. März 2016 75 Jahre alt. (WK-intern) - Seit Jahrzehnten gilt sein Engagement der Solarenergie. 1993 trat er die Nachfolge des Institutsgründers Prof. Dr. Adolf Goetzberger an und leitete zwölfeinhalb Jahre das Fraunhofer ISE, das größte Solarforschungsinstitut Europas. Er führte das Institut durch eine für die Solarindustrie entscheidende Phase. Bereits unter seiner Führung hatte sich die Mitarbeiterzahl verdoppelt – 2006 arbeiteten dort 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – heute sind es rund 1100. Zwei Meilensteine prägten die Institutsgeschichte des Fraunhofer ISE unter Prof. Dr. Joachim Luther. Zum einen gelang es ihm, 2001
Wasserkraftwerke: ANDRITZ-GRUPPE beschließt deutliche Erhöhung der Dividende Mitteilungen Technik 31. März 2016 Hauptversammlung der ANDRITZ AG beschließt deutliche Erhöhung der Dividende auf 1,35 Euro/Aktie (WK-intern) - In der heute abgehaltenen 109. ordentlichen Hauptversammlung der ANDRITZ AG hat die Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 1,35 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2015 beschlossen. Dies ist eine Steigerung von 35% gegenüber dem Vorjahr (Geschäftsjahr 2014: 1,00 Euro). Als Ex-Dividendentag wurde der 1. April 2016 und als Dividendenzahltag der 5. April 2016 festgelegt. Jürgen Fechter und Dr. Alexander Isola wurden als neue Mitglieder des Aufsichtsrats für die satzungsmäßige Höchstdauer gewählt (das ist bis zum Ende jener Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2020 beschließt). Alle zur
Die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen werden erneut nicht abgesenkt Behörden-Mitteilungen Bioenergie Solarenergie Windenergie 31. März 2016 Der Zubau liegt unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen, die im Zeitraum vom 1. April 2016 bis zum 30. Juni 2016 in Betrieb genommen werden, nicht gekürzt werden. Der Zubau der vergangenen zwölf Monate liegt mit etwa 1.367 Megawatt mehr als 1.000 Megawatt unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt. Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen müssen nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetz monatlich angepasst werden. Entscheidend hierfür ist der Zubau der letzten zwölf Monate. Bewegt sich der Zubau innerhalb des gesetzlichen Korridors, ist eine Absenkung der Vergütungssätze um jeweils
ZSW meldet neuen Erfolg für die Dünnschichtphotovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 ZSW legt Europarekord von 22 Prozent bei CIGS-Zellen vor (WK-intern) - Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat einen neuen Europarekord aufgestellt. Wissenschaftler am Standort Stuttgart verbesserten den Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) auf 22,0 Prozent. Grund für die Effizienzsteigerung sind optimierte Produktionsprozesse. Die von Experten favorisierte Alternative zur konventionellen Silizium-Photovoltaik könnte bald einen größeren Marktanteil gewinnen: Von Seiten der Industrie ist bereits ein verstärktes Interesse an der CIGS-Technologie zu verzeichnen. Die vom ZSW produzierte Rekordzelle hat eine Größe von 0,5 Quadratzentimetern, ein übliches Maß für Versuchszellen. Sie wurde in einer Laborbeschichtungsanlage mit Hilfe eines Ko-Verdampfungsverfahrens hergestellt. „Ausgereizt ist das technologische
Fracking: Die Interessen der Öffentlichkeit werden erneut mit Füßen getreten Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 31. März 201630. März 2016 Patrick Breyer (Piraten) zu neuen Erdöl-Plänen in Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg (WK-intern) - Das von Umweltminister Habeck beauftragte Landesbergbauamt in Hannover hat einen Betriebsplan der Central Anglia zur Aufsuchung von Erdöl im Kreis Schleswig-Flensburg genehmigt, ohne die betroffenen Kommunen und die Öffentlichkeit zu informieren.[1] Umweltminister Habeck will davon erst am 24. März im Zuge einer Anfrage des Abgeordneten Patrick Breyer (Piratenpartei) erfahren haben. Habecks Bewilligung schließt Fracking nur bei Einleitung toxischer Stoffe aus.[2] Central Anglia plant Ende 2016 die erste Bohrung,[3] wobei laut Umweltminister ein grundsätzlicher Genehmigungsanspruch bestehe. Neu bewilligt werden soll die Ölförderung in Waabs und die Ölsuche in Leezen/Plön/Bad Segeberg sowie
Zwei Bergbauberechtigungen in Schleswig-Holstein werden aufgegeben Aktuelles Behörden-Mitteilungen 31. März 201630. März 2016 Aktueller Stand der Bergbauberechtigungen in Schleswig-Holstein: (WK-intern) - Mit Auslaufen der Lizenzen für Preetz und Plön-Ost sinkt Zahl der Erlaubnisse auf 4 - ein Hauptbetriebsplan für Sterup genehmigt Ende März laufen zwei Bergbauberechtigungen in Schleswig-Holstein ab. Die DEA Deutsche Erdoel AG hat der Landesbergbehörde (LBEG) mitgeteilt, dass für die Bewilligungsfelder Preetz und Plön-Ost keine weiteren Arbeiten zur Gewinnungsaufnahme vorgenommen werden und beide Bewilligungen daher mit Ablauf des 31.03.2016 aufgegeben werden. Dies berichtet das Energiewende- und Umweltministerium heute, 30. März 2016. Mit dem Ablaufen reduziert sich die Zahl der Bergbauberechtigungen (onshore) in Schleswig-Holstein von 14 im Jahr 2014 auf inzwischen vier. Eine Übersicht der noch
Markteintritt für neuartigen Heimenergiespeicher Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 30. März 2016 Effizienter, langlebiger, sicherer: Forscher bereiten Markteintritt für neuartigen Heimenergiespeicher vor NEXT ENERGY präsentiert „ResiFlow“-Konzept vom 25. bis 29. April 2016 auf der Hannover Messe Die Energie der Zukunft ist fluktuierend und dezentral verfügbar. Für Hausbesitzer bedeutet das: Mit einer Photovoltaik-Anlage kommt kostenloser Sonnenstrom direkt vom Dach – allerdings nicht immer dann, wenn man ihn auch benötigt. Deshalb sind Speichereinheiten eine sinnvolle Ergänzung, um selbst erzeugten PV-Strom auch zeitversetzt nutzen zu können. Während es bereits diverse Speichertechnologien auf dem Markt angeboten werden, ist es einem Wissenschaftlerteam vom EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY erstmals gelungen, die sehr sichere Vanadium-Redox-Flow-Technologie für den kosteneffizienten Einsatz in Heimenergiespeichern weiterzuentwickeln. Aktuell
Sigi Hagl warnt vor einer weiteren Überforderung der Städte und Gemeinden Aktuelles Mitteilungen 30. März 2016 Integration: Konkurrenz um Wohnraum vermeiden - Kommunen finanziell entlasten (WK-intern) - „Zur Willkommenskultur gehört die dazu passende Infrastruktur: Sprachkurse, Kindergartenplätze, Schulangebote und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Das sind die Aufgaben, die wir jetzt gemeinsam voranbringen müssen. Wir brauchen ein ausreichendes Angebot, das allen zugutekommt, Einheimischen und Flüchtlingen. Mindestens 50.000 neue Wohnungen sind bis 2020 notwendig, um Geflüchteten ebenso wie anderen Wohnungssuchenden günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen und zu verhindern, dass es eine Konkurrenz zwischen Geflüchteten und einkommensschwachen Teilen der Bevölkerung gibt. Nur so kann Integration gelingen und der Zusammenhalt in der Kommune gestärkt werden. Das klappt nur, wenn die Kommunen entsprechend