Monopolstellung: Stromkunden zahlen viel zu hohe Netzentgelte Mitteilungen Verbraucherberatung 26. September 2016 Bundesnetzagentur könnte Entlastungen in Milliardenhöhe für Verbraucher ermöglichen (WK-intern) - Die Netzentgelte für Strom in Deutschland sind viel zu hoch. Grund dafür ist der sogenannte Garantiezins, den Strom- und Gasnetzbetreiber zahlen. Das hat eine aktuelle Studie ergeben. Eine Senkung könnte die Verbraucher bei den Stromkosten deutlich entlasten. Der Garantiezins wird von der Bundesnetzagentur festgelegt und liegt momentan bei 9,05 Prozent. Für Stromnetzbetreiber will die Bundesnetzagentur nun für die Jahre 2019 bis 2023 den Zinssatz auf 6,91 Prozent senken. Die Senkung gilt auch für Gasnetzbetreiber, allerdings im Zeitraum 2018 bis 2022. Aber auch wenn der Garantiezins auf 5,04 Prozent gesenkt würde, bliebe das Strom-
Bundesverwaltungsgericht: Deutscher Wetterdienst darf Windkraftanlagen nicht verbieten Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 26. September 2016 Störung von Wetterradaranlagen durch Windenergieanlagen gerichtlich uneingeschränkt überprüfbar. (WK-intern) - Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in zwei parallel gelagerten Verwaltungsstreitsachen entschieden, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) bei der Frage, inwieweit Windenergieanlagen (WEA) die Funktionsfähigkeit von Wetterradaranlagen stören und die Aufgabenerfüllung des DWD in nicht mehr tolerierbarer Weise erschweren, keinen Beurteilungsspielraum hat. Die Frage unterliegt der uneingeschränkten gerichtlichen Überprüfung. Gegenstand beider Verfahren waren WEA, für deren Errichtung und Betrieb die Betreiber immissionsschutzrechtliche Genehmigungen beantragt hatten. In beiden Verfahren stand in Streit, ob den im Außenbereich privilegiert zulässigen WEA der öffentliche Belang nach § 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 8 BauGB entgegensteht, weil
Nanomaterialien und andere neuartige Werkstoffe anwendungssicher und umweltverträglich entwickeln und nutzen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 25. September 2016 Bundesbehörden schreiben gemeinsame Forschungsstrategie "Nanotechnologie - Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien" fort. (WK-intern) - Mit einer langfristigen Forschungsstrategie begleiten die für die Sicherheit von Mensch und Umwelt zuständigen Bundesbehörden – dies sind die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und das Umweltbundesamt (UBA) – seit 2008 die rasch voranschreitende Entwicklung neuer Materialien. Im Blickpunkt stehen Fragen des Arbeits-, Verbraucher- und Umweltschutzes, die jetzt über die Nanomaterialien hinaus auf andere Werkstoffinnovationen ausgeweitet werden. Ziel ist eine für Anwender und Umwelt sichere und verträgliche Nutzung neuartiger Werkstoffe über den
Solarenergieforschung: Kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. September 2016 Silizium auf Partnersuche: Neue Konzepte für Tandemsolarzellen am ISFH (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Forschungsvorhaben „Epitaxiefreier Absorber für kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium“ am Institut für Solarenergieforschung (ISFH) mit 1,7 Mio. Euro. Das Projekt ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt und wird durch mehrere Partner aus der Solarindustrie unterstützt. Am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) fand gestern das Kickoff-Meeting für das neue Forschungsvorhaben EASi („Epitaxiefreier Absorber für kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium“) statt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro gefördert wird. Das dreijährige Projekt wird durch mehrere Partner
Richtigstellung zum Thema ‚Photovoltaik-Rückforderungen‘ Mitteilungen Solarenergie 23. September 2016 In vielen Medien wird heute über ein Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig von gestern berichtet. (WK-intern) - In diesem Urteil wurde - erneut - die Rechtsposition der Schleswig-Holstein Netz AG bestätigt, dass Betreiber von Photovoltaikanlagen verpflichtet sind, ihre Anlage selbst bei der Bundesnetzagentur anzumelden, um Anspruch auf Einspeisevergütung zu haben. Haben sie dies versäumt, verlieren sie - auch rückwirkend - ihren Anspruch auf Vergütung, die dann vom Netzbetreiber zurückgefordert wird. Im Rahmen der Berichterstattung wird teilweise Rechtsanwalt Jens-Ulrich Kannieß wie folgt zitiert: „Es kann nicht sein, dass der Netzbetreiber ungerechtfertigt bereichert wird.“ Hierzu stellt die Schleswig-Holstein Netz AG fest: Diese Aussage ist falsch. Das von
CMS berät Capital Stage bei erfolgreicher Übernahme der CHORUS Clean Energy AG Mitteilungen Solarenergie 22. September 2016 CMS hat die Capital Stage AG umfassend rechtlich bei dem erfolgreichen Übernahmeangebot an die Aktionäre der CHORUS Clean Energy AG beraten. (WK-intern) - Im Rahmen eines Aktientauschs für umgerechnet 320 Millionen Euro hatte Capital Stage den Aktionären der im SDAX gelisteten CHORUS Clean Energy AG je fünf Capital Stage-Aktien für drei CHORUS-Aktien geboten. Das Tauschangebot stand unter der Bedingung einer Mindestannahmequote von 50 Prozent plus einer Aktie. Zum Ende der Annahmefrist wurden Capital Stage insgesamt rund 84 Prozent der CHORUS-Aktien angedient, so dass die Mindestannahmequote deutlich überschritten wurde. Mit der erfolgreichen Übernahme entsteht einer der führenden unabhängigen europäischen Solar- und Windparkbetreiber mit einer Gesamterzeugungskapazität
Weichen stellen für die Energiewende: BMWi startet Diskussionsprozess „Strom 2030“ Behörden-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 22. September 2016 Welche Weichen müssen wir in den kommenden Jahren stellen, um die Energiewende im Strombereich kostengünstig zu gestalten? (WK-intern) - Was sind die Voraussetzungen für einen klimaverträglichen Einsatz von Strom für Wärme, Verkehr und in der Industrie? Das sind die Ausgangsfragen des Impulspapiers "Strom 2030", mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen Diskussionsprozess über die energiepolitischen Aufgaben der nächsten Jahre eröffnet. Das Impulspapier skizziert auf der Grundlage aktueller Studien zwölf langfristige Trends für den Stromsektor. Die Trends beschreiben, wie Wind- und Solarstrom zunehmend das Energiesystem prägen, sukzessive zum wichtigsten Energieträger werden und die Stromversorgung dabei sicher und kostengünstig bleibt. Aus diesen Trends
Heliatek, Hersteller organischer Photovoltaik, hat 80 Millionen Euro eingeworben Mitteilungen Solarenergie 22. September 2016 Heliatek schließt 80 Mio. Euro Finanzierungsrunde (WK-intern) - Ziel sind der Aufbau einer Produktion im Industriemaßstab und die weltweite Marktentwicklung Dresden - Heliatek, der weltweit führende Hersteller organischer Photovoltaik, hat 80 Millionen Euro eingeworben, um sein Fertigungsvolumen auf eine Jahreskapazität von 1 Million m² zu erweitern. Die Finanzierung setzt sich aus Eigenkapital in Höhe von 42 Millionen Euro, Darlehen über 20 Millionen Euro und circa 18 Millionen Euro an Fördermitteln zusammen. "Wir sind sehr stolz, diese Finanzierungs-runde erfolgreich abgeschlossen zu haben. So können wir unsere weltweite Führungsposition im Bereich der organischen Solarfolien weiter ausbauen und die nächste Phase unserer Unternehmensexpansion beginnen. Wir werden mit
Sieben Millionen Euro für Innovationszentrum Windenergie, Systemintegration und Speicher Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 22. September 201621. September 2016 Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) setzt sich mit Konzept „X-Energy“ durch. (WK-intern) - Um das Klima langfristig zu schützen, braucht es innovative Lösungen und neue Konzepte für erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Das CC4E, gegründet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, will genau solche zukunftsweisenden Lösungen und Konzepte schaffen – unter anderem mit einem Innovationszentrum Windenergie, Systemintegration und Speicher. Für dieses Vorhaben erhält das CC4E nun sechs Millionen Euro Fördermittel: aus dem Programm „Starke Fachhochschulen – Impuls für Region“ (FH-Impuls) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Hinzu kommt rund eine Million Euro Drittmittelbeteiligung von den Unternehmenspartnern aus der
Das neue EEG 2017 verpflichtet alle EEG-Anlagen fallen unter neue Registrierungspflicht Behörden-Mitteilungen Bioenergie Solarenergie Windenergie 21. September 2016 Die Bundesnetzagentur will alle EEG-Anlagen neu registriert. (WK-news) - Betreiber von Wind-, Biogas- oder Photovoltaikanlagen unterliegen ab Inkrafttreten des EEG 2017 neuartiger Registrierungspflicht. Auszug aus der Mitteilung der Bundesnetzagentur: Marktstammdatenregister Ziel des Marktstammdatenregisters Mit dem Marktstammdatenregister (MaStR) soll ein umfassendes behördliches Register des Strom- und Gasmarktes aufgebaut werden, das von den Behörden und den Marktakteuren des Energiebereichs (Strom und Gas) genutzt werden kann. Für viele energiewirtschaftliche Prozesse stellt der Rückgriff auf die Stammdaten des Marktstammdatenregisters eine deutliche Steigerung der Datenqualität und eine Vereinfachung dar. Viele behördliche Meldepflichten können zukünftig durch die zentrale Registrierung vereinheitlicht, vereinfacht oder ganz abgeschafft werden. Die gesetzliche Grundlage findet sich in §
Kernkraftwerk Krümmel: Räumung des Brennelement-Lagerbeckens darf beginnen Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. September 2016 Geesthacht. Im Kernkraftwerk Krümmel darf das Brennelement-Lagerbecken geräumt werden. (WK-intern) - Eine entsprechende Zustimmung hat die schleswig-holsteinische Atomaufsicht (Energiewendeministerium) heute für den ersten CASTOR-Behälter erteilt. Die Betreibergesellschaft Vattenfall kann nun anfangen, die abgebrannten Brennelemente aus dem Nasslagerbecken herauszuholen, in die Spezialbehälter zu verladen und anschließend in das Brennelement-Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände zu transportieren. Mit der Brennelementefreiheit wird eine der notwendigen Voraussetzungen geschafften, um mit dem Rückbau des Kernkraftwerks zu beginnen. Ein CASTOR-Behälter fasst - je nach Abbrand - bis zu 52 Brennelemente. Im Lagerbecken befinden sich 990 abgebrannte Brennelemente aus dem Reaktorbetrieb des seit 2009 stillstehenden Kernkraftwerks. Vattenfall hat zunächst für insgesamt acht CASTOR-Behälter
18. Energietag: Energie künftig noch effizienter nutzen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 21. September 2016 18. Energietag debattiert Synchronisation der Energiewende und Herausforderungen für konventionelle und erneuerbare Energien (WK-intern) - Erster Brandenburger Energieeffizienzpreis verliehen „Die Energieeffizienz weiter zu steigern, ist eines der zentralen Ziele der brandenburgischen Energiestrategie 2030. Denn je weniger Energie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verbrauchen, umso wirtschaftlicher können sie arbeiten.“ Das sagte Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber heute bei der Verleihung des erstmals ausgelobten Brandenburger Energieeffizienzpreises auf dem 18. Brandenburger Energietag in Cottbus. Preisträger sind die Stadt Prenzlau, die Hermann Römmler Kunststofftechnik GmbH & Co KG aus Strausberg und die Nechlin GmbH & Co KG. Sie erhalten ein vom Ministerium bereit gestelltes Preisgeld von je 5.000