Ein Leuchtturm für die Forschung: Die HerzoBase-Energiespeicherhäuser Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Januar 201623. Januar 2016 Das innovative Forschungsvorhaben „HerzoBase-Energiespeicherhäuser – Ein energie-flexibles Gebäude- und Energiekonzept von morgen“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund 1,12 Millionen Euro im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms gefördert. (WK-intern) - In dem Verbundprojekt unter Federführung der Technischen Hochschule Nürnberg im Rahmen des Energie Campus Nürnberg wirkt die Stadt Herzogenaurach inklusive einer Arbeitsgruppe der Agenda 21 ebenso mit wie die Raab Baugesellschaft mbH & Co.KG als Bauherrin und weitere Industriepartner. „Das wird ein echtes Leuchtturmprojekt für energieeffizientes Bauen und nachhaltige Energieversorgung eines Wohnquartiers und ein weithin sichtbares Ergebnis unserer Energieeffizienzforschung“, betont Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg.
Neues energieeffizientes Höchstleistungs-Rechenzentrum für GSI und FAIR Forschungs-Mitteilungen Technik 23. Januar 2016 Das Gebäude für das neue Höchstleistungs-Rechenzentrum „Green IT Cube“ am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung ist nach nur einem Jahr Bauzeit fertig gestellt. (WK-intern) - Der Green IT Cube wird eines der leistungsfähigsten wissenschaftlichen Rechenzentren der Welt. Dank eines speziellen Kühlsystems ist es besonders energie- und kosteneffizient. Das sechsstöckige Gebäude wurde am 22. Januar vom Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie Vorsitzenden des GSI-Aufsichtsrats und des FAIR-Councils, Dr. Georg Schütte, und dem Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, feierlich eingeweiht. Der Green IT Cube wird enorme Rechenkapazitäten für Experimente an den Beschleunigeranlagen von GSI und zukünftig von FAIR bereitstellen.
Neuer Sensor prüft Kältestabilität von Kraftstoffen Forschungs-Mitteilungen 23. Januar 201623. Januar 2016 Bis mindestens minus 20° C soll Winterdiesel kältetauglich sein. (WK-intern) - Doch oft quittieren Dieselautos schon vorher ihren Dienst. Am Technologietransfer-Zentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC wurde jetzt ein Sensor entwickelt, der im Kraftstofftank misst, ob der Kraftstoff kurz davor steht fest zu werden. Bis mindestens minus 20° C soll Winterdiesel kältetauglich sein. Doch oft quittieren Dieselautos schon vorher ihren Dienst. Das stellte der ADAC bereits vor längerem in Tests fest. Bei Frostperioden besteht die Gefahr, dass der Kraftstoff im Autotank einfriert. Der Motor bekommt dann kein Benzin oder Diesel mehr und bleibt liegen. In der Regel tritt das erst wenige Minuten nach
Neue Erkenntnisse für leisere Triebwerke Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Januar 2016 Im Kern des Fluglärms (WK-intern) - Die Luftfahrt in Europa soll umweltfreundlicher und leiser werden. Um dem Kern des Fluglärms auf den Grund zu gehen, nahmen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun Flugzeugtriebwerke auseinander und erstellten physikalische Modellierungen. In umfangreichen Tests gingen die Forscher auf die Suche nach Antworten auf die Fragen: Wie und wo genau entsteht der Lärm in Flugzeugtriebwerken? Wie verändern sich Lärmquellen bei bestimmten Umbauten an Triebwerksbauteilen? Das Ergebnis: Ein neues Modell für die Konzeption von leiseren Triebwerken. Dem Lärm auf der Spur Fluglärm kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Wo der Lärm aber genau entsteht und wie dieser
Gründung der Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 22. Januar 201622. Januar 2016 VDMA: Maschinenbau und Anwenderbranchen verknüpfen ihr Wissen werkstoffübergreifend (WK-intern) - Mit Gründung der Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien besetzt der VDMA einen zukunftsträchtigen Technologiebereich. Bei Leichtbauanwendungen kommen zunehmend Werkstoffkombinationen im Multi-Material-Design zum Einsatz. Die 175 VDMA-Mitgliedsfirmen im Forum Composite Technology befassen sich daher künftig auch mit Composite-Metall-Verbünden. Das Forum geht dazu in der Arbeitsgemeinschaft auf. Mehr als 115 Interessenten nahmen an der Gründungsveranstaltung zur AG teil. Dem Gründungsvorstand gehören zunächst 7 Mitglieder an. Sie wählten aus ihrer Mitte Herrn Peter Egger, Engel Austria GmbH zum Vorsitzenden. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die im VDMA vorhandenen werkstoffunabhängigen Maschinenbau-Kompetenzen im Leichtbau mit dem Bedarf der Abnehmerbranchen abzustimmen. An
Forschung: Biogas flexibler und schneller produzieren Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 22. Januar 2016 Im Energiemix der Zukunft werden Biogasanlagen als regelbare Erzeuger und Ausgleich für die fluktuierende Energieerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik zunehmend wichtiger. (WK-intern) - Zugleich steigen die Anforderungen an ihre Flexibilität. Im Rahmen des Projektes „ReBi 2.0“ entwickeln Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel (IWES) und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen ein innovatives Anlagenkonzept für eine gezielte und bedarfsorientierte Verstromung von Biogas. "Wir müssen mit Blick auf den zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung auch unsere Biogasanlagen zukunftsfähig machen und intelligent mit anderen Energieerzeugern verknüpfen“, betont Dr.-Ing. Bernd Krautkremer, am Fraunhofer IWES Abteilungsleiter für Bioenergie-Systemtechnik.
Strompreisanalyse: Steuern und Abgaben erreichen neues Rekordhoch Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 22. Januar 2016 Aktuelle Strompreisanalyse des BDEW: (WK-intern) - Vertriebe können nur noch 21 Prozent des Strompreises beeinflussen Preise für deutsche Haushalte bleiben im Vergleich zu 2015 stabil Der Strompreis ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt stabil geblieben: Eine Stromrechnung mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden beläuft sich aktuell auf knapp 84 Euro im Monat. Davon entfallen mehr als die Hälfte und damit rund 45 Euro auf staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Diese machen insgesamt 54 Prozent am Strompreis für Haushalte aus (2015: 52 Prozent). Das zeigt die aktuelle Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die staatlichen Belastungen beim Strompreis haben damit seit
Eine kluge Energiewende ist nicht zu teuer Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. Januar 2016 Die Energiewende sei teuer – viel zu teuer: Sie koste die deutsche Volkswirtschaft 24 Milliarden Euro im Jahr, der Strompreis explodiere nur wegen der Energiewende, so die einhellige Meinung. (WK-intern) - Was die Gespensterdebatte um angebliche Kosten und Strompreise vornehmlich verschweigt: Bei den genannten 24 Milliarden Euro handelt es sich nicht um Kosten im klassischen Sinne, sondern um Investitionen, die in der deutschen Volkswirtschaft Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen. Das Bundeswirtschaftsministerium schließt sich leider auch dieses Mal dieser hysterischen Debatte an und will die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien so schnell wie möglich abschaffen und durch Ausschreibungen ersetzen. Derartige Ausschreibungen sollen den Preis für erneuerbare
Deutsche Wirtschaft soll stärker vom weltweiten Solarboom profitieren Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. Januar 2016 Deutsche Solarbranche trifft sich im Wirtschaftsministerium (WK-intern) - Staatssekretär Machnig betont Bedeutung der Solarindustrie für Wirtschaftsstandort Deutschland Auf Einladung des Staatssekretärs im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Matthias Machnig traf sich die deutsche Solarbranche zu einem gemeinsamen Workshop in Berlin. An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter führender Solarunternehmen sowie der Bundesverbände, der Gewerkschaften und der Arbeitnehmerseite teil. Die Beteiligten kamen überein, den Austausch fortzusetzen und noch 2016 ein weiteres Gespräch zu führen. Ziel des Dialogs ist es, die deutsche Solarbranche zu stärken, damit diese künftig noch deutlicher von der weltweit steigenden Nachfrage nach Solartechnik profitiert. Staatssekretär Machnig: „Für Deutschland als Hochtechnologiestandort
DLG veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2016 Forschungs-Mitteilungen 20. Januar 2016 Der „DLG-Nachhaltigkeitsbericht 2016 - Landwirtschaft in Deutschland“ beschreibt die Nachhaltigkeit anhand zentraler Kennzahlen aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung sowie des aggregierten Nachhaltigkeitsindex. (WK-intern) - Abgerundet wird der Bericht mit zehn Beispielen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe. „Nachhaltigkeit sollte Grundlage einer modernen Landwirtschaft sein und ökonomische Ziele mit zum Teil konkurrierenden ökologischen und sozialen Zielen gut abwägen, so dass das einzelbetriebliche Handeln zu keinen Kollateraleffekten für die Allgemeinheit führt“, so Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) anlässlich der Herausgabe des 2. DLG-Nachhaltigkeitsberichtes. Der DLG-Nachhaltigkeitsbericht 2016 – Landwirtschaft in Deutschland schreibt die 23 Einzelindikatoren aus dem Bericht 2015 auf
ISFH erzielt 20,2% Rekord-Modul-Wirkungsgrad für großflächiges PV-Modul mit PERC-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 20. Januar 2016 Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH), ein An-Institut der Leibniz- Universität Hannover, steigert den Modul-Wirkungsgrad für großflächige Solarmodule mit industriellen siliziumbasierten PERC- (Passivated Emitter und Rear Cell) Solarzellen auf einen Rekordwert von 20,2 % bei einer Leistung von 303,2W, welcher vom TÜV Rheinland in einer unabhängigen Messung bestätigt wurde. (WK-intern) - Das ISFH übertrifft damit bisherigen Modulwirkungsgrad von 19,5 % für industrietypische Module mit p-dotierten Silizium-Solarzellen und Siebdruckmetallisierung deutlich. Die Arbeiten wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projektes "Prozessplattform und Verlustanalyse für klimastabile hocheffiziente Photovoltaikmodule mit kristallinen PERC-Si-Solarzellen" (PERC-2-Module) erzielt. Das Modul besteht aus 120 halbierten Solarzellen,
Funktionierende Energiemärkte dank europäischer Wettbewerbspolitik Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 19. Januar 2016 Neue DIW-Studie im Auftrag der EU-Kommission über die Folgen der europäischen Wettbewerbspolitik für die europäischen Energiemärkte erschienen (WK-intern) - Die europäische Wettbewerbspolitik der letzten zwei Jahrzehnte scheint zu einem stärkeren Wettbewerb und damit zu besseren Marktergebnissen auf den europäischen Gas- und Strommärkten geführt zu haben. Darauf deuten zumindest die Ergebnisse einer aktuellen Studie hin, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit ICF Consulting Services und einem Team internationaler Wissenschaftler im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt hat. „Vor allem die Fusionskontrolle hat zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der Investitionstätigkeit und der Produktivität geführt, und zwar insbesondere in den weniger stark