Großer Handlungsbedarf beim Problem Gülle Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. August 2016 Experten und Expertinnen aus Ministerien, Kammern, Agrar- und Energiewirtschaft sowie Wissenschaftler aus dem Ingenieur-, Logistik- und Agrarbereich trafen sich auf Einladung des Instituts für Umweltverfahrenstechnik (IUV) in der Universität Bremen zu einem Workshop, um Bewegung in das Thema „Nährstoffbioökonomie“ zu bringen. (WK-intern) - Hinter dem Begriff verbirgt sich das Agrarproblem, einen Nährstoffüberschuss aus Regionen der intensiven Viehhaltung in Regionen zu bringen, die aufgrund von intensivem Landbau einen hohen Nährstoffbedarf haben, denn Gülle, und ebenso Gärreste aus Biogasanlagen, stellen wertvolle organische Dünger dar. Die Auswirkungen eines regionalen Nährstoffüberschusses durch Wirtschaftsdünger (Gülle) sind beim Eintrag in die Umwelt vielfältig und reichen von ökologischen Beeinträchtigungen
Pflanzenbau der Zukunft: Mobiles Bodenproben-Labor soll Einsatz von Ressourcen effizienter machen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. August 2016 Die Hochschule Osnabrück und ihre Projektpartner haben jetzt Zuwendungsbescheide von insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhalten. (WK-intern) - Das Forschungsprojekt „soil2data“ könnte ein Meilenstein für den Pflanzenbau der Zukunft sein. Für den effizienten Einsatz von Ressourcen wie Dünger und Saatgut könnte dieses Forschungsprojekt an der Hochschule Osnabrück ein Meilenstein sein: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück haben jetzt gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus den Händen von Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), ihre Zuwendungsbescheide für das Forschungsvorhaben „Mobiles Bodenproben-Labor und Datenfusion für den ressourceneffizienten Pflanzenbau“ (Kurztitel: soil2data) erhalten. Das Projektvolumen beträgt
Lies kündigt Millionenförderung für Testplattform zum Thema Industrie 4.0 an Forschungs-Mitteilungen 7. August 20167. August 2016 „Die Digitalisierung der Industrie hat und wird auch in Zukunft die Produktions-und Arbeitsabläufe in den Unternehmen weitreichend verändern", so Wirtschaftsminister Olaf Lies heute bei einem Besuch bei OFFIS - Institut für Informatik in Oldenburg. (WK-intern) - Lies sagte weiter: „Während viele Großunternehmen die Potenziale der Digitalisierung für ihre jeweiligen Geschäftsmodelle bereits aufgreifen und umsetzen, sind kleine und mittelständische Unternehmen dabei eher noch zögerlich. Das wollen wir ändern." Hier setzt das neue Vorhaben von OFFIS an: Mit drei Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen unter anderem eine Testumgebung, die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hilft, sich auf die Digitalisierung von technischen Verfahren und
3D-Geländemodelle im Katastrophenfall Forschungs-Mitteilungen Technik 7. August 20167. August 2016 Erdbeben, Hangrutschungen, Tsunamis und andere Katastrophen können die Gestalt der Erdoberfläche jäh verändern. (WK-intern) - Im Einsatzfall benötigen Rettungskräfte und Behörden dann möglichst schnell aktuelle und präzise Lageinformationen. Mit Hilfe eines optischen Kamerasystems kann das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) binnen Sekunden aktuelle hochauflösende 3D-Geländemodelle liefern – direkt vom Flugzeug oder Hubschrauber aus. Noch während eines Überflugs erhalten die Einsatzkräfte damit dreidimensionale Lagebilder der betroffenen Regionen, wichtig etwa bei Hangrutschungen oder Sturmkatastrophen: Schäden an Gebäuden, Straßen und Brücken lassen sich umgehend beurteilen. Auch für die Verkehrsbeobachtung oder für die Weiterverarbeitung etwa zu Hochwasserkarten eignen sich die Daten. Die Leistungsfähigkeit des Kamerasystems
Berufsbegleitendes Masterprogramm Elektromobilität geht in die vierte Runde E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 6. August 20165. August 2016 Das berufsbegleitende Studienkonzept der Hochschulföderation SüdWest ist ein bundesweit einzigartiges Angebot und wird von den fünf Mitgliedshochschulen Aalen, Esslingen, Mannheim, Heilbronn und Ravensburg-Weingarten durchgeführt. (WK-intern) - Der vierte Jahrgang des sich inzwischen gut etablierten Weiterbildungsangebots startet zum Wintersemester 2016/17. Zugleich wird auch die Studiengangleitung von der Hochschule Mannheim an die Hochschule Esslingen übertragen, wo Prof. Dr. Gerd Wittler zukünftig das Masterprogramm betreuen wird und die Nachfolge von Prof. Dr. Özhan Koca antritt. Der Studiengang ist ein klassisches Präsenzstudium mit hoher Lehr- und Lernqualität durch den persönlichen Austausch mit dem Lehrenden und der Gruppe. Die Integration von Praxisprojekten mit aktuellen Aufgabenstellungen aus Unternehmen der
Universität Hohenheim bietet Studiengang: Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie (Master) Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 4. August 2016 Neben den fünf Pflichtmodulen und einer Projektarbeit im Umfang von zwei Modulen sind drei Wahlpflichtmodule aus dem unten vorgegebenen Katalog zu wählen. (WK-intern) - Fünf Module sind frei wählbar aus dem gesamten Modulangebot der Master-Studiengänge der Fakultät Agrarwissenschaften. Studienangebote aus anderen Studiengängen der Universität Hohenheim, einer anderen deutschen Hochschule oder einer ausländischen Universität können ggf. bis zu einem Umfang von insgesamt 30 Credits vom Prüfungsausschuss als Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodule anerkannt werden. Modulhandbuch herunterladen Quelle: Universität Hohenheim Der Campus der Universität Hohenheim / Pressebild
Solarforscher setzen auf Effizienzsteigerung Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 3. August 2016 Photovoltaik-Technologie hat immer noch Luft bei Kostensenkung (WK-intern) - Wichtigste Stellschraube ist Steigerung des Wirkungsgrads von Photovoltaik-Anlagen Initiative „F&E für Photovoltaik“ unterstützt Forschungsanstrengungen der Solarwirtschaft In Hightech-Branchen wie der Photovoltaik-Industrie steht das permanente Verbessern der Produkte und das Heben von Kostensenkungspotenzial im Mittelpunkt. Dadurch ist es den Forschern und Entwicklern der Solarindustrie bereits im vergangenen Jahrzehnt gelungen, Solarstrom um 90 Prozent preiswerter zu machen. Sogar bei kleinen Solarstromanlagen im Einfamilienhaus ist die selbsterzeugte Kilowattstunde Solarstrom nur noch halb so teuer wie der Strom vom Energieversorger. Im Kraftwerksmaßstab liegen erste Photovoltaik-Anlagen sogar in Deutschland auf dem Niveau von Windkraft an Land. Trotz der erreichten
180-Grad-Visualisierung im Ostseebad: Uni Halle untersucht Akzeptanz küstennaher Offshore-Windparks Forschungs-Mitteilungen 3. August 2016 Entlang der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern sind Offshore-Windparks geplant. (WK-intern) - Deren Küstennähe wird von Anwohnern und Touristen unterschiedlich diskutiert. Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Technischen Universität München haben jetzt ein weltweit einmaliges Visualisierungsprojekt entwickelt, mit dem die Küste und die geplanten Windparks realitätsnah in einem "Visualisierungsdom" erlebt werden können. Das Kuppelzelt ist vergleichbar mit einem 180-Grad-Kino und steht Besuchern in den kommenden Tagen in den Ostseebädern Warnemünde und Zingst offen. Der Visualisierungsdom ermöglicht ein 180-Grad-Landschaftspanorama, bei dem die Meeresblicke zu verschiedenen Tageszeiten, aus unterschiedlichen Sichtweiten und unter verschiedenen Wetterbedingungen simuliert werden können. Begleitet wird das Projekt
Stabilität eines sehr leistungsfähigen und günstigen Ausgangsmaterials für Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 1. August 2016 Die Stabilität eines sehr leistungsfähigen und günstigen Ausgangsmaterials für Solarzellen konnte jetzt um bis zu zwei Größenordnungen gesteigert werden. (WK-intern) - Die Materialmanipulationen, die diese Steigerung ermöglichen, wurden in einem vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projekt mitentwickelt – und ihr "Geheimnis" vor kurzem in Nano Letters publiziert. Bleihaltige Perowskite sind der Darling der Solarzellen-Forschung: Das kristalline Material bietet sich für günstige Herstellungsverfahren an und hat mit über 20 Prozent einen enorm hohen Wirkungsgrad in vergleichsweise kurzer Zeit erreicht. Ein wesentlicher Nachteil des Materials bleibt jedoch seine Instabilität. Dass diese durch geschicktes Dotieren mit Chlorid-Ionen deutlich verringert werden kann, zeigte vor kurzem ein Erwin-Schrödinger-Stipendiat des
Kurdische Ingenieurstudenten besuchen Biogasanlage und Windanlagen bei der Innovation Academy Freiburg Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. August 2016 Delegation mit kurdischen Ingenieurstudenten in Freiamt (WK-intern) - Regionalverband Südbaden: Erstmalig war am 25. und 26. Juli 2016 eine 25-köpfige Delegation mit Ingenieur-Studentinnen und -Studenten mit ihrem Dozenten Rebwar Omer aus der Kurden-Provinz im Nordostirak bei der Innovation Academy Freiburg zu Gast. Der BWE-Regionalverband Südbaden empfing die internationalen Gäste. Die hochmotivierten und sehr interessierten Studenten kamen von der Universität Sulaymaniyah und besuchten in der Energiegemeinde Freiamt eine Biogasanlage mit Wärmenutzung der Familie Reinbold auf dem Zieboldhof, den Kölblinhof der Familie Schneider u.a. mit Hackschnitzelheizung und Solardächern auf dem Schillingerberg sowie zwei Windturbinen unterschiedlicher Baujahre. Für die meisten Studenten war es die erste Auslandsreise überhaupt,
Hochschule Hamm-Lippstadt und Arcanum Energy schließen Kooperationsvereinbarung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 31. Juli 2016 Die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) hat am Donnerstag, 14. Juli 2016 einen Kooperationsvertrag mit der Arcanum Energy, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, geschlossen. (WK-intern) - Bereits seit mehreren Jahren bestehen enge Kontakte zwischen dem in Unna ansässigen Unternehmen und der HSHL, insbesondere im Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung". Seit März 2015 gibt es zudem einen weiteren Anknüpfungspunkt: HSHL-Absolvent Sefa Arslan ist seit seinem Abschluss bei Arcanum Energy tätig und freute sich beim Unterzeichnungstermin ganz besonders über die zukünftig noch engere Zusammenarbeit zwischen seiner Alma Mater und seinem Arbeitgeber. Und als neuestes Team-Mitglied der Arcanum Energy kümmert sich seit einem Monat die HSHL-Absolventin
BBSR fördert umweltverträgliche Mobilität in Stadtquartieren Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 31. Juli 201630. Juli 2016 Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sucht Kommunen, die in ihren Stadtquartieren neue Lösungen für eine klima-, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität sowie einen angenehmen Aufenthalt im öffentlichen Raum ermöglichen (WK-intern) - Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sucht Kommunen, die in ihren Stadtquartieren neue Lösungen für eine klima-, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität sowie einen angenehmen Aufenthalt im öffentlichen Raum ermöglichen. Dies umfasst vor allem die Entwicklung und Optimierung von Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr, die Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsangebote, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch städtebauliche Aufwertung sowie Vorhaben der Information und Kommunikation. Für vier Modellvorhaben stehen insgesamt rund eine