Österreich: Ökostromkosten für Haushalte sinken um 20% Finanzierungen Verbraucherberatung Windenergie Wirtschaft 19. Dezember 201619. Dezember 2016 Verordnung für das Jahr 2017 von Wirtschaftsminister Mitterlehner erlassen (WK-intern) - Am Freitag wurde die Verordnung erlassen, die die Ökostromkosten für die Endkonsumenten für das kommende Jahr festlegt. Die Ökostromkosten im nächsten Jahr werden um 20% von 10 Euro auf 8 Euro pro Monat und Haushalt sinken. „Es ist unverständlich warum es die Regierung bei sinkenden Ökostrombeiträgen nicht schafft die kleine Ökostromnovelle in Begutachtung zu schicken“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und weiter: „Eine kleine Ökostromnovelle ist die einzige Möglichkeit rasch eine Trendwende zu erreichen und den sinkenden Ausbau erneuerbarer Energien in Gang zu bringen.“ Am Freitag wurde von Wirtschaftsminister Mitterlehner die
Zahl der Stromsperren steigt 2015 auf Höchstwert Aktuelles Verbraucherberatung 19. Dezember 2016 6,3 Millionen Sperrandrohungen (WK-intern) - Zahl der Stromsperren steigt 2015 auf Höchstwert Die Zahl der Stromsperren bei privaten Haushalten ist 2015 auf den Höchstwert von 359.319 Fällen gestiegen. Gemäß Stromgrundversorgungs-Verordnung hat ein Stromanbieter das Recht, die Versorgung zu unterbrechen, sobald der Kunde mit mindestens 100€ in der Kreide steht. So eine Stromsperre muss vorher angemahnt und angekündigt werden. 2015 wurden Sperrungen bei einem Rückstand von durchschnittlich 119€ angedroht [2014: 121€]. 6,3 Mio. Sperrandrohungen - Jeder siebte Anschluss Von den knapp 6,3 Millionen Sperrandrohungen der Stromlieferanten gegenüber ihren Kunden führten fast 25% zu einer Beauftragung des Netzbetreibers zur Durchführung dieser Unterbrechung. Bei 359.319 Anschlüssen wurde der
Energiepreise auf Jahreshöchststand Aktuelles Verbraucherberatung 7. Dezember 2016 Weiterhin steigende Energiepreise zum Jahresende (WK-intern) - ISPEX Energiepreisindex: Strompreis für Industrie und Gewerbe auf Jahreshöchststand Bayreuth. Im November stiegen die Strom- und Gaspreise nochmals und toppten damit sogar das Preisniveau des Oktobers. Das bedeutete für die Unternehmen noch schlechtere Konditionen beim Abschluss eines Liefervertrages als im vorherigen Monat und damit höhere Lieferpreise für die kommenden Lieferzeiträume. Diese Entwicklung macht der monatliche Energiepreisindex der ISPEX AG anschaulich. Die Experten des Energiedienstleisters haben die aktuellen Preisentwicklungen analysiert. ISPEX-Strompreisindex: Bisheriges Jahreshoch wird vom Novemberpreis übertroffen Auch wenn die Börsenpreise für Strom im November sanken, verschlechterten sich die Konditionen für Unternehmen. Denn der im Oktober erzielte Höchstpreis wurde
.ausgestrahlt zum Urteil zu den Klagen von Eon, RWE und Vattenfall gegen die Laufzeitverkürzungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Dezember 2016 Liebe LerserInnen, (WK-intern) - gestern hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein Urteil zu den Klagen von Eon, RWE und Vattenfall gegen die Laufzeitverkürzungen nach Fukushima verkündet. .ausgestrahlt hat zusammen mit Anti-Atom-AktivistInnen aus der Region vor dem Gerichtsgebäude mit einem großen Transparent „Alle AKW jetzt abschalten“ demonstriert. Die anwesenden Kamerateams nahmen das Motiv gerne mit und so war unsere Forderung in der Tagesschau, den Tagesthemen, dem heute-Journal und auf den Webseiten von Süddeutscher Zeitung und FAZ. Was das Gericht genau entschieden hat und welche Folgen das Urteil haben wird, darüber gab es gestern in der medialen Berichterstattung ein riesiges Durcheinander. Viele Medien haben gemeldet, dass
Atomausstieg: Karlsruhe hat die Klagen der Stromkonzerne zum großen Teil abgewiesen Ökologie Verbraucherberatung 6. Dezember 2016 Atom-Urteil: AKW-Betreiber bekommen nur kleinen Bruchteil entschädigt (WK-intern) - Bundesverfassungsgericht: Staat darf Laufzeiten von Atomkraftwerken beschränken. Atomkraftgegner fordern: jetzt alle AKW stilllegen Zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Atomausstieg erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Statt der geforderten 19 Milliarden Euro werden die AKW-Betreiber nur einen dreistelligen Millionenbetrag als Entschädigung für den Atomausstieg erhalten. Karlsruhe hat die Klagen der Stromkonzerne zum großen Teil abgewiesen. Der Staat hat das Recht, Laufzeiten von Atomkraftwerken zu beschränken. Die Bundesregierung sollte daraus Konsequenzen ziehen und alle noch laufenden Atomkraftwerke jetzt schon abschalten und nicht erst 2022. Denn die Reaktoren werden immer älter und störanfälliger. Für die Stromversorgung
Umweltministerkonferenz: Bundesländer müssen Fehlentscheidung bei Styropor-Entsorgung korrigieren Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 20161. Dezember 2016 Probleme für Bauherren und Baufirmen umgehend lösen (WK-intern) - Auf der derzeit tagenden Umweltministerkonferenz steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Wir fordern die Bundesländer auf, ihren unnötigen und höchst problematischen Bundesratsbeschluss rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dieser Beschluss war europarechtlich nicht erforderlich und ist umweltpolitisch unnötig. Die Folgen sind ein regelrechter Entsorgungsnotstand, weil Dämmplatten nur noch schwer bzw. gar nicht entsorgt werden können. Baustellen mussten deshalb bereits stillgelegt werden. Die Probleme, einschließlich der höheren
Leckage im Kernkraftwerk Brunsbüttel: Erneute Korrosionsbefunde in Rohrleitungen der Aufbereitungssysteme Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. November 2016 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel sind am 23. November anlässlich eines Sonderprüfprogramms Wanddickenschwächungen bis hin zu vollständiger Durchrostung in einer Rohrleitung festgestellt worden. (WK-intern) - Die betroffene Leitung befindet sich im Reaktorgebäude und dient der Ableitung radioaktiver Abwässer in den sog. Reaktorgebäudesumpf. Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) heute (30. November 2016) in Kiel mit. Als Schadensursache vermutet die Behörde wiederum Korrosion. Der betroffene Rohrleitungsabschnitt muss von der Betreibergesellschaft ausgetauscht werden. Die Betreibergesellschaft hat die Leckage dem Energiewendeministerium gestern (29. November 2016) als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N gemeldet. In Anbetracht der Vielzahl der in jüngster Zeit gemeldeten Schäden und Korrosionsbefunde in drucklosen Stahlleitungen ohne
EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag für neue Richtlinie Erneuerbare Energien Bioenergie Verbraucherberatung 30. November 2016 Bioethanol bleibt wichtige Säule für besseren Klimaschutz im Verkehr (WK-intern) - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass nach dem heute veröffentlichten Vorschlag zur Fortführung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie bis zum Jahr 2030 Bioethanol weiter maßgeblich zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Europa beitragen wird. Die vom Europäischen Rat beschlossenen Ziele, die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu senken und den Anteil Erneuerbarer Energien auf mindestens 27 Prozent zu erhöhen, sollen im Verkehr jedoch stärker mit Biokraftstoffen aus Reststoffen und Abfällen erreicht werden. Der seit geraumer Zeit erwartete Vorschlag für eine Anschlussregelung der im Jahr 2020 auslaufenden Erneuerbare-Energien-Richtlinie ist keine verlässliche Grundlage für
Nitrat: Hauptursache für den schlechten Zustand von Flüsse, Seen, Küstengewässer, Grundwasser Ökologie Verbraucherberatung 30. November 2016 Zu hohe Nitratbelastung: Umweltverbände fordern schärfere Düngeverordnung (WK-intern) - Die hohen Nährstoffbelastungen aus der Landwirtschaft sind deutschlandweit die Hauptursache für den schlechten Zustand vieler Flüsse, Seen, Küstengewässer und unseres Grundwassers. Sie führen zu gravierendem Verlust an biologischer Vielfalt, gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden. Diese negative Bilanz ist 25 Jahre nach dem Inkrafttreten der europäischen Nitratrichtlinie mehr als enttäuschend. Die Umweltverbände Deutsche Umwelthilfe (DUH), GRÜNE LIGA, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bund und Länder auf, schnellstmöglich eine ambitionierte Düngeverordnung zu verabschieden, um die mit der Düngung verbundenen Risiken für Mensch und Umwelt deutlich zu reduzieren. Um die Novellierung der Düngeverordnung,
Anbietervielfalt auf Strommärkten: Anteil der Erneuerbaren Stromerzeugung steigt weiter an Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. November 2016 Mundt: "Liquide Stromgroßhandelsmärkte fördern Anbietervielfalt auf Endkundenmärkten" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt haben heute ihren gemeinsamen Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten im Jahr 2015 veröffentlicht. „Deutsche Stromverbraucher profitieren weiterhin von der großen Angebotsvielfalt. Etwa vier Millionen Haushaltskunden haben 2015 ihren Stromlieferanten gewechselt. Das sind rund 231.000 mehr als im Vorjahr“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Bei den Gewerbe- und Industriekunden wechselten im Jahr 2015 knapp 13 Prozent ihren Stromversorger. Dies ist der höchste Wert seit Beginn des Monitorings im Jahr 2006. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Stromgroßhandelsmärkte sind auch im Jahr 2015 von hoher Liquidität
600.000 Stromsperren, 10 bis 15 % kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. November 201629. November 2016 Bundeswirtschaftsministerium legt Studie zu Stromsperren vor (WK-intern) - Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute eine Studie zum Thema Stromsperren veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel "Analyse der Unterbrechungen der Stromversorgung nach 19 Abs. 2 StromGVV" (PDF: 730 KB) wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt. Sie untersucht Ursachen für Stromsperren und die Wirksamkeit des gegenwärtigen Instrumentariums. Staatssekretär Baake hierzu: "Wir haben uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie das Problem der Stromsperren genau angeschaut. Die Zahl der Stromsperren ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Aber: Stromsperren bedeuten für die Betroffenen einen gravierenden Eingriff. Heute gibt es bereits viele Maßnahmen und Beratungsprogramme,
Das Interesse an der Eigenheimrente, den meisten als „Wohn-Riester“ bekannt, ist in Deutschland anhaltend hoch Dezentrale Energien Verbraucherberatung 29. November 2016 Wohn-Riester bleibt gefragt (WK-intern) - Im ersten Halbjahr 2016 legte die Zahl der abgeschlossenen Verträge um 4,1 Prozent zu. So stark wuchs kein anderes Modell im Rahmen der Riester-Vorsorge. Zum Jahresende sollten alle Riester-Sparer darauf achten, rechtzeitig die staatlichen Zulagen zu beantragen. Mittlerweile wurden in Deutschland nach Daten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 1,6 Millionen Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen - zumeist Bauspar- oder Baudarlehensverträge. Wie für alle Riester-Produkte gilt auch hier: Wer die staatlichen Zulagen in Höhe von 154 Euro Grund- sowie eventuell weitere Kinderzulagen erhalten will, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Erstens muss die Sparleistung einschließlich der Förderung mindestens vier Prozent des Bruttoeinkommens des jeweiligen Vorjahres