Petersberger Klimadialog: Neue Bewegung im weltweiten Klimaschutz zeichnet sich ab Ökologie 16. Juli 2014 Erstmals seit vielen Jahren wieder eine klimaengagierte Kanzlerin Berlin - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet den heute zu Ende gehenden Petersberger Klimadialog als ermutigendes Signal für mehr Bewegung im weltweiten Klimaschutz. (WK-intern) - „Chinas Ankündigung, die internationalen Verhandlungen möglichst bis März mit einem harten eigenen Emissionsziel vorantreiben zu wollen, ist eine gute Nachricht“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Jetzt liegt der Ball im Feld der EU, die sich bis zum Herbst auf ambitionierte Klima- und Energieziele einigen muss. Deutschland hat es als wichtigstes EU-Land in der Hand, die Bremse am Klimaverhandlungszug nun vollständig zu lösen.“ In ihrer Rede beim Klimadialog
Petersberger Klimadialog: Raus aus der Kohle! Ökologie Veranstaltungen 15. Juli 2014 Anlässlich des Petersberger Klimadialogs erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik: Reden und Handeln stehen bei Schwarz-Rot in absolutem Widerspruch: Die Sonntagsreden auf dem Petersberger Klimadialog können nicht darüber hinwegtäuschen, dass konkretes Regierungshandeln den Klimaschutz ignoriert. (WK-intern) - Trotz steigender CO2-Emissionen will die Bundesregierung am Klimakiller Braunkohle festhalten und hat kürzlich das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem Bestandsschutzinstrument gemacht. Auch international fördert sie über die Kreditanstalt für Wiederaufbau Kohle in Milliardenhöhe. Sie subventioniert damit die Klimaschäden weltweit. Wenn die Regierung Merkel dem Anspruch eines Vorreiters beim Klimaschutz gerecht werden wollte, müsste sie jetzt handeln und den Kohleausstieg konsequent einleiten. Deutschland spart sich den Klimaschutz. Wie keine andere
Kick-Off-Veranstaltung, Holz-Ressourcen in Europa schonen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2014 Kick-Off-Veranstaltung zum Start des EU-Forschungsprojektes RERAM Wald-Zentrum Münster startet weiteres EU-Forschungsvorhaben (WK-intern) - Münster - Wald und der nachhaltig erzeugte Zukunftsrohstoff Holz sind für die Menschheit überlebenswichtig. Nach wie vor übersteigt die jährliche, weltweite Holzproduktion die Mengen an Stahl, Aluminium und Beton. Insbesondere die Renaissance, Holz wieder als regenerativen Energieträger zu verwenden, hat zu einem starken Anstieg der Nachfrage und auch der Holzpreise geführt. Doch nur wenige Menschen sind sich darüber bewusst, dass Holz in Europa zunehmend knapp wird. Nach Lösungsansätzen für dieses Problem wird nun auch in Münster gesucht: Denn das hiesige Wald-Zentrum ist neben einem EU-Forschungsprojekt zur nachhaltigen Holzmobilisierung nun zusätzlich
Energiewende gebremst – Bundestag verabschiedet Ökostromnovelle Dezentrale Energien Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2014 Nun ist sie also verabschiedet, die umfassende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und mit ihr ein kleines Gesetzespaket mit zusätzlichen Regelungen rund um Sonne, Wind und Co. Recht geschlossen wurde am Freitag im Bundestag in den Reihen der großen Koalition die Hand für die weitgehenden Einschnitte gehoben. Von den »Rebellen« innerhalb der Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD, die in den letzten Monaten teils vernehmlich die harte Deckelung bei der Förderung von Biogasanlagen oder Einschränkungen für Bürgerprojekte kritisiert hatten, war nicht viel zu sehen. (WK-intern) - Energiewende gebremst Bundestag verabschiedet Ökostromnovelle. Weniger Geld für Windkraft- und Biogasanlagen. Kohle- und Atomstromerzeuger weiter indirekt subventioniert Einzig die Oppositionsparteien lehnten
Dämmen mit Stroh wird künftig noch einfacher und wirtschaftlicher Mitteilungen Ökologie Technik 14. Juli 2014 Nachwachsende Rohstoffe: Dämmen mit Strohballen wird jetzt noch einfacher Direktes Verputzen und die Dämmung von Außenwänden sind ab sofort Bestandteil der Allgemeinen Bauaufsichtlichen Zulassung (WK-intern) - Strohballen aus der Landwirtschaft dämmen nicht nur gut, sie sind auch ein nachhaltiger, regional verfügbarer und preisgünstiger Dämmstoff. Nun wurden die Anwendungsbereiche in der Allgemeinen Bauaufsichtlichen Zulassung erweitert: Ab sofort ist das direkte Verputzen der Ballen ohne zusätzlichen Putzträger auf der Innen- und Außenseite der Gebäude möglich, ebenso wie die Außendämmung von Mauerwerk. Bislang musste man für diese Bauformen eine Genehmigung im Einzelfall einholen. Im Ergebnis wird das Dämmen mit Stroh künftig noch einfacher und wirtschaftlicher und
BAW maßgeblich an der Erneuerung der deutschen Forschungsflotte beteiligt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Juli 2014 Das Tiefseeforschungsschiff SONNE, das heute von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde getauft wurde, ist das zweite Schiff im Rahmen der schrittweisen Erneuerung der deutschen Forschungsflotte. (WK-intern) - Konzeption und Ausschreibungsplanung des auf der Meyer Werft in Papenburg gebauten Schiffes stammen von der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), die auch während der gesamten Bauzeit den Baufortschritt federführend überwacht hat. Die SONNE ist 116 Meter lang, 20,6 Meter breit, hat einen maximalen Tiefgang von 6,60 Meter und kann neben der 35-köpfigen Besatzung bis zu 40 Wissenschaftler beherbergen. „Die technische Herausforderung im Planungsprozess bestand für uns vor allem darin, die vielfältigen Anforderungen der
Machen uns erneuerbare Energien unabhängiger von Importen fossiler Energieträger? Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 13. Juli 2014 Beitrag von Hermann Albers im BMWi-Newsletter: Energiewende direkt Zur Frage "Machen uns erneuerbare Energien unabhängiger von Importen fossiler Energieträger?" äußert sich der BWE-Präsident im Newsletter des Bundeswirtschaftsministeriums: (WK-intern) - "Noch werden 71 Prozent unseres Energiebedarfs durch Importe abgedeckt. 2013 mussten 98 Prozent des Erdöls, 90 Prozent des Erdgases, 87 Prozent der Steinkohle und 100 Prozent des Urans importiert werden. Das macht uns abhängig von steigenden Weltmarktpreisen, Krisen und Konflikten. Die Zukunftsinvestitionen in erneuerbare Energien stärken dagegen die Wirtschaftskraft vor Ort. Sie fließen nicht ins Ausland ab. Zudem profitieren Handwerk und Mittelstand in der Region, weil sie die Anlagen bauen, warten und betreiben.Der kontinuierliche
Mehr Recycling und eine einfachere Mülltrennung für den Verbraucher Mitteilungen Ökologie 13. Juli 2014 DSD begrüßt Novelle der Verpackungsverordnung Der Bundesrat hat heute eine dringend notwendige Reform der Verpackungsverordnung beschlossen und die Ausnahmetatbestände Eigenrücknahme und Branchenlösungen, die sich als unkontrollierbare Schlupflöcher erwiesen hatten, abgeschafft oder stark eingeschränkt. (WK-intern) - „Das ist eine wichtige Entscheidung, weil sie die Voraussetzung für die Stabilisierung des dualen Systems schafft“, betont Stefan Schreiter, CEO der Duales System Holding. „Die dualen Systeme ihrerseits werden demnächst neue, eindeutige Clearingverträge abschließen und die Finanzierung des Systems für 2014 sichern.“ Damit ist der Weg frei für die Weiterentwicklung der umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Wertstoffsammlung in Deutschland. „Die Eckpunkte für ein Wertstoffgesetz liegen auf der Hand“, so Schreiter.
Bilfinger veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2013 Mitteilungen Ökologie 12. Juli 2014 Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2013 veröffentlicht. Mit der Online-Publikation will das Unternehmen sein ökologisches, soziales und gesellschaftliches Engagement transparent machen. Frauenanteil gesteigert Zahl der Arbeitsunfälle verringert Breites soziales Engagement www.nachhaltigkeit.bilfinger.com (WK-intern) - Mannheim - Bilfinger stellt sich den Anforderungen des CDP Bilfinger hat im Jahr 2013 einen konkreten Maßnahmenplan verabschiedet, mit dessen Hilfe die Berichterstattung über Nachhaltigkeit im Konzern weiter ausgebaut werden soll. Dazu werden die bestehenden Managementsysteme erweitert, mit denen relevante Kennzahlen erhoben und die Nachhaltigkeitsaktivitäten gesteuert werden können. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht über das Jahr 2013 wird der Konzern erstmals in der Lage sein, sich dem Anforderungskatalog des CDP zu
Niedersachsen lehnt Fracking ab und bringt Bundesratsinitiative zur Zukunft der Erdgasförderung ein Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. Juli 201411. Juli 2014 Niedersachsen bringt Bundesratsinitiative zur Zukunft der Erdgasförderung ein Die Niedersächsische Landesregierung wird in der Plenarsitzung am heutigen Freitag (11.07.2014) eine Bundesratsinitiative zur Zukunft der Erdgasförderung in Deutschland einbringen. (WK-intern) - Die Initiative umfasst drei Teilanträge zur Änderung des Wasserrechtes, des Bergrechtes und des UVP-Rechtes (UVP V Berg). Ziel ist es, für die weitere Erdgasförderung strenge gesetzliche Auflagen für den Umweltschutz einzuführen und die Rechtsposition von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber Bergbauunternehmen deutlich zu stärken. Bislang haben Unternehmen grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Genehmigung. Künftig soll es Ermessensentscheidungen geben. Dabei muss das Einvernehmen mit den unteren Wasserbehörden hergestellt werden. Im Einzelnen soll geregelt werden, dass für Tiefbohrungen eine
EU-Kommission verteilt 1 Mrd. EUR aus dem Verkauf von Emissionsrechten an Klimaprojekte Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 11. Juli 2014 Klimapolitik: Kommission verwendet Einnahmen von Umweltverschmutzern für die Finanzierung umweltfreundlicher Energieprojekte in ganz Europa Die Europäische Kommission hat heute im Rahmen der zweiten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das so genannte NER300-Förderprogramm Mittel in Höhe von 1 Mrd. EUR an 19 Projekte zur Bekämpfung des Klimawandels vergeben. (WK-intern) - Die Mittel für die Projekte stammen aus Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionsrechten innerhalb des EU-Emissionshandelssystems. Dadurch werden Umweltverschmutzer zu einer treibenden Kraft bei der Entwicklung neuer CO2-armer Initiativen. Die Mittel dienen der Demonstration von Technologien zur Steigerung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen in der gesamten EU und von Technologien zur Abscheidung und Speicherung von CO2-Emissionen. Die
BBU: 5300 Einsprüche aus dem Bundesgebiet gegen Fracking in den Niederlanden Ökologie Verbraucherberatung 11. Juli 2014 Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat gemeinsam mit befreundeten Bürgerinitiativen rund 5300 Einsprüche gegen die Fracking-Pläne in den Niederlanden gesammelt und fristgerecht postalisch eingereicht. Bis einschließlich 9. Juli konnten die Einsprüche beim „Bureau Energieprojecten / Inspraakpunt conceptnotie structurvisie schaliegas“, eine Einrichtung der niederländischen Regierung, vorgelegt werden. (WK-intern) - Die Einsprüche stammen vorwiegend aus Nordrhein-Westfalen und schwerpunktmäßig aus den Bereichen Aachen, Niederrhein und Münsterland. Der BBU betont, dass der gemeinsame und grenzüberschreitende Protest der Bevölkerung das geplante Fracking verhindern kann. Der Umweltverband fordert den sofortigen Abbruch der Strategischen Umweltprüfung, die den ersten Schritt zu Fracking in den Niederlanden darstellt und gegen die jetzt konkret