Verkehrssektor hinkt beim Ausbau der Erneuerbaren hinterher E-Mobilität Ökologie 20. Februar 201619. Februar 2016 Noch zu wenig Tempo für die Energiewende auf Europas Straßen (WK-intern) - Die Energiewende funktioniert am besten, wenn sie in möglichst vielen Ländern stattfindet. Dem Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt deshalb nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Staaten der Europäischen Union besondere Bedeutung zu. Bis 2020 hat sich die EU das Ziel gesetzt, den Anteil Erneuerbarer Energien am Brutto-Endenergieverbrauch auf 20 Prozent zu erhöhen, und ist auf gutem Wege dieses Ziel zu erreichen. Hingegen hinkt die Staatengemeinschaft bei ihrem Ziel erheblich hinterher, den Anteil der Erneuerbaren im Verkehrssektor auf zehn Prozent zu erhöhen. „Die meisten EU-Mitgliedstaaten haben große Fortschritte beim Ausbau
Bergbaukonzern klagt vor privatem Schiedsgericht auf vier Milliarden Entschädigung Ökologie Verbraucherberatung 19. Februar 201618. Februar 2016 Ein Bergbaukonzern klagt auf vier Milliarden Entschädigung, weil es ihm verboten wurde, die Umwelt zu vergiften. (WK-intern) - Der kanadische Minenbetreiber Gabriel Resources hat Klage gegen Rumänien erhoben. Das Unternehmen will den Gewinn einstreichen, den es vermeintlich gemacht hätte. Das rumänische Parlament hat es 2013 gewagt, sich gegen den Goldabbau mittels Cyanid zu entscheiden. Es wollte damit die Bevölkerung vor diesem extrem giftigen Salz schützen. Die rechtliche Grundlage für die Klage: Ein Investitionsschutzabkommen und ein privates Schiedsgericht. [1] Am Montag verhandelt die Europäische Kommission mit den USA wieder über Investitionsschutz und Schiedsgerichte. Die inzwischen 12. Verhandlungsrunde zu TTIP beginnt in Brüssel. Fast 3,4 Millionen
Landkreis hält Umweltdaten zu Gunsten von Vattenfall geheim Ökologie Verbraucherberatung 17. Februar 2016 Verwaltungsgericht verhandelt über Verheimlichung von Umweltdaten beim Vattenfall-Braunkohlentagebau (WK-intern) - Durfte Landkreis Vattenfall-Umweltdaten wegen angeblichem Urheberrecht geheimhalten? Dresden / Cottbus - Das Verwaltungsgericht Dresden hat für den 21. April einen Verhandlungstermin um die Herausgabe von Daten über ein vom Braunkohletagebau zerstörtes Naturschutzgebiet angesetzt. „Wir wollen gerichtlich klären lassen, ob von Konzernen erhobene Umweltdaten mit dem Verweis auf das Urheberrecht geheimgehalten werden dürfen. Aus unserer Sicht würde das die Beteiligung von Bürgern und Verbänden aushebeln. In dieser Frage wird unsere Kritik an Vattenfalls Tagebau zu einem bundesweiten Präzendenzfall.“ sagt Dr. Martin Kühne, Erster Sprecher der Umweltgruppe Cottbus. Der Braunkohlentagebau Nochten hat in den vergangenen Jahren
Hightech-Ozeanwächter ins All gestartet: Sentinel-3A hat unsere Meere genau im Blick Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Februar 2016 Welchen Schwankungen unterliegt der Meeresspiegel? Wie hoch ist die Wasserqualität von Nord- und Ostsee? (WK-intern) - Welche Rolle spielt der Ozean im Kohlenstoffkreislauf der Erde? Welchen Einfluss hat die Oberflächentemperatur der Meere auf die Ozeanzirkulation? Wie ändert sich Pflanzenproduktivität mit dem Klimawandel? Der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-3A ist am 16. Februar 2016 um 18.57 Uhr MEZ mit einer Rockot-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Plesetsk gestartet und liefert nun die Grundlagen, um diese wichtigen Fragen zu beantworten. Dieser Wächtersatellit ist der erste Teil der Ozeanmission im Copernicus-Programm der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Der ESA-Teil wird mit einem Drittel von Deutschland finanziert und vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für
EU muss Klimapolitik mit Friedensagenda verbinden Ökologie Verbraucherberatung 17. Februar 201616. Februar 2016 Germanwatch kritisiert Schlussfolgerungen des Europäischen Rats zu EU-Klimadiplomatie als konzeptlos (WK-intern) - Der Europäische Außenministerrat hat auf das Pariser Klimaabkommen mit Schlussfolgerungen für die EU-Klimadiplomatie reagiert. Der Rat würdigt das Pariser Abkommen als entscheidenden Wendepunkt hin zu umfassendem globalem Klimaschutz und will die Klimaaußenpolitik aufwerten. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt diese Positionierung, kritisiert aber das Fehlen einer konsistenten Friedensstrategie. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Es ist gut, dass Klimaaußenpolitik höher gewichtet wird und die EU-Diplomaten weltweit die Umsetzung von Paris unterstützen wollen. Allerdings wird die Chance vertan, die Verbindung zwischen dem in Paris angekündigten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas mit einer
Gigaliner: Landesregierungen auf Abwegen Ökologie Verbraucherberatung 14. Februar 2016 Allianz pro Schiene sieht Klientelpolitik und Salami-Taktik (WK-intern) - Im Streit um die Zukunft der Gigaliner hat die Allianz pro Schiene das Nein der SPD im Bund zur Regelzulassung für überlange Lkw auf Deutschlands Straßen bekräftigt. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Martin Burkert (SPD) hatte Widerstand gegen den Kurs des Bundesverkehrsministeriums angekündigt und den Riesen-Lkw als falsche verkehrspolitische Weichenstellung bezeichnet. Die Regelzulassung sei mit der SPD im Bund nicht zu machen, hatte Burkert gesagt, nachdem sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für eine Einführung der überlangen Lastwagen zum Ende des Tests noch in diesem Jahr ausgesprochen hatte. „Ob Gigaliner kommen oder nicht, ist
Windenergie fordert ein Ende der Atomsubventionen Ökologie Verbraucherberatung 12. Februar 2016 EU Kommission entscheidet über Rechtmäßigkeit der ungarischen Subvention für das AKW Paks II (WK-intern) - Die C fordert mit der Stellungnahme zu den Ausbauplänen des ungarischen Atomkraftwerks PAKS II die EU Kommission auf ihre eigenen Ziele ernst zu nehmen. „Für erneuerbare Energien gibt es rechtsverbindliche Ausbauziele nicht aber für Atomkraft“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und setzt fort: „Atomenergie ist nicht mit der Energiewende kompatibel. Mit diesen Subventionen wird Atomenergie auf weitere Jahrzehnte in der Union einzementiert.“ Heute am 12. Februar 2016 endet die Möglichkeit bei der EU Kommission eine Stellungnahme zum geplanten Atomkraftwerksausbau PAKS II in Ungarn abzugeben. „Die IG
Klimapakt-Netzwerk Energieeffizienz in der Industrie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. Februar 2016 Zum mittlerweile fünften Mal trafen sich am 03. Februar die Mitglieder des vom Klimapakt initiierten Netzwerks „Energieeffizienz in der Industrie“. (WK-intern) - Das Netzwerk wird vom Klimaschutzmanagement der Stadt Flensburg organisiert und moderiert und dient dem Erfahrungsaustausch unter Praktikern rund um das Thema Energiesparen im Unternehmen. Till Fuder, der Organisator des Netzwerks: „Ziel des Austausches ist es, Klimaschutzmaßnahmen schneller und effektiver zur konkreten Umsetzung zu bekommen“. Die Teilnehmer befassen sich als Technische Leiter, Energiemanagementbeauftragte oder in anderer Funktion in ihrem alltäglichen Geschäft mit den verschiedensten Bereichen der betrieblichen Energieanwendung und können so viel Know-How und Erfahrungen in den Austausch mit einbringen. Die Treffen finden
Greenpeace begrüßt Österreichs Einspruch gegen AKW-Subventionen in Ungarn Ökologie 11. Februar 2016 Umweltschutzorganisation fordert, im Notfall vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen (WK-intern) - Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner hat sich heute in einer Stellungnahme an die EU-Kommission gegen die staatlichen Beihilfen zum Ausbau der ungarischen Atomkraftanlage Paks ausgesprochen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt diesen ersten Vorstoß, fordert jedoch die österreichische Regierung auf, wenn nötig, einen Schritt weiter zu gehen und wie im Fall des britischen AKW Hinkley Point C vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen, sollte Ungarn an den staatlichen Beihilfe-Plänen festhalten. „Bundesminister Reinhold Mitterlehner und die österreichische Regierung zeigen der Atomlobby wieder einmal die rote Karte“, sagt Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster: „Dafür verdienen sie Respekt.
Atommüll-Fonds: Neue atomare Milliardenrisiken drohen Ökologie Verbraucherberatung 11. Februar 201616. Februar 2016 Kommission muss unbegrenzte Nachschusspflicht der AKW-Betreiber festschreiben! (WK-intern) - Die Atom-Finanz-Kommission hat dem von den Energieunternehmen vorgeschlagenen Stiftungsmodell eine Absage erteilt. Stattdessen sollen die Atom-Rückstellungen in einen Fonds überführt werden ? allerdings nur teilweise. "Die bekannt gewordenen Pläne der Atom-Finanz-Kommission bedeuten neue atomare Milliardenrisiken für die SteuerzahlerInnen. Denn die Lagerung des Atommülls wird am Ende sicher deutlich teurer, als von den Konzernen kalkuliert", kritisiert Matthias Weyland von .ausgestrahlt. Nötig sei daher, eine unbegrenzte Nachschusspflicht der Konzerne für den Fonds festzuschreiben, andernfalls blieben alle Kostensteigerungen an der Allgemeinheit hängen. "Mit dem versprochenen "Verursacherprinzip" hat das nichts zu tun", so Weyland. Franziska Buch, Referentin für Energie
Mythos Photovoltaik: LG Electronics räumt mit häufigen Vorurteilen auf Ökologie Solarenergie 10. Februar 2016 Die Photovoltaik ist ein Haupttreiber der Energiewende und hilft schon heute tausenden Anwendern im privaten und gewerblichen Bereich, unkompliziert Energiekosten zu senken. (WK-intern) - Trotz ihrer unbestreitbaren Vorteile im Vergleich zu Kernenergie und der konventionellen Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen hat ein Großteil der Bevölkerung noch immer Vorurteile gegenüber Solar als umweltfreundliche Stromquelle, wie eine Endkundenbefragung von EuPD Research unter 500 Hausbesitzern zeigt. Elektronik- und Solarspezialist LG Electronics deckt die häufigsten Mythen um den grünen Sonnenstrom auf. Mythos 1: Photovoltaik ist mittlerweile allseits bekannt. Stimmt nicht. Ein Großteil der Befragten, die bislang keinen Kontakt zu dieser Thematik haben, gibt zwar an, Photovoltaik zu kennen. Sie
GLOBAL 2000 begrüßt EU-Einstufung von Bispehnol A als reproduktionstoxische Chemikalie Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2016 EU-weite BPA-Verbote nach französischem Vorbild gefordert (WK-intern) - Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 begrüßt die am Donnerstag gefällte und heute publik gewordene Entscheidung der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten, Bisphenol A (BPA) als reproduktionstoxisch Kategorie 1B einzustufen. „Dass BPA nun offiziell als fortpflanzungsschädigend klassifiziert wurde, ist ein klarer Auftrag an die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission, Maßnahmen zu ergreifen, die den Schutz der Menschen vor dieser besorgniserregenden Chemikalie gewährleisten”, betont Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000: „Reproduktionstoxische Chemikalien können sowohl die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen als auch den sich entwickelnden Fötus im Mutterleib unmittelbar schädigen.” Diese fruchtschädigenden Effekte von BPA werden auf die Störung hormoneller Steuerungsprozesse zurückgeführt.