Breites Bündnis will Landwirten unter Druck helfen Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Mai 2016 Ministerium, Verbände, Kirche und Sozialversicherung verbessern Unterstützungsangebote für Bauern (WK-intern) - Ein breites Bündnis von Landwirtschaftsministerium, Berufsverbänden, Landwirtschaftskammer, Nordkirche, Landfrauen und der Sozialversicherung will sich verstärkt für Landwirte in Notlagen einsetzen. Dazu werden Unterstützungsangebote in Schleswig-Holstein gestärkt und besser miteinander verbunden. Ein gemeinsamer Flyer fasst erstmals die Hilfsmöglichkeiten zusammen und soll breit informieren. Ziel ist es auch, damit für das Thema zu sensibilisieren. „Die wirtschaftliche Lage bei vielen Landwirten ist schlecht, die bürokratischen Anforderungen sind stark gestiegen, die gesellschaftliche Debatte über die Landwirtschaft wird von allen Seiten oft hart geführt. Viele Landwirte sorgen sich um die Zukunft ihrer Höfe und ihrer Familien. Das kann
Solar-Institut Jülich stellt Handbuch für kommunalen Klimaschutz vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Mai 201617. Mai 2016 Das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen hat gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein Handbuch für Kommunalen Klimaschutz entwickelt, das nun kostenlos als Onlineversion zur Verfügung steht. (WK-intern) - Es ist damit eine von mehreren Handreichungen für die Planung zukünftiger kommunaler CO2-freier Energie- und Mobilitätskonzepte. Den Weg in eine klimafreundliche Zukunft gestalten: Das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen hat gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Auftrag
Appell an EU: Last-Minute-Glyphosat-Bewertung von JMPR sollte nicht berücksichtigt werden Ökologie Verbraucherberatung 17. Mai 2016 Offener Brief von GLOBAL 2000 an EU-28 verweist auf Interessenskonflikte und unerledigte Hausaufgaben (WK-intern) - In einem offenen Brief verweist die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 auf gravierende Interessenskonflikte von leitenden Mitarbeitern der Arbeitsgruppe des Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR). Dieses Gremium der FAO/WHO hatte gestern, für Beobachter wenig überraschend, nur zwei Tage vor der Abstimmung über die Neuzulassung von Glyphosat dem Pestizid einen Persilschein ausgestellt. Der offene Brief: Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte EntscheidungsträgerInnen! Punktgenau zwei Tage vor der europäischen Entscheidung über eine Wiederzulassung von Glyphosat meldete sich gestern das „Joint Meeting on Pesticide Residues“ (JMPR) der FAO/WHO zu Wort und wiederholte im Wesentlichen
Forschung untersucht Tag-Nacht-Rhythmus von Bäumen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Mai 2016 Wie schlafen Bäume? Ein Forschungsteam aus Österreich, Finnland und Ungarn untersuchte mit Laserscannern den Tag-Nacht-Rhythmus von Bäumen. Wie sich zeigt, gehen auch Bäume nachts schlafen. Die meisten lebenden Organismen passen ihr Verhalten an den Tag-Nacht-Rhythmus an. Pflanzen sind da keine Ausnahme. Blumen öffnen morgens ihre Blüten, manche Bäume haben Blätter, die sich nachts zuklappen. Wissenschaftlich untersucht wird das schon lange: Carl von Linné beobachtete, dass sich Blumen auch in einem dunklen Keller weiterhin öffnen und schließen, Charles Darwin stellte fest, dass Pflanzen über Nacht ihre Blätter und Stängel hängen lassen und nannte diese Bewegung „Schlaf“. Doch bis heute wurden solche Untersuchungen nur mit
Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Mai 201616. Mai 2016 UmweltministerInnen-Treffen in Melk zur Umsetzung des Klimaabkommens (WK-intern) - Klimawandel lässt sich nur durch Wende in der Energiepolitik bewältigen PM: Pressebild „Die Energiewende ist ein Gebot der Stunde. Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen“, betonte Umweltminister Andrä Rupprechter beim Treffen der deutschsprachigen UmweltministerInnen. Mit einem Energiewendevertrag sollte die Forcierung von erneuerbaren Energien auch im EU-Recht verankert werden, so der Minister. Zentrales Thema der Tagung, die heuer auf Einladung von Rupprechter in Wien und Niederösterreich stattfand, war die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris. Deutschlands Umweltministerin Barbara Hendricks, Sharon Dijksma aus den Niederlanden (derzeit Vorsitzende des EU-Umweltministerrates), Carole Dieschbourg (Luxemburg), Doris Leuthard (Schweiz), Marlies
Österreich wählt gegen TTIP und CETA Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 15. Mai 201616. Mai 2016 (WK-intern) - Unsere schlimmsten ökologischen und demokratiepolitischen Befürchtungen sind bestätigt worden: gesenkter Verbraucherschutz, geschwächte Umweltschutzstandards und Sonderklagerechte für Konzerne wie Monsanto drohen. Mehr als 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher lehnen den Handelspakt zwischen der EU und den USA entschieden ab und täglich werden es mehr. Greenpeace hat die Bedenken dieser überwältigenden Mehrheit zu einem Top-Thema im Bundespräsidenten-Wahlkampf gemacht. Gemeinsam mit dem führenden Verfassungsjuristen Univ.-Prof. Heinz Mayer haben wir bewiesen: Der zukünftige Bundespräsident kann ein Veto gegen Staatsverträge wie TTIP und das EU-Kanada-Freihandelsabkommen CETA einlegen. Foto: Greenpeace Die bevorstehende Bundespräsidenten-Wahl wird richtungsweisend für Österreich sein. Erstmals seit 1955 hat es keiner der Kandidaten aus
Experten/innen von Germanwatch beobachten neue Ära der Klimaverhandlungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Mai 201616. Mai 2016 In Bonn beginnt neue Ära der Klimaverhandlunge (WK-intern) - Erstes offizielles Treffen nach Pariser Klimagipfel / Deutschlands Klimaschutzplan 2050 wird Lackmustest für die Umsetzung des Abkommens Bonn Die Klimaverhandlungen starten am Pfingstmontag in eine neue Ära. In Bonn kommen Verhandler aus aller Welt zum ersten offiziellen Treffen nach dem Pariser Klimagipfel zusammen. Bis zum 26. Mai werden hier die Umsetzung und Details des Pariser Abkommens im Mittelpunkt stehen. "Wir sehen international viel Rückenwind für die Umsetzung der Beschlüsse von Paris", sagt Sönke Kreft, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. "Die Welt nimmt das Pariser Abkommen ernst. Viele Regierungen setzen
Bürgerbewegung: Glyphosat stoppen Ökologie Verbraucherberatung 14. Mai 2016 An den EU-Kommissar für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit Vytenis Andriukaitis, die EU-Kommission insgesamt und die zuständigen Minister der EU-Mitgliedsstaaten. (WK-intern) - Glyphosat ist giftig. Es erzeugt Krebs. Es ist überall: Im Boden, im Essen, in Urinproben von Menschen aus ganz Europa. Das Ackergift Glyphosat von Monsanto. Die deutsche Stimme in der EU ist entscheidend. Die Umweltministerin Hendricks hat sich von unserem Argumenten überzeugen lassen. Sie stimmt dagegen und streitet nun mit dem Agrarminister Schmidt rum. Wir müssen jetzt zwei Signale setzen: An die Umweltministerin in Deutschland standhaft zu bleiben und an die anderen Mitgliedsländer in der EU, sich bei ihrer Zurückhaltung nicht beirren
Hendricks reist zum Umweltministertreffen der G7 in Japan Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. Mai 2016 Informationsbesuch des Reaktorgeländes in Fukushima geplant (WK-intern) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bricht am Freitag (13. Mai) zu einer Reise nach Japan auf. Auf dem Programm der einwöchigen Reise steht die Teilnahme am Umweltministertreffen der G 7 am 15. und 16. Mai in der westjapanischen Stadt Toyama. Darüber hinaus wird Hendricks politische Gespräche in Tokyo führen. Zudem will sich die Ministerin am 19. Mai über die Arbeiten auf dem Gelände der havarierten Atomreaktoren in Fukushima informieren. Unter der japanischen G7-Präsidentschaft findet erstmals seit 2009 wieder ein Umweltministertreffen statt. Wichtige Themen des Treffens sind Klimapolitik sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Außerdem geht es um Biodiversität, Chemikalienmanagement, Meeresschutz
Auffälligkeit bei Fassbeprobung im AKW-Kraftwerk Krümmel Aktuelles Mitteilungen Ökologie 14. Mai 201613. Mai 2016 In Vorbereitung einer Konditionierungskampagne im Kernkraftwerk Krümmel wurden 478 Fässer mit Filterkonzentraten und 480 Fässer mit Verdampferkonzentraten beprobt. (WK-intern) - Die Beprobung fand in einer lüftungstechnischen Einhausung mittels fernhantierter Geräte statt, das Beprobungsverfahren wurde durch Gutachter der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde begleitet. 957 Fässer blieben bei der Beprobung unauffällig, bei einem Fass mit Filterkonzentrat quollen nach dem Öffnen ca. 20 Kilogramm des Fassinhaltes heraus und sammelten sich auf dem Boden innerhalb der Umhausung. Das Fass war nicht beschädigt und ohne Korrosionsspuren, eine leichte Deckelwölbung des Fasses war feststellbar. Das herausgequollene Filterkonzentrat wurde in einem weiteren Fass gesammelt. Sowohl während des Öffnens des Fasses
Klimapakt-Exkursion bei den Mürwiker Werkstätten Ökologie 13. Mai 2016 Am 11.05.2016 fand eine weitere Klimapakt-Exkursion statt. (WK-intern) - Hier gab es einen detaillierten Einblick in die zahlreichen Arbeitsbereiche der Mürwiker Werkstätten, die von Menschen mit und ohne Behinderung bedient werden. Zu Beginn erklärte Uwe Maßheimer (Sicherheitsbeauftragter) den Teilnehmern die internen Strukturen, Aufgabenbereiche, Partner und Ziele des Unternehmens. Die 850 Mitarbeiter und 350 Angestellte sind in vielfältigen Dienstleistungs- und Produktionsbereichen tätig. Hierzu zählen unter anderem die Branchen: Holz, Metall, Elektronik, Industrie-Stickerei, Lebensmittel, Landwirtschaft, Garten- und Landschaftspflege und Fahrzeugpflege. Dabei besteht eine enge Kooperation mit zahlreichen Großunternehmen wie z.B. Danfoss, Krones, dantoy oder Danisco. Qualität wird bei den Mürwikern groß geschrieben, denn alle Unternehmen
VDMA: Nationale Klimaschutzziele werden nur mit Energieeffizienz erreicht Erneuerbare & Ökologie Ökologie 13. Mai 201612. Mai 2016 Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau unterstützt die deutschlandweite Energieeffizienzkampagne der Bundesregierung. (WK-intern) - Modernste Effizienz-Technologien sind unerlässlich um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Der VDMA hält die Energieeffizienzkampagne, die heute von Bundeswirtschaftsminister Gabriel vorgestellt wurde, für den richtigen Weg. „Die Richtung stimmt“, erklärt Thilo Brodtmann, VDMA-Hauptgeschäftsführer, auf dem heutigen VDMA-Energietag. „Wir müssen deutlicher machen, dass die umweltfreundlichste Energie diejenige ist, die gar nicht erst erzeugt werden muss. Hierzu kann die Energieeffizienzkampagne einen wertvollen Beitrag leisten.“ Die Umsetzung der Energiewende hat sich in der Vergangenheit sehr stark auf die Stromerzeugung konzentriert. Aber erst das Zusammenspiel von Energieeffizienz und Einsatz von erneuerbaren Energien bewirkt, dass