Rekordzuwächse im Ökolandbau: 2016 ein Plus von 10.000 Hektar Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. September 2016 Landwirtschaftsministerium legt Aktionsplan für weiteren Ausbau vor – Minister Meyer (WK-intern) - Ziel der Bio-Offensive ist die Verdoppelung der Zahl der Ökobetriebe bis 2025 HANNOVER. Die Landwirte in Niedersachsen setzen verstärkt auf den Ökolandbau. Derzeit stellen so viele Betriebe ihre Produktion um wie noch nie. Bisher haben in 2016 bereits 140 Höfe einen Umstellungsantrag gestellt - mit einer Fläche von fast 10.000 Hektar. Mit derzeit rund 82.500 Hektar erreicht die Ökofläche im Land einen vorläufigen Höchststand. „Das ist ein erfreulicher Trend, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Die Nachfrage nach Ökoprodukten wächst enorm, Niedersachsen kann also noch viel mehr regionale Bio-Ware absetzen",
G20: USA und China unterzeichnen Klimaabkommen Mitteilungen Ökologie 3. September 20163. September 2016 Riesenschritt zum Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens (WK-intern) - Germanwatch: Ratifizierung des Abkommens durch die USA und China ist Zeichen der Ernsthaftigkeit und Absicherung gegen politische Unwägbarkeiten Als "Riesenschritt zu einem schnellen Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens" begrüßt Germanwatch den heute verkündeten rechtlich verbindlichen Beitritt der USA und Chinas. „Das ist ein klares Bekenntnis der beiden größten CO2-Emittenten der Welt, dass sie jetzt ernst machen mit dem Klimaschutz“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation. "Diese Doppelratifizierung sendet das Signal an Investoren und Entscheidungsträger weltweit, dass die Zeichen auf Dekarbonisierung stehen. Zudem wächst der Druck auf die EU-Staaten, ebenfalls schnell zu ratifizieren, wenn
Das Netzwerk NFZ.forestnet schließt einen neuen Vertrag Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. September 2016 Forstliche Zusammenarbeit wird verlängert (WK-intern) - Das Netzwerk NFZ.forestnet schließt einen neuen Vertrag über mindestens fünf weitere Jahre Kooperation im Dreiländereck ab Seit zehn Jahren besteht das Netzwerk NFZ.forestnet, in dem sich sieben führende Universitäten und Forschungsanstalten in Nancy/Frankreich, Zürich/Schweiz und Freiburg mit forstwissenschaftlichen Fragen und waldrelevanter Lehre befassen. Die beteiligten Institutionen haben nun ihre fächerübergreifende Zusammenarbeit auf der Basis eines neuen Vertrags um mindestens fünf Jahre verlängert. „In Zeiten von Klimawandel, europäischen Naturschutzprogrammen und Diskussionen um die Verwendung von Holz für die Bioökonomie ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Forstwissenschaften eine Notwendigkeit, um gemeinsame Probleme anzugehen und Lösungswege zu entwickeln“, sagt Prof.
G20-Staaten sollen Bepreisung von CO2 beschließen Ökologie 2. September 2016 G20-Staaten als Treiber für globale Umsetzung des Pariser Klimaabkommens (WK-intern) - Erfolgreicher Klimaschutz braucht wirksame CO2-Bepreisung Gemeinsamer Vorstoß von Industrieverband, Umweltorganisation und Forschungsinstitut Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Germanwatch und das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) fordern die G20-Länder auf, globalen Klimaschutz, orientiert an den Klimazielen des Pariser Abkommens, mit einer Initiative für ein starkes Preissignal für CO2 voranzutreiben. Vor Bekanntwerden der Agenda für die im Dezember beginnende deutsche G20-Präsidentschaft will die ungewöhnliche Allianz aus Wirtschaftsverband, Umweltorganisation und Forschungsinstitut so ambitionierten Klimaschutz, Planungssicherheit, fairen Wettbewerb und notwendige Investitionen befördern. Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, erklärt mit Blick auf die
Thünen-Atlas mit neuen Karten zum Wald Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. September 2016 Karten zu Wäldern und Waldnutzung ergänzen die digitalen Kartensätze des Thünen-Instituts zur landwirtschaftlichen Nutzung (WK-intern) - Seit gut einem Jahr macht das Thünen-Institut Daten zur Landnutzung und Tierhaltung in Deutschland bis auf Gemeindeebene in digitalen Kartensätzen öffentlich zugänglich. Auf der Seite thuenen-atlas.de können Internetnutzer sich nach unterschiedlichen Anbaukulturen oder Tierarten aufgeschlüsselt den räumlich hochaufgelösten Datensatz anzeigen lassen, der auf einer am Thünen-Institut entwickelten Schätzmethode beruht. Nun ist der Thünen-Atlas zur landwirtschaftlichen Nutzung um Karten zu Wäldern und Waldnutzung erweitert worden. Die Karten zum Holzvorrat und zur Kohlenstoffspeicherung in deutschen Wäldern basieren auf Daten langjähriger Monitoring-Projekte, die das Thünen-Institut für Waldökosysteme in Zusammenarbeit mit den
GLOBAL 2000: Wer TTIP ablehnt, muss auch CETA ablehnen Ökologie Verbraucherberatung 1. September 2016 Die Bundesregierung muss Nein zu TTIP UND CETA sagen (WK-intern) - Der heute von Wirtschaftsminister Mitterlehners getätigte Vorstoß zum Abbruch der TTIP-Verhandlungen ist begrüßenswert, aber unvollständig ohne gleichzeitiges Nein zu CETA. CETA birgt die selben Gefahren wie TTIP - TTIP abzulehnen und CETA durchzuwinken, hiesse also nichts anderes als eine Hintertür für eine Neuauflage und letztlich ein Ermöglichen von TTIP weit öffnet. „Wir begrüssen Vizekanzler Mitterlehners Forderung nach einem Verhandlungsstopp zu TTIP, diese darf aber kein Lippenbekenntnis sein, hinter dem sich eine Zustimmung von CETA verbirgt. Ohne wenn und aber an CETA festzuhalten, ist nun umso unverständlicher, denn CETA ist TTIP durch die
Wahlprüfsteine zum Atomreaktor BER II und der Landessammelstelle für radioaktive Abfälle Ökologie Verbraucherberatung 1. September 2016 Mit diesem Thema laden das Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam und IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) zu einer Diskussionsveranstaltung mit WahlkandidatInnen und Wählern ein. (WK-intern) - Technische Mängel am Reaktor, unzureichende Katastrophenschutzpläne und eine seit Jahrzehnten verharmlosende Propaganda des Helmholtzzentrums Berlin sind vor dem Hintergrund zunehmender Sicherheitsrisiken Grund genug, in Wahlkampfzeiten den WahlkandidatInnen eine Möglichkeit zur Darstellung Ihrer Positionen anzubieten. Ihre Teilnahme an der Veranstaltung haben bereits zugesagt Dr. Ina Czyborra (SPD) Nina Stahr (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN) Franziska Brychcy (DIE LINKE) Dr. Franz Joseph Schmitt (Piratenpartei) Thomas Seerig (FDP) Von Seiten der CDU war keine Stellungnahme zu erhalten. Die Positionen der Bürgerinitiative
EU Kommission hebelt Standards für Gesundheit und Natur aus Ökologie Verbraucherberatung 30. August 2016 Netzfrauen: Man muss nicht auf CETA warten – die EU Kommission sorgt jetzt schon dafür, dass europäische Standards für Gesundheit und Natur möglichst schnell unter die Räder kommen. (WK-news) - Monsanto, DuPont, Dow entwickeln Pflanzen mit neuer Technologie. Die EU-Handelsbeauftragte Cecilia Malmström hofft, dass das Abkommen beim EU-Kanada Gipfel in Brüssel Ende Oktober 2016 unterzeichnet werden kann. Lesen Sie mehr bei den Netzfrauen.
Westafrika: Rapide wachsende Bevölkerung, massive Urbanisierung, komplexe meteorologische Einflüsse, … Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 30. August 2016 Wolkenjagd in Westafrika (WK-intern) - Westafrika ist im Wandel. Rapide wachsende Bevölkerung, massive Urbanisierung, komplexe meteorologische Einflüsse, unkontrollierter Waldabbau und Luftverschmutzung verändern die Zusammensetzung der Atmosphäre und damit das Wetter und Klima. Was für Folgen die Luftverschmutzung aber für Land und Leute hat, und wie die verschiedenen Emissionsquellen die Region langfristig beeinflussen, ist bislang unzureichend erforscht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchten deshalb mit dem Forschungsflugzeug Falcon die tropische Luft der westafrikanischen Küste auf ihre Zusammensetzung und wie sich diese auf die klimarelevanten Wolkeneigenschaften auswirken. Die Messflüge waren Teil des fünf Jahre dauernden EU-Projekts DACCIWA (Dynamics-aerosol-chemistry-cloud interactions in West
Windturbinen auf Palmen: Windturbinen auf Palmen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Neue Ideen ! Ökologie 30. August 2016 Go Green in the City 2016 - Grüne Ideen aus aller Welt (WK-intern) - Schneider Electric verkündet die zwölf Teams für das Wettbewerbsfinale im September in Paris Energiemanagement für ein grüneres Leben in Städten – das ist eines der Hauptanliegen von Schneider Electric. Mitte Juli hat der globale Energiespezialist zwölf Teams des „Go Green in the City“-Wettbewerbs für das Finale vom 19. bis 22. September 2016 in Paris nominiert. Nun haben die Teilnehmer Zeit, sich auf die Frage-Antwort-Runde und Präsentation ihres Projekts vor der mehrköpfigen Jury aus Elektronikexperten vorzubereiten. Mit dabei: Ein Team aus Deutschland, das um den ersten Platz kämpft. Der Hauptgewinn
Amazonaswald: Biodiversität kann Klimarisiken mindern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. August 201629. August 2016 Wald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. (WK-intern) - Erstmals konnten Forscher dies jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen, zeigen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet werden. „Die Vielfalt der Eigenschaften all der verschiedenen Pflanzen in den Wäldern des Amazonas könnte diesem helfen, sich auf ein gewisses Maß von Klimaveränderung einzustellen – manche der heute vorherrschenden Bäume würden absterben und andere Arten würden ihren Platz einnehmen, die mit den zukünftigen klimatischen Bedingungen besser zurecht kommen“, sagt Boris Sakschewski vom
Antworten auf Klimafolgen – Internationale Nachwuchstalente starten in die Potsdamer Sommerschule Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 29. August 201629. August 2016 Vom Meeresspiegelanstieg bis hin zu Extremereignissen, Überflutungen oder Dürren (WK-intern) - auch mit ambitioniertem Klimaschutz werden noch innerhalb dieses Jahrhunderts Auswirkungen der globalen Erwärmung spürbar. Wie sich unbeherrschbare Klimafolgen vermeiden und unvermeidbare Folgen bewältigen lassen, darüber diskutieren vom 5. bis 14.September mehr als 40 internationale Nachwuchstalente aus 30 Ländern in der Potsdam Summer School. Unter dem Titel „Dealing with Climate Change Impacts“ arbeiten die Teilnehmer aus aller Welt zwei Wochen lang fächerübergreifend mit Klima- und Geoforschern, Ozeanografen, Sozialwissenschaftlern und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Wie begegnen wir den langfristigen Folgen des Klimawandels? Auf dem Programm stehen Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zum