Freihandelsabkommen: TTIP könnte deutsche Energiewende abwürgen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Juli 201615. Juli 2016 Inmitten der TTIP Verhandlungen will die EU anscheinend einen Vorschlag ( http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-plaene-der-eu-gefaehrden-deutsche-energiewende-a-1102099.html ) einbringen, der den Ausbau der Erneuerbaren Energien stark gefährden könnte: (WK-intern) - Die Verhandlungsparteien sollen garantieren, dass alle Energiearten gleichwertig behandelt werden sollen. Damit würden Einspeisevorrang und Einspeisevergütung in Deutschland wegfallen. So berichtet Greenpeace. In dem Papier findet sich allerdings auch ein Paragraph, der Ausnahmen von dieser Vereinbarung erlauben soll. Dennoch würde die Rechtssicherheit für die Erneuerbaren Energien in Deutschland sehr stark leiden. Eine Sprecherin des BMWi widersprach (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.regierung-widerspricht-greenpeace-oekostrom-foerderung-nicht-durch-ttip-gefaehrdet.57f0cb31-0d97-433c-961d-24bcbe758b0c.html) den Berichten von Greenpeace. Der Energiemix werde auch weiterhin unter der Verantwortung der einzelnen Länder stehen und die Energiewende in Deutschland sei nicht gefährdet. Es
Atommüllendlager Bure in Lothringen stoppen! Forschungsprojet ohne Erfüllung atomrechtlicher Voraussetzungen Ökologie 15. Juli 2016 ROBIN WOOD solidarisiert sich mit den französischen Anti-Atom-Initiativen und WaldbesetzerInnen, die sich gegen die Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll im französischen Bure in Lothringen wehren. (WK-intern) - In dem Ort, etwa 120 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, sollen nach Plänen der französischen Regierung unterirdische Stollen zu einem „Entsorgungszentrum“ für hochradioaktiven Müll umgebaut werden. Dagegen gibt es wachsenden Widerstand. Lesen Sie auch die aktuelle Meldung auf N24 Ein Waldspaziergang am 19. Juni dieses Jahres mündete in eine Dauerbesetzung des Waldes, der für das Atommülllager gerodet werden soll. Die DemonstrantInnen errichteten eine Hütte und schlugen ihre Zelte im Wald auf. Für den kommenden Sonntag (26. Juni)
Subventionsklage: Brexit als „goldene Brücke“ für den AKW-Ausstieg aus Hinkley Point C-Projekt Ökologie 15. Juli 2016 Jahrestag der Klage von Greenpeace Energy gegen britische Atomsubventionen (WK-intern) - Genau ein Jahr nach Beginn der Subventionsklage von Greenpeace Energy gegen das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C erscheint dessen Realisierung nach Ansicht der Energiegenossenschaft teurer und komplizierter denn je. „Anders als im Juli 2015 zweifeln Investoren, warnen Finanzexperten und laufen Gewerkschafter heute Sturm gegen dieses irrationale und immer teurer werdende AKW-Projekt“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Die Folgen des Brexit-Referendums könnten das Projekt laut Tangermann nun endgültig kippen: „Der Ausstieg mit all seinen unabsehbaren wirtschaftlichen und juristischen Risiken baut den verantwortlichen Managern und den verbliebenen politischen Befürwortern eine goldene
Fünfzehn Jahre Katastrophenhilfe aus dem All – weltweite Muster und Trends Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2016 Das Betrachten und Verwenden von Satellitenbildern gehört heute zum Alltag. (WK-intern) - Noch vor fünfzehn Jahren arbeiteten nur wenige Fachleute mit den kostbaren Weltraumdaten. Eine besondere Spezialisierung hat sich dabei seither sehr rasant entwickelt - die Nutzung von Satellitendaten für das Katastrophenmanagement. Ein internationales Expertenteam unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun die historische Entwicklung der satellitengestützten Notfallkartierung analysiert. In der aktuellen Sonderausgabe des Fachjournals "Science" präsentieren die Forscher globale Muster sowie bisherige und kommende Trends. Für ihre Analyse haben Wissenschaftler haben mehr als tausend Einsätze zwischen 2000 und 2014 zu Katastrophen weltweit geprüft - dadurch ist eine interessante
Die Basis des Katastrophenschutzplans um den Atomreaktor BER II in Berlin ist falsch! Ökologie 15. Juli 2016 Forschungsreaktor Wannsee (WK-intern) - Das Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam hatte seit 2012 öffentlich kritisiert, dass der Katastrophenschutzplan für den BER II aus verschiedenen Gründen nicht den worst case Fall abdeckt und damit größere Schutzzonen zu definieren sind. Die zuständige Atomaufsicht und das BMUB bestreiten diese Kritik: „Selbst unter der völlig unrealistischen aber konservativen Annahme, dass es keinerlei Rückhaltung gibt, zeigen die Ergebnisse, dass die gewählten Radien für die Katastrophenschutzplanung ausreichend sind. Für diese einfache Abschätzung bedarf es keiner weiteren Studie“.1 Auf dem am 11. Juli 2016 veranstalteten Fachgespräch der Bundestagsfraktion der Grünen: "Forschungsreaktoren in Deutschland - Probleme und Herausforderungen" bestätigte der Sachverständige Christian Küppers (Stv. Bereichsleiter Nukleartechnik
Hochschule klimaneutral: Nachhaltigkeitsbericht der Hochschule in Eberswalde Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Juli 2016 Neuer Nachhaltigkeitsbericht der Hochschule in Eberswalde „Footprints 2014/ 2015“ (WK-intern) - Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde veröffentlicht den Nachhaltigkeitsbericht der Jahre 2014 und 2015. Damit zeigt sie auf, welche Fußspuren sie hinterlassen hat, wo der Weg hin führt und welche (ökologischen) Footprints immer kleiner werden Fußspuren kennt jeder - im Sandstrand, auf Wanderwegen, auf feuchten Wiesen. Aber nicht alle Fußspuren kann man sehen. Der ökologische Footprint zum Beispiel ist erstmal unsichtbar, aber bedeutsam als Kennzeichen nachhaltiger Entwicklung. Unsere Hochschule möchte jedoch deutlich sichtbare Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Deshalb heißt der Bericht zur nachhaltigen Entwicklung unserer Hochschule 2014 /2015 auch „Footprints“. Mit dem
Studie: EU-Kohlekraftwerke schädigen den ganzen Kontinent grenzüberschreitend Ökologie 13. Juli 2016 Unter derselben Staubglocke (WK-intern) - Wie EU-Kohlestaaten den ganzen Kontinent schädigen - Analyse der grenzüberschreitenden Luftverschmutzung und Klimaauswirkungen Kohlekraftwerke kennen keine Grenzen – ihre Emissionen in Form von Feinstaubpartikeln und klimaschädlichen Treibhausgasen verschmutzen länderübergreifend. Ein EU-weiter Kohleausstieg würde daher allen Bürgern des Kontinents zu Gute kommen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die die Health and Environment Alliance (HEAL), WWF, Climate Action Network (CAN) und Sandbag heute veröffentlicht haben. Der Report mit dem Titel „Europe’s Dark Cloud“ zeigt erstmals die grenzüberschreitenden Gesundheitsfolgen durch Luftverschmutzung von europäischen Kohlekraftwerken. Dabei sind Auswertungen von 257 der 280 Kraftwerke verfügbar. Diese zeigen, dass die Emissionen aller Kraftwerke
Ausstellung und Tagung zur Zukunft nach der Braunkohle Ökologie Veranstaltungen 13. Juli 2016 Arbeiten junger Planer und Architekten zur Region um Peitz (WK-intern) - „Zukunftsperspektiven für den Standort des jetzigen Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde“ lautet das Thema einer gemeinsamen Tagung des Liechtenstein Instituts für strategische Entwicklung, des Evangelischen Kirchenkreises Cottbus und der Umweltgruppe Cottbus am 8. September in Peitz. Cottbus/Peitz - Vor Ort diskutieren Vertreter von Unternehmen und Kommunen über Zukunftsperspektiven. Außerdem zeigt eine Ausstellung, wie sich internationale Raumplaner der Universität Liechtenstein unter Leitung von Professor Peter Droege die Zukunft der Region vorstellen. Dazu berichtet Prof. Peter Droege: „Studenten und Dozenten aus 15 Ländern haben im März die Lausitz besucht und über mehrere Monate an Ideen für eine
BWE: PROGRESS-Endbericht über Kollision von Vögeln mit Windenergieanlagen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 13. Juli 2016 PROGRESS-Endbericht wird Debatte um Artenschutz versachlichen (WK-intern) - Zwischen 2011 und 2015 haben Wissenschaftler von vier am F&E-Vorhaben PROGRESS beteiligten Institutionen in einer absolut soliden Grundlagenarbeit erstmals fundierte Daten für Frage der Kollision von Vögeln mit Windenergieanlagen zusammengetragen. Der Schlussbericht liegt nun vor und kann trotz weiter bestehendem Forschungsbedarf deutlich dazu beitragen, die Debatten um Artenschutz zu versachlichen. „Anders als beim Braunkohleabbau wird durch Windenergie die Landschaft nicht großflächig über Jahrzehnte vernichtet. Die Branche will eine nachhaltige und umweltschonende Energiewirtschaft und unternimmt deshalb alles, um Kollisionsrisiken bestimmter Tierarten zu minimieren. Dazu gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, die im Einzelfall entsprechend den topografischen
Förderprojekt „Masterplan 100% Klimaschutz“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Juli 2016 Die Stadt Kaiserslautern ist bundesweit eine von insgesamt 22 Kommunen und Gemeinden, die am Förderprojekt „Masterplan 100% Klimaschutz“ der Bundesklimaschutzinitiative der Bundesregierung teilnehmen. (WK-intern) - Bis zum Jahr 2050 soll durch die Vernetzung von Technologie, Raum und Akteuren in allen Handlungsfeldern des Klimaschutzes eine energieneutrale Energieversorgung in Kaiserslautern erreicht werden. „Kaiserslautern ist auf einem guten Weg, die Energiewende zu meistern“, so der Beigeordnete und Umweltdezernent der Stadt Kaiserslautern, Peter Kiefer. Der Masterplan 100% Klimaschutz für die Stadt Kaiserslautern wird durch die Fachgebiete Immobilienökonomie (Prof. Kurzrock), Massivbau und Baukonstruktion (Prof. Pahn) und Stadtsoziologie (Prof. Spellerberg) der Technischen Universität Kaiserslautern gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für
Das Abholzen tropischer Wälder verursacht jährlich die Emissionen von rund 600 Millionen Autos Ökologie 12. Juli 2016 Urban Dwellers Drive Massive Deforestation Locally and Abroad (WK-intern) - Cities' sustainability efforts may be undermined by urban destruction of forested carbon sinks. Washington, D.C.-----Urban centers lie at the root of an important-----and often neglected-----source of emissions: deforestation. According to Senior Researcher Tom Prugh in Can a City Be Sustainable?, the latest edition of the annual State of the World series from the Worldwatch Institute, deforestation caused by growing urban consumption is contributing to massive emissions globally, despite increasing sustainability efforts locally (www.worldwatch.org). Tropical deforestation accounts for an estimated 3 billion tons of carbon dioxide per year-----equivalent to the emissions of some 600
EEG-Novelle widerspricht Paris-Abkommen zum Schutz des Weltklimas Ökologie 12. Juli 2016 Berlin: An der im Bundestag verabschiedeten EEG-Novelle bemängelt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weiterhin die Deckelung alternativer Energiequellen und die vereinbarten Ausschreibungsverfahren. (WK-intern) - Trotz der zuletzt vorgenommenen Änderungen habe das Parlament die Chance verpasst, die Energiewende zu beschleunigen und den Klimaschutz entscheidend voranzubringen. "Die EEG-Novelle widerspricht dem Paris-Abkommen zum Schutz des Weltklimas. Das neue Gesetz deckelt nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien unnötigerweise auf maximal 45 Prozent im Strommix, es garantiert auch der klimaschädlichen Kohle für die nächsten zehn Jahre einen Anteil von mehr als der Hälfe der Stromversorgung. Das neue EEG bremst den Klimaschutz aus, wo dessen Beschleunigung