Lausitzer diskutieren die Zukunft nach dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde Ökologie 10. September 2016 In Peitz (Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg) diskutierten gestern etwa 100 Vertreter von Unternehmen, Initiativen und Kommunen Ideen für eine Zukunft nach dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde. (WK-intern) - Ulrike Menzel, Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Cottbus zieht eine positive Bilanz: „Die Tagung hat engagierte Menschen in einer konstruktiven und offenen Atmosphäre zusammengebracht und gezeigt, wie viel Potenzial die Lausitz hat. Wir werden die Diskussion unbedingt in den nächsten Monaten weiterführen.“ Wissenschaftler und Praktiker beleuchteten in ihren Beiträgen verschiedene Aspekte des Strukturwandels im Braunkohlerevier. Professor Peter Droege stellte die Entwürfe internationaler Raumplaner der Universität Liechtenstein zur Zukunft der Region vor. Die Ausstellung mit diesen Entwürfen wird in den nächsten
TTIP! Bundesweite Großdemonstrationen in sieben Städten! Ökologie Verbraucherberatung 10. September 2016 Liebe Leserin, lieber Leser, der Herbst steht vor der Tür – doch das eine oder andere braune Blatt trübt seine Farbenvielfalt. (WK-intern) - Und faul ist auch etwas im Staate, wenn mit dem Freihandelsabkommen CETA Großkonzerne Sonderklagerechte erhalten und Standards zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt mit den Füßen getreten werden. Die vorläufige Anwendung, die die EU-Kommission plant, kann dauerhaft unsere Demokratie beschädigen. Ein Europa der BürgerInnen darf nicht zulassen, dass profitgierige Chemieriesen ihr Geld gegen Gesetz, Gesundheit und Umwelt in Stellung bringen, wenn sie meinen, der Handel könne durch unsere Vorsorgeprinzipien gehemmt werden! Deshalb gehen wir am 17. September in sieben Städten
Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung auf der Jahreskonferenz der Stiftung 2° vorgestellt Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. September 2016 Schwarzelühr-Sutter: „Ressourceneffizienz ist der Schlüssel für nachhaltigen Klimaschutz. (WK-intern) - Nur mit einer globalen Ressourcenwende werden wir das 2-Grad-Ziel im Klimaschutz erreichen können. Unser Ziel muss es sein, die Anstrengungen zur Energie- und Materialeinsparung besser zu verzahnen.“ Gemeinsame Betrachtung von Material- und Energieeffizienz im Fokus Anlässlich der stellt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung (ProgRess) vor und erläuterte die gemeinsamen Chancen für die Wirtschaft, den Klimaschutz und den Ressourcenschutz: Nach Berechnungen der OECD und des Weltressourcenrats könnte sich bis 2050 der globale Rohstoffverbrauch mindestens verdoppeln. Die Folgen für die Umwelt durch CO2-Emissionen und Biodiversitätsverlust wären gravierend. Daher hat die Bundesregierung 2012
Start der Klimapakt-Radelkampagne Ökologie 9. September 2016 Vom 19. September bis 16. Oktober 2016 startet der Klimapakt Flensburg e. V. zum fünften Mal seine auf Bundesebene ausgelobte Erfolgskampagne „Wir radeln – immer noch – zur Arbeit/Schule!“. (WK-intern) - Damit sollen wieder möglichst viele Flensburger dazu bewegt werden, auf das Auto zu verzichten und ihren Arbeitsweg klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Hiervon profitiert jedes Unternehmen, das somit nachweislich nicht nur die Krankheitsquote der Mitarbeiter senkt, sondern auch etwas für ein positives Unternehmensimage macht. 2016 sollen insbesondere auch Schüler und Lehrer motiviert werden, ihren Weg zur Schule mit dem Rad zu absolvieren. „Radfahren beginnt im Kopf“, sagt Klimapakt-Vorsitzender Henning Brüggemann und möchte damit
Kernkraftwerk Brunsbüttel: Leckage im Kühlsystem für die Notstromdiesel Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. September 2016 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel ist am 2. September bei einem Anlagenrundgang im Maschinenhaus eine Leckage von Elbwasser festgestellt worden. (WK-intern) - Die Leckagestelle befindet sich an einem Entlüftungsstutzen, der an einer Vorlaufleitung des Kühlsystems für die Notstromdiesel angebracht ist. BRUNSBÜTTEL/KIEL. Der betroffene, derzeit in Betrieb befindliche, Strang des Kühlsystems und die erforderliche Kühlwassermenge waren durch die Leckage nicht beeinträchtigt und standen zur Verfügung. Das schadhafte Rohr wurde mit einer Schelle abgedichtet. Die Instandsetzung wird vorbereitet, die Ursachenklärung erfolgt im Zuge der Instandsetzung. Die Betreibergesellschaft hat die Störung der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 08.09.2016, fristgemäß als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N "Normal" gemeldet. Die Behörde hat zur
Bundesverband Erneuerbare Energie / Klimaschutzplan 2050 – Plan ohne Kontur Ökologie 8. September 20168. September 2016 Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den Klimaschutzplan 2050 veröffentlicht - oder vielmehr das, was von dem einstigen Entwurf noch übriggeblieben ist, nachdem die Bundesminister aus dem Wirtschaftsministerium und dem Bundeskanzleramt daran gearbeitet haben. (WK-intern) - "In der aktuellen Form ist der Klimaschutzplan ohne Kontur. Er benennt weder konkrete Ziele noch wirksame Instrumente sowie Zeitpläne", kritisiert Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.. "Auf einem derart schwammigen Boden lässt sich kein wirksamer Klimaschutz verankern." Im Bereich Energie benennt der Klimaschutzplan lediglich, die Stromerzeugung müsse langfristig auf Erneuerbaren Energien beruhen. Kein Datum, das erklären würde, bis wann, und kein Bekenntnis zu einem stärkeren Erneuerbaren-Ausbau, ergänzt
100 Organisationen fordern Merkel zu Nachbesserungen beim deutschen Klimaschutzplan 2050 auf Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2016 Klima-Allianz Deutschland fordert deutliche Nachbesserungen im Klimaschutzplan 2050 (WK-intern) - Mehr als 100 Organisationen veröffentlichen gemeinsames Klima-Manifest Die Klima-Allianz Deutschland fordert Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, den Klimaschutzplan 2050 deutlich nachzubessern. Bei der heutigen Übergabe des Klima-Manifests mit Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Bundestagswahl an Vertreterinnen und Vertreter der Parteien betonte das Bündnis die Bedeutung eines wirksamen Klimaschutzplans 2050. Dieser werde nicht nur benötigt zum Erreichen der Klimaziele Deutschlands, sondern auch als wichtiges Signal an Entwicklungs- und Schwellenländer. Nach der Ratifizierung des Pariser Klima-Abkommens durch China und die USA müsse nun auch Deutschland zeigen, dass es die Ergebnisse von Paris ernst nimmt. Deutschland müsse seine internationalen
Stopp Gabriel, Ceta, TTIP und die SPD – Protest ist nötig! Ökologie Verbraucherberatung 8. September 20168. September 2016 Nun haben sich Präsidium und Vorstand der SPD jeweils mit großer Mehrheit hinter Sigmar Gabriels Position gestellt, CETA zu unterzeichnen und vorläufig anzuwenden. (WK-intern) - Die Parlamente könnten das Ganze im Nachhinein noch verbessern – sagt Gabriel. Doch Vorsicht: Aus vorläufig kann schnell endgültig werden! Darum haben wir im Bündnis mit BUND, Campact, foodwatch und Greenpeace den Aufruf „Gabriel: Nein zu CETA – weder vorläufig noch endgültig“ gestartet. Am 19. September findet der Konvent der SPD in Wolfsburg statt. Sigmar Gabriel will sich dort Rückendeckung für seine Position holen. Aber unsere Analyse zeigt: Anders als die Parteispitze behauptet, sind die von der SPD
Erneuerbare Energien in den Städten, nachhaltige Urbanisierung Ökologie Veranstaltungen 8. September 2016 Die Regierungen von Ecuador, Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien beraten am 18. Oktober 2016 in Quito, Ecuador, über nachhaltige Urbanisierung. (WK-intern) - RE-ENERGISING CITIES: RENEWABLE ENERGY IN URBAN SETTINGS Quito, Ecuador - The governments of Ecuador, Germany, and the United Arab Emirates, and the International Renewable Energy Agency are pleased to invite you to attend ‘RE-energising Cities: Renewable Energy in Urban Settings’ forum, held on the second day of the UN Habitat III Conference in Quito, Ecuador. Meeting every 20 years, the Habitat III will reinvigorate the global commitment to sustainable urbanisation, to focus on the
Differenzierte Ökostromförderung wegen Marktverzerrung durch Fossile und Atomstrom weiterhin unabdingbar Bioenergie Ökologie 8. September 20168. September 2016 Umweltdachverband zur geplanten Ökostrom-Novelle: Naturverträglichkeit der Energiewende sichern! (WK-intern) - UWD fordert: Keine Ökostromförderung für Wasserkraft in sensiblen Gebieten! (UWD) Der Ausbau erneuerbarer Energieträger ist in Österreich stark durch die Förderpolitik der Ökostromgesetze (ÖSG) bestimmt. Laut ÖSG 2012 ist bis 2020 der Ausbau von zusätzlich über 4.400 MW durch Erneuerbare vorgesehen, darunter 1.000 MW im Bereich der Wasserkraft. Doch vor allem im Bereich der Kleinwasserkraft (bis 10 MW Leistung) sind die Grenzen der ökologischen Verträglichkeit bereits erreicht. Denn rund 2/3 aller aktuellen Wasserkraftwerksvorhaben sind in sensiblen Gebieten wie z. B. Natura 2000-Gebieten oder Gewässerstrecken in (sehr) gutem ökologischem Zustand verortet. Aktuellstes Beispiel: das
Neues bienenschädliches Insektizid in der EU zugelassen Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2016 Trotz Warnungen der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA hat die EU-Kommission das Insektenbekämpfungsmittel Cyantraniliprol für den EU-Markt genehmigt. (WK-intern) - Die Konzerne DuPont und Sygenta hatten vor fünf Jahren die Zulassung für Großbritannien beantragt. Ab Mitte September darf die Chemikalie zehn Jahre in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Zwar erklärte die EFSA die Substanz grundsätzlich für unbedenklich, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass Gefahren für Honigbienen nicht ausgeschlossen werden können. Es seien nicht alle potenziellen Folgen wissenschaftlich erfasst worden. Wenn die Bienen etwa Apfelblüten anfliegen, bestehe ein hohes Risiko für die Gesundheit der Bienen. Zudem könnten Rückstände von Cyantraniliprol die Qualität des Grundwassers beeinträchtigen. Sollten die
Lizenz erlischt: Kein Fracking in Eckernförde, Waabs, Leezen und Sterup Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. September 2016 Fehlender Investor - Bergbauberechtigung für Feld Sterup wird widerrufen (WK-intern) - Die bergerechtliche Erlaubnis der Firma Central Anglia für das Feld Sterup wird widerrufen. Einen entsprechenden Bescheid hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) heute (7. September 2016) in enger Abstimmung mit dem Energiewendeministerium der Firma übersandt. Damit muss die Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen (Öl und Gas) binnen eines Monats zurückgegeben werden; die Lizenz erlischt. Grund für den Widerruf ist, dass Central Anglia AS nicht über ausreichende Finanzmittel verfügt und daher die nach dem Bundesberggesetz erforderliche finanzielle Leistungsfähigkeit nicht glaubhaft machen kann. Dies ist aber eine der Voraussetzungen, damit eine bergrechtliche