Power-to-Gas: neues Verfahren mit möglichem Wirkungsgrade über 85 Prozent Forschungs-Mitteilungen Technik 13. April 2014 Power-to-Gas: Wind und Sonne in Erdgas speichern KIT koordiniert neues 3,8-Millionen-Euro-EU-Projekt HELMETH (WK-intern) - Wirkungsgradsteigerung der Methangasproduktion aus regenerativem Strom durch thermische Verkettung chemischer Prozesse Strom aus Sonne und Wind ist ein wichtiger Teil des Energiemix in Deutschland. Allerdings klaffen Angebot und Nachfrage beim wetterabhängigen Strom noch zu oft auseinander. Eine Option ihn zu speichern wäre, ihn zur Produktion von chemischen Energieträgern zu nutzen; noch ist der Prozess vom Strom zu Erdgas jedoch unwirtschaftlich. Das vom KIT koordinierte EU-Projekt HELMETH soll nun zeigen, dass Wirkungsgrade über 85 Prozent möglich sind, indem Synergien zwischen vorhandenen Verfahrensschritten besser genutzt werden. „Im Erdgasnetz stecken Speicherkapazitäten, die Strommengen
WWF fordert Subventionsstopp für fossile Energien Mitteilungen Solarenergie 13. April 2014 Game over! Keine Kohle für die Kohle Weltklimarat in Berlin: WWF fordert Subventionsstopp für fossile Energien (WK-intern) - Berlin/Wien - Mit einer symbolischen Aktion hat der WWF am Rande der aktuellen Tagung des Weltklimarats (IPCC) in Berlin gegen die fortgesetzte Subventionierung klimaschädlicher Energieerzeugung protestiert. Die dort versammelten Wissenschaftler und Politiker beraten noch bis Sonntag über Wege zur Minderung der klimaschädlichen Treibhausgase. Vor dem Konferenzzentrum präsentierten WWF-Aktivisten den „Climate Disaster Jackpot“, einen einarmigen Banditen, mit dem Subventionen verzockt und weltweit in fossilen Energieprojekten fehlinvestiert werden. Öffentliche Steuergelder fließen so in Projekte zur kurzfristigen Profitmaximierung auf Kosten des Klimawandels. „Der Weltklimarat sagt es laut und deutlich:
Das Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft Forschungs-Mitteilungen Technik 13. April 2014 Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft an der Hochschule Bremen GmbH Wirtschaft und Wissenschaft sind aufeinander angewiesen, damit aus kreativen Ideen praktikable Lösungen werden. (WK-intern) - Ziel des Instituts für Energie und Kreislaufwirtschaft ist die Entwicklung von ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lösungskonzepten für die Entsorgungswirtschaft/ Kreislaufwirtschaft und das produzierende Gewerbe sowie für Dienstleistungsunternehmen. Das Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft mit seinen Gesellschaftern aus Wirtschaft und Hochschule Bremen ist dabei die ideale Transferschnittstelle zwischen beiden Bereichen. Die Energie- und Kreislaufwirtschaft erhält neue Ideen und fachliche Beratung, die Hochschule Bremen profitiert durch den Praxisbezug der Partner für anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und für die Ausbildung der
Weltklimarat dringt auf Sofortmaßnahmen zur Minderung der CO2-Emissionen Mitteilungen Ökologie 12. April 201412. April 2014 BUND-Vorsitzender Weiger: "Der Weg in eine CO2-arme Wirtschaft ist ohne Alternative" Berlin - Wenn der Weltklimarat an diesem Wochenende seine Empfehlungen zur Bekämpfung des Klimawandels abgeben wird, erwartet der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, klare Signale an die Politik. (WK-intern) - "Die Regierungen der Industriestaaten sind am stärksten in der Pflicht, die viel zu hohen Pro-Kopf-Emissionen an Treibhausgasen in ihren Ländern zu verringern", sagte Weiger. "Wenn die reichen Staaten beim Klimaschutz versagen, wird sich die Erdatmosphäre um mehr als zwei Grad erwärmen. Der Weg in eine CO2-arme Wirtschaft ist ohne Alternative. Sonst werden Überschwemmungen, Dürren, Hurrikans
Positionspapier zum Thema Nahwärme veröffentlicht Forschungs-Mitteilungen Technik 11. April 2014 Stärkeres Engagement für Wärmenetze empfohlen Gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg KEA hat das ZSW ein Positionspapier zum Thema Nahwärme erstellt. (WK-intern) - Als Partner waren zudem das Öko-Institut, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das ifeu-Institut, das Institut für ZukunftsEnergieSysteme sowie das Fraunhofer-IFAM an der Erstellung des Papiers beteiligt. Die Experten kommen dabei zu dem Schluss, dass Wärmenetze ein wesentliches Element der Energiewende sein werden. "Sie eignen sich als Bindeglied zwischen Strom- und Wärmemarkt und schaffen die Bedingungen, um Erneuerbare Energien bestmöglich zu nutzen", heißt es in dem 9-seitigen Positionspapier. Trotz vielfach interessanter Rahmenbedingungen würden Wärmenetze jedoch bei weitem nicht so häufig errichtet
ZSW will mit Wasserstoff den Kraftstoffertrag aus Biomasse versechsfachen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 11. April 2014 Neues Konzept für effiziente, klimafreundliche Mobilität Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat ein neuartiges Konzept für die energetische Nutzung von Biomasse entwickelt. (WK-intern) - Die Ressource ist im Vergleich zu Sonne und Wind knapp – daher sollte sie ökologisch sinnvoll und effizienter als bislang verwendet werden: für die Herstellung von nachhaltigen, klimafreundlichen Kraftstoffen der neuesten Generation, empfiehlt das Stuttgarter Institut. Regenerativ erzeugter Wasserstoff spielt dabei eine Schlüsselrolle. Damit lässt sich der Kraftstoffertrag aus Biomasse im Vergleich zu den heute üblichen Verfahren zur Gewinnung von Biodiesel und Bioethanol um ein Vielfaches steigern. Zugleich wird deutlich weniger Anbaufläche benötigt. Als „ungemein nützlich“
Forschungsflüge testen Alternativen zum Kerosin Forschungs-Mitteilungen Technik 11. April 2014 DLR und NASA unterzeichnen Abkommen: Test alternativer Treibstoffe bei gemeinsamen Forschungsflügen Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einem Abkommen mit der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA vereinbart, eine Reihe gemeinsamer Forschungsflüge durchzuführen. (WK-intern) - Bei den von der NASA geleiteten Flugversuchen sollen die Emissionen alternativer Treibstoffe und ihre Auswirkungen auf Klima und Atmosphäre untersucht werden. Das DLR nimmt mit dem Forschungsflugzeug Falcon an der rund zweiwöchigen Flugkampagne teil. Der Beginn der gemeinsamen Versuchsflüge im Rahmen des Projekts ACCESS II (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions) ist für den 7. Mai geplant. Ausgangsort ist das Armstrong Flight Research
EnBW beantragt Stillegung von zwei Steinkohleblöcken im Kraftwerk Heilbronn Mitteilungen Ökologie 11. April 2014 EnBW beantragt Außerbetriebnahme von zwei Steinkohleblöcken am Standort Heilbronn EnBW Aufsichtsrat gibt grünes Licht (WK-intern) - Karlsruhe - Der Aufsichtsrat der EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat gestern dem Beschlussvorschlag des EnBW Vorstands zugestimmt, die Steinkohleblöcke Heilbronn 5 und 6 zum gesetzlich nächstmöglichen Zeitpunkt außer Betrieb zu nehmen. Die EnBW hat daraufhin bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) und dem Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) TransnetBW ihre Planungen zur Außerbetriebnahme der beiden Kraftwerksblöcke angezeigt. Der ÜNB prüft nun in einem nächsten Schritt die Systemrelevanz der Kraftwerke und legt in Abstimmung mit der BNetzA die Dauer der möglichen Systemrelevanz fest. Erst nach Wegfall der Systemrelevanz können die Kraftwerke außer Betrieb
Öko-Insitut Studie zur Finanzierung der 100% erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 11. April 2014 Neue Wege zur Finanzierung der erneuerbaren Energien? Eine vollständige Umstellung der deutschen Stromerzeugung auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 ist nicht teurer als der Betrieb des konventionellen Stromversorgungssystems, wenn moderate Brennstoff- und CO2-Preissteigerungen unterstellt werden. (WK-intern) - Dennoch wird der weitere Ausbau der regenerativen Stromerzeugung wie auch konventioneller Kraftwerke in den kommenden Jahrzehnten nicht allein über die Erträge von der Strombörse finanzierbar sein. Mit Blick auf die erforderlichen Finanzmittel sind in der jüngeren Vergangenheit einige Vorschläge unterbreitet worden, nach denen die zur Absicherung der notwendigen Investitionen notwendigen Gelder nicht mehr ausschließlich über die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG) bzw. über
Staatliche Beihilfen für Umweltschutz und Energie Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 10. April 2014 Staatliche Beihilfen: Kommission verabschiedet neue Regeln für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen Die Europäische Kommission hat neue Vorschriften für staatliche Beihilfen in den Bereichen Umweltschutz und Energie verabschiedet. (WK-intern) - Die Leitlinien werden die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, ihre Klimaziele 2020 zu verwirklichen, und Marktverzerrungen entgegenwirken, die aufgrund der Förderung der erneuerbaren Energien entstehen können. Daher unterstützen die Leitlinien Maßnahmen, mit denen schrittweise zu einer marktorientierten Förderung der erneuerbaren Energien übergegangen werden soll. Ferner enthalten sie Kriterien dafür, wie Mitgliedstaaten energieintensive und besonders dem internationalen Wettbewerb ausgesetzte Unternehmen von Abgaben zur Förderung erneuerbarer Energien entlasten können. Außerdem enthalten die Leitlinien neue Bestimmungen über Beihilfen für
Schiefergas ist keine Antwort Mitteilungen Ökologie 10. April 2014 GLOBAL 2000, WWF und Greenpeace: Schiefergas ist keine Antwort Umwelt-NGOs zu IEA-Bericht: Energiewende statt russischem Gas und Öl. (WK-intern) - Wien - Die Direktorin der Internationale Energieagentur IEA, Maria van der Hoeven, empfahl heute in Zusammenhang mit dem Österreichbericht der Agentur die Exploration von Schiefergas in Österreich. WWF, Greenpeace und GLOBAL 2000 lehnen diese Forderung kategorisch ab. „Die Antwort auf die Energieabhängigkeit von Russland ist nicht Schiefergas, sondern mehr erneuerbare Energien und weniger Energieverbrauch“, so Julia Kerschbaumsteiner, Energiesprecherin von Greenpeace. Anstatt auf neue Erdölleitungen zu hoffen, solle Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein Energieeffizienzgesetz auf den Tisch legen, das die Abhängigkeit von Öl und Gas
Urananreicherungsanlage Gronau stilllegen Mitteilungen Ökologie 10. April 201410. April 2014 „Uranmüll-Dauerlager in Gronau verschärft Atommüllproblem“ - 18. April, 12.30 Uhr: Ostermarsch an Uranfabrik in Gronau Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Friedensinitiativen forderten am heutigen Mittwoch bei einer Pressekonferenz von der Bundes- und Landesregierung NRW die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau. (WK-intern) - Außerdem forderten sie, die noch in diesem Jahr bevorstehende Eröffnung des Atommüll-“Zwischen“-Lagers in Gronau zu stoppen. Dort sollen – bundesweit einmalig – bis zu 60.000 Tonnen Uranoxid ohne zeitliche Befristung gelagert werden. Atomkraftgegner befürchten deshalb die Entstehung eines oberirdischen Endlagers in Gronau. Für Karfreitag, 18. April, (wenige Tage vor dem 28. Tschernobyl-Jahrestag) rufen inzwischen rund 40 Initiativen und Verbände gemeinsam zu einem Ostermarsch an