World Future Council trauert um Hans-Peter Dürr Mitteilungen Ökologie 20. Mai 2014 Der World Future Council trauert um sein Gründungsmitglied Prof. Dr. Hans-Peter Dürr. Der Atomphysiker und Philosoph starb am 18. Mai im Alter von 84 Jahren in München. (WK-intern) - Dürr wurde am 7. Oktober 1929 in Stuttgart geboren. Er promovierte 1956 an der University of California in Berkeley bei Edward Teller und habilitierte sich 1962. Von 1958 bis 1976 war Dürr Mitarbeiter von Werner Heisenberg, dem er 1978 als geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in München nachfolgte. Neben seiner Arbeit in der Kern- und Elementarteilchenphysik wandte er sich zunehmend erkenntnistheoretischen, philosophischen und gesellschaftlichen Fragestellungen zu. Er betonte die Verantwortung der Wissenschaftler für
Bündnis fordert rechtliche Gleichstellung von Direktverbrauch und Eigenverbrauch Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Mai 201420. Mai 2014 Verbändebündnis fordert: Keine Energiewende-Abgabe für Direktversorger Bündnis aus 14 Verbänden fordert rechtliche Gleichstellung von Direktverbrauch und Eigenverbrauch Direktverbrauch macht Mieterstrom und andere innovative Formen der Vor-Ort-Vermarktung möglich (WK-intern) - Die von der Bundesregierung geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stößt auf deutliche Kritik von Branchen- und Verbraucherverbänden. Die Neufassung sieht vor, einen Großteil künftiger Betreiber von Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in erheblichem Umfang finanziell mit der EEG-Umlage zu belasten. Dies soll auch gelten, wenn der Ökostrom nur für den Eigenbedarf oder die nachbarschaftliche Direktversorgung von zum Beispiel Mietern produziert wird. Für erneuerbar und klimaschonend erzeugten Mieterstrom will der Staat künftig sogar 100
Wasserstoffspeicheranlage: Grundsteinlegung im Energiepark Mainz Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 20. Mai 201420. Mai 2014 Grundsteinlegung im Energiepark Mainz - Forschungsanlage zur Energiespeicherung soll in Zukunft wichtigen Beitrag zur Energiewende liefern Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen in Wasserstoff umwandeln und speichern (WK-intern) - Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute im Energiepark Mainz gemeinsam mit den Projektpartnern Siemens, Linde Group, Stadtwerke Mainz, Hochschule RheinMain und dem Oberbürgermeister der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, Michael Ebling, den Grundstein für eine Forschungsanlage zur Wasserstoffherstellung und -speicherung gelegt. Bundesminister Gabriel: "Innovationen und moderne Energietechnologien sind der Schlüssel zur Energieversorgung der Zukunft. Daher müssen wir die Energieforschung als strategisches Element der Energiepolitik weiter entwickeln. Heute geben wir den Startschuss für eine innovative Speichertechnologie im
Bußgeldfalle für das Handwerk: abfallrechtliche Überwachung tritt in Kraft Mitteilungen 20. Mai 2014 Hohe Bußgelder für Handwerker – Neue Pflichten für das Sammeln und Befördern von Abfällen Verordnung zur Fortentwicklung der abfallrechtlichen Überwachung tritt in Kraft Am 1. Juni 2014 tritt die Verordnung zur Fortentwicklung der abfallrechtlichen Überwachung in Kraft. (WK-intern) - Handwerksbetriebe, die wirtschaftlich oder gewerblich mit Abfall umgehen, sollten Anzeige- und Erlaubnispflichten beachten, bevor Sie ihre Tätigkeit aufnehmen. Der Entsorgungsverband des Norddeutschen Handwerks informiert: Am 1. Juni 2014 tritt die Verordnung zur Fortentwicklung der abfallrechtlichen Überwachung in Kraft. Kernstück dieser Verordnung ist die Anzeige- und Erlaubnisverordnung (AbfAEV), welche die bisherige Beförderungserlaubnisverordnung (Transportgenehmigung) ablöst und frühere Missverständnisse beim Umgang mit Abfällen klären soll. Die AbfAEV regelt
Einsatz von Biokohle erhöht Gaserträge bei Biogasanlage Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 20. Mai 2014 Kohle-Doping für Biogasanlagen: Mit Biokohle zu höheren Gaserträgen Wissenschaftler am Potsdamer Leibniz-Institut für Agrartechnik konnten zeigen, dass der Einsatz von Biokohle einen effektiven Ansatz zur Erhöhung der Biogasausbeute sowie zur Stabilisierung des Biogasprozesses bietet. Die in Biogasanlagen häufig auftretende Ammonium-Hemmung kann mit Biokohle reduziert werden. Biokohle, ein Produkt der thermochemischen Behandlung von Biomasse, kann aus den Gärresten der Biogasanlage selbst hergestellt werden und zwar so, dass sich die energetische Ausbeute steigern lässt. Die Ergebnisse wurden soeben in der renommierten Fachzeitschrift „Bioresource Technology“ veröffentlicht. Biogas ist ein wichtiges Element für den Energie-Mix der Zukunft: Es kann je nach Bedarf und Nachfrage in Strom und Wärme
AIDA veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2014 Mitteilungen Technik 19. Mai 2014 Am 16. Mai veröffentlichte AIDA Cruises seinen aktuellen Nachhaltigkeitsbericht AIDA cares 2014, der sich am international anerkannten Standard der Global Reporting Inititiative (GRI) orientiert. "Einen Meilenstein setzte AIDA Cruises im August 2013 mit der Verabschiedung eines Investitionsprogramms in modernste Umwelttechnologie in Höhe von 100 Millionen Euro", sagte Dr. Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Gesellschaft AIDA Cruises. Kernstück des Programms ist die Installation eines umfassenden Systems zur Abgasnachbehandlung auf den AIDA Neubauten 2015 und 2016 sowie die Nachrüstung der bestehenden AIDA Flotte. (WK-intern) - Dank dieser innovativen Technologie werden die Emissionen von Rußpartikeln, Stickoxiden und Schwefeloxiden um 90 bis 99 Prozent reduziert sowie
Freihandelsabkommen (TTIP) ist wichtigstes Thema auf der 10. Verbraucherministerkonferenz Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 19. Mai 2014 10. Verbraucherministerkonferenz in Rostock beendet (WK-intern) - Zum Abschluss der 10. Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) in Rostock-Warnemünde hob Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, der der Konferenz vorsitzt, hervor: "Die umfangreiche Tagesordnung von 60 Punkten, die alle Facetten des gesellschaftlichen Lebens in Deutschlands umfasste, unterstreicht die gewachsene Bedeutung des Verbraucherschutzes. Wir haben heute Beschlüsse gefasst, die Transparenz erhöhen, Rechte der Verbraucher stärken, Lebensmittelsicherheit verbessern und damit in viele Bereiche des Alltags hineinreichen." Mecklenburg-Vorpommern hat als Vorsitzland das Transatlantische Freihandels- und Investitionspartnerschaftsabkommen (TTIP) frühzeitig als das wichtigste Thema für 2014 identifiziert und als Schwerpunktthema auf die Tagesordnung gesetzt. Erwartungsgemäß wurde dieses
Der Hamburger Verteilungsnetzbetreiber Stromnetz Hamburg GmbH wird einen Bürgerbeirat gründen Mitteilungen 19. Mai 2014 Stromnetz Hamburg GmbH richtet Bürgerbeirat ein Neue Plattform für Kundendialog soll Transparenz und Kundenfreundlichkeit erhöhen Der Hamburger Verteilungsnetzbetreiber Stromnetz Hamburg GmbH wird einen Bürgerbeirat gründen. Ziel dieser Maßnahme ist es, Transparenz und Kundenfreundlichkeit des Unternehmens zu erhöhen. (WK-intern) - Zielgruppe des Bürgerbeirats sind Privatpersonen mit Wohnsitz in Hamburg. Der Bürgerbeirat wird zweimal jährlich zusammenkommen. Das informelle Gremium erhält Einblicke in die Arbeit der Stromnetz Hamburg GmbH, bekommt kundenrelevante Maßnahmen vorgestellt und kann Verbesserungsvorschläge artikulieren. Dabei wird es auch Besichtigungen von technischen Anlagen geben, bei denen Hintergründe und Zusammenhänge des Stromnetzes erläutert werden. Die 15 unabhängigen, ehrenamtlichen Mitglieder werden aus allen an dieser Aufgabe
Wärmedämmung durch Begrünung von Häusern an der Fassade und auf dem Dach Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Mai 201419. Mai 2014 Die Fassade lebt! Transparente Photovoltaikzellen sollen Strom erzeugen, darunter wuchern grüne Pflanzen. Gärten an Fassaden und Dächern könnten Energie sparen und das lokale Klima verbessern. In einem Forschungsprojekt der TU Wien wird untersucht, wie das am besten geht. (WK-intern) - Für ihre Forschung wurde Azra Korjenic nun mehrfach ausgezeichnet. Von alten, steinernen Gemäuern bis zu modernen Wärmedämmsystemen haben sich die Fassaden unserer Gebäude dramatisch verändert. Vielleicht steht nun der nächste radikale Schritt vor der Tür: an der TU Wien experimentiert man derzeit mit der Begrünung von Häusern, sowohl an der Fassade als auch auf dem Dach. Transparente Photovoltaikzellen sollen Strom erzeugen, darunter wuchern grüne Pflanzen.
Die Ökoanbaufläche in Schleswig-Holstein ist deutlich gewachsen Behörden-Mitteilungen Ökologie Schleswig-Holstein 19. Mai 2014 „Der Ökolandbau ist wieder im Aufwind“ – Umweltminister Robert Habeck eröffnet den Gottorfer Landmarkt KIEL/SCHLESWIG - Die Ökoanbaufläche in Schleswig-Holstein ist deutlich gewachsen. 2013 wurden rund 40 000 Hektar ökologisch bewirtschaftet. (WK-intern) - Das sind rund 5000 Hektar oder 14 Prozent mehr als im Jahr davor. „Das ist ein schöner Erfolg, umso mehr, als die Rahmenbedingungen für Biobauern extrem schwierig sind“, sagte Umweltminister Robert Habeck in Schleswig anlässlich der Eröffnung des Gottorfer Landmarkts, dem größten Ökomarkt Deutschlands. „Ich hoffe, wird haben endlich die Trendwende erreicht.“ Mit dem Anstieg aus dem Jahr 2013 werden fast vier Prozent der Fläche in Schleswig-Holstein ökologisch bewirtschaftet. Die
Kein Deal mit den Atomkonzernen Mitteilungen Ökologie 19. Mai 2014 Über Jahrzehnte hinweg haben die Energiekonzerne kräftig an Atomkraftwerken verdient. Nun schlagen sie vor: Für den Abriss der Meiler und die Entsorgung des Atommülls soll künftig der Staat haften – und damit wir alle. (WK-intern) - Um der Bundesregierung dies abzuringen, greifen die Konzerne sogar zur Erpressung: Nur wenn der Staat für die Kosten aufkommt, wollen sie ihre 15 Milliarden Euro schweren Klagen gegen die Abschaltung der Atomkraftwerke und die Brennelementesteuer zurückziehen. Die Drohkulisse wirkt: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag weitere Gespräche „über das Thema der Kernkraftwerke und ihrer Altlasten“ zugesagt, auch wenn sie den Forderungen der Konzerne nicht in allen Punkten nachgeben
Algen-Science-Center bekommt Pilotanlage für die Erzeugung von Bio-Kerosin aus Mikroalgen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 18. Mai 2014 Bleser eröffnet Algen-Science-Center in Jülich Am Forschungszentrum Jülich hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, am Freitag das Algen-Science-Center eröffnet. (WK-intern) - Es wird dort eine Pilotanlage für die Erzeugung von Bio-Kerosin aus Mikroalgen entstehen. Dazu werden in einem ersten Schritt drei Photobioreaktor-Systeme zur Mikroalgenzucht gebaut und systematisch verglichen. "Kerosin aus Mikroalgen ist eine mögliche Alternative zu den derzeit dominierenden fossilen Treibstoffen. Noch sind jedoch erhebliche Forschungsanstrengungen notwendig. Zu deren Umsetzung tragen das BMEL und auch das Bundesforschungsministerium mit ihrer Förderung bei", so Bleser anlässlich der Einweihung. Das Science Center ist Teil des Projektverbunds AUFWIND, in dem zwölf Partner