Bundesrat fordert bessere Nutzung von Erneuerbarem Strom bei Netzengpässen Behörden-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Dezember 2015 Energiewendeminister Habeck: „Wir müssen den Strom nutzen, statt ihn wegzuwerfen.“ (WK-intern) - Bei Netzengpässen soll der Strom aus Erneuerbaren Energien nach dem Willen des Bundesrates verstärkt genutzt statt abgeschaltet werden. Die Länderkammer votierte heute (18. Dezember 2015) für einen entsprechenden Antrag Schleswig-Holsteins. „Statt Strom aus Wind, Sonne und Biomasse zwangsweise abzuschalten, wenn das Netz nicht ausreicht, können wir ihn nutzen. Damit lassen sich auch die volkswirtschaftlichen Kosten für die Engpassbewirtschaftung reduzieren“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck in Berlin. Der Bund müsse deshalb für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen. Eine Verordnung für zuschaltbare Lasten wäre ein wichtiges Signal. Habeck betonte: „Schleswig-Holstein macht seine Hausaufgaben beim Netzausbau,
EPEX SPOT meldet Handelsdaten an ElCom Behörden-Mitteilungen 18. Dezember 2015 Die Europäische Strombörse EPEX SPOT kündigt heute den Start ihres Datenmelde-Services für die Schweiz an. (WK-intern) - EPEX SPOT liefert nun Daten an den Schweizer Regulierer ElCom, die Transaktionen von in der Schweiz ansässigen Marktteilnehmern betreffen. Die europäische Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (Regulation on Energy Market Integrity and Transparency – REMIT) trat am 7. Oktober 2015 in Kraft. REMIT verpflichtet Marktteilnehmer, Kontrakte im Energiegroßhandel an ACER zu melden und zielt darauf, die Transparenz der Energiemärkte zu erhöhen. Als ein von ACER zugelassener Registered Reporting Mechanism (RRM) bietet EPEX SPOT einen Service zur Datenmeldung für alle Gebote und Transaktionen an,
Zeitplan für den Dialogprozess zu Teil-Erdkabelabschnitten der Ostküstenleitung angekündigt Behörden-Mitteilungen Windenergie 18. Dezember 2015 Energiewendeminister Habeck begrüßt die Aufnahme der Ostküstenleitung als Teilkabel-Pilotstrecke und kündigt Dialog in der Region an (WK-intern) - Die geplante 380-kV-Ostküstenleitung wird Pilotstrecke für die Teil-Erdverkabelung. Der Bundesrat stimmte heute (18.12.2015) dem entsprechenden Gesetzentwurf zu. „Damit ist nun endlich die rechtliche Grundlage geschaffen, Erdkabel auf Teilabschnitten zu erproben. So können Anwohner in dicht besiedelten Bereichen entlastet werden. Der Einsatz aller politischen Akteure aus Schleswig-Holstein und der Region für die Aufnahme der Ostküstenleitung als Teilkabel-Pilotstrecke hat sich gelohnt“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck in Berlin. Das Erdkabelgesetz wurde am 3. Dezember im Bundestag verabschiedet und kann nach der heutigen Befassung des Bundesrats Anfang 2016 in Kraft
NordLink kann nach Rücknahme von Klagen gebaut werden. Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 18. Dezember 201518. Dezember 2015 Energiewendeminister Habeck: „Meilenstein für die Energiewende auf Erfolgskurs“ (WK-intern) - Der Verwirklichung des geplanten Seekabels „NordLink“ von Deutschland nach Norwegen steht nichts mehr im Wege. LEIPZIG/KIEL - Nach außergerichtlichen Einigungen wurden zwei Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Vorhaben zurückgenommen. „Damit sind die Planungen für eines der entscheidenden Projekte der Energiewende nicht mehr gerichtlich angreifbar. NordLink ist ein Meilenstein für die Zukunft der grenzüberschreitenden Energieversorgung aus Erneuerbaren“, erklärte Energiewendeminister Robert Habeck heute (17. Dezember 2015): Geklagt hatten zwei Grundstückeigentümer. In einem Fall ging es um den Abstand zu der geplanten Konverterstation, in dem anderen Fall um ein Überleitungsrecht - eine Berechtigung, auf dem betroffenen
Repower positioniert sich für die Zukunft Mitteilungen 18. Dezember 2015 Repower stellt sich auf den nachhaltigen und tiefgreifenden Wandel in der Energiebranche ein und plant einen konsequenten Umbau ihres Geschäftsmodells. (WK-intern) - Der Repower- Verwaltungsrat hat deshalb eine strategische Neupositionierung mit folgenden Eckpunkten beschlossen: Neupositionierung als Energiedienstleister und Umbau zur Vertriebs- und Dienstleistungsorganisation auf Basis der Kernkompetenzen in den Bereichen Produktion, Netz, Handel und Vertrieb Weiterentwicklung des Geschäftsmodells in strategischen Partnerschaften Konsequente Umsetzung einer nationalen Wiederverkäufer-Strategie im Schweizer Markt Konzentration auf die Märkte Schweiz und Italien und Fortsetzung der Wachstumsstrategie in beiden Märkten 100% erneuerbare Energie in der Produktion Prüfung entsprechender Devestitionen (Geschäft Rumänien, Nuklearbeteiligungen, Kraftwerk Teverola) Bereinigung der Kapitalstruktur (Dekotierung und Einführung der Einheitsnamenaktie) Neue Kundenbedürfnisse, die durch
Neue B E T-Studie zeigt EVU, dass sie Versorgung anders denken müssen: Entschlossener, mutiger, schneller! Mitteilungen Veranstaltungen 17. Dezember 2015 Die neue B E T-Studie „Innovationsfähigkeit“ ist die erste branchenspezifische Betrachtung, die mit einem ganzheitlichen Ansatz die ‚Innovations-Fitness‘ von Energieversorgungsunternehmen (EVU) untersucht hat. (WK-intern) - Sie zeigt auf, dass EVU vor dem Hintergrund eines notwendigen Transformationsprozesses hin zu einem modernen, wettbewerbsfähigen Versorger gleich mit zwei Problemen zu kämpfen haben: Einerseits ist es überaus schwierig, gleichzeitig Innovationen zu entwickeln und alte Strukturen beizubehalten. Andererseits ist in den Unternehmen – anders als bei branchenfremden Wettbewerbern – die Aufbruchstimmung noch nicht stark ausgeprägt. Während die Politik noch diskutiert, ob und wie Verbraucher belohnt werden sollen, die flexibel auf Schwankungen in der Energieerzeugung reagieren, entwickeln
Alte Dieselautos müssen schrittweise raus aus der Innenstadt Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 2015 Umweltbundesamt-Berechnung zeigt: Luft in den Innenstädten wird trotz neuer Abgas-Grenzwerte frühestens 2030 spürbar sauberer (WK-intern) - Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt eine grundsätzliche Neuorientierung in der Verkehrspolitik, vor allem in Städten. Das sagte die Präsidentin des UBA, Maria Krautzberger, bei der Vorstellung des Jahresberichts „Schwerpunkte 2015“. Grund sind die immer noch zu hohen Stickstoffdioxid-Werte, die vor allem durch Diesel-Fahrzeuge verursacht werden. Maria Krautzberger: „Bis 2030 wird sich die Luftqualität in unseren Städten nicht wesentlich verbessern, wie erste Modellrechnungen auf Basis der neuen geplanten EU-Abgas-Grenzwerte zeigen. Um die Gesundheit der Menschen zu schützen, müssen wir die Luft deutlich früher sauber bekommen. Ich sehe
Bundeswirtschaftsministerium verbessert Bürgschaftsbedingungen für Energieeffizienzprojekte Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 201517. Dezember 2015 Mit Unterstützung des Bundes und der Bundesländer erleichtern und erweitern die 16 Bürgschaftsbanken ab Januar 2016 ihre Bürgschaftsbedingungen für die Finanzierung von Energiespar-Contracting-Vorhaben. (WK-intern) - So gilt bei Vorhaben, die zu einer Energieeinsparung von mindestens 25 Prozent gegenüber dem Status Quo führen, künftig ein erhöhter Bürgschaftshöchstbetrag von 2 Mio. Euro (bislang 1,25 Mio. Euro). Dazu Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Wenn ein Contractor im Kundenauftrag Heizkessel oder Beleuchtung austauscht, trägt er dazu bei, Energiekosten zu sparen und CO2-Emissionen zu senken. Das ist gut für die Wirtschaft und für die Umwelt. Daher haben wir uns im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz das
Kraft-Wärme-Kopplung: Lemke kündigt Bundesratsinitiative an Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 201517. Dezember 2015 Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat ein Eckpunkte für eine Bundesratsinitiative für den Erhalt der Wirtschaftlichkeit von Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Industrieunternehmen vorgestellt. (WK-intern) - Hintergrund sind Pläne des Bundesgesetzgebers, die industrielle Eigenstromproduktion mit der EEG-Umlage zu belasten. Unternehmen befürchten Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat heute Eckpunkte für eine Bundesratsinitiative für den Erhalt der Wirtschaftlichkeit von Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Industrieunternehmen vorgestellt. Nach einem Gespräch mit Vertretern von Unternehmen und der Gewerkschaft IG BCE sagte Lemke: „Viele Unternehmen mit energieintensiver Produktion in Rheinland-Pfalz haben frühzeitig auf KWK-Anlagen gesetzt. Ich möchte erreichen, dass diese hocheffiziente und klimafreundliche Wärme- und Stromerzeugung weiterhin
Deutschland erfüllt die Umweltwerte der EU nicht, Steuerzahler muß zahlen Mitteilungen Ökologie 16. Dezember 2015 Bundeskabinett verabschiedet Novelle des Düngegesetz - Nitratreduktion im Gewässer zügig reduzieren! (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Novellierung des Düngegesetzes verabschiedet. Die Novelle soll die Nitrat-Konzentrationen im Gewässer reduzieren. Insbesondere Rohwasserressourcen in Regionen mit intensiver Landwirtschaft leiden unter starker Nitratbelastung. Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), dazu: „Die Novelle des Düngegesetzes ist überfällig. Steigende Nitratbelastungen bereiten der kommunalen Wasserwirtschaft und somit auch den Bürgern zunehmend Sorgen. Wichtig ist daher, die Nitratkonzentration in den Gewässern zügig und wirksam zu reduzieren.“ Laut einer aktuellen Umfrage des VKU machen sich 62 Prozent der befragten Unternehmen angesichts der steigenden Nitratbelastung Sorgen. Das verabschiedete
Deutsch-Tunesische Energiepartnerschaft treibt Energiewende in Tunesien vorran Behörden-Mitteilungen 16. Dezember 2015 Energiewende in Tunesien - Staatssekretär Baake reist zur Sitzung der Deutsch-Tunesischen Energiepartnerschaft nach Tunis (WK-intern) - Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, reist vom 15. bis 16. Dezember 2015 nach Tunis. Dort wird er gemeinsam mit dem tunesischen Industrieminister Hamad die Sitzung des Steuerungskomitees der Deutsch-Tunesischen Energiepartnerschaft leiten. Staatssekretär Baake eröffnet zudem am Vormittag des 16.12. den 5. Deutsch-Tunesischen Energietag. Staatssekretär Baake: „Wir wollen Tunesien auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiesystem begleiten. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei ein stabiler und effizienter Rechtsrahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig soll die Stromerzeugung zunehmend flexibler werden, um die wetterbedingten Schwankungen von
Atomfreundlicher Irrweg: Deutliche Förderung der Atomenergie in Europa Mitteilungen 16. Dezember 2015 EU-Parlament votiert für mehr Unterstützung von Atomkraft (WK-intern) - Greenpeace Energy warnt vor einem „Fass ohne Boden“ Das Europäische Parlament hat eine Entschließung zur künftigen Energieunion angenommen, mit der der Energiebinnenmarkt in der EU verwirklicht, die Versorgung gesichert und die CO2-Emissionen gesenkt werden sollen. Das Problem: Der Bericht, mit dessen Verabschiedung das Parlament die EU-Kommission zum Handeln auffordert, enthält auch eine deutliche Förderung der Atomenergie in Europa: So sprechen sich die Abgeordneten dafür aus, dass die Kommission geeignete Rahmenbedingungen für jene Staaten schaffen solle, die die Atomenergie vorantreiben wollen. Greenpeace Energy kritisiert dieses politische Signal. Der Ökoenergieanbieter geht zwar davon aus, dass die Entscheidung