Prüfer vom EU-Rechnungshof untersuchen Förderung von Wind- und Solarenergie Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Solarenergie Windenergie 4. Februar 2018 Der Europäische Rechnungshof führt derzeit eine Prüfung durch, bei der er der Frage nachgeht, ob die von der EU und ihren Mitgliedstaaten bereitgestellten Fördermittel für die Stromerzeugung aus Windkraft und Fotovoltaik wirksam sind. (WK-intern) - Die Stromerzeugung ist der Sektor mit dem höchsten Verbrauch von Energie aus erneuerbaren Quellen. Windkraft und Fotovoltaik sind zurzeit die beiden Hauptquellen für zu diesem Zweck genutzte erneuerbare Energie und werden sich in absehbarer Zeit zu den beiden günstigsten Arten der Stromerzeugung entwickeln. Die Prüfer werden die Konzeption, Umsetzung und Überwachung der EU- und einzelstaatlichen Strategien für Windkraft und Fotovoltaik ab 2009 sowie die für den Ausbau dieser
Technik zur Wiederverwertung von Magneten mit Seltenen Erden E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 4. Februar 20184. Februar 2018 EU-Projekt REProMag mit dem deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2017 ausgezeichnet (WK-intern) - OBE Ohnmacht & Baumgärtner erhält als Projektkoordinator den Preis in der Wettbewerbskategorie Unternehmen im Namen des REProMag Konsortiums. Unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wurde der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis am 25. Januar 2018 von Staatssekretär Machnig an drei mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung vergeben. In der Wettbewerbskategorie Unternehmen wurde auch die OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH & Co.KG (OBE) aus Ispringen für das innovative Projekt REProMag - Ressourceneffiziente Herstellung von Hartmagneten auf Basis Seltener Erden prämiert. REProMag wurde unter Leitung von OBE vom EU Forschungs- und
Lösungen für die begrenzte Reichweite von Elektrobussen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 4. Februar 2018 Ingenieurpsychologie: Projekt „Nutzerzentriertes Reichweitenmanagement Elektrobusse“ (NuR.E) von Universität zu Lübeck und Stadtverkehr Lübeck (WK-intern) - Werden bald nur noch Elektrobusse in unseren Städten fahren? Und wie lösen wir die Herausforderungen der begrenzten Reichweite? Prof. Dr. Thomas Franke, Professor für Ingenieurpsychologie am Institut für Multimediale und Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck, startet dazu am 1. Februar das Projekt „Nutzerzentriertes Reichweitenmanagement Elektrobusse“ (NuR.E). Projektpartner ist der Stadtverkehr Lübeck. Gemeinsam mit dem Projektleiter Elektromobilität beim Stadtverkehr, Jens Lottmann, stellte Prof. Franke Ziele und Durchführung des Projekts am 1. Februar in einem Elektrobus vor dem Audimax der Universität vor. Die Elektrifizierung der Busflotten in Schleswig-Holstein ist ein
Baugesuch für Power-to-Liquid Pilotanlage läuft Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 3. Februar 2018 Energiedienst setzt auf klimaneutrale Kraftstoffe: Gemeinsames Projekt mit Audi und Ineratec Investition von 3,5 Millionen Euro am Wasserkraftwerk Synthetischer Diesel aus Ökostrom (WK-intern) - „Wir stellen erneuerbare Energie zum Tanken bereit. Das ist ein wichtiger Schritt für die Energiewende“, sagt Dr. Sabine von Manteuffel, Mitglied der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG. Energiedienst plant gemeinsam mit der Audi AG und der Ineratec GmbH eine Pilotanlage zur Erzeugung von klimaneutralen Kraftstoffen am Wasserkraftwerk Laufenburg in der Schweiz. Energiedienst hat dafür nun das Baugesuch beim Kanton Aargau eingereicht. Mit dem Bau wird im Frühjahr begonnen. Es ist vorgesehen, bereits in diesem Jahr die ersten Liter synthetischen Diesels in
IWR startet digitales Berufslexikon der Energiewirtschaft Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 3. Februar 20183. Februar 2018 Die Energiewirtschaft befindet sich in einem grundlegenden Wandel. (WK-intern) - In der Folge ändert sich das Berufsbild in der Energiebranche teilweise nachhaltig, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Mit dem Portal www.energieberufe.de startet das IWR das erste digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft mit aktuellen Trends im Internet. Neben einem Überblick über das breite Berufsspektrum auf dem Energiesektor sind einzelne Stellenprofile mit den heutigen Anforderungen und Aufgabengebieten abrufbar. „Das ermöglicht interessierten Bewerber/innen einen realistischen Blick auf die aktuellen Tätigkeitsprofile und die von den Energiefirmen formulierten Anforderungen“, sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Das Berufsportal für die Energiewirtschaft richtet sich an Berufseinsteiger und Berufswechsler,
Universität Tübingen bestimmten atmosphärischen Bedingungen an Offshore-Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie 3. Februar 20182. Februar 2018 Windparks erzeugen lange Wirbelschleppen (WK-intern) - Forschungsteam misst erstmals direkt das großräumige Windfeld hinter Offshore-Windparks in der Deutschen Bucht Ein Forschungsverbund hat erstmals großräumige Nachläufe hinter Windparks in der Nordsee mit einem Forschungsflugzeug nachgewiesen und vermessen. Die sogenannten Nachläufe oder Wirbelschleppen hinter Offshore-Windparks entstehen, weil diese den Wind als Hindernis bremsen und ihm Energie entziehen. Professor Jens Bange und Dr. Andreas Platis vom Zentrum für Angewandte Geowissenschaften (ZAG) der Universität Tübingen waren an dem Projekt beteiligt, das in der Deutschen Bucht unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen Nachläufe von bis zu 70 Kilometern Länge nachwies. In diesen wurde das Windfeld merklich abgebremst, es traten verstärkt
Das deutsche Höchstspannungsnetz: Karte von VDE|FNN zeigt bestehende und geplante Leitungen Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Technik 2. Februar 2018 Aktualisierte Karte enthält geplante HGÜ-Onshore-Verbindungen. „Thüringer Strombrücke“ schließt zentrale Lücke im Netz. (WK-intern) - Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) hat die Karte „Deutsches Höchstspannungsnetz“ aktualisiert und darin erstmals geplante Onshore-Leitungen zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) veröffentlicht. Nachdem neue HGÜ-Leitungen in den vergangenen Jahren vorrangig offshore in der Nordsee in der Netzkarte ergänzt wurden, konkretisiert sich jetzt die Planung dieser Verbindungen an Land. Die Karte beinhaltet die Höchstspannungsleitungen der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission, Amprion, TenneT TSO und TransnetBW. Neben den bestehenden Leitungen mit 380 und 220 Kilovolt werden auch die im Bau und in der konkreten Planung befindlichen Leitungen dargestellt. Um Windenergie verlässlich zu den großen
Homann: Neue Zuschlagsregeln für Ausschreibungen zur Regelenergie sollen Wettbewerb fördern Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Februar 2018 Bundesnetzagentur schlägt Änderungen für Ausschreibungen zur Regelenergie vor (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Konsultation der interessierten Marktteilnehmer zur Änderung der Ausschreibungen für die Regelenergie gestartet. Regelenergie bezeichnet die Energie, die ein Netzbetreiber benötigt, um Leistungsschwankungen in seinem Stromnetz auszugleichen. "Die Bundesnetzagentur schlägt die Änderungen der Ausschreibungsbedingungen für Regelenergie aufgrund der sehr hohen Arbeitspreisgebote vor. Diese haben zu den bisher höchsten Ausgleichsenergiepreisen geführt", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Wir möchten Wettbewerb um die Arbeitspreise schaffen, für mehr Effizienz im Ausgleichs- und Regelenergiemarkt." Nach den neuen Regelungen soll der Zuschlagsmechanismus neben dem Leistungspreis anteilig auch den Arbeitspreis berücksichtigen und damit Wettbewerbsdruck erzeugen. Der
Bundesrat will Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften bei Windkraft-Ausschreibungen beenden Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Februar 2018 Der Bundesrat möchte Fehlentwicklungen beim Ausbau der Windenergie an Land verhindern. (WK-intern) - Er hat heute beschlossen, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in den Deutschen Bundestag einzubringen. Dieser sieht vor, die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften bei sämtlichen Ausschreibungen 2018 und im ersten Halbjahr 2019 auszusetzen und das Fördervolumen vorübergehend schrittweise zu erhöhen. Der Gesetzentwurf wird nun der Bundesregierung zugeleitet, die innerhalb von sechs Wochen dazu Stellung nehmen kann. Anschließend legt sie beide Texte dem Bundestag zur Entscheidung vor. Quelle: Bundesrat Windpark / Foto: HB
Ausbildungsinitiative Elektromobilität – Bremer Kfz-Handwerk geht bundesweit voran E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. Februar 20182. Februar 2018 Heute wurde in dem Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen – kurz HandWERK, das Lernprojekt „Zukunftstechnologie Elektromobilität“ vorgestellt. (WK-intern) - Das Ziel dieses Projektes ist es, Auszubildende auf die Herausforderungen der Elektromobilität vorzubereiten und damit hoch qualifizierte Nachwuchskräfte für Kfz-Betriebe zu gewinnen. Die bundesweit einzigartige Initiative wird unterstützt von einem Netzwerk aus Kfz-Handwerk, Wissenschaft und Bildung. Im Rahmen der Veranstaltung erklärte sich die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Dr. Claudia Bogedan, bereit, die Schirmherrschaft für das Projekt zu übernehmen. Noch sind reine E-Autos und Hybrid-Fahrzeuge in der Minderheit. Doch aller Voraussicht nach werden sich die Stromer schon bald durchsetzen. „In drei bis fünf Jahren werden
Koalitionsverhandlungen bringen keine Wettbewerbsfähigkeit für Strom Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 2. Februar 2018 Stefan Kapferer zu den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD (WK-intern) - Zu den energie- und klimapolitischen Vorhaben bei den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Was die Arbeitsgruppe Energie und Klima zu Papier gebracht hat, ist in weiten Teilen mut- und kraftlos. Besonders enttäuschend ist, dass sich die Verhandler nicht auf eine Reform des Abgaben- und Umlagensystems beim Strom durchringen konnten. Eine Senkung der Stromsteuer hätte das Produkt Strom wettbewerbsfähiger gemacht im Verkehrs- und Wärmemarkt. So bleibt das Bekenntnis zur Sektorkopplung heiße Luft. Es fehlt außerdem ein Vorschlag für ein neues Marktdesign, das Investitionsanreize für den Bau von
Verkehrs- und Wärmesektor: Vollelektrifizierung aller Energie-Sektoren ist kein realistisches Szenario Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 2. Februar 2018 Potenziale von Gas für die Sektorkopplung nutzen Kopplung von Strom- und Gasnetz erhöht Versorgungssicherheit Vollelektrifizierung aller Sektoren kein realistisches Szenario (WK-intern) - Statt einer radikalen Vollelektrifizierung aller Bereiche lassen sich die Klimaschutzziele volkswirtschaftlich günstiger mit Hilfe der bestehenden Gasinfrastruktur sowie der Power-to-Gas Technologie erreichen. Das ist das Ergebnis aktueller Untersuchungen von DVGW und BDEW. So lassen sich bereits 2035 jährlich 5,5 Milliarden Euro einsparen, wenn Power-to-Gas Anlagen zur Netzstabilisierung genutzt werden. Kommt das regenerativ erzeugte Gas auch im Verkehrs- und Wärmesektor zum Einsatz, lassen sich weitere Einsparpotenziale realisieren. Die Kopplung von Strom- und Gasnetz erhöht außerdem die Versorgungssicherheit: Flexibel einsetzbare Gaskraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sorgen für eine