Gemeinsam gegen Cyberattacken: TÜV Hessen steigt bei Infraforce ein Mitteilungen Technik 8. Februar 2018 Darmstadt. TÜV Hessen beteiligt sich am IT-Security-Dienstleister Infraforce GmbH aus Marburg. (WK-intern) - Das Engagement ist ein wesentlicher neuer Bestandteil der Business Unit „IT Security & Datenschutz“. Mit dem seit dem 1. Januar 2018 bestehenden Geschäftsbereich bündelt TÜV Hessen seine Fachkompetenz als professioneller Partner für Informations-, IT- und Datensicherheit. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist das Unternehmen bereits im Bereich Cyber-Security aktiv und bietet ein breites Portfolio rund um die Sicherheit von Daten und Informationen. Bisher agierte TÜV Hessen als strategischer Partner von Infraforce. Die zunehmende Vernetzung intelligenter Systeme, hohe Datenverfügbarkeit und ein stärkeres Miteinander von Mensch und Maschine stellen neue Anforderungen an
Genehmigungsbescheid für die Stilllegung und den Abbau des Atomkraftwerks Unterweser übergeben Behörden-Mitteilungen 8. Februar 2018 Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies hat heute (Dienstag) der PreussenElektra GmbH (vormals E.ON Kernkraft GmbH) den Genehmigungsbescheid für die Stilllegung und den Abbau (Phase 1) des Atomkraftwerks Unterweser (KKU) nach § 7 Absatz 3 Atomgesetz (AtG) übergeben. (WK-intern) - Der Genehmigungsbescheid stellt die erste von zwei vorgesehenen atomrechtlichen Genehmigungen für die Stilllegung und den Abbau der Anlage dar. Der Antrag hierzu war am 4. Mai 2012 gestellt und mit Schreiben vom 20. Dezember 2013 erweitert worden. "Nach der im vergangenen Jahr erfolgten gesetzlichen Neuordnung der Entsorgung ist das Kernkraftwerk Unterweser direkt abzubauen, ein sicherer Einschluss und späterer Abbau der Anlage ist nicht zulässig",
Koalitionsverhandlungen: Energiepolitik ist kein großer Wurf, sondern mutloses Mikromanagement Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein 7. Februar 2018 Stefan Kapferer zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen (WK-intern) - Zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen, erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Erfreulich ist, dass das Wirtschaftsministerium weiterhin für Energie zuständig sein wird, denn wir brauchen einen ganzheitlichen Blick auf die Energiewende. Dieser ganzheitliche energiepolitische Blick fehlt im ausgehandelten Koalitionsvertrag leider allzu häufig. Die Vereinbarungen im Bereich Energiepolitik sind kein großer Wurf, sondern mutloses Mikromanagement. Der Vertrag enthält zwar einige sinnvolle und wichtige Maßnahmen wie zum Beispiel den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien und ein klares Bekenntnis zum Netzausbau. Auch dass bei den Koalitionsparteien die Erkenntnis vorhanden ist, dass Gas im Transformationsprozess eine wichtige Rolle
Untergang der Kohle zu früh ausgerufen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Februar 2018 Der Rückgang neuer Kohlekraftwerke in China und Indien wird durch den geplanten Zubau in schnell wachsenden Schwellenländern wie etwa der Türkei, Indonesien und Vietnam teilweise zunichte gemacht. (WK-intern) - Nur wenn die Staaten der Welt diesem Trend aktiv entgegen wirken, können sie die im Pariser Abkommen vereinbarten Klimaziele erreichen. Das sind Ergebnisse der Studie „Reports of coal’s terminal decline may be exaggerated“. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht. „Das Kohleproblem erledigt sich trotz aller Fortschritte bei den erneuerbaren Energien keinesfalls von selbst. Wenn
26,1 % Rekordwirkungsgrad für p-Typ kristalline Si-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 7. Februar 2018 Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und die Leibniz Universität Hannover haben die Herstellung einer kristallinen Silizium-Solarzelle auf p-Typ Wafermaterial mit einem unabhängig bestätigten Wirkungsgrad von (26,10 ± 0,31) % unter einer Sonne demonstriert. (WK-intern) - Dies ist ein Weltrekord für p-Typ-Si-Material sowie ein europäischer Rekord für kristallines Si. Die weiteren Kenndaten der Strom-Spannungs-Kurve der Rekordsolarzelle sind: Leerlaufspannung (726,6 ± 1,8) mV, Kurzschlussstromdichte (42,62 ± 0,4) mA/cm2, Füllfaktor (84,28 ± 0,59) %, ausgewiesene Zellfläche 4 cm2. Die Messung wurde im ISO 17025-akkreditierten Kalibrier- und Testzentrum ISFH-CalTeC durchgeführt. Gegenwärtig werden rund 90 % des Photovoltaik-Weltmarkts mit p-Typ-Silizium-Material bedient. Wirkungsgrade über 25 % wurden bisher
Wichtigen Eckpfeiler im EU-Klimaschutz gestärkt Behörden-Mitteilungen 7. Februar 2018 EU-Parlament stimmt für Emissionshandels-Reform (WK-intern) - Der SPD-Klimaexperte Jo Leinen begrüßt die Zustimmung des Europäischen Parlaments zu der Reform des Emissionshandels am Dienstag, 6. Februar 2018. „Mit der Reform des Emissionshandels stärken wir einen wichtigen Eckpfeiler des EU-Klimaschutzes und kommen den Zielen des Pariser Abkommens ein gutes Stück näher.“ Die Richtlinie sieht Änderungen insbesondere für die vierte Handelsperiode ab 2021 vor, die den Preisverfall bei den Emissionszertifikaten stoppen sollen. Die Berechtigungen, die Unternehmen als Ausgleich für ihre CO2-Emissionen erwerben bzw. bei hohem Wettbewerbsdruck kostenlos zugeteilt bekommen, gaben kaum einen Anreiz für den Umstieg auf Erneuerbare Energien und klimaschonende Technologien. Nun sollen Zertifikate gelöscht
KfW förderte 47 % der Erneuerbaren Energie-Anlagen und sichert Arbeitsplätze Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 6. Februar 2018 Bedeutender KfW-Beitrag zur Energiewende: 47 % der in Deutschland neu installierten elektrischen Leistung von Erneuerbaren Energien 2015/16 gefördert Jährlich 9,5 Mio. Tonnen weniger Treibhausgasausstoß in Deutschland Vermiedene Energieimporte von 550 Mio. EUR pro Jahr Rund 89.000 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert (WK-intern) - Die KfW trägt mit ihren verschiedenen inländischen Programmen zur Förderung der Erneuerbaren Energien in erheblichem Ausmaß zum Umbau der Energieversorgung hin zu regenerativen Energien bei. Mittels zinsgünstiger Förderkredite in Höhe von 10 Mrd. EUR wurden in den Jahren 2015 und 2016 Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien in Höhe von insgesamt 15 Mrd. EUR mitfinanziert. Das zeigt eine Studie des Zentrums für Sonnenenergie-
Planungssicherheit für Unternehmen bei KWK-Anlagen – Kritik an EU-Ausgaben für Atomforschung Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Technik 6. Februar 2018 Die rheinland-pfälzische Energieministerin Ulrike Höfken hat sich heute im Bundesrat für Planungssicherheit und Vertrauensschutz in Unternehmen eingesetzt, die durch hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen Eigenstrom erzeugen. (WK-intern) - Gemeinsam mit Thüringen hat Rheinland-Pfalz einen Entschließungsantrag vorgestellt: „Wir fordern den Bund auf, sich auf EU-Ebene für den Wegfall der EEG-Umlage für Strom aus neuen, effizienten KWK-Anlagen zur Eigenstromversorgung einzusetzen. Denn die seit 1. Januar 2018 anfallende Abgabe bremst die Investitionen in die Energiewende von Unternehmen ohne jeden sachlichen Grund aus“, erklärte Höfken. Zahlreiche Betriebe hätten in den vergangenen Jahren in die effiziente und umweltfreundliche KWK-Technologie investiert und so einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. „Diese Unternehmen brauchen
Neues ultraleichtes Solarmodul: OPES Solutions reduziert Modulgewicht um zwei Drittel Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Februar 2018 Gemeinsame Entwicklung mit Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP (WK-intern) - OPES Solutions, ein führender Anbieter von Off-Grid-Solarmodulen für die netzunabhängige Stromversorgung, hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP ein ultraleichtes Solarmodul entwickelt. Während herkömmliche kristalline Solarmodule pro Watt Leistung ein Gewicht von rund 60 Gramm aufweisen, wiegen O-Lite-Plus-Module nur etwa 20 Gramm pro Watt. Das entspricht einer Gewichtsreduktion um zwei Drittel. Dabei liegen die Kosten des neuen, rahmenlosen Moduls in der Serienproduktion auf dem Niveau herkömmlicher Module. Für die Gewichtsersparnis ist zum großen Teil die Modul-Rückseite aus Polyethylenterephthalat (PET) verantwortlich, auf die mono- oder polykristalline Solarzellen laminiert werden. Das bewährte Material wird auch für
Ein Schritt in die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 5. Februar 2018 Die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen wird wohl nicht durch die eine große Entdeckung geschehen, sondern sich schrittweise vollziehen. (WK-intern) - Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen ist es gelungen, einen weiteren Schritt in diese Richtung zugehen. Auf Basis von Lignin, das zum Beispiel aus Pflanzenresten gewonnen werden kann, stellen die Wissenschaftler eine Grundierung für Lacke her, die ohne petrochemische Rohstoffe auskommt und dadurch eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz aufweist. Fossile Rohstoffe sind begrenzt. Dennoch ist die Produktion zahlreicher Produkte abhängig von diesen endlichen – oft umweltschädlichen – Ressourcen. Entsprechend groß ist der Wunsch nach Rohstoffen, die nicht nur die
Neues AEE-Hintergrundpapier zu Akzeptanz und Optionen Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor Bioenergie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 5. Februar 2018 Energiewende endlich auf die Straße bringen (WK-intern) - Ohne eine Energiewende im Verkehrssektor mit seinen derzeit steigenden CO2-Emissionen wird der Klimaschutz scheitern. Das macht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in ihrem heute veröffentlichten Hintergrundpapier „Die Energiewende auf die Straße bringen“ deutlich. In dem Papier untersucht die AEE insbesondere Akzeptanz und Optionen für den Ausbau Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor. „Es ist höchste Zeit, die Energiewende auf die Straße zu bringen“, betont AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. „Dafür brauchen wir eine Kraftstoffwende ebenso wie eine Antriebswende, aber auch eine Änderung unseres Mobilitätsverhaltens. Sonst droht der Einsatz Erneuerbarer Energien auf den deutschen Straßen zu verpuffen.“ Das neue AEE-Hintergrundpapier
Wie sich Agrarflächen sowohl für den Anbau von Nahrungsmitteln als auch zur Energieerzeugung nutzen lassen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 5. Februar 2018 In Pillnitz wurde die erste Photovoltaikanlage eingeweiht (WK-intern) - Am Campus Pillnitz wird ab sofort erforscht, wie sich Agrarflächen sowohl für den Anbau von Nahrungsmitteln als auch zur Energieerzeugung nutzen lassen. Dazu wurde auf dem Versuchsfeld in Pillnitz eine 80 m² große Photovoltaikanlage installiert. Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes „Einfluss von Solaranlagen auf das System Pflanze –Wasser – Boden“ testen Wissenschaftler der Fakultäten Bauingenieurwesen/Architektur und Landbau/Umwelt/Chemie unter Leitung von Prof. Ulrike Feistel, Prof. Jörg Feller und Prof. Knut Schmidtke, wie sich Photovoltaikanlagen auf die unmittelbar genutzte Fläche und deren Umgebung auswirken. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen zum Bodenwasserhaushalt, zum Pflanzenwachstum und zur Beschaffenheit des