Bioabfälle zu Biomethan: Konzepte für fünf europäische Städte Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. März 2014 Das Abfallmanagement stellt viele europäische Regionen noch immer vor Probleme. Dabei kann organischer Müll durchaus nachhaltig weiter verarbeitet werden. (WK-intern) - Das Projekt „UrbanBiogas“, dessen Ergebnisse das Kasseler Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) heute auf dem „Europäischen Biomethanworkshop“ in Brüssel vorstellt, zeigt, wie Kommunen und Städte ihre Bioabfälle zu Biomethan aufbereiten und damit einer nachhaltigen Nutzung zuführen. „Wir sehen in der Biogasproduktion aus Abfällen eine zukunftsweisende Technologie, um Müllentsorgungsprobleme vor allem in Städten zu lösen und die Erreichung der europäischen Zielvorgaben zur Abfallreduktion und Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen“, betont Uwe Hoffstede, am IWES Leiter der Biogasanlagentechnik. Deswegen unterstütze das im Rahmen
Technische Verbrennung und deren Anwendung in der Turbomaschine Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 22. März 201423. März 2014 Verbrennen ist nicht gleich Verbrennen Technische Verbrennung und deren Anwendung in der Turbomaschine: Seminar „Technische Verbrennung und deren Anwendung“ vom 28. bis 29. April 2014 im Haus der Technik Berlin. (WK-intern) - Das Seminar am 28.-29. April 2014 in Berlin am Alexanderplatz vermittelt die Grundbegriffe der technischen Verbrennung bis zu Anwendungen in der Turbomaschine. An praktischen Beispielen werden Methoden der Schadstoffreduzierung vorgestellt und aktuelle Herausforderungen ultraschadstoffarmer Verbrennungssysteme diskutiert. Die technische Verbrennung spielt in weiten Bereichen der Ingenieurwissenschaften eine tragende Rolle. Anwendungen finden sich in der Energie-, Antriebs- und Verfahrenstechnik. Basis hierfür ist das grundlegende Verständnis von Verbrennungsprozessen und ihren Abfallprodukten. Die Veranstaltung „Technische Verbrennung
Industrie und Forschung diskutieren über erfolgreiche Energiewende Forschungs-Mitteilungen Technik 22. März 2014 IHK NRW trifft Fraunhofer: Wir in NRW für die Energiewende Steigende Energiepreise bringen die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen an ihre Belastungsgrenze. (WK-intern) - Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Fraunhofer-Gesellschaft diskutierten mehr als 100 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft mögliche Beiträge von Industrie und Forschung zum Gelingen der Energiewende. Der Informationsabend fand am 20. März im Oberhausener Fraunhofer-Institut UMSICHT statt. »Trotz der Belastungen stellen sich die Unternehmen den Herausforderungen der Energiewende, und wollen den eingeschlagenen Weg konstruktiv begleiten«, sagte Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK zu Essen: »Neben einer umweltverträgliche Energieversorgung ist die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit für unsere Betriebe von zentraler Bedeutung. Daher benötigen
VBI fordert stabile Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. März 2014 EEG-Reform: VBI fordert stabile Rahmenbedingungen Der Verband Beratender Ingenieure VBI hält die Absicht der Bundesregierung für realisierbar, bis 2050 den Stromverbrauch in Deutschland zu 80 % mit Erneuerbaren Energien zu decken, wenn die zeitliche Umsetzung beschleunigt wird. (WK-intern) - Die Technologien dafür sind am Markt vorhanden, deren Einsatz muss aber durch geeignete Maßnahmen forciert werden. Ein Ziel des EEG ist es, Innovationen zu fördern, die im nationalen und internationalen Geschäft gefragt sind. Laut einer Mitteilung des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) ist die Zahl der Patentanmeldungen im Bereich Erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren stark gestiegen. „Diverse ökonomische Studien zeigen einen eindeutig
Pilotprojekt spart Energiebedarf einer Großstadt ein Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 21. März 201420. März 2014 Lernende Energieeffizienz-Netzwerke - Pilotprojekt spart Energiebedarf einer Großstadt ein In den vergangenen vier Jahren haben rund 360 Unternehmen im Rahmen des Projekts 30 Pilot-Netzwerke an sogenannten Lernenden Energieeffizienz-Netzwerken (LEEN) teilgenommen. (WK-intern) - Die Grundidee hinter LEEN - gemeinsam an einer Verbesserung der Energieeffizienz in den Betrieben zu arbeiten - konnte durch das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderte Projekt eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. Die teilnehmenden Betriebe steigern ihre Energieeffizienz im Vergleich zum Rest der Industrie doppelt so schnell. Die insgesamt in den Netzwerken identifizierten wirtschaftlichen Einsparpotenziale sind enorm: Alle diese Einsparmöglichkeiten zusammengenommen
Mehr Energieeffizienz macht Energiewende deutlich günstiger Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. März 2014 20 Milliarden Euro Einsparungen jährlich möglich. Netzausbau kann deutlich verringert werden. Berlin - Mehr Ehrgeiz beim Energiesparen kann die Kosten des Stromsystems deutlich senken. Wenn der Stromverbrauch in den nächsten 20 Jahren um 10 bis 35 Prozent gegenüber heute reduziert wird, senkt das Deutschlands Stromrechnung um jährlich steigende Milliardenbeträge. (WK-intern) - Im Jahr 2035 wären Einsparungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro möglich. Die Einsparungen kommen durch geringere Investitionen in fossile und erneuerbare Kraftwerke sowie durch geringere Ausgaben für Brennstoffe und für den Netzausbau zustande. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie der Prognos AG und des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft
Erneuerbare Energien: Intelligente Infrastrukturen gleichen schwankende Verfügbarkeit aus Forschungs-Mitteilungen Technik 20. März 2014 Unternehmen erzeugen heute immer häufiger selbst einen Teil ihrer elektrischen Energie, um Kosten zu sparen. Ob aus Biomasse-Kraftwerk, Solaranlage oder Windrad - die Energie soll möglichst aus erneuerbaren Quellen sprudeln. Doch leider sind diese nicht immer verfügbar. Um die Volatilität auszugleichen, haben Forscher vom Fraunhofer IFF in Magdeburg ein neuartiges, dynamisches Managementsystem entwickelt. Auf der Hannover Messe (7.-11. April) in Halle 13, Stand C10 stellen die Forscher ihre Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen vor. Das Stromnetz muss stabil und stets verfügbar sein. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF wollen Infrastrukturen, wie in einem Gebäudekomplex, einer Fabrikanlage oder gar einem ganzen
Marktanalyse: Perspektiven der erneuerbare Energien in mehr als 120 Staaten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. März 2014 Reminder: Studie zeigt Perspektiven für erneuerbare Energien in den weltweiten Strom- und Wärmemärkten auf Die dena-Marktanalyse 2013 untersucht, wie sich die Märkte für erneuerbare Energien in mehr als 120 Staaten bisher entwickelten und welche Perspektiven einzelne Technologien im Strom- und Wärmemarkt haben. Sie wurde von der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht und unterstützt deutsche Unternehmen sowie Institutionen bei ihrer internationalen Maßnahmenplanung. Im weltweiten Vergleich bleibt Europa zwar die Region mit den am weitesten entwickelten Märkten für den Einsatz von Erneuerbare-Energien-Technologien. Gleichzeitig zeigt die regionale Auswertung aber auch, dass deren Bedeutung insbesondere
Nutzer von Elektrofahrzeugen sind innovativ, umwelt- und kostenbewusst E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 18. März 2014 Lust an Innovation, weniger Umweltbelastung - DLR untersucht Motivation der Nutzer von Elektrofahrzeugen Lust an Innovation, der Wunsch nach weniger Umweltbelastung und günstige Betriebskosten sind die Hauptmotive der Nutzer, sich für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommen Verkehrsforscher, die erstmals eine deutschlandweite repräsentative Befragung unter denjenigen durchgeführt haben, die tatsächlich ein Elektroauto besitzen und nutzen. Ziel war es, einen Einblick in die individuelle Nutzung von Elektrofahrzeugen zu erhalten. Mehr als 3.000 Halter von Elektrofahrzeugen in Deutschland nahmen an der Befragung des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) teil. Die Berliner Verkehrsforscher fanden heraus, dass
Machbarkeitsstudie: Berlin kann bis 2050 klimaneutral werden Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. März 2014 Machbarkeitsstudie des PIK wird der Öffentlichkeit vorgestellt – Berlin kann bis 2050 klimaneutral werden Berlin kann seine CO2-Emissionen von derzeit rund 21 Millionen Tonnen pro Jahr auf 4,4 Millionen Tonnen im Jahr 2050 reduzieren – trotz Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. (WK-intern) - Dieser Zielwert entspricht einer Reduktion von rund 85% gegenüber dem Basisjahr 1990 und erfüllt das globale Ziel, Berlin zu einer klimaneutralen Stadt zu machen. Positiver Nebeneffekt: Durch die Verlagerung der Energieversorgung von fossilen auf überwiegend lokale Erneuerbare Energien könnten neue regionalökonomische Effekte in einem Umfang von bis zu 138 Millionen Euro erzielt werden. Ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geführtes Konsortium
DWV verleiht Innovationspreis Wasserstoff und Brennstoffzelle Forschungs-Mitteilungen Technik 17. März 2014 Gewinner im Wettbewerb um Innovationspreis des DWV stehen fest Der DWV hat die Preisträger seines traditionellen Wettbewerbs um den Innovationspreis Wasserstoff und Brennstoffzelle bekanntgegeben. (WK-intern) - Forschung unterstützt die Markteinführung Dieses Jahr gibt es wieder Preisträger in allen drei Klassen: Dissertationen, Master- und Bachelorarbeiten. Obwohl sich die Preisträger mit ganz verschiedenen Themen beschäftigt haben, gibt es eine Parallele zwischen ihren Arbeiten: in allen Fällen sind die Ergebnisse eine Hilfe dabei, Wasserstoff als Energieträger und Brennstoffzellen als Wandler in den Energiemarkt einzuführen. Hier Einzelheiten zu den ausgezeichneten Arbeiten aus dem Jahr 2013. Dissertation: Verbundwerkstoffen für Brennstoffzellen auf den Zahn gefühlt Dr. Thorsten Derieth wurde 1972 in
Masterarbeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung, als UN-Weltdekade-Projekt aufgenommen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. März 2014 Promotion-Tour zur Masterarbeit geplant Lüchow - Wenn Berufserfahrung und Studium zusammentreffen, kann dies neue Synergien freisetzen und spannende Ansätze herbeiführen. (WK-intern) - Dies zeigt die Masterarbeit von Gregor Weber, Student an der Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg und Consultant bei renervis-consulting (Rheinland-Pfalz/Saarland). Seine Masterarbeit über „Sponsoring als kommunikations-politisches Instrument zur Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und alternativer Antriebe“ wurde aktuell von der UNESCO als UN-Weltdekade-Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aufgenommen. Begleitet wird die Arbeit ab Sommer 2014 von einer medienwirksamen Promotion-Tour für die Energiewende. Bundesweit wird Weber dann über 20 sogenannte „Leuchtturm“-Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und alternative Antriebe ansteuern. Gemeint