Das noch bestehende EEG ist Vorbild für mehr als 100 Gesetze weltweit Forschungs-Mitteilungen 17. März 2014 Das EEG - einsamer Rekord - Mehr als 100 Erneuerbare-Energien-Gesetze weltweit Kein deutsches Gesetz ist wohl weltweit jemals so oft übernommen oder nachgeahmt worden, wie das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). (WK-intern) - Keines ist auch dermaßen angefeindet und schlecht geredet worden wie das EEG (siehe das jüngste EFI-Gutachten). Trotzdem gab es Anfang 2013 schon insgesamt 99 Gesetze auf nationaler oder regionaler Ebene, die das deutsche EEG zum Vorbild, es entweder mehr oder weniger übernommen, oder an ihre Verhältnisse angepasst haben. Diese Zahlen stehen im anerkannten Global Status Report Erneuerbare Energien 2013 von REN 21 - die einzelnen Länder sind mit Erläuterungen auch auf
Weltkulturerbe durch Klimawandel bedroht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. März 2014 Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney – vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. (WK-intern) - „Die physikalischen Prozesse, die den weltweiten Anstieg der Weltmeere erzeugen, sind langsam – aber werden noch sehr lange anhalten“, sagt der Klimaforscher Ben Marzeion. „Davon wird auch das Weltkulturerbe betroffen sein.“ Für einen Zeitraum von 2000 Jahren haben die Wissenschaftler
Schwebende Kristalle in der Float-Zone-Schmelze für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 14. März 2014 Kristalline Materialien sind vielfältig einsetzbar. Besonders bekannt sind Siliziumkristalle für Solarmodule oder Quarzkristalle, die in zahlreichen optischen und elektrischen Bauelementen den Takt angeben. Forscher vom Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP aus Halle haben ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem sich besonders reine Siliziumkristalle günstig herstellen lassen. (WK-intern) - Frank Zobel, Doktorand am CSP, steht vor einer turmhohen Apparatur und hält einen matt silbrigen Stab so groß wie ein Absperrpfeiler ins Licht. »Gestern ist eine Pumpe ausgefallen, aber heute schnurrt sie wie ein Kätzchen«, sagt Zobel. Gemeint ist die Float-Zone Anlage mit der er den 15 Kilogramm schweren hochreinen Siliziumkristall hergestellt hat, den er gerade
Sinnvollere Nutzung von Energien mit Hybridnetzen Forschungs-Mitteilungen 14. März 2014 In einem Gewerbegebiet befinden sich neben einem Betrieb für Futtermitteltrocknung ein Klärwerk – aus Sicht der Energetischen Nachbarschaft ideal. Warum? Weil das eine genau die Abwärme erzeugt, die das andere Unternehmen für seine Produktionsprozesse benötigt. (WK-intern) - OFFIS und iro wollen mit ortsansässigen Akteuren auf Basis von Hybridnetzen solche Konzepte umsetzen und wissenschaftlich begleiten. Dazu wurde heute eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Hybridnetze stellen eine mögliche Lösung für den Umgang mit stark schwankender Last beim Stromverbrauch dar. Unter einem Hybridnetz versteht man ein Strom, Gas, Wärme und Mobilität umfassendes, ganzheitliches Energiesystem. Es bietet die Möglichkeit, dass die Energie jeweils in ihrer aktuellen Form verbraucht, gespeichert
Regelungstechnik: Erfolgreiche Kooperation von TU Wien und Bosch Forschungs-Mitteilungen 13. März 2014 Seit Jahren arbeitet die TU Wien erfolgreich mit Bosch zusammen, und das mit großem Erfolg. Zahlreiche Erfindungen gingen aus der Kooperation bereits hervor. Nun wurde erstmals der „Bosch Innovationspreis für Regelungstechnik“ vergeben – an zwei Studierende der TU Wien. (WK-intern) - Wer sagt, dass Theorie und Praxis zwei unterschiedliche Dinge sind? TU Wien und Bosch arbeiten gemeinsam daran, komplexe Ideen aus der Regelungstechnik weiterzuentwickeln und dann auf konkrete technische Problemstellungen anzuwenden. Daraus entstehen wegweisende Erfindungen genauso wie Publikationen in angesehenen wissenschaftlichen Journalen. Angesichts des großen Erfolgs dieser Zusammenarbeit zeichnete Bosch nun zwei Studierende der TU Wien mit dem „Bosch Innovationspreis für Regelungstechnik“ aus,
Von der Forschung in den Markt: Konzepte und Anwendungsfelder für Energiespeicher Forschungs-Mitteilungen 13. März 201412. März 2014 Ob für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, den Einstieg in eine nachhaltige Mobilität oder für die effiziente Nutzung von Strom und Wärme – die Bedeutung von Energiespeichern wird in Zukunft deutlich steigen. Beim Energiespeichersymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben sich am 12. März 2014 in Stuttgart mehr als 150 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zu Speicherkonzepten und Anwendungsszenarien ausgetauscht. (WK-intern) - Individuelle Speicherlösungen gefragt "Um unsere Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten, entwickelt und erprobt die Energieforschung die dafür notwenigen Technologien. Gleichzeitig gilt es aber auch, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge im Blick zu behalten. Diesen umfassenden Ansatz setzt das Energiespeichersymposium
Rohrleitungen umweltschonender verlegen Forschungs-Mitteilungen Technik 13. März 201412. März 2014 Die oberflächennahe Verlegung von Rohrleitungen bedeutet meist einen massiven Eingriff in die Umwelt. Sie kann bis zu 50 Meter breite Trassen verursachen. Das BINE-Projektinfo „Expressbau für Pipelines“ (04/2014) stellt ein Verfahren vor, das weniger als ein Fünftel der üblichen Breite benötigt. (WK-intern) - Die Stahl- oder Betonrohre können für Wärmenetze genutzt werden und weiter entfernt liegende Kunden schneller und umweltschonender anbinden. Bisher entstehen für den Bau von Gräben, Bodenzwischenlagerungen, Materialtransport und Materiallager Korridore auf einer Breite von bis zu 50 Metern über die gesamte Trassenlänge. Die Folgen für die Umwelt sind trotz Rekultivierungen auch nach Jahren noch sichtbar. Mit dem Pipe-Express-Verfahren ist es
Sondergutachten des SRU zum Strommarkt im Deutschen Bundestag Forschungs-Mitteilungen 13. März 201412. März 2014 Sondergutachten des SRU zum Strommarkt im Deutschen Bundestag Auf der heutigen Sitzung des Wirtschafts- und Energieausschusses des Deutschen Bundestages haben der Vorsitzende des SRU, Prof. Dr. Martin Faulstich, und Herr Prof. Dr. Harald Bradke das Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) zur Diskussion gestellt. Dabei wurde auch der Referentenentwurf zur Novelle des EEG kommentiert. (WK-intern) - Das Sondergutachten des SRU „Den Strommarkt der Zukunft gestalten“ entwickelt Vorschläge für den Übergang zu einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung bis 2050. Kontinuierliches Wachstum der erneuerbaren Energien, mehr Effizienz, Versorgungssicherheit und eine bessere politische Steuerung der Energiewende sind dabei die wichtigen Erfolgsbedingungen. Einige der Vorschläge werden bereits in
Wolframdiselenid: Die dünnsten Solarzellen der Welt, semi-transparent, biegsam, flexibel einsetzbar Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. März 2014 Atomar dünne Solarzellen Ultradünne Schichten aus Wolfram und Selen wurden an der TU Wien hergestellt. Messungen zeigen, dass sie als semi-transparente, flexible Solarzellen eingesetzt werden können. (WK-intern) - Dünner geht es wirklich nicht mehr: Nur aus einer einzigen Atomlage besteht das Kohlenstoff-Material Graphen, das ganz besondere elektronische Eigenschaften aufweist. Nun zeigt sich, dass auch andere Materialien, wenn man sie in einer einzelnen oder in ganz wenigen Atomschichten anordnet, aufregende neue technologische Möglichkeiten eröffnen. An der TU Wien konnte nun erstmals eine Diode aus Wolframdiselenid hergestellt werden. Experimente zeigen, dass dieses Material geeignet ist, um hauchdünne, biegsame Solarzellen anzufertigen. Sogar biegsame Displays sollen möglich
IAO-Forscher: Intelligentes Stromnetz für Elektro-Fuhrpark E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 10. März 2014 Um 30 Elektroautos zeitgleich aufladen zu können, ist ein ausgeklügeltes Energiemanagement erforderlich. Für die bundesweit größte Stromtankstelle entwickeln Forscher ein intelligentes Stromnetz. (WK-intern) - Dabei setzen sie auf einen Mix aus erneuerbaren Energien. Das Tankstellennetz für Elektroautos wird enger. In Deutschland kommt derzeit eine E-Ladestation auf zwei Stromer. Besonders in Großstädten und Ballungsräumen treiben Energieunternehmen den Ausbau voran. Über 2000 E-Zapfsäulen sind hierzulande bereits installiert. Die bundesweit größte Stromtankstelle befindet sich am Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart: Im Parkhaus des Fraunhofer-Campus können bis zu 30 Elektrofahrzeuge Strom zapfen. 30 Wechselstrom-Ladestationen und eine Gleichstrom-Schnellladestation mit einer Leistung von 50 Kilowatt liefern die Energie. Damit kann ein
Kunststoffersatz: Fraunhofer-Forscher entwickeln Wärmedämmung aus Holzschaum Forschungs-Mitteilungen Technik 10. März 2014 Effektive Wärmedämmung mit Holzschaum Dämmstoffe der Zukunft sollen nicht nur effizient, sondern auch klimaverträglich sein. (WK-intern) - Fraunhofer-Forscher entwickeln Dämmmaterial aus Holzschaum, das langfristig petrochemische Kunststoffe ersetzen könnte. Klimaschutz ist heute Pflicht für jeden Bauherren: Erst im vergangenen Oktober hat die Bundesregierung die Energie-Einsparverordnung für Gebäude nochmals verschärft. Immobilien müssen künftig mit noch weniger Energie auskommen als bisher. Um die strengen Anforderungen zu erfüllen, ist eine gute Wärmedämmung von Wänden und Dächern das A und O. Sie verhindert, dass große Teile der kostbaren Heizenergie ungenutzt nach draußen entweichen. Dazu wird die Gebäudefassade mit wärmedämmenden Materialien ausgekleidet – klassischerweise kommen dabei Hartplatten oder elastische
Large hydro-electric dams unviable and seriously damaging to emerging economies Forschungs-Mitteilungen 10. März 201426. Februar 2014 New research from Oxford University reveals severe cost and schedule overruns for large hydro-electric dams Saїd Business School, University of Oxford (WK-intern) - The evidence is conclusive: large dams in a vast majority of cases are not economically viable. Instead of obtaining hoped-for riches, emerging economies risk drowning their fragile economies in debt owing to ill-advised construction of large dams. After a decade-long lull, the construction of large dams has accelerated. Emerging economies of Brazil, China, Ethiopia, Indonesia, and Pakistan among others are rushing to build mega-dams on an unprecedented scale. Yet since 2000, when the World Commission on Dams published its findings,